Italy
Tuscany

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Top 10 Travel Destinations Tuscany
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Travelers at this place
    • Day 34

      Radicondoli im Regen

      Yesterday in Italy

      Tja..es kann ja nicht nur die Sonne scheinen..Anfangs sah es noch ganz gut aus,aber nun regnet es seit Stunden und Gewitter durften wir auch ertragen.Schöner großer kostenloser Platz mit Aussicht auf die Stadt.Wollten wir uns eigendlich angucken 🥺 ist nun förmlich ins Wasser gefallen.Zeit genutzt nen Haselnuss/Apfelkuchen zu backen und Camper beobachten die das gewisse Rudelverhalten hatten..denn so groß wie der Platz ist und noch genug frei war..Nein..es muss ganz dicht vor meinem Womo sein 🤔Read more

    • Day 18

      Pisa to Florence

      April 8 in Italy ⋅ ☁️ 24 °C

      Had an early start back on the coach today after a really long day on the coach yesterday. We started the day by going to the leaning tower of Pisa! We had a solid 30 minutes to walk around and take pictures. Both Pearse and I were feeling like shit so we didn't put any effort into taking pictures of us holding up the tower or whatever else. The tower leans a lot more than I thought it did. I didn't know this either, but they've had to straighten it out a couple of times. We got back on the bus to go to Florence. I've been really excited for Florence because I've heard it's beautiful. I can now attest to that. It was almost 30 degrees out, which makes me like it even more. We went to a leather, gold, and silver store where we learned about Italian leather and how to differentiate real and fake leather. After their presentation, we left really fast, which is good because I probably would have talked myself into buying a chain or something. We went to go get a sandwich just down the road. Other than our bread being butchered and cut really thin, my sandwich was so good. It was prosciutto with truffle honey and garlic mayo. I absolutely destroyed it. You can't go to Florence without getting some gelato, so we found a store that was packed. There were too many flavors to pick from, so I asked the lady to just give me her favorites. Of course, the first one she scooped was peanut butter. I also got a pecan one, mango, and raspberry. Other than the peanut butter one, they were all delicious. You can definitely tell the difference between gelato at home and here. Maybe it's just biased lol. We walked around a little bit more before we had to get ready for the Tuscany dinner we paid for the other day. For me, this was the highlight of the day. It had a 4 course meal with wine. This restaurant is pretty much in this guys backyard. He sang opera for us with another guy on the piano. They played some songs that we could dance to as a group as well as some slow songs for couples to dance to. Pearse and I played rock paper scissors to see who had what role. I lost, so he was the lead. We were trend setters once we got up there dancing together. Other people went up with their friends for fun. Someone caught a cheeky little video of us dancing lol. The main course was a Tuscan tomahawk steak and potatoes! We've been talking about how we want a steak dinner since we got here, so it was much needed. All the food was so good and the wine was so tasty. The coach took us from the Tuscany dinner and into town, where it dropped almost everyone off. Pearse stayed back and went to the hotel to get a good nights sleep
      cause he's sick. I went with the group to Florence's famous karaoke bar. I needed a few drinks for confidence, but I got up there and brought Canada to Europe. I started with Higher by Creed and followed it up with Rockstar by Nickleback. More people knew Rockstar for sure. I called it a night pretty early because we have another 8 am. start tomorrow. I walked back from the bar at 1230, not realizing it was almost a 1.5 hour walk. Halfway through the walk, I realized my phone was going to die, so I looked ahead at the directions and tried to memorize them. Luckily, it was basically a straight line the whole way because my phone did die. I'm so bad at directions, so I was worried, but somehow I actually found the hotel. Overall, it was a pretty chill day, but it was a really fun one ,
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    • Day 7

      Marina di Carrara

      March 31 in Italy ⋅ ☁️ 16 °C

      Wieder Regen, von Niesseln bis Platzregen, alles dabei. Ich musste zurück auf die Bundesstrasse, das hiess von der Küste rauf bis auf 600 m. Oben war es kalt und neblig, die Wolken hingen tief in den Bergen. Ein Stück fuhr ich mit einem Radler aus der Gegend, der nur mal so auf den Pass fuhr und zurück. Ein fieser Gegen Wind machte mir zu schaffen. Verkehr gabs keinen, alle fahren auf der Autobahn die weiter unten durch viele Tunnels verläuft. Der Regen hörte nach 2 Stunden auf und da es jetzt nur noch abwärts ging wurde es zunehmend wärmer. Bis zu meiner Unterkunft zog es sich noch hin, denn ich hatte ganz schön zu kämpfen bei dem starken Gegenwind.
      Nachdem ich mich in der Pension etwas ausgeruht hatte, ging ich mal raus in den Ort. Wieder ein Markt und alle Leute draussen unterwegs.
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    • Day 3

      Lucca

      March 30 in Italy ⋅ ☁️ 20 °C

      Lucca ist eine sehr schöne Stadt. Um die Stadt führt eine Mauer. Darauf kann man um die ganze Stadt laufen. Wir waren im „Palazzo Panner“. Leider konnten wir den Garten wegen Renovierung nicht besichtigen. Der Palazzo Pfanner gaht bis auf das Jahr 1660 zurück. Jetzt in den Wohnräumen gibt es eine Ausstellung von medizinisch-chirurgischen Instrumenten des späten 19. Jahrhundert. Was man da alles gesehen hat 😳 Danach waren wir im „The Basilica of St. Frediano“. San Frediano ist eine romanische Kirche in Lucca. Sie trägt seit 1957 den Ehrentitel einer Basilica minor. Sie ist dem Frediano von Lucca geweiht. Dort sind wir dann noch den Turm, mit 199 Treppen hochgelaufen. Der Ausblick war unglaublich 😍 am Schluss haben wir noch einen Botanischen Garten besucht.Read more

    • Day 3

      Marmor, Stein und Eisen bricht

      March 27 in Italy ⋅ ☁️ 9 °C

      Der einzige Unterschied zum gestrigen Morgen war, dass wir unsere frühaktiven Nachbarn nur gedämpft hörten. Der Regen war geblieben. Das störte uns allerdings weniger, weil wir den ersten Teil des heutigen Tages in einer Höhle verbringen wollten, genauer gesagt in einem Marmorsteinbruch in Carrara. Dort angekommen fuhr uns Sonja, unser deutschsprachiger Guide, in das Innere des Marmorberges, wo wir im Rahmen einer 40-minütigen Tour mit dem Marmor auf Tuchfühlung gingen. Wir erfuhren nicht nur, wie der Marmor abgebaut und transportiert wird, sondern auch, dass vor allem Michelangelo dem Carrara-Marmor zum Ruhm verhalf. Da er es sich nicht nehmen ließ, sein Arbeitsmaterial höchstpersönlich in den Marmorbrüchen auszuwählen, wurde sogar ein Steinbruch nach ihm benannt. Für seine Skulpturen wie den "David" kam ihm nur das Beste vom Besten unter den Meißel, nämlich das sogenannte Statuario, eine rein weiße und sehr teure Marmorsorte, die es nur in Carrara gibt. Da wir uns ein Souvenir aus Statuario nicht leisten konnten, mussten wir auf eines aus geädertem Marmor ausweichen. Obwohl ich Norman darauf hinwies, dass wir mit dem marmornen Schneidebrett womöglich die Gewichtsgrenze unseres Aufgabegepäcks übersteigen könnten, ließ sich Norman nicht mehr vom Brett trennen. Freut euch also jetzt schon auf den Blog des letzten Tages, an dem Norman versucht, unser Marmorbrett im Handgepäck durch die Sicherheitskontrolle zu bekommen.
      Nach unserer Führung hatte es aufgehört, zu regnen. Das genügte uns, um die Fahrt nach Cinque Terre anzutreten. Mein Plan war es, auf dem Weg dorthin einen Aussichtspunkt am Ligurischen Meer anzufahren, der über circa 1000 Steintreppen erwandert werden muss. Ich bin mir nicht sicher, ob Norman das hinter vorgehaltener Hand geflüsterte "Schade!" wirklich ernst meinte, als es bei unserer Ankunft plötzlich anfing, zu hageln.
      Ich war wahrlich enttäuscht, hatte aber selbstverständlich noch zwei weitere Aussichtspunkte in petto, die nicht weniger schön waren und ebenfalls nur mit Muskelkraft erreicht werden konnten.
      Vorbei an Bäumen, an denen handballgroße Zitronen wuchsen, durch enge Gässchen und über hohe Steinstufen ging es auf und ab, bis wir zu den Aussichtsplattformen gelangten, von denen man einen fantastischen Blick auf die Dörfer der Cinque Terre hatte. Normans persönliches Highlight auf der zweiten Plattform war jedoch nicht der Ausblick, sondern der Corgi, den er so lange anstarrte, bis die Besitzerin ihn fragte, ob er den Hund streicheln wolle. Ich persönlich hätte bei Normans Blick nicht gewusst, ob er den Hund essen oder streicheln möchte. Aber gut, am Ende freuten sich sowohl Norman als auch der Hund.
      Gefreut hat sich auch die Motorradfahrerin, der Norman auf dem Rückweg half, ihr Motorrad wieder aufzustellen, da sie kurz hinter einer Mautstation einen kleinen Unfall hatte. Genaueres erfuhr er nicht, da sie kein Englisch und er nur Fantasieitalienisch sprach. Mit seinem "Mucho Maggi" kam er da offensichtlich nicht allzu weit. Letztendlich genügte es aber auch, zu wissen, dass sie nicht verletzt war und keine weitere Hilfe benötigte, was sich glücklicherweise auch ohne Worte kommunizieren lässt.
      Zurück in unserer Unterkunft fielen wir in einen sofortigen Tiefschlaf. In dieser Nacht hätten die Nachbarn neben uns vermutlich Marmor abbauen und -transportieren können, ohne dass es uns gestört hätte.
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    • Day 6

      Tag 6: Via degli da lang

      March 23 in Italy ⋅ ⛅ 16 °C

      Unser Tag beginnt mit einem kleinen Frühstück in der Ferienwohnung. Anschließend startet unser Weg wie in den letzten Tagen so oft: bergauf. Zum Glück ist es zunächst nicht so steil und die Untergründe sind gut; erst etwas auf einer asphaltierten Straße, dann über einen Schotterweg. Nach dem kleineren Anstieg geht es bald aber auch schon wieder herunter. Die Sonne zeigt sich heute kaum, der Himmel ist wolkenverhangen.
      Nach ein paar Kilometern durchqueren wir das Örtchen Tagliaferro. Ein Café oder eine Bar gibt es hier nicht, sodass wir weitergehen ohne anzuhalten. Aus dem Dorf hinaus führt uns zunächst eine geteerte Straße und dann ein breiter Schotterweg. Während es zunächst noch recht angenehm bergauf geht, wird der Anstieg zunehmend steiler und die Wege schmaler. Wir wandern durch den Wald. Wie schon gestern, ist der Boden durch Regen aufgeweicht und einige Stellen sind sehr matschig. Teilweise können wir dem Schlamm an den Rändern des Weges ausweichen, aber manchmal nützt es einfach nichts und wir müssen hindurch. Wir freuen uns über die trockeneren Abschnitte und kleine Plateaus zum Durchatmen. Vorbei an einer Klosterruine und einem Kreuz am Wegesrand, an welchem Wanderer Gegenstände hinterlassen haben, geht es immer weiter bergauf. Hier und da kommen wir an Punkte, an denen sich mehrere Wanderwege kreuzen und so müssen wir öfters auf die Schilder achten, um nicht versehentlich falsch abzubiegen. So ergab sich auch der Titel des heutigen Eintrags. Alfi suchte an einer Wegkreuzung nach dem Schild der Via degli Dei. Beim Lesen der Beschriftung sagte er: "Via degli ... da lang!".
      Je höher wir kommen, desto kälter wird es. Als wir schon fast am Gipfel angekommen sind, ziehen wir unsere Fleecejacken an. Die Sonne ist nun gar nicht mehr zu sehen und es weht ein eisiger Wind. Bald mündet der Waldweg in eine Teerstraße, die zum Kloster Montesenario hinaufführt.
      Endlich oben angekommen, machen wir Mittagspause nach ca. 15,5km. Wir essen unsere Panini, die wir in einer Bäckerei in San Piero a Sieve, unserem heutigen Startpunkt gekauft haben. Ich stelle fest, dass das Rosinenbrötchen Rosmarin enthält - ich bin überrascht. Später finde ich heraus, dass Pane die Ramerino ein typisch toskanischen Gebäck ist, was der Tradition nach vor Ostern, insbesondere an Gründonnerstag gegessen wird. Ich finde es trotzdem nicht so toll. 😄
      Lange halten wir es oben auf dem Berg nicht aus. Ziemlich kalt auf über 900 Metern Höhe, auch wenn der Ausblick fantastisch ist. In der Ferne kann man zwischen den Bergen sogar Florenz erspähen.
      Der Abstieg ist mal mehr, mal weniger steil und lässt sich insgesamt gut bewältigen, auch wenn ich meine Knie heute echt merke. Es geht zunächst an der Straße entlang, denn über eine Wiese und schließlich über einen sandigen Weg bis nach Vetta Le Croci. Wir verlassen den Weg und halten uns rechts in Richtung Olmo. Da es am Weg direkt keine Unterkunft gibt, haben wir in einem Hotel ca. 1km vom Weg entfernt im Olmo heute ein Zimmer reserviert. Eine Alternative gibt es nicht, außer den Weg heute noch um knapp 10km bis nach Fiesole fortzusetzen. Da wir aber schon fast 21km haben, reicht das für heute. Wir halten noch an einem Restaurant mit Bar und trinken einen Kaffee bzw. Tee an der Bar. Es kommt sogar nochmal die Sonne raus.
      Schneller als gedacht, erreichen wir das Hotel Dino. Das Hotel ist gut vorbereitet und reicht uns Schuhüberzieher für unsere schlammigen Wanderschuhe.
      Nach einer Dusche und etwas Zeit zum Ausruhen buchen wir unsere Unterkunft für morgen in Florenz.
      Kaum zu glauben, dass wir nur noch einen Wandertag vor uns haben.
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    • Day 5

      Tag 5: Stürze, Schlangen und Schlamm

      March 22 in Italy ⋅ ☀️ 20 °C

      Unser Weg führt uns heute morgen erst einmal von Santa Lucia etwa 1,5km zurück nach Monte di Fo', wo wir wieder auf die Via degli Dei treffen. Ein Teil der Strecke sind wir ja gestern schon gegangen, um in Monte di Fo' eine kurze Pause einzulegen. Heute biegen wir jedoch ab in Richtung Santa Agata. Nachdem wir das kleine Örtchen L'Apparita durchquert haben, kommt lange lange nichts außer Wälder. Auf schmalen Waldwegen geht es mal mehr und mal weniger hinauf bis auf den Monte Gazarro, der sich auf etwa 1.100 Metern Höhe befindet. Kurz vor dem Gipfel legt Alfi nochmal einen Sprint ein - im wahrsten Sinne des Wortes. Leider habe ich mein Handy zu spät zur Hand, um das in einem Video festzuhalten. An einem Picknicktisch am Gipfelkreuz legen wir eine kurze Pause ein. Sie bleibt kurz, weil es sehr windig ist und wir schnell frieren. Was nun folgt, ist der gefährlichste Abschnitt des Weges. Es geht bergab und zwar sehr steil und auf teilweise sehr schmalen Wegen am Abgrund entlang. Dazu kommt, dass der Boden durch den Regen (und Hagel) in der Nacht aufgeweicht und matschig ist. Obwohl wir sehr langsam und vorsichtig gehen, rutschen wir jeder einmal aus und fallen hin. Zum Glück kommen wir mit dem Schrecken davon und keiner tut sich ernsthaft weh. Der nächste Schrecken folgt für Alfi wenige Zeit später: eine Blindschleiche schlängelt sich neben ihm durch das Gras. Er bleibt ruhig trotz Schlangenphobie.
      Unterwegs kommen wir an einem Mahnmal der "Osteria brusciata", also dem verbrannten Gasthaus vorbei. Einer Legende nach soll dort ein Gasthaus gestanden haben, in welches viele Wanderer nach den anstrengenden Auf- und Abstiegen eingekehrt sind. Der Wirt servierte den Gästen besondere "Wildfleischspezialitäten". Immer wieder sollen auf dem Weg Wanderer verschwunden sein. Den Erzählungen nach soll der Wirt einige seiner Gäste nach dem Essen ausgeraubt und umgebracht haben, um aus dem Fleisch Gerichte für die nächsten einkehrenden Wanderer zuzubereiten. Die Entdecker dieser schrecklichen Praxis sollen das Gasthaus niedergebrannt haben. Schaurige Geschichte... ob sie stimmt oder nicht.
      Nach knapp 6 sehr anstrengenden Stunden und 18km kommen wir in Sant' Agata an, einem typisch toskanischen kleinen Dorf. Unterwegs mussten wir noch ziemliche abenteuerlich eine Kuhweide mit einem sehr kräftige Bullen überqueren. Zum Glück hat er gleich das Weite gesucht, als wir die Leiter überquerten. Da die Weide extrem matschig war, war der Weg darüber auch so schon Abenteuer genug.
      In Sant' Agata stärken uns bei Panini, ziehen Schuhe und Socken aus und genießen die Sonne, die mittlerweile recht kräftig scheint. Es ist knapp 20 Grad. Wir treffen hier auch wieder auf italienische Wanderer und Wandererinnen, denen wir in den letzten Tagen und auch heute immer wieder begegnet sind. Insgesamt ist die Zahl der Menschen auf der Via degli Dei doch recht überschaubar. Wir haben schon öfter gehört, dass die Saison erst zu Ostern richtig losgeht.
      Die Pause tat gut. Wir füllen noch unsere Wasserflaschen am Brunnen auf und machen uns auf die letzten 7km bis zu unserem Etappenziel San Piero a Sieve. Zur Abwechslung führt uns der Weg nicht steil bergauf und bergab durch den Wald sondern eben und leicht bergab durch Felder, Oliven- und Weinplantagen. Asphalt und sandiger Boden wechseln sich ab. Rechts und links tauchen immer wieder wunderschöne toskanische Landhäuser auf. Auch wenn wir erschöpft sind und unsere Knochen von dem heftigen Abstieg merken, genießen wir diese Passage. Knapp 1,5 Stunden später kommen wir in S. Piero an. Das B&B im Ort ist leider voll und wir haben nicht reserviert. Doch der Inhaber ruft kurzerhand eine Bekannte an und kommen so in einer kleinen Ferienwohnung unter. Die Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft, die uns jeden Tag entgegengebracht wird, ist wirklich berührend und schön.
      Nach der Dusche nutzen wir ein kleines Waschcenter, um unsere Kleidung mal wieder richtig zu waschen und zu trocken. Duftende Wäsche - herrlich 😄
      Zum Abend gibt es Pizza und bei unserer Rückkehr bemerken wir, dass unsere Gastgeberin noch etwas zum Frühstücken für uns eingekauft und den Tisch gedeckt hat. Was für eine tolle Überraschung!
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    • Day 4

      Tag 4: Benvenuti in Toscana

      March 21 in Italy ⋅ ⛅ 15 °C

      Die letzte Nacht haben wir beide nicht gut geschlafen, dafür ist das Frühstück in unserer Unterkunft umso besser: Selbstgebackene Pizza vom Vorabend, hausgemachter Joghurt, Kiwi Marmelade aus eigener Herstellung, Kuchen, Brot, Kaffee und Tee. Zu meinem Tee gibt mir Elisa, unsere Gastgeberin, eine kleine Zitrone von ihrem eigenen Zitronenbaum, der im Wintergarten wächst. Er ist ganz klein, aber trägt insgesamt 14 Zitronen bzw. Jetzt noch 13.
      Zum Abschied schenkt uns Elisa noch Anhänger für unsere Rucksäcke.
      Im Supermarkt decken wir uns noch mit Panini (belegten Brötchen) für den Tag ein und brechen auf.
      Mal steiler, mal etwas weniger steil geht es hinauf bis auf den höchsten Punkt des Weges, den "Cima de Le Banditacce" auf 1.204 Meter Höhe.
      Unterwegs haben wir bereits die Grenze der Region Emilia-Romagna überschritten und befinden und fortan offiziell in der Toskana. Am höchsten Punkt angekommen läuten wir die Glocke, die an einem Baum hängt und machen unsere Mittagspause an Ort und Stelle. Hier oben ist es merklich kühler. Bis hierher sind wir fast ausschließlich durch Wälder gegangen und so soll es auch beim Abstieg weitergehen. Landschaftlich ist es heute eine wirklich schöne Etappe, doch das Wandern über die alte Römerstraße Flavia Militare wird langsam anstrengend für die Füße und Knie, insbesondere auf den Passagen die uns hinunterführen. Wir sind heute beide etwas erschöpft und ich habe mich leicht erkältet.
      Nach einigen Höhenmetern Abstieg erreichen wir die nächste kleine Ortschaft Passo della Futa. Unser Weg führt uns geradewegs auf einen deutschen Soldatenfriedhof zu. Hier wurden nach dem 2. Weltkrieg über 30.000 gefallene deutsche Soldaten beerdigt, einige davon unbekannt. Eine unglaubliche Zahl. Es ist beeindruckend und erschreckend zugleich. Wir haben ein mulmiges Gefühl und fragen uns, warum die Menschheit noch immer nicht aus der Geschichte gelernt hat.
      Der Himmel zieht zieht sich gegen Mittag zu und es wird windiger. Ich ziehe eine lange Hose und meine Jacke an. Sogar Alfi trägt seine Fleecejacke. Gut, dass wir uns nach den ersten beiden sonnigen Tagen (wir haben beide einen leichten Somnenbrand davongetragen) heute zum ersten Mal mit Sonnencreme eingecremt haben 😄
      Von Passo della Futa haben wir es nicht mehr weit. Es gibt zwei mögliche Wege nach Santa Lucia, unserem heutigen Ziel, etwas abseits der Via degli Dei. An der Weggabelung steht ein Schild, welches auf eine geöffnete Bar im Monte di Fó verweist. Unsere Entscheidung ist getroffen, bei einer Cola stärken wir uns für die letzten Kilometer. Wir haben etwas Schwierigkeiten wieder auf den Weg zu finden, also gehen wir querfeldein eine Wiese hoch bis wir wieder auf der Römerstraße landen. Kurze Zeit später erreichen wir die "Albergo Gualtieri", in welcher wir am Vorabend ein Zimmer reserviert haben.
      In unserem Zimmer finden wir einen kleinen Brief und eine selbstgemachte Seife, die gut für unsere beanspruchten Füße sein soll. Das sind die kleinen Momente der Gastfreundschaft, die einem immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
      Wie auch an den Tagen zuvor, geht es erst einmal unter die Dusche, dann etwas Wäsche waschen und ausruhen.
      Um 19:30 Uhr gibt es Abendessen in dem zur Herberge gehörenden Restaurant. Es ist bisher das ehrlichste und einfachste Essen - und es ist das beste! Vollgegessen fallen wir in die sehr weichen Betten.
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    • Day 9

      A New Direction

      June 28, 2022 in Italy ⋅ ☁️ 82 °F

      We knew when we started this journey it would be one that would take us to places way beyond each day’s destination.

      We finished up our stay in Camadoli (and Tuscany) with a hike that took us into the Foreste Casentinesi. The path serpentined up for a few miles into a long road that we decided to take. We saw someone working outside and approached him asking if it was okay that we keep walking on the property. He didn’t seem to understand our question, so we asked it again (NOT more loudly, by the way - we were assuming it was our Italian that was the cause for his lack of response). When he didn’t answer for a third time, we just smiled and kept walking. When we were out of earshot of this person, we wondered (actually we assessed and diagnosed - as a teacher and counselor are prone to do) if maybe he was having trouble hearing us, or perhaps there was some other issue that he was dealing with, “poor guy,” we thought. Anyway, we continued on.

      As we made our way down the long road to a few old buildings, we noticed the words, “il silenzio e lode al signore” (“silence and praise to the lord”).

      A bit later, we turned to each other with a simultaneous epiphany as we finally realized that we were on the grounds of a silent monastery and those words were telling us why the man did not answer, despite our most awkward and pushy attempts to get him to do so. We were on the grounds of the Monastero di Camaldoli. Yes, we had tried (repeatedly, we might add) to get a SILENT monk to talk. Who needs to be assessed and diagnosed now?!

      (As you can see from the picture, waving is allowed!)

      From there, we decided to take the train to Arezzo. In order to make the train on time, we arranged for a taxi to get us to the station. Our taxi driver, Francesco, drove us to the train station and was more than helpful in getting us situated. (FYI - the person taking this picture of the very kind and very strong Francesco carrying one of our backpacks was just jealous, hence the photo op).

      We were surprised and so excited to see our new friend, Maria Grazia (from the Parish Church of San Pietro), standing across the train platform. We chatted for a bit until her train arrived (you may be able to see her behind the orange train doors blowing kisses and waving goodbye over and over and over again).

      We took the train to Arezzo (then had to change trains in Foligno and then had another change in Fossato). Despite being exhausted, we decided to continue on to Gubbio by bus. We arrived late into this beautiful Umbrian city; even darkness can’t hide its beauty.

      As you can see from our use of transportation, we have decided to change the direction, and length, of our trip. Because of the lodging issues, and a few other impactful variables, we have shortened our hiking time. Instead we will arrive in Roma this weekend - by train, by bus, and, finally, on foot.

      We have had the most amazing experiences at every, right or left, turn. When things felt wrong or hopeless or scary, something right and good and safe happened every single time. We will wrap up this little travel blog, and our incredible journey, this weekend since we have decided to head home then.

      La vita è bella!
      💚🤍❤️
      (Life is beautiful!)
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    • Day 8

      Speaking of Fault…

      June 27, 2022 in Italy ⋅ ☀️ 90 °F

      We aren’t here to blame anyone, but it might feel better if we could.

      Today we arrived in Camadoli. As we walked into the front desk of our hotel, Borgo I Tre Baroni (The Hotel of the 3 Barons, or in this case, brothers who run this with their wives), something didn’t feel right. There was a full bar to our left, and a lovely dining room with a full library to our right. This place felt a bit fancier than anywhere we’d stayed yet (including the villa). When we asked Martha, the hotel’s co-owner and person checking us in, if there were other hikers from the same route staying here, she gently replied, “On no, madames, that is the OTHER Baroni, only 10 kilometers (that would be “only” another 6.2 miles UPHILL) away. I believe that you thought that this was on the trail you’re following?”

      Wait? There’s a trail? (Just kidding. We knew that.)

      “Do we have a reservation?” We asked hopefully, verging on desperately.

      “Well, madames, no, no you do not. There is a room available, it has no air conditioning, but there are twin beds. Interessanta?”

      The look on her face captured what she probably saw on ours. Horror. Worry. Exhaustion.

      She stopped, held up her hands, and said, “Basta! This is no problem, madames. We will find you something that will make a wonderful night for you. In my language we have a saying that goes something like this, ‘the soul has energy and motivation for what the body does not.’”

      “Don’t cry. Don’t cry. Don’t cry...” were the only words in our heads at that particular moment. Until we closed the door to our room.

      Once we got ourselves together (because there’s no crying on the trail!) we wondered about the next stages of the hike’s lodging, since these were booked for us by a travel agent/company.

      “Should we check?” We asked each other.
      “Nah, let’s wait until tomorrow!”

      Later that night…

      Who can sleep with thoughts about lodging dancing in their heads? Not us. So, we got online and began double-checking the dates against our itinerary. Unbelievably, the lodging was off in ways that made no sense. How did we miss this? The booking agent was not available that late, so we started looking online at substitute lodging options. Even with our limited Italian skills, we knew what “tutto completo”” (“no vacancy”) means at Every. Single. One.

      Then, we had an epiphany. Let’s get into some of those hiker chat room/Facebook groups and find out what other hikers do for last-minute lodging: “knock on a door, most citizens are so generous and will let you stay with them!” (true, but not willing to find out, thank you very much) , or “sleep in a park or whenever you become exhausted!” (ummmmm, also no thank you. Plus camping is illegal in Italy unless in very designated spaces), and, finally, “keep walking until you find someone willing to help!” (also a hard no).

      So, what do we do? “What could go wrong?” we have often asked ourselves these past few weeks. Short of getting lost in the forest for weeks, losing our identifications or access to funds, or becoming very sick - actually, having no lodging for the next 3+ weeks could very well be the answer to that question.

      However, we decided not to overreact and, instead, paused for a moment and said out loud, “we are ‘accidentale’ booked into a fabulous resort in Tuscany - what could go RIGHT?!!!”

      So, here is what DID go right today… Martha ended up putting us into a big room WITH air conditioning. And, then, as we were getting ourselves together the next morning, she came to tell us that there had been a cancellation and the bigger, air-conditioned room we were in would be available for another night. “Interessante?” “SI!”we nearly screamed.

      So, for today, we are safe, VERY comfortable and loving every view we take in. Tomorrow, we plan….

      Ciao for now!
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    You might also know this place by the following names:

    Toscana, Toskana, Tuscany, Toskane, Tuscania, توسكانا, Таскана, Тоскана, Toskánsko, Τοσκάνη, Toskanio, توسکانی, Toscane, Toskaana, An Tuscáin, Thok-sṳ̂-khà-na̍p, טוסקנה, Toszkána, Տոսկանա, Toskania, トスカーナ州, ტოსკანა, 토스카나 주, Tuscia, Toscann-a, Toskāna, ടസ്കനി, तोस्काना, Тосканæ, ਤੋਸਕਾਨਾ, Toscan-a, صوبہ ٹسکنی, Tuschèna, Tuscana, แคว้นทัสกานี, Tuskanya, تسکانہ, 陀斯卡拿, 托斯卡纳

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