• Dominsel

    August 8 in Poland ⋅ ⛅ 24 °C

    Unser Nachmittag soll ein paar der unzähligen Kirchen Breslaus gehören und so steigen wir auf der sogenannten Dominsel aus.

    Als erstes möchten wir uns natürlich dem Dom widmen, St. Johannes der Täufer zu Breslau. Er wurde in den Jahren von 1244 bis 1341 im Stil der Gotik errichtet. Seine zwei Türme sind mit knapp 98 Metern die höchsten Kirchtürme der Stadt. Allein die Besichtigung gestaltet sich schwierig, es ist Samstag und in Breslau wird im Akkord geheiratet. Als die erste Hochzeit fertig ist, springen wir schnell hinein, und machen ein paar Fotos. Das nächste Brautpaar steht schon bereit (und eigentlich hätten wir sogar Eintritt bezahlen müssen). 🤭

    Als nächstes wenden wir uns St. Ägidien zu. Die Ägidienkirche in Breslau ist das älteste erhaltene Gebäude der Stadt. Die Kirche stammt aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts und ein Eisengitter trennt uns von einer Besichtigung. 🙄

    Die Stiftskirche zum Heiligen Kreuz und St. Bartholomäus kurz Kreuzkirche oder Kreuzstift genannt, ist eine hochgotische zweigeschossige Doppelkirche. Sie soll ausgesprochen sehenswert sein, und ist irgendwie zu. 🤷‍♀️

    St. Maria auf dem Sande, direkt an der Oder gelegen, gehört zu den ältesten gotischen Kirchengebäuden Polens. Die Kirche mutet zauberhaft an, und ist wieder mit Eisengittern geschlossen. 🤬
    So langsam haben wir keine Lust mehr auf Breslauer Kirchen, in die orthodoxen kommt man gar nicht rein.

    Als letztes steuern wir die Elisabethkirche an, zwischen 1525 und 1945 die evangelische Hauptkirche von Breslau, ursprünglich die des Bürgertums als bewusstem Gegenpol zum Dom. Papst Johannes Paul II. erhob sie 1997 zur Basilica minor. Wenigstens eine, bei der man mal das Interieur bewundern kann…

    Breslau gefällt uns ja richtig gut und hat eine wunderbare Kirche neben der anderen, aber als Besucher fühlt man sich dort nur bedingt willkommen 🤔.
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