Italy
Montemignaio

Discover travel destinations of travelers writing a travel journal on FindPenguins.
Travelers at this place
    • Day 6

      Small Steps

      June 25, 2022 in Italy ⋅ ☀️ 75 °F

      “Small steps in the right direction are better than big steps in the wrong one.”
      ~Every Hiker Out Here (Actually, just us)

      Whoever said that has pretty much summed up our last 72 hours (each of our phones has not had cellular service because of issues with international data).

      Instead of telling you the whole story, because who has time for that? We decided, instead, to just put together this “Bottom 6 List That Actually Became The Top 6 Things” about this journey so far:

      6. Spent hours ascending a “hard” route on this trek, only to realize we were off track by MANY steps (both small and large with an etch-a-sketch recording of this attached!).

      As a result, we met the most lovely Italiana who kindly chatted with us and pointed us in the correct (and opposite than we were going) direction.

      5. Our solar chargers stopped working and we had no way to charge our quickly-depleting phones to guide us through to the next point. And it was getting late in the day.

      As a result, we had to hang out at a “bar” to wait for a bus to take us down the last stretch of the walk. While waiting, we met several citizens of Diacetto and enjoyed gelato with them.

      4. Italy has a great public transportation system. And we weren’t afraid to use it (that’s a lie, we were terrified and had no choice). The bus we took runs through this valley of little villages all over “the island.” While enjoying the Tuscan views around us, we didn’t notice that we should have changed buses at a stop.

      As a result, we arrived safely, hours later, in the quaint and locals-filled piazza of Consuma ready to walk to our B & B.

      3. Unfortunately, the B&B was farther from the piazza than we realized. There were no more buses running and no taxis in this little town.

      As a result, we met a shopkeeper, his 2 customers and a high school student wanting to practice her English skills, who not only helped us figure out where to go, but drove us there as well. Who knew talking to strangers could be a good thing?!

      2. Our phones were now dead. Once dropped off, we were in front of a legit Tuscan villa and knocked on the door (with the keys still in the lock), rang the doorbell, and could hear a phone ringing in the background. No one was home. This was beginning to feel like an episode of Dateline. Finally, a neighbor, probably wanting the pounding noises to stop, got the owner who had left because he thought we weren’t showing up.

      As a result, the owner gave us a tour of his gorgeous estate, checked us into a lovely room, and then left some snacks out for us, knowing we were hungry.

      1. The owner then told us he was leaving for the night and that we would be there all alone. Forget Dateline, this was now moving toward a Stephen King finale. We went to our room, put the mace next to our beds, and propped our trekking poles against the door handle. When the owner showed up a few hours later, we probably frightened him as much as he scared us. Spoiler alert: we survived.

      As a result, we woke up the next morning to an amazing breakfast outdoors with another view of the Tuscan countryside. Unfortunately, we realized too late that we had on very similar outfits. Awkward.

      Whatever could go wrong, did go wrong almost every step of the way. And, as a result, it was another great day in Italy…
      Read more

    • Day 54

      42. Etappe (2.)-Rignano-Montemignaio

      August 23, 2023 in Italy ⋅ ☀️ 18 °C

      Meine Nacht in dem kleinen Holzhäuschen war ganz gut. Schon komisch, dass es dort drinnen den ganzen Tag heiß wie in einer Sauna war, deswegen hatte ich alle Fenster aufgemacht, und bis um drei Uhr nachts hatte ich fast alle Fenster wieder geschlossen, da es richtig kühl war. Und ich wollte nicht alles zu machen, da ich sonst am nächsten Morgen als geräucherter Schinken durch die Gegend laufen würde. Ich hatte ja neben das Bett die Räucherspirale gegen die Mücken hingestellt, und als dann wieder die Mücken zum Angriff ansetzten, wusste ich, es ist ausgegangen und ich musste es neu entzünden.
      Mein Frühstück bestand aus einem halben kleinen Glas Joghurt mit Nüssen. Kein Kaffee...
      Es ging über den Fluss gleich bergauf und wieder herunter, um die viel befahrene Straße zu umgehen. Schon hier wurde ich von Fliegen, Bremsen und Mücken belästigt. Später ging es bergauf durch den Wald und da platzte mir der Kragen, die Fliegen setzten sich auf den Kopf und zogen wie kleine Dämonen an meinen Haaren, setzten sich auf mein Gesicht, flogen in die Ohren und saugten meinen Schweiß gierig auf, die Bremsen stachen und wehe ich blieb kurz stehen, da massakrierten mich die Mücken. Ich rannte den Berg hinauf und schnaufte wie ein wilder Stier, dann ein Wutschrei! Und noch einer! Endlich setzte ich meine Cappy auf, sprühte mich mit Antimoskito-Mittel ein und tatsächlich war es dann besser. Wieso hatte ich das nicht schon vorher gemacht?!
      Ich wusste, es kam erst noch der richtige Anstieg und ich ging konsequent hoch, setzte mir, wie man es bei kleinen Kindern tut, die nächsten Ziele (der Baum mit Moos, der schräge Ast am Boden etc), bloß nicht gucken, wie steil es ist und wie lange noch.
      Ich wollte dann doch kurz gucken, wann denn die flache Stelle kommt, die ich mir gemerkt hatte. Und dann sah ich, dass ich hätte vorher abbiegen sollen! Ich geh sicher nicht 200hm runter, um die dann extra nochmal hoch zu laufen! Ich lief einen anderen Weg, der später auf den richtigen anschloss. So wie es immer ist mit den alternativen Wegen, sind diese meistens zugewachsen, komplizierter und immer dauert es länger. Am Anfang ging das gut, später war es aber so zugewachsen, dass ich einen anderen Weg suchen musste, ich wollte außerdem nicht von Wildschweinen oder Rehen erschreckt werden, in den Brombeeren stolpern und hinfallen. Ein bisschen Abenteuer hatte ich schon länger nicht mehr, aber es gibt Grenzen, vor allem, wenn man alleine ist. Also über und unter Baumstämme, durch Geäst und durch Büsche. Was ich ohne Bedenken tue: durch Farne, Gräser, Sträucher laufen. Bei uns unmöglich, da ich nach spätestens 50 Metern 20 Zecken hätte! Den ganzen Weg in Italien keine einzige Zecke, nichts!!
      Nach einer Stunde war ich wieder auf dem richtigen Weg ohne viel Höhenmeter extra machen zu müssen.
      In Vallombrosa konnte ich zu Mittag essen, ließ mir aber die Hälfte einpacken, nicht, dass ich wieder nichts zu essen bekomme heute Abend. Nach einem kurzen und steilen Aufstieg an Wegkapellen vorbei, lief der Weg langsam aufsteigend auf der Straße im Wald. Mir waren heute diese asphaltierten Straßen wirklich am liebsten, da es hier keine nervigen Insekten gab. Und ich konnte in Frieden entlang schlendern und ein bisschen in Gedanken gehen.
      An was denke ich eigentlich? Tatsächlich stelle ich mir oft den Weg betreffende Fragen wie zum Beispiel: wie wird eigentlich Reis angebaut (als ich durch die Reisfelder lief) oder wo hört die Toskana auf meinem Weg auf? Oder ich denke darüber nach, an was ich glaube und warum oder ob es nur das Gute geben kann, wenn das Böse existiert und anders herum. Warum fällt es mir leichter an den Teufel zu glauben aber so schwer an Gott? Weil die Welt so schlecht ist oder die Menschen egoistischer werden? Warum laufe ich diesen Weg? Eins ist mir klar geworden: der Weg ist ein sehr gutes Training für die Intuition, für das Unterbewusstsein, das immer die Wahrheit weiß und das Gute ist. Wenn ich in diesem Gefühl bin, geschehen gute Dinge, ich treffe gute Entscheidungen, ich weiß, es kommt gleich eine Quelle, ein Platz zum Ausruhen, oder ein guter Mensch, der mir hilft. In dieser Intuition ist das Licht, das wir im Alltag nicht finden können, da wir zu sehr abgelenkt sind von der Arbeit, der Verpflichtungen, von dem Konsum. Kein Wunder, dass die ganzen meditierenden Buddhisten am ehesten zur Erleuchtung gelangen. So ein bisschen Licht im Herzen ist also ein großes Gut, das erstrebenswert ist, für mich jedenfalls. Und ich hoffe ich finde oder werde von einem Mann gefunden, der mein Licht sieht und ich das Seine. So, Schluss jetzt mit den Gedankengut.
      Am Ende war es nochmal anstrengend, da es Berg runter ging.
      In meinem Übernachtungsort gibt es keine Dusche, aber Katzenwäsche geht ja trotzdem (ich habe mich komplett im Waschbecken gewaschen). Ich konnte hier meinen ersten, nein, meine ersten zwei Kaffee trinken, wunderbar. Auch diese Unterkunft ist einfach, aber sehr sympathisch. Und ich weiß, woran das liegt. Nicht an der Unterkunft, sondern an den lieben Menschen, die sich für die Pilger einsetzen und so wunderbar sind.
      Read more

    • Day 87

      Passo della Consuma

      August 26, 2020 in Italy ⋅ ☀️ 25 °C

      Alter. Warum zum Teufel bin ich eigentlich so verflucht bescheuert und mache das mit einem überladenen Fahrrad?! Wieso quäle ich mich hier nen Pass in der Toscana hoch und brauche 5 Stunden für 20 beschissene Kilometer. Hab mich zusätzlich noch verdreht und mir schmerzt auch noch die rechte Rückseite. Moah. 35 km vor Florenz. 😒🙄 einer meiner härtesten Etappen bis jetzt. Das war ein Schweineharter Tag!Read more

    You might also know this place by the following names:

    Montemignaio, Мантэміняё, Монтеминяйо, Մոնտեմինյաիո, モンテミニャーイオ, Монтеминьяио, Mons Mignarius, Монтеминьяйо, Muntimignaiu, Монтеміньяіо, 蒙泰米尼亚伊奥

    Join us:

    FindPenguins for iOSFindPenguins for Android