India
Hāthi Dora

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2 travelers at this place:

  • Day43

    Helping at an animal shelter

    December 25, 2019 in India ⋅ ☀️ 21 °C

    Christmas and boxing day could not have been better spent than this.
    While there was no real sign of the Christmas spirit Kaya and I spent a day here at the animal shelter in Udaipur. Much more rewarding than the forts..

    So there are many many street animals in India but not many shelters. While Kaya and I both believe the human needs crisis needs to be solved more urgently it doesn't take away from the great initiative. They take wounded street animals in and cure them, then they release them back into the wild. In some cases (blindness or loss of backlegs) they do adopt them and keep them there as they wouldn't survive back in the wild.

    They also adopt donkeys that have been used cruelly for labour, so we saw many ghastly sights of twisted legs and horrible wounds which is really sad. Donkeys are used here to carry big bags of rocks, way heavier than they are able of coping with and they will tie their front leg to their back leg to decrease speed, with grim results. Luckily they got to stay in this nice enclosure with the cows.

    The cows usually come from the milk industry as when they no longer can produce milk the industry tosses them onto the street, the cows are often too weak to survive on their own after this. The shelter also has many male baby cows that either get killed or tossed for the reason that they can't produce milk. Again, quite sad and this is one we can't even deny happens in the west! Also their are a lot of "wild" cows in India that live on the street. With all the pollution and littering here the poor things end up consuming so much plastic and as a result of this their stomach fills with it, creating a barrier that won't let any actual food and nutrients pass through. They got weirdly bloated and will die soon if nothing is done, again the shelter will try to perform a surgery but to be fair they will just go back on the street again and the same will happen.

    All in all another eye opening experience that was very rewarding. We spent two days there helping out and gave some donations.
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  • Day26

    Udaipur, zweiter Teil (19.03. - 20.03.)

    March 20, 2016 in India ⋅ ☀️ 28 °C

    Gestern war der zweite volle Tag in Udaipur und wir haben uns wieder dem Sightseeing verweigert! Stattdessen ging es schon um halb neun mit der Rikscha in ein nahe gelegenes Dorf. Dort befindet sich die Einrichtung Animal Aid Unlimited, die von den Amerikanern Erika und Jim und deren Tochter Claire 2002 gegründet wurde. 50 Angestellte, darunter zwei Tierärzte und beliebig viele Freiwillige wie wir kümmern sich dort um die Probleme aller Tiere, die aus Udaipur gemeldet werden. Es gibt sogar einen Rettungsdienst, der von einer verletzten Taube bis zur Kuh Tiere aller Größen abholt. Derzeit befinden sich dort unter anderem rund 150 Hunde, 40 Rinder und waise Kälber, 10 Esel, Ziegen, Schweine, Katzen und vieles mehr.
    Der Zweck der Einrichtung ist nicht die Verwahrung der Tiere wie in einem Tierheim. Viel mehr geht es darum, verletzte Tiere zu heilen und so schnell wie möglich wieder freizulassen. Die Hunde dort sind zum Beispiel fast ausnahmslos Straßenhunde, ihr Revier ist die Stadt und dahin wollen sie auch wieder zurück. In der Einrichtung landen sie, weil sie beispielsweise Wunden von Kämpfen haben oder sie angefahren wurden. Besonders beeindruckend ist die Therapie der nach einem Unfall behinderten Hunde im sogenannten "Handicapped Heaven" (sic!), wo rund 80 Hunde sind, die alle mindestens die Hinterbeine gelähmt haben. Auf den ersten Blick sieht es ziemlich traurig aus, wenn sich ein Haufen Hunde nur mit den Vorderbeinen auf dich zu schleppt und den Rest hinterher schleift. Durch die Arbeit der Angestellten und Freiwilligen, die die meiste Zeit bei den behinderten Hunden verbringen, wird ihnen jedoch geholfen. Die Hunde werden gestreichelt und ihnen wird somit die für die Genesung sehr wichtige Zuneigung gegeben und die geschädigten Hinterbeine werden massiert und bewegt, um die Muskeln zu stärken. Nachmittags wird jeder Hund für einige Minuten - immer bewacht von einem eigenen Helfer - ins Schwimmbecken gelassen. Beim Schwimmen können sie am besten trainieren und machen die größten Fortschritte bei der Heilung.
    Apropos Heilung. Fast alle Tiere werden nach ein oder zwei Wochen und nachdem sie geimpft und sterilisiert wurden, wieder aus der Einrichtung entlassen.
    Es gibt aber natürlich auch Härtefälle. Kühe zum Beispiel, die aufgrund der unfassbaren Mengen an Müll in den Städten bis zu 50 Kilo Plastik in ihren Mägen haben. Da eine Operation in den meisten Fällen zu riskant ist, bleiben sie, bis sie sterben. Einschläfern darf man sie per Gesetz nicht. Sind ja heilig. Dass sie Plastik fressen und elendig krepieren, weil die Mägen verstopft sind, ist aber okay. Das macht nichts.

    Umso wichtiger ist die Arbeit, die von Animal Aid verrichtet wird. Vor fünfzehn Jahren hat sich niemand um kranke Straßenhunde oder Esel, die unter den Lasten, die sie schleppen müssen, fast zerbrechen, gekümmert. Heutzutage gehen pro Jahr rund 1500 Anrufe ein und den Tieren kann geholfen werden.
    Beeindruckend fanden wir auch die Geschichte von Richard aus Seattle. Er ist 65 und hat über Facebook von Animal Aid erfahren. Weil ihn das so begeistert hat, hat er zum Beginn seiner Rente fast alles verkauft, hat seine Sachen gepackt und wohnt jetzt in einer kleinen Hütte nahe der Einrichtung. Das ist doch mal eine tolle Art, seinen Lebensabend zu verbringen :)

    Wir waren nach sieben Stunden sehr froh, dass uns der Reiseführer auf Animal Aid aufmerksam gemacht hat und würden uns wünschen, wir hätten noch mehr Zeit an diesem wundervollen Ort verbringen können.

    Abends haben wir spontan beschlossen, einen Yoga-Kurs zu besuchen. Ich hatte noch nie Yoga gemacht, wollte es aber immer mal ausprobieren. Es hat uns so gut gefallen, dass wir heute morgen vorm Frühstück direkt nochmal hin sind :)

    Bild 1: Lisa und Suraj beim Füttern des Kalbs, dessen Mutter bei der Geburt vor einer Woche gestorben ist
    Bild 2: Man glaubt nicht, wie viel Kraft die jungen Kälber schon haben! Und wie weh es tut, wenn sie einem auf den Fuß trampeln... Jedes Kalb bekommt eine genau abgezählte Anzahl an Flaschen
    Bild 3: ESEL!
    Bild 4: Gelände mit Kühen, Eseln und Ziegen
    Bild 5: Suraj im Therapiebecken
    Bild 6: Fürs Schwimmen reichen auch die Vorderbeine :)
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Hāthi Dora, Hathi Dora

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