• Sightseeing Kampala

    October 2 in Uganda ⋅ ☁️ 28 °C

    Nach einer sehr warmen und auch unruhigen Nacht, starten wir relativ entspannt in den Tag.
    Für heute steht Sightseeing auf dem Plan, weshalb wir versuchen nicht allzu spät loszukommen, denn die Temperaturen sind hier noch etwas höher als in Kenia und damit auch die Sonnenbrandgefahr.
    Mit dem Taxi begeben wir uns ins Verkehrschaos von Kampala. Zu den Stoßzeiten soll die Stadt eine der schlimmsten der Welt sein, was den Verkehr angeht.
    Heute Morgen ist es noch ok, aber für die paar Kilometer brauchen wir dennoch extrem lange.
    Da wir am Airport gestern nur einen kleinen Teil Geld getauscht haben und dies schon fürs Abendessen draufgegangen ist, holen wir uns nun nochmal mehr zu einem besseren Wechselkurs.
    Die Frühstückssuche stellt sich danach auch komplizierter als erwartet dar, denn einige Restaurants haben noch gar nicht offen.
    Nachdem man einen vernünftigen Laden gefunden hat, folgt der Klassiker, denn bei mindestens der Hälfte der Gerichte heißt es "Don't have". Als sie dann noch einen anderen Preis, als auf der Karte angegeben haben wollen, gibt es eine Ansage, dass wir nur das zahlen was dort steht oder jetzt gehen.
    Da wir die einzigen Gäste sind, gehen auf einmal doch die Preise von der Karte und das lange Warten geht los.
    Nach einer Stunde kommt das Essen endlich und mittlerweile sind alle genervt, denn es ist auch quasi schon 12 Uhr.
    Das heißt in der Mittagssonne zum Sightseeing, weltklasse.

    Zunächst gehen wir zum lokalen Busbahnhof, denn dieser ist riesig und ein reinstes Spektakel. Wir schauen uns das Geschehen zunächst von einem der angrenzenden Gebäude von oben an, ehe wir mitten über den Platz schlendern.
    Etwas enttäuschend, dass es gar nicht so wuselig ist und alles relativ organisiert wirkt. Man wird nichtmal großartig angelungert.

    Als nächstes gehen wir zu einem Markt, wo wir lange Zeit nach einem Trikot suchen und dies am Ende im einigermaßen guter Qualität auch für 4,50€ pro Trikot bekommen.

    Wir gönnen uns noch etwas Waschpulver für die Maschine zum Waschen und machen einige Fotos.

    Zum Abschluss gibt es für Leon noch einen weiteren Friseur Länderpunkt, während Timo & ich schon die Bustickets für unsere Weiterreise am Montag buchen.

    Da sich das alles ganz schön gezogen hat, holen wir uns ein Taxi und fahren zurück in die Unterkunft.
    Dort bestellen wir noch über einen Lieferservice Essen und wollen eine Ladung Wäsche waschen, was gehörig in die Hose geht.
    Nachdem die Maschine mit Wasser vollgelaufen ist, gibt es nur noch ein Error.
    Das heißt also doch Handwäsche, so gut es geht.

    Den Abend lassen wir entspannt ausklingen, denn Morgen steht mit Fußball wieder ein straffer Tag auf dem Programm.
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