Salut, Île de Beauté
September 6 in Germany ⋅ ⛅ 26 °C
Sehr bald heißt es wieder Aufbruch zu einem neuen Wanderabenteuer! Schon lange habe ich diesen Weg auf meiner Wunschliste. Jetzt soll es wahr werden. Es geht auf einen der anspruchsvollsten und spektakulärsten Fernwanderwege Europas. Na, ahnst du schon, welcher Weg und welche Insel das Ziel sein wird? Wir werden den GR20 auf Korsika erwandern.
Korsika wird auch "Gebirge im Meer" genannt. Der Name stammt daher, dass Korsika die gebirgigste Insel im gesamten Mittelmeer ist und zahlreiche Gipfel über 2.000 Meter besitzt. Und genau über diese Gipfel erstreckt sich der GR20. Auf 16 Etappen wandert man ungefähr 180 km über das Gebirge.
Einziger Wermutstropfen vorab: Mittlerweile muss man einen Schlafplatz an einer der Hütten vorab reservieren. Hier hat man drei Möglichkeiten: Schlafplatz in der Hütte, ein gestelltes Zelt oder sein eigenes Zelt. Wir haben uns für die Variante mit eigenem Zelt entschieden. Aber dennoch haben wir vorab schon die einzelnen Etappen vorgebucht. Da der GR20 sicherlich kein Geheimtipp mehr ist, ist dieser in den Hauptmonaten sehr überlaufen. Deshalb war es eine ganz schöne Bastelei, bis wir den Zeitraum unserer Wanderung terminiert hatten. Da die Saison Mitte September aber langsam zu Ende geht, habe ich die Hoffnung, dass es dann für uns etwas ruhiger zugeht.
Wir werden im Norden von Calvi aus starten und fahren dann vom südlichen Ende mit dem Bus in den Norden nach Bastia zurück, um von da dann wieder die Heimreise anzutreten. Falls es die mobile Netzabdeckung erlaubt, werde ich dich wie gewohnt täglich auf mein Abenteuer mitnehmen, ansonsten hole ich das nach der Wanderung nach.
Warst du selbst schon mal auf Korsika oder bist du sogar schon auf dem GR20 gewandert?Read more
Ankunft auf Korsika
September 12 in France ⋅ 🌬 26 °C
Mitten in der Nacht geht es für uns los. Unser Flug geht um 7 Uhr von Straßburg. Aber sobald wir in Calvi eine Stunde später aus dem Flieger steigen, sind die Mühen vergessen. Hinter dem Flughafen steigen die Berge steil nach oben. In zwei Tagen werden wir diese besteigen. Heute werden sie die meiste Zeit in Wolken gehüllt bleiben. Mit dem Taxi fahren wir ins Zentrum der Stadt. Wir laden die Rucksäcke im Hotel ab und lassen uns treiben.
Während wir den ersten Kaffee in einem kleinen Straßencafé genießen, beobachten wir einen Hund, wie er mehrmals genüsslich seinen Hintern an der gegenüberliegenden Mauer reibt. Links rum, dann rechts rum, mal kurz riechen und dann das Ganze von vorne. Auch irgendwie beruhigend. Unser erster Abstecher gilt der Zitadelle. Die Festungsanlage erhebt sich mächtig über den Hafen. Hier wurde angeblich Christoph Kolumbus geboren. Während wir uns in den Gassen immer weiter nach oben bewegen, genießen wir den Ausblick auf den Hafen und die Bergwelt. Irgendwie fühlen wir uns an Nizza erinnert, nur in sehr viel kleinerer Ausführung. Zahlreiche schnuckelige kleine Cafés und Restaurants stecken verführerisch ihre Arme nach uns aus.
Sobald wir die Festung verlassen, decken wir uns beim Bäcker mit Nahrung ein und genießen sie mit Blick auf den Hafen. Der sehenswerte Teil Calvis beschränkt sich auf 3-4 hübsche Straßen und Gassen. Direkt an den Hafen grenzt der langgezogene Stadtstrand, der den größten Teil der Bucht umrundet. Im Hafen liegt aktuell die 56m lange Yacht Galaxy eines amerikanischen Videospiel Unternehmers. Diese kann man für 300.000€ die Woche chartern… Schnäppchen. Wir laufen entlang der Schiffe und schauen Fische.
Am besten gefällt uns die kleine Gasse oberhalb des Hafens. Dort ist viel Trubel und kleine Bekleidungsläden wechseln sich mit Restaurants und korsischen Spezialitätenläden ab. Gerade die zuletzt genannten Lusttempel des guten Geschmacks lassen uns frohlocken. Sobald man einen dieser Läden betritt, wird man optisch und geruchstechnisch verführt. Salamis und Schinken baumeln von der Decke, Käselaibe liegen in den Kühlregalen und Weinflaschen bilden die Wände. Und das alles ergibt eine Geruchsmischung, die sofort wieder Hunger macht. Was uns am Tag immer wieder begegnet: der Korsenkopf. Das Wahrzeichen Korsikas und das Symbol dessen Unabhängigkeit.
Am Nachmittag holt uns die Müdigkeit der Nacht ein. Doch der Hunger treibt uns dann wieder in die Gassen, ein favorisiertes Restaurant hatte Hang schon ausgesucht. Wie wir dann aber feststellen müssen: um 18 Uhr braucht man hier gar nicht zu kommen. Die meisten Restaurants machen erst um 19 Uhr auf. Wir entscheiden uns für ein korsisches 3-Gänge-Menü mit Kastanienbier. Ein leckerer Auftakt in den Urlaub.Read more

TravelerWunderbar. Dankeschön fürs Zeigen der Bilder. Ich habe einiges wieder erkannt, von meinem ersten Urlaub 1989 mit Freundin nach Calvi. Habt eine wunderschöne Tour über den Rücken bzw die Wirbelsäule der Insel. Ich freue mich sehr auf Eure Berichte und Fotos. Seid nett zu den Korsen, denn „Sie sind leicht beleidigt“ (Asterix)
Warmlaufen zum Leuchtturm von La Revellata
September 13 in France ⋅ ☀️ 26 °C
Wir starten den Tag gemütlich mit Frühstück in einer Bäckerei. Bäckereien sind in jedem Land eine gute Option, die lokalen Gepflogenheiten zu spüren. Denn beim Bäcker ist meistens was los und man kann die Leute einfach mal beobachten. Gut gestärkt machen wir uns auf zu einer kleinen Wanderung zum Warmlaufen.
Wer mich kennt, der weiß, dass ich die Füße nicht lange stillhalten kann. Aus mehreren Optionen entscheiden wir uns für die Küstenwanderung zum Leuchtturm von La Revellata. Unweit unseres Hotels biegen wir ab auf einen schmalen Wanderpfad, der uns immer oberhalb der fesligen Küste entlangführt. Was liegt da vor der Küste vor Anker? Ein riesiges Kreuzfahrtschiff. Das erklärt die zahlreichen Busse, die gerade auf dem Weg in den Hafen waren: Touristenmassen verteilen. Wir umwandern den Hügel und können schon das Ziel des heutigen Tages erblicken: der Leuchtturm erhebt sich am anderen Ende der Bucht. Wir lassen den Blick entlang der herrlichen Felsküste schweifen.
Gestern haben wir noch vom Strand U Roncu gelesen, den plötzlich idyllisch vor uns liegt. Wir können nicht widerstehen, ziehen die Wanderklamotten aus und lassen unsere Körper ins angenehm kühle nass gleiten. Immer wieder kommen kleine neugierige Fische zu uns. Sogar kleine Krebschen knabbern an Hangs Füßen. Nach dieser Abkühlung geht es beschwingt weiter. Der schmale Pfad des Sentier du Littoral führt uns in leichtem Auf und Ab oberhalb der Küste entlang und bietet immer wieder geniale Blicke über das türkisfarbene Wasser.
Am Plage de l’Alga liegen hübsche Segelschiffe in der Bucht. Der Strand wird seinem Namen gerecht, um ins Wasser zu kommen, muss man sich durch kniehohe angeschwemmte Algen kämpfen. Wir passen und nehmen Kurs auf den Leuchtturm. Der Weg wird voller. Entlang zahlreicher schöner kleiner Strände und Buchten nähern wir uns schrittweise immer weiter dem Leuchtturm. Die Sonne macht uns zu schaffen, es ist gut heiß. Doch bald stehen wir vor dem Turm und machen hier am Wendepunkt eine Pause. Heute ist eine herrlich klare Sicht. Wir sehen in der Ferne sogar das Cap Corse, den Finger Korsikas.
Den Rückweg gehen wir auf dem Fahrweg zurück, ein bisschen Abwechslung. So entdecken wir von oben eine andere herrliche Bucht. Auch hier liegen schon ein paar Segelschiffe. Wir kommen noch mal am Algenstrand vorbei. Aber auch von hier zweigen wir bald wieder ab und verlassen den Küstenweg. So kommen wir schnell auf die Straße, die uns zurück ins Hotel führt.Read more
GR20 - Tag 1: Calenzana - Refuge de l‘Ortu Piobbu
September 14 in France ⋅ ☀️ 21 °C
Da ich auf dem GR20 selten Empfang hatte, folgen die Berichte jetzt im Nachgang Tag für Tag, wie ihr es normalerweise direkt vom Weg gewohnt seid… Los geht’s!
Das bestellte Taxi kommt pünktlich. Wir sind leicht aufgeregt, was uns erwarten wird. Als wir Calenzana erreichen, steigen zahlreiche Wanderer aus anderen Taxen aus. Da möchte man nicht erleben, was in der Saison los ist. Durch schmale Gässchen wandern wir die letzten Meter durch den Ort. Sobald wir den Ort verlassen, zieht der Weg an. Alle paar Meter holen wir andere Wanderer ein. Je höher wir kommen, desto genialer wird die Aussicht hinunter auf die Küste rund um Calvi.
Als wir die erste Scharte, die Bocca di U Ravalente erreichen, eröffnet sich der Blick das erste Mal in die beeindruckende Bergwelt. Es stellt sich ein Gefühl der Glückseligkeit ein, genau deswegen sind wir hier. Von hier zieht der Weg flacher bergauf weiter, immer am Hang entlang. Immer noch holen wir auf zahlreiche Wanderer auf. Wenn das so weiter geht, sind auf der Hütte doch viele Wanderer.
Das letzte Stück hinauf zur Bocca a U Saltu wird dann noch mal anstrengender. Oben wartet aber eine schöne kleine Fläche, auf der man herrlich eine Pause machen kann. Und wieder eine andere atemberaubende Aussicht. Als wir schon denken, dass wir bei diesem Tempo ja in ner Stunde am Refuge sind, zeigt uns der Weg, was die nächsten Tage auf uns wartet. Es wird felsig und steil. Die Hände müssen an den Fels, wir dürfen kraxeln. Das geht ein gutes Stück so weiter. Hier sollte man sich überlegen, ob man den Weg weiter geht oder ob er doch nichts für einen ist. Wir wissen genau, dass er das ist, was wir wollen.
Doch irgendwann ist das Stück überstanden und wir erreichen wenig später die dritte und letzte Scharte für heute. Ein kleines Stück weiter erblicken wir in der Ferne schon unser Ziel für heute. Das Refuge hat seinen Logenplatz direkt unter dem Monte Corona. Evtl wollen wir den später noch besteigen. Die letzten zwei Kilometer legen wir beschwingt zurück. Herrliche Felsen mit hübschen Bäumen begleiten uns. Als wir das Refuge erreichen sind wir erstaunt, wie viele Schlafplätze es hier gibt. Neben Schlafplätzen in Containern gibt es aufgestellte Mietzelte und viele Flächen für eigene Zelte. Wir suchen uns einen Platz, der sich später als nicht ganz so perfekt erweisen wird. Aber wird schon passen. Schnell melden wir uns noch für Abendessen und Frühstück an, bevor wir die Seele baumeln lassen. Den Gipfel sparen wir uns 1.400 Höhenmeter reichen. Am Abend sind hier sicherlich eine hohe zweistellige Zahl Wanderer und das in der Off-Season.Read more
GR20 -Tag 2: Refuge Ortu Piobbu - Refuge Carozzu
September 15 in France ⋅ 🌙 17 °C
Gestern Abend hatten wir einen perfekten Sonnenuntergang. Und die Nacht in der kalten Luft war einfach wieder herrlich. Nach dem doch recht leckeren Frühstück geht es los mit den Massen. An der Toilette und an der Trinkwasserquelle gab es Stau. Gleich geht es schön nach oben und ermöglicht herrliche Ausblicke über die frisch angestrahlten Berge. Wir machen wieder das Spiel von gestern. Einer nach dem anderen wird überholt und gegrüßt. Dabei auch wieder das Pärchen mit ihrem Hund Roster, der sogar sein eigenes Essen tragen muss. Der spaziert da ganz tapfer über die Pfade auf und ab.
Dann kündigt der Weg gleich mal an, was heute auf uns wartet, es geht steil nach unten, man muss aufpassen, dass die Beine nicht wegrutschen. Damit wir uns nicht an den Abstieg gewöhnen, wechselt die Gehrichtung bald wieder, es geht zur ersten Scharte hinauf. Der Weg ähnelt T5 Wegen in der Schweiz, schönes Blockgelände, man hofft immer, den richtigen Fels zu treffen. Sobald wir die Scharte erreichen, bleibt uns die Spucke weg. Schon gestern war die Bergwelt atemberaubend, aber hier ist es noch mal ne Nummer genialer.
Der Pfad wird jetzt abenteuerlich. Als ich im Wanderführer gelesen habe, dass wir für die 7,4 km 7:30 h benötigen sollen, konnte ich es erst kaum glauben. Jetzt weiß ich, warum. Die nächsten Kilometer geht es mehrmals steil auf und ab, öfter wandert da die Hand an den Fels oder wir rutschen gleich auf dem Arsch eine größere Stufe nach unten. Diese Teilstücke sind nicht nur körperlich anstrengend, sondern auch mental, volle Konzentration ist gefragt. Aber diese Berge, oh wow. Wenn man dann zurückblickt und den Weg in der Flanke sieht, dann müssen wir schmunzeln, wie wir da durchgekommen sind.
Doch irgendwann erreichen wir die letzte Scharte und wissen, ab jetzt geht es nur noch abwärts. Und wie! 2 Kilometer können so lange sein. Doch da kommt dann bald die Hütte in den Blick. Die Beine freuen sich, teilweise zittern sie schon vom ewigen bergab gehen. Als wir die Hütte erreichen, kommt das tägliche Prozedere: registrieren, zum Essen anmelden und dann einen guten Zeltplatz suchen. Heute liegen die Plätze idyllisch im Wald. Mittlerweile kennen wir die wenigen deutschsprachigen Wanderer und lassen mit ihnen den Tag ausklingen. Die Schweizer hören die gleichen Outdoor-Podcasts wie ich, also hatten wir gleich genug Themen zum Austausch.Read more
GR20 - Tag 3: Refuge Carozzu - Refuge Ascu-Stagnu
September 16 in France ⋅ ☀️ 20 °C
Heute gab es eine ähnliche Vorhersage wie gestern. 4,* km und 5:30 h, das kann ja heiter werden. Aber wir wären ja nicht hier, wenn wir das Gekraxel nicht richtig geil fänden. Weniger geil war das Frühstück heute Morgen. Frisch getoastet Brot… frisch vor 4 Wochen. Naja, der Hunger treibt es rein. Immerhin waren wir heute ein wenig früher dran und hatten damit nicht so viele andere Wanderer vor uns.
Kaum waren wir los, wartete das erste Highlight, eine Hängebrücke. Während Hang es sichtlich genoss, fand es der Wanderhund Roster danach nicht so genial. Aber er hat es dennoch gemeistert. Nach der Hängebrücke geht es ununterbrochen entlang der Schlucht nach oben. Mal von Stein zu Stein, dann in Schräglage mit Kettenunterstützung. Aber die Schlucht ist einfach genial. Je höher wir kommen, desto mehr können wir nochmals von Calvi sehen. Wir schrauben uns weiter nach oben. Wie an fast allen der bisherigen Scharten eröffnet sich nach der ersten des heutigen Tages ein weiteres phänomenales Panorama von feinstem Korsika-Gebirge.
Zur nächsten Scharte geht es jetzt erst mal kurz runter, um dann wieder abzusteigen. Allerdings gibt es beim Abstieg Stellen, wo ich mich wundere, dass da keine Ketten sind. Aber irgendwie meistern wir diese, wenn es nicht anders geht eben auf dem Allerwertesten. In der Ferne entdecke ich zwei ziegenähnliche Tiere, es sind die hiesigen Mufflons. Es kommen uns auch noch zwei Schweizerinnen entgegen mit weniger angenehmen Neuigkeiten: scheinbar breitet sich aktuell 3-4 Hütten weiter Magen-Darm aus. Da hoffen wir mal, dass wir davon verschont bleiben. Das wäre ja wortwörtlich eine schöne Scheiße! 💩
Wir erreichen die zweite Scharte und können schon ganz unten am Ende des ewig langen Abstiegs den Skiort Haut-Asco sehen. Vor uns liegen bis dahin aber noch 90 Minuten Abstieg. Und so steil, dass man bei einem Grad mehr klettern müsste. Aber mittlerweile sind wir das von hier ja gewohnt. Das heutige Refuge liegt in einem von Kiefern bewaldeten Tal, es erinnert an Staaten der USA.
Irgendwann ist auch dieser Abstieg geschafft. Heute sparen wir uns das Abendessen auf der Hütte und gehen zur Snackbar nebenan, Burger und/oder Pizza warten auf uns. 🥰 Morgen folgt die Königsetappe, bevor es dann etwas gemäßigter wird.Read more
GR20 - Tag 4: Refuge Ascu-Stagnu-Refuge Tighiettu
September 17 in France ⋅ ⛅ 19 °C
Heute stand die berüchtigte Königsetappe an. 9 km, 9 Stunden, na dann schauen wir mal. Wir wachen sehr früh kurz nach 5 auf, da alle Franzosen um uns schon ihre Zelte einpacken. Also stehen wir auch auf. Und das erste Mal sehe ich den Sternenhimmel, meine Fresse überall leuchten 1.000 Sterne. Wir frühstücken schnell und sind dann so 6:30 auf dem Weg. Erst mal geht es kurz entspannt durch herrlichen Wald. Danach zieht es an.
An 2-3 Steilstufen stauen sich die Wanderer ähnlich zum Mount Everest. An Ketten geht es mehrere Meter hinauf. Das Höhenprofil ist ganz einfach, erst geht es steil 1.300 Meter hoch und danach wieder runter. Und wie es hoch geht. Aber wir machen einfach einen Schritt nach dem anderen. Was dann aber noch schlimmer kommt: loses Gestein am Aufstieg. 2 Schritte vor und mindestens einen Schritt zurück. In diesen steilen Wänden dauert es ewig, bis die Sonne uns erreicht. Dann wird es endlich angenehm warm.
Oben angekommen auf der Scharte machen alle Pause. Allerdings geht da auch der Weg auf den Monte Cinto ab, den höchsten Berg Korsikas. Die meisten meiner Trail Family streiken, aber ich würde mir das ewig vorhalten. Also schaltet Hang in den Regenerationsmodus und ich mache mich auf zum Gipfel. Aber leider geht es nicht nur einfach hoch, sondern mit teilweise Kraxeleinlagen mehrere Male hoch und runter. Vom Gipfel gibt es ein herrliches Panorama. Lange verweile ich aber nicht, für den Nachmittag waren evtl Gewitter vorhergesagt und da möchte ich nicht mehr in den Bergen sein. Also wieder zurück und Hang einsammeln.
Es geht ja nur noch runter. Erstmal leicht zur nächsten Scharte. Auf dem Weg kommen wir oberhalb eines hübschen Bergsees vorbei. Allerdings liegt der um einiges tiefer, das ist heute nicht mehr drin. Nach der Scharte wird es steil und geröllig. Aber wir meistern es, ohne auf unseren abnehmenden Hintern zu fallen. Aber das Tal wird noch richtig schön. Kurz vor dem Ende der Etappe werden wir von einem Bach begleitet. Er bildet immer wieder kleine Pools, in dem wir aber nicht schwimmen dürfen. Denn das Wasser trinken wir gleich auf der Hütte.Read more















































































































































































Schönwetterwanderer❤️ GR20! September ist bestimmt super schön. Da sollte es nicht so voll wie im Juli sein. Kleiner Tipp, wenn du einen Tag früher oder später im Refuge bist, akzeptieren sie das Ticket dennoch. Ich wünsche dir einen unvergesslichen Hike.🙋🏻♂️
JRonTourSehr guter Tipp, danke! Ich bin gespannt, was uns erwarten wird. 🥰
TravelerViel Spaß wünsche ich dir, bin ihn in den 90er gelaufen da war nichts mit reservieren!
JRonTourIch finde das mit der Reservierung schon gut, wenn man damit die Massen etwas reduzieren kann