• Altstadt von Krakau

    12 Ağustos, Polonya ⋅ ☁️ 25 °C

    Der Mittwoch beginnt für den Ritter arbeitstechnisch extrem kurzweilig, denn der Strom ist zwar wieder da, der Ausfall hat aber das Equipment lahmgelegt, braucht man nicht. Der Hase, der heute frei hat, versucht währenddessen mit einem guten Buch in der Ecke zu liegen und dem fluchenden Ritter nicht im Weg zu sein.

    Am Nachmittag machen wir uns auf die Altstadt von Krakau zu erkunden. Krakau war bis 1596 Hauptstadt des Königreichs Polen, ist weitgehend von Kriegszerstörungen verschont geblieben und hat dadurch zahlreiche original erhaltene Baudenkmäler. Das ist auch der Grund, warum sein historisches Zentrum bereits 1978 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen wurde.

    Als erstes steuern wir die Marienkirche an. Diese ist so unsagbar schön, dass sie ihren eigenen Footprint bekommt.

    Die Adalbertkirche auf dem Hauptmarkt ist wohl die kleinste Kirche der Stadt, sowie eines der ältesten Beispiele für romanische Baukunst in Polen. Nur leider im Inneren barockisiert.

    Wir schlendern kreuz und quer durch die Stadt, gehen spontan superleckere Piroggen essen, moderne polnische Küche: Spinat-Feta, Ziegenkäse-Rote-Beete und Hüttenkäse-Kartoffeln. Und weils natürlich viel zu viel ist, nehmen wir die Reste mit und haben morgen auch noch was davon. Dazu wie bei jedem Essen hausgemachte Limonade, die wir schon von unserer tschechischen Sommerreise vor 4 Jahren kennen und in Polen anscheinend genauso gang und gäbe ist 😋. Hier gibt es auch noch „Frucht-Kompott“ zum Trinken. Auch gut, die Zitronenlimonade ist jedoch unser Favorit.

    Pappsatt schlendern wir an den Resten der Stadtmauer vorbei und schlagen dann den Bogen zurück zu unserem Quartier. Nur von der Sonnenfinsternis in Europa kriegen wir nix mehr zu sehen.
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