Chobe Nationalpark
May 4 in Botswana ⋅ ☀️ 21 °C
Nach dem morgendlichen Elefanten spotting gibt's nochmal wieder Overnight Oats zum Frühstück und wir machen uns zügig auf den Weg in Richtung Chobe Nationalpark.
Dieser zieht sich von Maun bis in den Norden zur Grenzen von Namibia und gehört somit zum Okavango Delta.
Besonders berühmt ist der Park für seine zahlreichen Elefanten, die vorallem aufgrund der großen Wassermengen und dem nährreichen Boden hier verweilen.
Wir fahren im Sedudu Gate rein und nehmen uns noch schnell eine Lektüre mit, denn es ist nun ja der erste Nationalpark, den wir selbst mit dem Auto befahren.
4x4 angeschaltet und auf geht's auf die Piste, die direkt mit einem Weg im etwas tieferen Sand, welches aber absolut kein Problem für unser Auto ist, startet.
Der Weg führt durch ein etwas dicht bewachseneres Stück auf dem wir die ersten Kudus beobachten können.
Danach wollen wir an der Riverfront entlang fahren, was aber absolut unmöglich ist, denn der Park ist so heftig geflutet, dass die ganze Straße unter Wasser steht.
Generell gab es seit 50 Jahren nicht mehr so viel Wasser in diesem Bereich, weshalb der aus Angola kommende Cuando River ziemlich breit ist.
Aber kein Problem, denn im Park selbst gibt es etliche Routen und Strecken.
An diesem kleinen Stück direkt am Wasser finden wir auch etliche Impalas.
Wir fahren weiter und können dank der Ferngläser noch einen See-Adler und einige Hippos im Fluss sehen.
Impalas tauchen dann die ganze Zeit immer wieder auf und werden wohl die Tiere sein, die wir Anzahl mäßig am häufigsten sehen werden.
Das nächste Highlight lässt aber auch nicht lange auf sich warten und dies hat es absolut in sich.
Einige Tour-Autos stehen in Reihe auf der Straße, was normalerweise bedeutet, dass dort etwas passiert, also reihen wir uns ein und siehe da, eine große Gruppe Elefanten kreuzt die Straße.
Mega geil, aber es wird noch besser. Denn im Gegensatz zu den Guides fahren wir nochmal zurück und wollen zu einem Viewpoint.
Und genau dieser gibt uns Blick auf ein kleines Stück weißen Strand und genau dahin führt der Weg der Elefanten und wir in erster Reihe.
Ein so krass atemberaubender Anblick und es werden immer mehr.
Wir sehen locker 50-60 Elefanten, die sich eine ordentliche Ladung Wasser gönnen und davon gehen sogar 1-2 richtig baden.
Wahnsinn! Wir verweilen bestimmt 30 Minuten und schauen uns das Treiben an.
Nachdem wir uns wieder auf den Weg machen, hört der Strom der Elefanten gar nicht mehr auf. Von allen Seiten wandern sie zu dem Wasser. Ein Anblick den man nicht so schnell vergessen wird!
Besonders in dem Teil des Parks sehen wir immer wieder viele Elefanten.
Nur einer findet uns nicht ganz so lustig und macht uns dies beim Vorbeifahren auch deutlich klar, indem er sich kurz auf uns zu bewegt.
Aber alles in Ordnung, wir waren sehr nah dran, aber die Gruppe mit Baby hat sich auch direkt an der Straße einen Schattenplatz unter dem Baum gegönnt.
Einen nächsten kleinen Schreck gibt es dann einige Minuten später.
Denn als wir schon neben ihnen sind, bemerken wir erst die vier Löwinnen, die sich am Straßenrand ihre Mittagspause gönnen.
Sie sind aber genau so überrascht wie wir selbst, schauen einmal kurz hoch und legen sich wieder hin.
Leider sind wir so nah dran, dass wir nur 1-2 Bilder mit geschlossenem Fenster bekommen. Aber immerhin ist das schon die Nr. 2 der Big Five, die wir zusehen bekommen.
Wobei ein männlicher Löwe natürlich nochmal cooler ist.
Wir nehmen uns den ganzen Tag Zeit und fahren sehr entspannt durch den Park.
Im hinteren Teil sehen wir noch zahlreiche Giraffen, ein paar Zebras und immer wieder Kudus und Impalas.
Was ein beeindruckender Tag mit richtig richtig vielen Tieren.
Unsere Campsite für heute ist dann nur wenige Minuten von der Grenze entfernt, sodass wir Morgen hoffentlich rechtzeitig und entspannt wieder nach Namibia einreisen können.
Die Muchenje Campsite ist mega cool, denn wir haben einen super privaten Platz mit absolut sauberen Gemeinschaftsbädern.
Es gibt noch eine kleine Aussichtsplattform von der wir einen sehr coolen Blick auf das geflutete Tal haben.
Ein kleiner Nachteil ist, dass es Affen gibt und wir somit alle unsere Sachen ins Auto holen müssen und nichts kleines draussen liegen lassen können.Read more

























