Tag 14 - Edinburgh
August 14 in Scotland ⋅ ☁️ 20 °C
Gute Neuigkeiten gleich zu Beginn: Steve ist wieder fit! Nach dem gestrigen Ruhetag fühlte er sich heute wieder deutlich besser und wir konnten unseren letzten halben Tag in Glasgow noch einmal gemeinsam genießen. Da uns die Hop-on-Hop-off-Tour am Vortag erzählt hatte, dass Dennistoun laut dem Time Out Magazine zu den coolsten Vierteln der Welt gehört, mussten wir natürlich noch selbst nachschauen. Unser erster Stopp war somit der Alexandra Park. Ganz nett. Auch Dennistoun selbst fanden wir okay. Hübsch, mit einigen netten Ecken, aber hätten wir es nicht gesehen, hätten wir vermutlich auch nichts vermisst. Was allerdings wirklich gut war, war unser Frühstück. Yummy!
Danach ging es weiter zum Barras Market, einem der bekanntesten Markt- und Veranstaltungsorte Glasgows. Dort machten wir zunächst einen kleinen Zwischenstopp in einem winzigen Süßigkeitenladen, der gleichzeitig als der älteste Süßigkeitenladen Glasgows gilt. Winzig war wirklich nicht übertrieben. Viel Platz gab es nicht, dafür umso mehr Süßigkeiten. Wir wären natürlich nicht wir, wenn wir den Laden einfach wieder verlassen hätten. Also deckten wir uns mit ein paar Kleinigkeiten ein. Direkt nebenan bekamen wir außerdem schon einen kleinen Vorgeschmack auf das große Ereignis des Tages: die Dudelsack-Weltmeisterschaften. Wir hörten überall Dudelsäcke und Trommeln, konnten von den eigentlichen Wettbewerben aber leider nichts sehen. Schade! Anschließend ging es weiter zur Glasgow Cathedral und zur angrenzenden Necropolis. Die Kathedrale ist eine der wenigen mittelalterlichen Kirchen Schottlands, die die Reformation weitgehend unbeschadet überstanden haben. Direkt dahinter liegt die Necropolis, ein riesiger viktorianischer Friedhof auf einem Hügel. Von dort oben hat man einen richtig schönen Blick über Glasgow. Danach hieß es endgültig: Glasgow, wir kommen bestimmt wieder. Wir holten unser Auto und machten uns auf den Weg zurück nach Edinburgh. Dort wartete noch einmal ein anderes Gästehaus auf uns. Nachdem Steve das Auto zurückgebracht hatte und ich schon einmal mit dem Packen angefangen hatte, meldete sich bei mir ein sehr konkretes Bedürfnis: Ich wollte indisch essen. Also suchten wir uns ein indisches Restaurant und wurden nicht enttäuscht. Das Essen war fantastisch und damit genau das Richtige für unseren letzten Abend. Dazu stießen wir erst einmal auf unseren wunderschönen Urlaub an. Wir gingen noch weiter in die Stadt. Unser Gastgeber hatte uns bei der Ankunft bereits gewarnt: “Absolutely madness!” Wir seien schließlich mitten im Edinburgh Fringe Festival angekommen. Und ja, er hatte nicht übertrieben. Die Straßen waren voller Menschen, überall standen Künstler, Musik erklang und an jeder Ecke passierte irgendetwas. Wir stießen noch zweimal auf unseren Urlaub an. Und dann kam das große Highlight unseres letzten Abends: das Royal Edinburgh Military Tattoo. Vor der beeindruckenden Kulisse von Edinburgh Castle erlebten wir Militärbands und Formationen aus der ganzen Welt. Mit dabei waren unter anderem Gruppen aus den USA, Neuseeland, Deutschland, Katar und natürlich Großbritannien. Musik, Dudelsäcke, Trommeln, Uniformen, Choreografien und dazu das beleuchtete Castle im Hintergrund, eine ziemlich spektakuläre Kombination. Und wir müssen natürlich besonders hervorheben: Die Deutschen waren super, wir haben uns nicht geschämt. Die gesamte Show war einfach großartig und ein wirklich würdiger Abschluss unserer Reise.Read more
















