Greece
Thasos

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13 travelers at this place

  • Day10

    Tassos, herrlich

    August 2 in Greece ⋅ 🌙 25 °C

    Ich startete abends zur Überfahrt bei wenig Wind. Als der dann einsetzte fuhr ich mit Fock und Großsegel, kam aber gegen die Welle aus Nord nicht gut voran und konnte den Kurs von 340°nicht ganz halten. Später frischte der Wind auf, ich reffte das Groß. Dann kamen die ersten Wellen von der Seite, die sich im Laufe der Nacht aufbauten. Mal blieb der Wind weg, dann setzte er wieder ein. Erst gegen 3 Uhr hatte sich der Wind stabilisiert und die "Mistral" schaukelte sich unter Fock mit 4 bis 5 kn voran. Ich hatte mir am Boden des Salons eine Kuschelecke gebaut und ging alle 25 Minuten beim Klingeln der Eieruhr nachschauen, ob andere Schiffe zu sehen waren und der Kurs noch stimmte. Alles gut.
    Tassos war schon von Weitem an den Lichtern an Land zu erkennen. Mein Ziel, die kleine Bucht Aliki im Süden konnte ich nicht direkt ansteuern. Ich bezweifelte allerdings, dass es dort bei der hohen Welle sehr ruhig wäre. Ich segelte im ersten Dämmerlicht zwischen Tassos und der Insel Panagia hindurch. Hier wurde es ruhiger, wenig Welle, kaum noch Wind.
    In den ersten Buchten war mir noch zuviel Schwell und zu viele Straßenlaternen. In der Nähe des Notos-Strandes fand ich eine schöne Bucht, wo zwei Motorboote mit Landleinen festgemacht hatten. 400 Fuss vor den Felsen entdeckte ich Sandboden. Mein Tiefenmesser hatte den Geist aufgegeben. Ich maß stattdessen mit dem Handlot 6m. Toll!
    Anker und Landleinen vorbereiten, dann eine schöne Stelle suchen. Anker runter, rückwärts fahren, Anker eingraben, Badeiter runter und mit Landleine an Land schwimmen. Anker kontrollieren, alles OK. Fest!
    Hach war das schön hier. Es duftete nach Pinien, türkises Wasser unter mir.
    Noch einen Tee und dann erst mal ab in die Koje.
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  • Day14

    Aufstieg zur Akropolis

    August 6 in Greece ⋅ 🌙 28 °C

    Von der Akropolis auf Thassos ist das Theater am Besten erhalten. Ein wunderschöner Wanderweg unter Pinien führte zum (geschlossenem) Amphitheater.
    Es bot sich ein schöner Blick auf die beiden Hafenbecken, vorn der antike, dahinter der neue Hafen. Die Fähren machen einfach an einer schrägen Rampe fest.
    Auf dem Rückweg landete ich in Alexandras Restaurant. Zwei Musiker machten richtig gute Live Musik. Der Bouzoukaspieler spielte sogar "hinterrücks".
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  • Day15

    Hafen Limenaria, Thassos

    August 7 in Greece ⋅ ☀️ 29 °C

    Nachdem der böige Wind kurz hinter Kap Prinou nachgelassen hatte, kam der Wind von vorn mit vielen Drehern. Einen der Winddreher konnte ich nicht rechtzeitig aussteuern und die Genua kam back. Ratsch! Ein schreckliches Geräusch. Meine arme Genua war auf Höhe der Saling aufgerissen. Motor gestartet und gewendet, Genua an Deck. Oh je, ein L-förmiger, ca. 60 cm langer Riss.
    Eine schöne, geschützte Bucht gibt es hier auf der Seite nicht. Der Hafen Limenaria lag voraus, evtl. gibt es da ja einen Segelmacher? Die neue lange Mole ist überseht mit Elektro/Wassersäulen. Aber es kommt nur Wasser. Ich suchte einen Ausrüster, aber so was wie Segeltape oder einen Segelmacher fand ich nicht. Dank facebook und bei Nachbarschiffen fragen bekam ich aber mehrere Telefonnummern von Segelmachern. Nun muss ich entscheiden, wohin.
    Nach einem köstlichen Seafood-Spaghettiteller versuchte ich zu schlafen. Aber die Nacht dort im Hafen war so heiß! Ich will in eine Bucht!
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  • Day15

    Fast wie Fliegen

    August 7 in Greece ⋅ ☀️ 29 °C

    Auf Empfehlung des Serben Milow fand ich einen Farbenladen, der Decksfarbe führte. Es waren 2 Dosen im Laden und während ich das Etikett der einen studierte, kaufte jemand die 2. Ich nahm die andere. Zu den schicken blauen Streifen braucht die "Mistral" auch ein strahlend weißes Deck.
    Dann sauste ich mit Rückenwind (schon im Hafen mit Genua abgelegt) an Thassos Westseite wieder nach Süden. Ich hatte nach einer Nacht im schaukeligen Hafen wieder Sehnsucht nach einer Bucht.
    Es kamen Fallböen von 25 kn die Berge runter und die "Mistral" war mit der Genua eigentlich übertakelt. Aber mit den Böen ablaufen im ruhigen Wasser auf der Leeseite der Insel - das war wie Fliegen. Sie summte und zischte durchs Wasser, meine alte Lady.
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  • Day16

    Der "Palati" von Limenaria

    August 8 in Greece ⋅ ☀️ 27 °C

    Das auffällige Gebäude oberhalb des Hafens lockte. Es ist der "Palati", eine leerstehende Villa des Bergbauunternehmers Speidel aus Pforzheim. Hier wurden die geschürften Metalle auch verladen, deshalb heißt die Bucht auch "Metallica". Leider verfällt das Gebäude, nur Ziegen vertreiben sich auf dem Gelände die Zeit. Ich holte mir noch ein bischen Obst, Gemüse und Wasser, dann legte ich ab.Read more

  • Day14

    Limenas, der nördl. Hafen von Thassos

    August 6 in Greece ⋅ ☀️ 29 °C

    Es ging an Thassos' Westküste nach Norden. Bei leichtem Rückenwind, einer halben Stunde Flaute und im Norden mit Welle von vorn schlich ich mich im Laufe des Tages bis nach Limenas, Thassos Fährhafen im Norden. Kurz vor dem Hafen stoppte ich und ging noch schnell mal baden. Um 19 Uhr hatte ich längsseits im neuen Hafen an der langen Mole festgemacht. Das Fenderbrett kam seit Langem mal wieder zum Einsatz.Read more

  • Day16

    Aliki-Bucht im Süden von Thassos

    August 8 in Greece ⋅ ⛅ 30 °C

    Nachdem ich von Limenaria ablegte und gegen die Wellen aus dem Hafen motort war, setzte ich Fock und Großsegel und segelte nach Süden. Am Südwestkap kamen die Wellen allerdungs von vorn. Der schwache Westwind reicgte nicht , die Mistral da gegenan zu schieben.
    Also Motor an und durch.
    Holla! Die Wellen wurden hoch und steil. Klatsch, klatsch machte der Bug, wenn er da hinein tauchte.
    Langsam kam ich voran, dann ging es an der Südküste entlang nach Osten. Ein Kloster klebte oben am Berg und ein paar leerstehende Hausruinen. Ein Waldbrand hatte die schönen grünen Wälder gelichtet, nun waren dies Berge kahl.
    Dann fuhr ich in die Aliki Bucht. Leuchtend türkises Wasser. Ein kleines rumänisches Segelboot lag in der Bucht und ein großes, die "Wilson". Dort fragte ich, wo deren Anker lag. Bevor wir uns geeinigt hatten, wo ich am besten ankere, drehte der leichte Ostwind auf West. Sundowner gab es auf der "Wilson", einer 50-er Beneteau von Neal und Sandy aus Südafrika.
    Abends, bevor der nächtliche Ostwind einsetzte, ankerte ich dann noch al um, direkt hinter den gelben Bojen der Schwimmzone.
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You might also know this place by the following names:

Thasos, Θάσος

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