• Die 8 Höllen von Beppu

    15. marts, Japan ⋅ ☀️ 14 °C

    Die Vorstellung mit 450 anderen Kreuzfahrtgästen, die man niemals nicht nackig sehen wollte 🫣, nackig in einem Onsen zu sitzen, reizt uns jetzt nicht so.

    Stattdessen wollen wir uns heute Nachmittag den sogenannten Höllen von Beppu widmen, den Jigoku Meguri. Vom Hafen aus nehmen wir uns eins der zahlreichen Taxen zu den Höllen, das Kombiticket kann man auch schon am Hafen erwerben.

    Es gibt 8 verschiedene Jigoku in Beppu.
    Umi-Jigoku ein See, dessen Wassertemperatur ausreicht, um Eier zu kochen. Die Wasserfarbe ist cobaltblau.
    Oniishibozu-Jigoku besteht aus mehreren kochend heißen Schlammlöchern, hauptsächlich in grau. Vulkanisches Gas tritt hervor und lässt Blasen entstehen, die an die kahlrasierten Köpfe buddhistischer Mönche erinnern, woher der Name kommt. Es gibt Yama-Jigoku, Kamado-Jigoku - hier hilft man mit Drachenfiguren der Hölle ein bisschen nach und Oniyama-Jigoku. Shiraike-Jigoku (weiße Teichhölle) hat den Namen aufgrund seiner Wasserfarbe bekommen. Sie ist milchig weiß, leicht ins bläuliche gehend.

    Die eine oder andere Hölle hilft mit Tieren, Fischen, Alligatoren nach, wenn der Höllenteich nicht spektakulär genug ist, den Teil sparen wir uns. Die Chinoike-Jigoku (oft auch Bluthölle genannt), ein Teich mit rotem Wasser mit einer Temperatur von 78 °C, sparen wir uns, den roten Teich haben wir in Umi-Jigoku schon gesehen.

    Daneben merkt man die mildere Lage von Beppu, hier blühen schon wieder andere Kirschen 🤩.

    Nach 6 Höllen haben wir die fussläufig erreichbaren abgehakt und nehmen uns ein Taxi zurück zum Hafen. Spannend sind diese Naturereignisse aber allemal, wir lieben diese Facetten des Vulkanismus.
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