Sossuvlei
May 16 in Namibia ⋅ ☀️ 31 °C
Also geht's für uns weiter zu unserem nächsten und leider auch letzten Ziel.
Das Sossusvlei liegt etwas südlicher im Namib-Naukluft-Nationalpark.
Unsere Route führt wieder einmal durch eine atemberaubende Landschaft, welche zeigt, wie vielfältig das Land ist. Wir fahren durch Bergpässe und Wüste und haben jedes Mal wieder einen richtig coolen Ausblick.
Auf dem Weg liegt noch das kleine Dorf Solitaire, welches vorallem durch den Apfelkuchen an dem einzigen Gebäude hier berühmt ist.
Und es ist krass, was sich da abspielt. Gefühlt jeder hält dort an und gönnt sich ein Stück vom Kuchen oder anderen Gebäcken.
Unserer Meinung nach ist das ganze etwas überbewertet und der Kuchen ist auch nichts ultra besonderes.
Dennoch ist die Location an sich sehr cool und hat ein paar nette Gimmigs, wie eine alte Tanksäule oder alte Autos.
Nach Solitaire wird die Strecke dann mega nervig, denn es geht über eine extrem huckelige Gravelroad, die uns ordentlich durchschüttelt.
In unserem Camp für heute Abend angekommen, müssen wir leider feststellen, dass ein Haken unserer Dachzeltbefestigung abgebrochen ist und wir schauen müssen wie wir diesen ersetzen.
Das Sossus Oasis Camp liegt außerhalb des Nationalparks und hat richtig coole Campsites mit sehr neuen und modernen Badhäusern.
Zudem gibt es auch einen Pool, an dem es sich die Mädels gemütlich machen, während ich bei der Reifenwerkstatt des Camps versuche die Dachzeltthematik zu klären.
Leider erstmal ohne Erfolg, aber im Park selbst soll es eine mechanische Werkstatt geben, die wir Morgen ansteuern können.
Also starten wir am nächsten Morgen ein wenig später, da wir sowieso zur Werkstatt müssen. Dies war aber von Anfang an der Plan, weil wahrscheinlich alle früh in den Park fahren.
Bei der Tankstelle lassen wir unseren Reifendruck nochmal für die Tiefsandpiste anpassen, da wir denken unser Gerät ist kaputt.
Es stellt sich aber heraus, dass das Gerät von der Vermietung gar nicht kaputt war, sondern die Reifen einfach von Beginn an einen super geringen Druck von 1,2 Bar hatten.
Da können wir froh sein, dass die bis heute heile geblieben sind.
Trotz des etwas späteren Starts müssen wir am Eingang noch Schlange stehen und sind froh, dass es nun erstmal zu Mr. Hendricks Werkstatt geht.
Diesen schmeißen wir quasi aus dem Bett und es wirkt alles etwas strange, aber nach kurzer Rücksprache mit der Vermietung zieht er uns nicht übern Tisch und zu dritt gehen sie an die Arbeit und basteln eine neue Halterung.
Nach knapp 30 Minuten ist alles repariert und wir bekommen sogar eine offizielle Rechnung.
Richtig stark und wir sind froh, dass wir nur so ein kleines Problem hatten.
Nun geht's für uns rein in den Park und unser erster Halt ist die berühmte Dune 45, auf welche wir hochlaufen. Und tatsächlich funktioniert der Plan, denn der Großteil der Leute ist schon durch und eher auf dem Rückweg, sodass es oben nicht unnormal überlaufen ist.
Von der ca. 45 Meter hohen Düne hat man einen super Überblick über das Tal zwischen den ganzen Dünen.
Man sieht auch noch sehr gut, wo überall Wasser stand, denn es schlängelt sich leicht grün durchs Tal.
Nachdem wir eine ganze Sandkiste aus unseren Schuhen rausgeholt haben, fahren wir weiter zum Sossusvlei und Deadvlei.
Die letzten 5 Kilometer gehen über eine Tiefsandpiste, die man nur mit einem 4x4 Fahrzeug befahren darf. Alternativ kann man den angebotenen Shuttle für knapp 10€ pro Person nehmen.
Bis vor ein paar Tagen war die Strecke aufgrund zu starker Überflutungen noch gesperrt und durfte nur mit dem Shuttle befahren werden.
Da wir aber das Auto haben, geht's für uns auf eigene Faust rein und es funktioniert echt gut und bringt Spaß zu fahren.
Auf dem Parkplatz angekommen, sind leider richtig viele Autos, die sich zum Großteil aber auch schon wieder auf den Rückweg machen.
Wir gehen von hier ins Deadvlei und ersparen uns die Big Daddy Dune, die eine der höchsten der Welt ist mit ihren ca. 380 Metern.
Sowohl das Sossusvlei, als auch das Deadvlei sind ausgetrocknete Salz-Ton-Pfannen inmitten der Dünen. Das Deadvlei hat zudem noch ca. 850 Jahre alte Kameldornbäume, die das Tal, umgeben von den großen Dünen, zu einem der bekanntesten Spots Namibias machen.
In der Mittagssonne ist es mittlerweile brütend heiß, weshalb wir irgendwann den Schatten aufsuchen.
Nach einer kurzen Pause fahren wir wieder zurück und halten immer mal wieder an coolen Fotospots.
Am Ende gehen wir noch in den Sesriem-Canyon, der aber nicht allzu spektakulär ist.
Bei der Tankstelle unseres Camps lassen wir unsere Reifen noch wieder auffüllen und fahren zu unserem nächsten Camp, welches ein wenig mehr in den Bergen liegt.Read more

























