• City Kings - TD Mambas

    May 2 in Botswana ⋅ ☀️ 30 °C

    Gegen 12 Uhr machen wir uns noch einmal wieder mit einem Taxi auf in die Stadt, denn wir müssen uns noch Bargeld und Sim-Karten besorgen, damit wir zumindest etwas Empfang haben, falls etwas passiert.
    Das Geld abheben stellt sich dann auch als etwas schwerer raus, da es bei den ersten ATMs kein Bargeld mehr gibt, denn es ist Monatsanfang und alle lassen sich auszahlen.
    Aber nach einer kurzen Suche finden wir noch einen und bekommen das nötige Bargeld, was wir brauchen.
    Bei dem Sim-Karten Shop ist warten angesagt, aber immerhin klappt es diesmal und wir haben endlich etwas Empfang.

    Danach machen wir uns mit dem Taxi auf den Weg zum Fussball, denn heute soll der Länderpunkt 71, Botswana fallen.
    Da leider keine erste Liga in der Nähe von Maun stattfindet und die Spiele sowieso wöchentlich geschoben wurden, läuft es heute auf ein Drittliga-Spiel hinaus.
    Aber um ehrlich zu sein, ist sowas eh viel geiler.
    Der Ground liegt etwas versteckt und ist einfach ein Sandplatz, auf dem die Linien mit dem Fuß in den Boden geritzt sind.
    Weltklasse! Immerhin haben die Eckfahnen sogar das Logo vom Gastgeber, welcher 2 Minuten vor Anpfiff auftaucht und sich nur noch schnell Trikots überschmeißt.
    Etwas besser vorbereitet sind die Gäste von den TD Mambas, denn die machen sich schon ordentlich warm und halten ihre Teamsitzung im Schatten des Mannschafts-Minibusses ab.
    Nach und nach füllt sich der Sportplatz und die Autos fahren mit offenen Kofferräumen ans Feld, um das Topspiel des Tabellenersten gegen den Drittplatzierten zu gucken.
    Freundlicherweise darf ich auch in einem der Wagen Platz nehmen um mich etwas vor der Sonne zu schützen.

    Das Spiel ist natürlich auf keinem guten Niveau, aber dennoch gewinnt das Heimteam mit 2:1 und wird tatsächlich durch Schützenhilfe am Abend vorzeitig Meister.

    Ich unterhalte mich richtig gut mit den Jungs vor Ort und kann so ganz entspannt den Länderpunkt eintüten.

    Am Abend essen wir noch im campeigenen Restaurant und gehen früh schlafen, denn wir sind ja schon seit einigen Stunden auf den Beinen.
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