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Schottland Rundreise 2026

Pengembaraan 26hari oleh Karo - Rund um die Welt, Michael & Werner Baca lagi
  • Permulaan perjalanan
    26 Jun 2026

    Wien - Edinburgh

    26 Jun, Scotland ⋅ 🌧 18 °C

    4:15 Uhr - Das Taxi holt uns von daheim ab.

    7:00 Uhr - Check in und Boarding klappt reibungslos. Auch die ETA Einreisegenehmigung nach Großbritannien wird anerkannt.
    Wir fliegen pünktlich ab.

    9:30 Uhr - Aufgrund von starken Gewittern können wir in Edinburgh nicht landen. Nach mehreren Runden in der Luft, leitet man den Flieger um nach Liverpool. Jetzt erstmal auftanken und abwarten. Hier hat es 27 Grad. Und ich dachte wir fliegen der Hitze davon.

    12:00 Uhr - Die Gewitter haben sich verzogen. Edinburgh begrüßt und mit schwülen 20 Grad.
    Die Einreisekontrolle geht rasch und problemlos. Die Koffer sind auch schon da. Jetzt mit dem Airlink-Bus direkt ins Center zum Hotel. Die Busfahrt vermittelt schon einen beeindruckenden ersten Eindruck! Unser kleines aber feines Hotel liegt mitten in der Altstadt. Nach den Einchecken feiern wir das Ankommen im benachbarten Pub! Jetzt sind richtig angekommen! 😀
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  • Edinburgh Castle

    26 Jun, Scotland ⋅ ☁️ 16 °C

    Edinburgh Castle thront hoch über der Stadt auf einem Vulkanfelsen und wirkt wie eine uneinnehmbare Festung. Schon beim Betreten spürt man die besondere Atmosphäre dieses Ortes - düster und mächtig.

    Eine Legende berichtet von einem Geisterpfeifer, der in geheimen Tunneln unter der Burg verschwand und nie wieder zurückkehrte. Man sagt, sein Dudelsack sei manchmal noch tief unter den Mauern zu hören.
    Auch von einem kopflosen Trommler wird erzählt, der erscheinen soll, wenn Gefahr für die Burg droht.

    Mons Meg - diese Kanone ist so dick, daß in ihr angeblich sogar schon Kinder gezeugt wurden.

    Ein kleiner Hundefriedhof ist die letzte Ruhestätte von Hunden, die Offizieren oder schottischen Regimentern gehörten.

    St. Margaret's Chapel ist das älteste erhaltene Gebäude in Edinburgh Castle. Margaret war die Königin die das Christentum nach Schottland brachte.

    Maria Stuart brachte 1566 im Edinburgh Castle ihren Sohn Jakob VI. zur Welt. Er wurde später König von Schottland und auch König von England und vereinte damit die beiden Kronen.

    Von den Mauern aus hat man einen beeindruckenden Blick über die Stadt.
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  • Port of Leith Distillery

    27 Jun, Scotland ⋅ 🌬 22 °C

    Die Port of Leith Distillery wurde von zwei Freunden, Ian Stirling und Paddy Fletcher 2023 gegründet.

    Sie ist die erste vertikale Whiskybrennerei Großbritanniens.
    Die Whiskyproduktion erfolgt über neun Stockwerke von oben nach unten. Das Getreide wird oben verarbeitet, und Maische, Würze und Spirituose fließen durch die Schwerkraft in die jeweils nächste Produktionsstufe. Dadurch werden Pumpen und zusätzlicher Energieaufwand reduziert.

    Man sagt, die Typen hatten nicht genug Geld einen großen Grund zu kaufen, darum wurde die Destillerie in die Höhe gebaut und eine neue Idee geboren. 😉

    Die innovative Idee ist also nicht ein neues Whisky-Rezept, sondern die komplett vertikale Bauweise und die Nutzung der Schwerkraft für den Produktionsprozess – eine Kombination aus moderner Ingenieurskunst, Nachhaltigkeit und effizienter Flächennutzung.

    Heute verbindet die Brennerei moderne Architektur mit der langen Whiskytradition des historischen Hafens von Leith.

    Nach der Führung gibts noch eine Verkostung mit Panoramablick.
    Wir kosten den "New Make" - das Rohprodukt - weil richtigen Whisky gibt's ja noch nicht. Whisky muss in Schottland mindestens 3 Jahre + 1 Tag in Holzfässern auf schottischem Boden reifen.

    Conclusio - Die zwei Jungs verkaufen ihre Vision gut, bis sie ihren eigenen Whisky verkaufen können. 😄
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  • Calton Hill

    27 Jun, Scotland ⋅ 🌬 22 °C

    Der Calton Hill ist einer der bekanntesten Aussichtspunkte in Edinburgh – und gleichzeitig fast so etwas wie ein Freilichtmuseum der schottischen Geschichte. Von hier hat man den klassischen Blick über die Altstadt, den Palast von Holyrood und den Firth of Forth. Der Hügel gehört zum UNESCO-Welterbe und war im 19. Jahrhundert ein Prestigeprojekt, mit dem Edinburgh seinen Ruf als „Athen des Nordens“ unterstreichen wollte.

    National Monument of Scotland: Das Denkmal wurde als Nachbildung des Parthenons in Athen geplant und soll an die schottischen Gefallenen der Napoleonischen Kriege erinnern. Da das Geld ausging, blieb es unvollendet und wird oft als „Edinburghs Schande“ bezeichnet.

    Nelson Monument: Der Turm wurde zu Ehren von Admiral Horatio Nelson nach seinem Sieg bei Trafalgar errichtet.

    Dugald Stewart Monument: Dieses elegante Rundtempel-Denkmal erinnert an den schottischen Philosophen Dugald Stewart.

    City Observatory: Das ehemalige Observatorium wurde im 18. Jahrhundert für astronomische Beobachtungen erbaut.

    Was uns jedoch am besten gefällt ist einfach der fantastisches Rundumausblick!
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  • Holyrood Palace

    27 Jun, Scotland ⋅ 🌬 21 °C

    Hier wohnt die britische Königsfamilie, wenn sie in Schottland weilt.

    Leider ist der Palast heute geschlossen weil King Charles mit seiner Camilla heute angekommen ist, um an der feierlichen Eröffnung der siebten Sitzungsperiode des schottischen Parlaments teilzunehmen.

    Das war also die Parade die wir heute Morgen mitbekommen haben!
    Da haben wir doch tatsächlich den König verpasst, weil wir von unserem Frühstück nicht aufstehen wollten! 😆
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  • Von Edinburgh nach Western

    28 Jun, Scotland ⋅ ⛅ 17 °C

    Nach einen Frühstück holen wir unser Auto ab und machen uns auf den Weg, aus der Stadt hinaus , Richtung Westen.
    Der Linksverkehr ist im ersten Moment ungewohnt, aber wir kommen schnell wieder rein.
    Nur der moderne Fahrassistent hat seinen eigenen Willen und nervt schon auf den ersten Meilen.
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  • Falkirk Wheel

    28 Jun, Scotland ⋅ ⛅ 16 °C

    Auf dem Weg nach Oban machen wir einen Zwischenstopp bei Falkirk, um uns das berühmte Schleusenrad anzusehen.

    Das Falkirk Wheel ist ein drehbares Schiffshebewerk.
    Es verbindet zwei Kanäle mit einem Höhenunterschied von 24 Metern.
    Boote fahren in zwei wassergefüllte Becken, die sich wie ein Riesenrad drehen.
    Dabei bleibt jedes Becken immer waagerecht.
    Das Falkirk Wheel ersetzt viele Schleusen und spart Zeit.
    Heute wird es vor allem von Touristen und Freizeitschiffen genutzt.

    Faszinierend und auf jeden Fall einen Umweg wert!!!
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  • Badestop am Loch Lubhair

    28 Jun, Scotland ⋅ 🌬 14 °C

    Die Fahrt ist ein Traum! Grün soweit das Auge reicht! Wald - Wiesen - Seen und kaum ein Zeichen von Zivilisation außer die Straße, auf der wir fahren.
    Bei einem spontanen Pausenstopp taucht Werner ins kühle Wasser - die Luft hat auch nur 15 Grad!
    Einfach herrlich - vor allem wenn wir dran denken, dass es zuhause 37 Grad hat!
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  • Oban & Destillerie

    28 Jun, Scotland ⋅ 🌬 14 °C

    Oban - die kleine Stadt ist das Tor zu den Hebriden Inseln. Der Hafen ist dominiert von den Fähren.

    Das Highlight ist die Oban-Destelerie. Der Whisky der hier produziert wird, ist in ganz Europa in den Regalen zu finden. Erstaunlich - dafür wie klein das alles hier ist.

    Eine Führung in der Destillerie ist sich leider nicht mehr ausgegangen. Aber ein Tasting können wir trotzdem machen.

    "TAST OF THE TOWN"

    Oban 14 Jahre:
    Ein Single Malt, hergestellt nach der Tradition von Oban. Die Maische wird fünf Tage lang vergoren, bevor sie sorgfältig destilliert wird, um einen einzigartigen Geschmack und eine besondere Komplexität zu erzielen. Anschließend reift der Whisky mindestens 14 Jahre in ehemaligen amerikanischen Bourbon-Eichenfässern.

    Oban Distillers Edition:
    Eine besondere Interpretation des klassischen Oban-Charakters, doppelt gereift in Fino-Sherry Fässern. Dieser Whisky beginnt mit der typischen Oban-Meeresbrise, ergänzt durch Noten von Rauch und weißem Pfeffer, die von der Fülle des Fino-Sherrys getragen werden.

    Oban Little Bay:
    Zusammengestellt von den Master Blendern Dr. Matthew Crow und Dr. Craig Wilson aus Whiskys unterschiedlichen Alters. Die Reifung in drei verschiedenen Fasstypen sorgt für einen ausgeprägten maritimen Charakter und einen intensiven Zitrusgeschmack.

    Oban Distillery Exclusive:
    Exklusiv in der Oban-Destillerie erhältlich. Diese Abfüllung wurde sorgfältig von unseren Mitarbeitern und Destillateuren ausgewählt. Die Kombination aus wiederbefüllten Fässern und mit Sherry belegten neuen amerikanischen Eichenfässern verleiht dem Whisky Noten von Kokosnuss, Feigen und wärmenden Gewürzen.

    Der Little Bay ist unser Favorit.

    Im Maridon House haben wir uns für eine Nacht einquartiert.
    Morgen geht's mit der Fähre rüber nach Mull.
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  • Mit der Fähre nach Mull

    29 Jun, Scotland ⋅ ☁️ 14 °C

    Nach dem Frühstück gehen wir einkaufen. Die nächsten Tage sind wir Selbstversorger.
    Wir haben Glück und können schon mit der früheren Fähre als gebucht nach Mull rüber fahren.
    Heute wechselt Wind, Regen und Sonne im Minutentakt und wir brauchen alles , was wir zum Anziehen haben .Baca lagi

  • Tobermory Campsite

    29 Jun, Scotland ⋅ ☁️ 15 °C

    Für die nächsten 3 Nächte haben wir uns auf einer Art Campingplatz eingerichtet. Unser "Bramble Hut" ist wohl früher ein Bauwagen gewesen. Aber er bietet alles was man braucht - sogar einen Holzofen!
    Die Lage ist ein Traum: direkt am Wildbach, im Wald und trotzdem nur 1,5 Meilen von Tobermory entfernt.
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  • Aros Garden

    29 Jun, Scotland ⋅ ☁️ 15 °C

    Aros Park ist ein idyllischer Waldpark nahe Tobermory. Der Wanderweg führt durch üppigen Farnwald und entlang des Aros Burn zu zwei malerischen Wasserfällen, die sich spektakulär durch die Schlucht ihren Weg zum Meer bahnen.
    Das dunkle Meerwasser erinnert sofort an Guinness. Da bekommt man gleich Gusto. 😄
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  • Langamull Beach

    29 Jun, Scotland ⋅ ☁️ 14 °C

    Endlich das Meer richtig begrüßen!
    Der Strand von Langamull ist nur durch eine kleine Wanderung über morige Wiesen erreichbar. Aber dafür gehört er uns komplett alleine!

    Die Straßen auf Mull gehören zu den markantesten Merkmalen der Insel – und sind ein Abenteuer für sich. Die meisten Straßen sind einspurig - "Single Track Lanes" und werden trotzdem in beide Richtungen befahren. Das geht mit den Passing Places ganz gut. Nur wenn dann noch der doppelstöckige Inselbus entgegen kommt, oder ein paar Schafe auf der Straße stehen wirds richtig eng!Baca lagi

  • Leuchtturm Rubha nan Gall

    29 Jun, Scotland ⋅ ☁️ 15 °C

    Wir nutzen das lange Tageslicht und machen noch einen Spaziergang zum Leuchtturm von Tobermory.

    Der Leuchtturm Rubha nan Gall ist einer von über 200 Leuchttürmen entlang der wilden Küste Schottlands.
    Der Name Rubha nan Gall bedeutet auf Schottisch-Gälisch „Landspitze der Fremden“.
    Eine Besonderheit des Rubha nan Gall Leuchtturms ist seine Metallbrücke. Der Turm steht auf einem kleinen Felsen vor der Küste und ist über diese Brücke mit den ehemaligen Häusern der Leuchtturmwärter verbunden. Diese Bauweise ist in Schottland äußerst selten und macht den Leuchtturm besonders fotogen.
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  • Tobermory & Distillery

    30 Jun, Scotland ⋅ 🌧 14 °C

    Tobermory ist der größte Ort auf Mull und zählt zu den malerischsten Hafenorten des Landes. Die farbenfrohen Häuserfronten sind das Wahrzeichen der Stadt und werden von den Bewohnern liebevoll gepflegt.

    Nur wenige Schritte vom Hafen entfernt steht die Tobermory Distillery. Sie wurde bereits 1798 gegründet und gehört damit zu den ältesten noch aktiven Whiskybrennereien Schottlands.

    Die Brennerei produziert zwei unterschiedliche Single Malts:
    Tobermory, einen ungetorften, fruchtig-malzigen Whisky mit Noten von Zitrusfrüchten, Honig und Gewürzen, sowie Ledaig, einen kräftig getorften Whisky mit rauchigem Charakter sowie Aromen von Meersalz und Lagerfeuer.
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  • Isle of Iona

    30 Jun, Scotland ⋅ 🌧 15 °C

    Unser zweites Highlight ist heute der Besuch der kleinen vorgelagerten Insel Iona.

    Iona gilt als einer der bedeutendsten christlichen Orte Europas. Im Jahr 563 gründete der Mönch Columba dort ein Kloster, das die Verbreitung des Christentums in Schottland förderte. Bis heute ist den Schotten dieser Ort heilig im wahrsten Sinne des Wortes.

    Die friedliche Atmosphäre der Abbey berührt selbst Menschen, die sonst nicht so mit der Kirche können.

    Am Nachmittag kommt die Sonne raus und wir genießen den Strand sosehr, dass wir beinahe die letzte Fähre zurück verpassen.

    Auf der Heimfahrt bekommen wir noch einen Regenbogen - so intensiv wie ich noch nie zuvor einen gesehen habe!
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  • Die Wracks von Salen

    30 Jun, Scotland ⋅ 🌧 16 °C

    Diese drei hölzernen Schiffe liegen dort schon seit den 1970er-Jahren und wurden nach ihrer Außerdienststellung einfach in der flachen Bucht aufgelegt. Es handelt sich um ehemalige Fischereifahrzeuge, die nie spektakulär gesunken sind, sondern bewusst dort zurückgelassen wurden. Über die Jahrzehnte haben Wind, Gezeiten und Salzwasser sie zu den markanten Wracks gemacht, die heute zu den meistfotografierten Motiven auf Mull gehören.Baca lagi

  • Sgriob-ruadh Farm

    1 Julai, Scotland ⋅ ☁️ 14 °C

    Die Familie Reade erzeugt hier seit den 80ern ihren mittlerweile berühmten Mull-Cheddar, mit der Milch ihrer hofeigenen Kühe.

    Das außergewöhnliche daran ist, dass die Kühe mit den
    Destillerieresten aus der Tobermory Destillerie gefüttert werden. Genauer gesagt, mit Draff oder distillers grains.
    Distillers grain (Schlempe oder Schlemperückstände) ist ein protein- und nährstoffreiches Nebenprodukt, das bei der alkoholischen Gärung und destillativen Gewinnung von Alkohol aus Getreide (wie Mais, Weizen oder Gerda) entsteht.

    Also ich bin überzeugt, dass diese Kühe ein entspanntes und glückliches Dasein haben! Der Käse ist auf jeden Fall sehr gut!
    😜🥃🦬🧀
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  • Staffa

    1 Julai, Scotland ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute machen wir eine Bootstour.
    Zuerst zu Insel Staffa.

    Obwohl sie nur etwa einen Kilometer lang ist, gehört Staffa zu den spektakulärsten Naturwundern Schottlands. Berühmt ist die Insel für ihre riesigen, sechseckigen Basaltsäulen, die vor rund 60 Millionen Jahren durch erkaltete Lava entstanden sind.
    Sie entstand aus demselben Lavastrom wie der berühmte Giant's Causeway in Nordirland.

    Leider ist das Meer zu wild und die Wellen zu hoch, dass wir, wie geplant, an Land gehen können.
    Daher sehen wir die berühmte Fingal's Cave (gälisch: An Uamh Bhinn – „die Höhle der Melodie“) nur aus der Ferne.

    Diese Meereshöhle wurde von den Wellen in die Basaltsäulen geformt. Ihre außergewöhnliche Akustik sorgt dafür, dass das Rauschen der Brandung wie Musik oder der Klang einer Kathedrale wirkt.

    Auf dem Weg nach Staffa wird unser Boot von einer großen Delfinschule begleitet.

    Auf dem Heimweg sehen wir auch noch Seeroben in der Ferne.
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  • Puffin Puffin Puffin!!!

    1 Julai, Scotland ⋅ 🌧 13 °C

    Der zweite Teil der Bootstour für uns nach Ilse of Lunga, der größten der Treshnish Isles.
    Hier brütet eine große Kolonie Puffins von Juni bis August.
    Und sie sind so zutraulich, dass man unglaubliche nah an sie rann kommt.

    Mein Herz schlägt höher!
    Endlich wieder Puffin-Therapie! 😀😃
    Ich kann es nicht erklären, aber irgendwie lösen die drolligen kleinen Kerle ein ganz großes Glücksgefühl in mir aus.

    Abgesehen davon , hier noch ein paar Biologiefakten:

    Wo sind die Puffins im Winter?
    Puffins verbringen den Winter fast ausschließlich auf dem offenen Meer. Sie verlassen nach der Brutzeit die Küsten und Inseln und leben monatelang weit draußen im Nordatlantik, wo sie Fische und andere Meerestiere jagen.

    Wie kommt ein Puffin aus dem Wasser?
    Er läuft mit den Füßen kräftig über die Wasseroberfläche und schlägt gleichzeitig schnell mit den Flügeln. Nach einigen Metern gewinnt er genug Auftrieb und hebt ab. Das ist nötig, weil sein Körper für das Tauchen relativ schwer gebaut ist.

    Ein Puffin taucht bis in 10–30 Meter Tiefe, gelegentlich auch deutlich tiefer. Unter Wasser nutzt er seine Flügel wie Flossen, um Fischen hinterherzujagen.

    Ein Papageitaucher-Junges bleibt nach dem Schlüpfen etwa 6 bis 7 Wochen in seiner Bruthöhle.
    Dann passiert etwas Besonderes:
    Es verlässt die Höhle meist nachts. So ist es besser vor Möwen und anderen Räubern geschützt.
    Es macht sich allein auf den Weg zum Meer – die Eltern begleiten es in der Regel nicht.
    Sobald es das Meer erreicht hat, verbringt es dort die nächsten Jahre und kehrt erst mit etwa 2 bis 5 Jahren wieder an Land zurück, bevor es später selbst brütet.
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  • Private Whiskyverkostung am Campingplatz

    1 Julai, Scotland ⋅ 🌧 14 °C

    Ungeplant - Spontan!

    Auf unserem Campingplatz macht Michelle (eine schottische Frau Baldini) eine private Whiskyverkostung im Holzschuppen.

    1) Nc'nean Organic Single Malt
    2) Tobermory "The Ballad of the Blue Men"
    3) Ledaig "Cast Away"
    4) The Cooper's Choice 50- Bunnahabhain

    Absolut genial!

    Die Sage von den Blauen Männern des Minch:
    Vor langer Zeit erzählten sich die Fischer und Seeleute an der Westküste Schottlands von geheimnisvollen Wesen, die tief unter den Wellen lebten. Man nannte sie die Blauen Männer des Minch.
    Sie sahen aus wie kräftige Männer, doch ihre Haut schimmerte blau wie das Meer. Wenn die See ruhig war, schliefen sie knapp unter der Wasseroberfläche oder ruhten in verborgenen Höhlen. Erwachten sie jedoch, peitschten sie mit ihren Armen das Wasser auf und riefen gewaltige Stürme hervor.
    Kein Kapitän fuhr ohne Respekt durch ihre Gewässer.
    Wenn ein Schiff in ihr Reich eindrang, tauchte der Anführer der Blauen Männer aus den Wellen auf. Mit donnernder Stimme rief er dem Kapitän zwei gereimte Verse entgegen. Nun begann ein Wettstreit der Worte: Der Kapitän musste den Reim sofort und ebenso kunstvoll vervollständigen.
    Gelang ihm dies, nickte der Blaue Mann anerkennend. Die See beruhigte sich, und das Schiff durfte sicher weiterziehen.
    Versagte der Kapitän jedoch oder fand keine passende Antwort, lachten die Blauen Männer laut auf. Sie ließen den Wind heulen, türmten haushohe Wellen auf und versuchten, das Schiff zum Kentern zu bringen. Viele Seeleute glaubten, dass so manches Wrack auf dem Grund des Minch ihr Werk gewesen sei.
    Darum waren schottische Kapitäne nicht nur für ihren Mut bekannt, sondern auch für ihre Schlagfertigkeit. Wer dichten konnte, hatte auf dem Meer bessere Überlebenschancen als der stärkste Mann an Bord.
    Bis heute heißt es, dass man an stürmischen Tagen zwischen den Hebriden manchmal blaue Gestalten aus den Wellen auftauchen sieht. Und wenn der Wind plötzlich Verse zu flüstern scheint, sollte man besser eine gute Antwort parat haben – denn vielleicht fordern die Blauen Männer des Minch gerade wieder einen neuen Kapitän zum Wettstreit heraus.
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