• Amboseli Nationalpark

    September 29 in Kenya ⋅ ☁️ 18 °C

    Wieder einmal klingelt der Wecker sehr früh, aber das kenne ich ja schon aus Namibia & Botswana, denn wer viel auf einer Safari sehen will, muss früh hoch.
    Die Sonne geht gegen 6 Uhr auf, weshalb wir uns dann auch direkt auf den Weg zum ca. 40 Minuten entfernten Gate des Amboseli Nationalparks machen.
    Der Weg dahin ist noch entspannt, aber im Park wird's dann interessant, was unser Auto, welches nur so halb gut für Offroad-Pisten geeignet ist, macht.
    Am Eingang werden noch kurz unsere Tickets geprüft und wir bekommen ein paar Tipps zu den Wegen.
    Danach geht's in den Park und die ersten Tiere, in Form von Zebras, lassen nicht lange auf sich warten.
    Anfangs ist die Strecke echt nicht gut und wir werden ordentlich durchgeschüttelt. Später wird's besser, aber es kommen immer mal wieder Passagen, die mit unserem Auto nicht so schön zu fahren sind. Aber im großen und ganzen klappt es schon sehr gut.
    Wir fahren die Tipps von den Rangern ab und bekommen einige Tiere zu sehen, auch wenn es anfangs "nur" tausende Zebras, Gnus oder auch Impalas o.ä. sind. Nach einer Weile sehen wir dann auch die ersten Elefanten, denn der Park ist nicht nur berühmt für seinen spektakulären Blick auf den in Tansania liegenden Kilimandscharo, sondern auch für seine riesigen Elefanten-Herden.

    Auf dem Weg zu einem Spot bekomme ich zum Glück noch einen der fehlenden Big Five zu sehen, denn endlich ist mal ein Büffel vor der Linse, auch wenn dieser weit weg ist.
    Das Glück bleibt auf unserer Seite, denn als nächstes haben wir einen richtig coolen Spot, an dem einige Elefanten in einem kleineren See baden und uns danach noch quasi direkt vors Auto laufen. Wieder ein wenig respekteinflößend, aber auch ein absolutes Highlight.

    Im weiteren Verlauf des Tages sehen wir noch weitere Elefanten-Herden, diverse kleinere Tiere, sowie Gnus & Zebras.
    Aber auch ein paar Hippos, die etwas weiter weg sind, bekommen wir zu gesicht.
    Leider bleiben die Raubkatzen auch diesmal aus. Einen männlichen Löwen sieht man so halbwegs zur Hälfte zwischen einigen Büschen, aber so richtig gut ist das auch nicht.
    Ich würde schon gerne mal mindestens einen Löwen sehen, den man gut erkennen kann und welcher sich irgendwo durch die Landschaft bewegt.

    Am Ende sehen wir zumindest nochmal ein Hippo in voller Pracht und außerhalb des Wassers.

    Ganz cool, aber auch irgendwie fragwürdig, war zwischendurch noch, dass einige Massai mit ihren Eland-Rinder-Herden durch den Park gezogen sind, wo ja quasi auch Raubtiere rumlaufen.
    Wahrscheinlich kennen sie dies aber, denn die ostafrikanische Volksgruppe macht dies sicherlich schon seit Jahrzehnten, sodass sie an die Thematik gewöhnt sein müssten.

    Nach knapp 9 Stunden im Park und etlichen Tiersichtungen machen wir uns wieder auf den Heimweg, halten kurz vor der Unterkunft noch beim Restaurant von gestern an und verbringen den restlichen Abend entspannt.
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