Nambwa Nationalpark & River Safari
May 6 in Namibia ⋅ ☀️ 19 °C
So wie gestern geplant, packen wir am Morgen wieder unsere Sachen grob zusammen und machen uns auf den Weg zum Nambwa Nationalpark.
Dieser ist ein recht kleiner Park, der sogar etwas 4x4 Strecke beinhaltet, sodass wir ein wenig in den Offroad-Genuss kommen.
Ganz gemütlich fahren wir durch den Park und sehen immer mal wieder ein paar Tiere.
Leider anfangs nichts zu spektakuläres, denn wir hatten auf Büffel gehofft, da hier oben wahrscheinlich die letzten Chancen sein werden, diese zu sehen.
Dennoch sehen wir ein paar Gnus, Kudus, Impalas, Affen und die für die Gegend berühmten Red Lechew und Sitatunga Hirsche.
Weiter hinten im Park, wo die Strecke auch langsam in tieferen Sand übergeht gibt es noch zwei kleinere Seen bzw. Wasserlöcher.
Am ersten gibt's nur eine riesen Gruppe Impalas, doch am zweiten finden wir endlich Hippos.
Zehn von ihnen gönnen sich einen ordentlichen Mittagssnack an Seerosen, was natürlich ein sehr cooler Anblick ist!
Hier machen wir eine kleine Snackpause und beobachten das Treiben im Wasser.
Dan erzählt uns am Abend noch, dass an diesem Wasserloch, dem Horseshoe, da es eine Form wie ein Hufeisen hat, auch vorkommt, dass sich dort hunderte Elefanten tummeln.
Das wäre es ja gewesen, aber dies bleibt uns heute verwehrt.
Zurück im Camp entpacken wir unseren Camper wieder und bereiten uns auf die River Safari vor.
Gegen 15 Uhr starten wir mit Dan und seinem kleinen Motorboot unsere Bootstour und fahren den Fluss rauf, um die Gruppe heimischer Hippos zu finden.
Er kann uns extrem viel zu der Natur erzählen und es ist super spannend ihm zu zu hören.
Nach einiger Zeit finden wir endlich einen Teil der Hippos, die in einer Kurve chillen.
Wir nehmen uns die Zeit und beobachten Sie schon von recht nah. Zusätzlich fahren wir auch noch an die angrenzende Insel, damit ich von dort den ein oder anderen Shot machen kann. Es ist anfangs schon ein wenig komisch, denn die Hippos sind recht nah und schauen einen direkt an und tauchen vorallem immer wieder ab. Man weiß also nicht wirklich, ob sie gleich irgendwo direkt vor einem aus dem Wasser kommen. Doch scheinbar sind sie nur neugierig und fühlen sich nicht gestört und werden nicht aggressiv.
Danach fahren wir wieder ein kleines Stück zurück und biegen in einen Nebenarm des Flusses.
Wir bekommen noch ein paar Red Lechew Hirsche zu sehen und etliche kleine Vögel, darunter auch einen großen Kingfisher.
Zwar sind wir alle keine großen Vogelfans, aber wir bekommen schon ein paar coole Fotos.
Bevor wir noch einen kurzen Landgang machen, fahren wir noch fix den Fluss rauf, bis wir in Angola sind.
Damit wir auch wirklich behaupten können, dass wir da waren, springen wir schnell an Land und machen ein Foto.
Danach drehen wir wieder um, denn wir waren natürlich nicht legal im Land, da es keine Grenzkontrollen gab.
Bevor es dunkel wird gehen wir nochmal auf die Insel und versuchen die Elefanten zu finden.
Das ganze stellt sich als ein kleines Abenteuer raus, denn wir müssen barfuß durch ein Wasserloch,, was wir uns natürlich super ungewohnt ist.
Dan trägt Edda auf dem Rücken drüber, und versucht es mit Pia auch, doch kurz vorm Ende kommt er ins straucheln und er fällt auf die Knie und Pia zum Glück nur mit den Schuhen rein.
Beeke & ich müssen dann so durch, was aber besser klappt als gedacht.
Leider wird die Mühe nicht belohnt, denn wir finden kein einziges Tier und somit auch keinen Elefanten oder Büffel.
Zurück trage ich Edda durchs Loch, sodass sie die einzige mit trockenen Füßen bleibt.
Wieder am Camp angekommen geht's für uns unter die Dusche und danach gibt's wieder Essen in seiner Küche.
Wir quatschen noch eine ganze Zeit, bevor wir uns dann verabschieden, da wir früh los wollen und er spontan für 6 Uhr eine Bootstour reinbekommen hat.
Schon ein richtig cooles Camp und natürlich noch geiler, weil wir ganz alleine waren.Read more

























