• Queen-Elizabeth-Nationalpark II

    February 1 in Uganda ⋅ ⛅ 31 °C

    Nach der schlaflosen Nacht ist am frühen Morgen ein weiterer Game Drive mit Sultan geplant. Wir entdecken noch einen Leoparden im Baum und treffen auf richtig viele Elefanten, die unterwegs zum Kazinga-Kanal sind. Auf eben diesem Kanal machen wir später eine Bootsfahrt und sehen die ganzen Elefantengruppen wieder 🐘 Sie sind zum Trinken hier und sehen fast schwarz aus, wenn sie aus dem Wasser kommen. Danach reiben sie sich mit Staub ein, was als Insekten- und Sonnenschutz dient und ihnen die gewohnte graue Farbe zurück gibt.

    Und dann ist da noch... ein entzündeter Zehnagel an Michelles Fuß 😯 Die Entzündung hat sich schon vor Abflug angebahnt und ist in den letzten sieben Tagen durch Hitze, Wanderschuhe und verunreinigtes Wasser eher schlimmer als besser geworden. Wir beraten uns mit Fred. In den nächsten Tagen können wir nur mit eingeschränkter Infrastruktur rechnen und so beschließen wir, heute noch zurück in die nächstgrößere Stadt Kasese zu fahren und dort einen Arzt zu suchen. Wir sind etwas besorgt, mit welchen hygienischen Standards wir in Uganda rechnen können 🏥 Fred bringt uns zu einer Privatklinik, in der sich zwei nette Ärzte Michelles Fuß anschauen. Der Zeh wird gereinigt, betäubt und Eiter entfernt. Die beiden Ärzte müssen zwar zum Leuchten auf ihre Handys zurückgreifen, aber ansonsten klappt das trotz eingeschränkter Ausstattung alles sehr professionell 💉 Zur Sicherheit werden Antibiotika verschrieben und wir zahlen die Behandlungskosten in Höhe von 25.000 Uganda-Schilling, etwa 6,60 Euro. Am Ende werden sogar noch WhatsApp-Nummern ausgetauscht, um in Kontakt zu bleiben und sich nach dem Wohlergehen zu erkundigen. Vielleicht kommt uns Dr. Robert sogar mal in Deutschland besuchen 👍🏼

    Die zweite Nacht in der Bush Lodge verläuft etwas entspannter. Sultan hat uns versichert, dass von den Tieren keine Gefahr ausgeht, solange wir sie nicht verärgern. Auf Toilette trauen wir uns nachts aber trotzdem nicht 🫣
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