• Akhan-Karawanserei

    May 13 in Turkey ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute verlassen wir das schnuckelige Tikir Haus wieder. Ja, auch hier gäbe es sicherlich noch einiges mehr zu sehen, aber wir wollen weiter wieder Richtung Meer.

    Einen kurzen Besichtigungsstopp machen wir aber doch noch, bevor wir die Gegend um Pamukkale endgültig verlassen.

    Die Akhan-Karawanserei ist eine bedeutende seldschukische Steinkarawanserei aus dem 13. Jahrhundert (erbaut 1253-1254) an der ehemaligen Seidenstraße. Als wichtige historische Station im anatolischen Seldschuken-Reich diente sie Händlern auf der Strecke nach Konya als Unterkunft. Sie gilt als einer der letzten westlichen Stützpunkte auf der Handelsroute.

    Die restaurierte Anlage, im Türkischen als Akhan Kervansarayı bezeichnet, beherbergt heute ein Restaurant oder Hotel, da sind sich die Quellen nicht ganz einig.

    Die meist gutausgebaute Strecke führt uns durch Hügel und Wälder, eigentlich wildromantisch.

    Abgesehen von unserem
    Auto, das uns ständig irgendetwas erzählt, nicht nur phantasievolle Ermahnungen zum Tempolimit, welches in der Türkei gestaffelt für verschiedene Fahrzeugarten gilt und sich unser Peugeot anscheinend gerne mal als Lkw oder Bus definiert, sondern auch irgendetwas zum Reifendruck, was wir nicht so genau verstehen. Aber da wir sowieso mal tanken müssten, nutzen wir die Gelegenheit, uns nicht nur die Scheibe putzen zu lassen (sehr nötig…), sondern auch den Service an der Shell-Tankstelle zum Druck prüfen.
    Später erzählt uns der Wagen zweimal etwas panisches, was wir aber überhaupt nicht entschlüsseln können, verschwindet aber auch gleich wieder. Und um den Reifendruckhinweis zu beseitigen, müsste wohl ein Reset durchgeführt werden. Nachdem wir bislang nicht herausgefunden haben, wie man eine andere Sprache einstellt, können wir nur hoffen, dass der Druck und alles andere bis zur Rückgabe passt… 🤷🏻‍♂️
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