• Berg und Gyeongbokgung 경복궁

    August 7 in South Korea ⋅ ☀️ 27 °C

    Um 4:45 Uhr läutete der Wecker, damit wir eine halbe Stunde später auf den geplanten kurzen Berg namens Mt. Inwangsan spazieren konnten. Aber wer Michi kennt, weiß, dass wir auch Teile gelaufen sind 😜.
    Das Aufstehen hat sich so gelohnt - wir hatten echt den Eindruck, in dieser Riesenstadt gleich neben einem der wichtigsten Herrscherpaläste, komplett alleine zu sein. Die fünf Menschen, denen wir am Berg begegneten, waren super freundlich und genauso naturliebend wie wir.

    Den Gipfel erreichten wir relativ schnell, da es sich ja nur um 375 Höhenmeter handelte. Dort beobachteten wir den Sonnenaufgang und ließen uns den Wind um den Körper wehen. Nachdem wir ausreichend genossen und Fotos geschossen hatten, wanderten bzw. liefen wir weiter, denn das war eine sieben Kilometer Runde mit einem super langen Bergrücken. Zuhause bereiteten wir das Frühstück zu und weckten die anderen auf.

    Um 9 Uhr verließen wir das Haus in Richtung Gyeongbokgung [kjəŋp'okk'uŋ], dem ersten der fünf Herrscherpaläste, die in Seoul während der Joseon-Dynastie errichtet wurden. Der Name bedeutet „Palast der strahlenden Glückseligkeit“.
    Wir durchwanderten das gesamte Palastgelände bis zu seinem nördlichsten Eingang. Für mich am Schönsten war der Teich mit der weißen Brücke und dem Gyeonghoeru-Pavillon.

    Als wir durch den Ausgang traten, sahen wir gut 20 Polizeiautos und vor allem Busse. Wir entdeckten zwei Häuser, die streng bewacht wurden und so fragte ich eine Polizistin, wer da wohne oder arbeite. Sie erklärte mir der Präsident, der hier arbeiten würde, aber sie dürfen nicht sagen ob er da ist oder nicht. Und dann sagte sie: „Aber der Hubschrauber steht drinnen. Also ich denke, er ist da.“
    Und ratet mal wer genau eine Minute weil eine Straße entfernt wohnt? Unser Hanok 😂, also wir!

    Es war super super heiß und wie auch schon seit gestern bekamen wir fast stündlich eine Hitzewarnung aufs Handy. Deshalb beschlossen wir um 11:30 Uhr zuhause zu bleiben und uns Pizza zu bestellen und die Klimaanlage zu genießen.

    Papa, Pudi und Michi wagten noch einmal den Schritt nach draußen, denn Pudi wollte den Harley Davidson Store aufsuchen. Lenny, Felix und ich sahen inzwischen den Film In Time auf unserer Beamer-Leinwand.

    Den restlichen Nachmittag/Abend verbrachte ich im Bett, da ich einen Sonnenstich ausfasste. Die anderen verbrachten noch einen tollen letzten Abend in Seoul, denn morgen geht es weiter für Papa, Pudi und Lenny nach Tokyo und für Felix, Michi und mich nach Busan.

    Ps: wisst ihr eigentlich, dass Pudi früher Seoul [Se-ul] genannt wurde? Das war der Grund, warum wir nach Seoul kamen. 😜
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