• Senyati Safari Camp

    May 3 in Botswana ⋅ 🌙 26 °C

    Am nächsten Morgen machen wir uns wieder früh auf den Weg, denn es liegt ein weiterer langer Ritt vor uns.
    Wir haben uns bewusst gegen eine Fahrt quer durch den Chobe entschieden, denn wir waren uns nicht sicher, wie gut die Straßen aufgrund der Flut zu befahren sind.
    Außerdem haben wir alle noch keine großen Offroad-Erfahrungen, weshalb eine 4x4 Strecke komplett durch den Park wahrscheinlich eine Nummer zu groß wäre.
    Daher fahren wir über Nata, wo wir noch schnell einen Tank-& Einkaufsstop einlegen, in Richtung Kasane im Norden Botswanas.

    Der Weg selbst ist wenig spektakulär, wobei wir tatsächlich ein paar Elefanten und auch Zebras am Straßenrand spotten können. Zwei der Dickhäuter überqueren sogar die Straße.
    Schon irgendwie ganz geil, wenn man überlegt, dass an jeder Ecke ein Tier über die Straße laufen kann und das alles weil es der freie Wille ist.

    Unsere Campsite liegt etwas vor Kasane, welche die nächstgrößere Stadt in der Umgebung ist.
    Das Camp ist richtig top, jede Site hat sein eigenes Häuschen mit Toiletten und Duschen, sowie eine kleine Feuer- & Grillecke.
    Des Weiteren gibt es noch ein Restaurant, eine Bar und sogar ein eigenes Wasserloch mit einem Photographic-Hide.
    Nach dem Check-In schauen wir noch kurz zur Bar und können tatsächlich direkt zwei Elefanten sehen, die grade vom Wasserloch weggehen.

    Danach bauen wir unser Camp auf und mittlerweile wird der Ablauf schon immer routinierter.
    Während Pia & ich uns um die Dachzelte kümmern, bereiten Beeke & Edda schon das Abendessen und Frühstück vor.
    Nachdem wir gegessen haben, machen wir uns nochmal auf den Weg zur Bar und tatsächlich tauchen hier nach wenigen Minuten etliche Elefanten am Wasserloch auf.
    Diese lassen sich absolut null von den Menschen stören, auch wenn sie nur 30 Meter entfernt sind.
    Pia & ich gehen dann noch in den Hide und haben das ganze Spekatakel nun direkt vor unserer Nase.
    Manche Elefanten kommen sogar so dicht, dass sie direkt an den kleinen Fenstern vorbeigehen.
    Jedes Mal wirkt es so, als wenn sie uns sehen können, denn sie schauen immer wieder rüber, aber generell scheint es sie nicht zu stören und sie trinken seelenruhig bis sie wieder verschwinden.

    Die Nacht ist angenehm und so langsam gewöhnt man sich an alles.
    Dennoch klingelt auch am nächsten Morgen der Wecker sehr früh, denn wir wollen nochmal zum Wasserloch und schauen, ob wir weitere Elefanten hautnah erleben können.
    Und tatsächlich tauchen nach einigen Minuten wieder zahlreiche Elefanten auf, die wir nun alle 4 aus dem Guckloch beobachten.
    Mega coole Erfahrung!
    Read more