• Kathi.
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Canada / USA

Canada West und Ost: Vancouver, Vancouver Island, Rockies, Toronto und USA: Westküste (von Vancouver nach LA und zurück inkl. Las Vegas, Grand Canyon), Alaska, Niagarafälle, New York --- einige Bilder fehlen noch, ich hoffe, ich finde sie... Read more
  • Tag 1 - Vancouver -> Victoria

    June 30, 2004 in Canada ⋅ ☀️ 23 °C

    Abfahrt: 5pm
    Wetter: sonnig, 24°
    Ziel: Victoria
    Übernachtung: Red Lion's Hotel (105,25C$ = 65,19€), pool, ganz nett
    Fähre: 446,50CA$ = 268,83€ (2 Personen, 1 Auto)
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    Gerade noch rechtzeitig erreichen wir das BC Ferry Terminal. Es ist 16:29. Ab halb fünf wäre die Reservierung storniert worden.

    Flo ist heute abgereist. Nach der Verabschiedung gab es noch pasta bei Arvind und wir fahren um 15:45 los, erst mal falsch, dann war auch noch viel Verkehr und tanken müssen wir auch noch.

    Ansonsten verlief alles problemlos. In Victoria angekommen sind wir zum Walmart und einer shopping mall gefahren, um - was auch sonst - Schuhe zu kaufen. Im Anschluss Unterkunftssuche - alles super teuer. Also besser am Abendessen sparen: für mich gibts nichts ;-)
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  • Tag 2 - Victoria -> Comox

    July 1, 2004 in Canada ⋅ ☀️ 16 °C

    Abfahrt: 9:45am
    Wetter: sonig, 24°C
    Ziel: Comox
    Übernachtung: Sani's Verwandte
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    Wir verlassen das Red Lion's Hotel um nochmal shoppen zu gehen, bei Zellers. Heute ist Canada-Day, also der Unabhängigkeitstag Kanadas. Daher machen die Läden erst um 10 oder 11 auf. Noch ein paar Schuhe (Sneakers) , ein Handtuch mit einer kanadischen Flagge drauf und ein paar Kleinigkeiten.

    Um 16:30 kommen erreichen wir Andy's Haus. Eigentlich wurden wir um 15 Uhr schon zum Kaffee erwartet, aber so gab es dann einfach ein frühes Abendessen. Und es war toll: Blumenkohl, Karotten, Kartoffeln, Schweinefleisch und Salat, davor Pilzsuppe. GRANDIOS! Superlecker und endlich mal wieder unsere gute deutsche Küche!

    Das Haus, ich muss sagen die Villa ist fantastisch. Drei Gästezimmer haben sie, eines davon, das unsere mit einem Whirlpool und Badezimmer, riesiegem Garten und Terasse. Wahnsinn!

    Nach dem Abendessen fahren wir zum Canadian Superstore (was wir da wohl wieder gekauft haben?? Anmerkung von heute, 23.5.2020). Bis halb 11 Uhr quatschen wir noch mit Maria und Andy bevor wir es uns in dem großen Bett bequem machen.
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  • Tag 3 - Comox -> Port Hardy

    July 2, 2004 in Canada ⋅ 🌧 14 °C

    Abfahrt: 10:30am
    Wetter: mix aus Sonne & Regen, 14-20°
    Ziel: Port Hardy
    Übernachtung: Thunderbird Inn (87C$)
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    Ich wache das erste mal um 6:30 auf, stehe dann aber erst um 8:30 auf. Zum Frühstück leben wir wie Gott in Frankreich: es gibt Papaya, Brot, Marmelade, Croissants, Kaffee, Saft, Salami und Schinken - perfekt also. Dann machen wir uns auf nach Port Hardy. Ich fahre den Großteil der Strecke. Ich liebe Autofahren! Unterwegs halten wir nur für ein paar kleine Einkäufe, Käse, Streichwurst, Milch und Müsli.

    Um 17 Uhr, nach 4 Stunden Fahrt / Einkauf erreichen wir Port Hardy. Das Hotel ist ok, zwei große Betten.
    Abendessen fällt für mich wieder aus (ich scheine nicht viel Hunger gehabt zu haben, haha. ANMERKUNG vom 23.5.20)
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  • Tag 4 - Port Hardy -> Prince Rupert

    July 3, 2004 in Canada ⋅ ⛅ 17 °C

    Abfahrt: 7am; Fähre: 8am
    Wetter: windig aber sonnig
    Ziel: Prince Rupert
    Übernachtung: Harbour Inn, 2 Nächte (185C$ + Tax, inkl. Frühstück)
    Alaska Marine Highway System: 616US$ (506,83€)
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    Der Trip mit BC Ferries war super! Als wir das Ferry Terminal um 6:45 erreichen werden wir aufgeklärt, dass wir um 6:30 hätten da sein müssen. Wir bangen um einen Platz auf der Fähre. Gott sei Dank ist uns das Glück hold und wir bekommen einen Platz. Puh!

    Wir haben viel Spaß auf der Fähre, lachen viel, ich lese, döse etwas und wir bestaunen die tolle Landschaft, an der wir vorüberziehen. Der Grauwal ist toll und der Sonnenuntergang... wahnsinn! Aber 15 Stunden auf einer Fähre sind schon lang. Wie lang werden wohl die 1,5 Tage werden weiter hoch nach Alaska?

    Ein spärliches Abendessen bestehend aus nichts dafür viele Zigaretten (8-10)
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  • Tag 5 - Prince Ruppert

    July 4, 2004 in Canada ⋅ 15 °C

    Abfahrt: ---
    Wetter: bewölkt, gelegentliche Schauer
    Ziel: ---
    Übernachtung: Harbour Inn
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    Heute war ein sehr ruhiger Tag. Wir stehen um 9 Uhr auf, frühstücken. Ich fühle mich etwas krank und habe Kopfschmerzen. Vielleicht, weil ich bis halb 4 Uhr Morgens Herr der Ringe angeschaut hab.

    Wir fahren zum Supermarkt, um etwas Essen einzukaufen. Wir werden eine weitere nacht in Prince Ruppert verbringen müssen. Unsere Fähre legt einen Tag später ab, als wir gedacht hatten.

    Wir vertreiben uns die Zeit mit Fußball, das Finalspiel Portugal gegen Griechenland steht an in der diesjährigen EM, die in Portugal stattfindet. Leider schlägt Griechenland Portugal, wenn auch verdient und wird das erste mal Europameister. Natürlich weint Ronaldo.

    Nach einem Mittagsschlaf geht es nochmal zurück zum Pub, Abendessen (ich esse davor eine Käsesemmel und halte mich an Getränke) und sehen unterwegs einen dieser mächtigen Weißkopfseeadler.
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  • Tag 6 - Prince Ruppert

    July 5, 2004 in Canada ⋅ 🌧 14 °C

    Abfahrt: ---
    Wetter: regnerisch
    Ziel: ---
    Übernachtung: Harbour Inn 90,09C$ (55,37€)
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    Ein weiterer ruhiger Tag steht an. Prince Ruppert hat nicht viel zu bieten. Wir wechseln unser Zimmer; unser Zimmer war bereits gebucht, als wir einen zusätzliche Nacht anhängen). Das Zimmer ist größer und wir haben zwei separate Betten - also nicht so wild.

    Beim Postamt besorgen wir Briefmarken und fahren dann zu ein paar Seen, dem Rainbow Lake und Diane Lake.
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  • Tag 7 - ein Tag auf dem Meer

    July 6, 2004 in the United States ⋅ 11 °C

    Abfahrt: 10:20am
    Wetter: starker Regen, Wolken, Wind
    Ziel: Haines
    Übernachtung: Fähre (Alaska Marine Highway); ohne Kabine nicht empfehlenswert, aber notwendig ;-)

    Bemerkung: BC Ferries war super; Alaska Marine Highway im Gegensatz eine Katastrophe und ich wäre am liebsten wieder umgedreht, vor allem, nachdem uns die Grenzbeamten mal wieder wie Verbrecher behandelt haben.
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    Stupid Americans!!!

    Wir verlassen das Hotel bei strömenden Regen. Am Ferry Terminal checken wir ein. Da es in die USA geht, dürfen wir uns den Fragen der Beamten stellen: "Wie werden Sie sich in den USA finanzieren?" Über meine Kreditkarte. Ob ich denn Kontoauszüge bei mir habe. Hab ich natürlich nicht. Also will er meine Kreditkarte sehen. "Sie wissen, dass Sie in den USA nicht arbeiten dürfen?! Wenn Sie es dennoch tun droht Ihnen eine Haftstrafe von bis zu 10 Monaten." Usw. Dann wollen sie noch den Kaufvertrag des Autos sehen. Führerschein benötigen sie aber nicht. Dann werden wir nach Blumen, Früchten und Gaskartuschen gefragt - Nein, hben wir natürlich nicht - und, wohin wir fahren werden. Alles in allem nicht so schlimm. Der Ton macht aber bekanntlich die Musik. Der Beamte will auch noch in den Kofferraum schauen. Der ist voll mit allem, was ich in Kanada besitze. Da ich bei Arvind & Sunila ausziehen will hab ich einfach alles mitgenommen. Diese Aussage scheint dem Herren zu genügen.

    Als wir endlich auf der Fähre sind und uns einen Kaffee holen, wird die Cafeteria zu Reinigungszwecken geschlossen. In den Aufenthaltsräumen des Schiffes darf man aber nicht essen und trinken. Leicht machen sie es einem nicht hier.

    Wir verbringen den Tag, indem wir von einem Deck zum anderen wandern, von der Cafeteria zur Lounge, spielen Kniffel, Romme und Kartenschmeißen (Ligretto) und ich lesen "Code to Zero" weiter. Um etwa 22 Uhr, nach einem gigantischen Lichtspektakel, als die Sonne als roter Ball in das Wasser sinkt bin ich so müde, dass ich ohne Probleme auf der Couch in der Lounge einschlafe, eingemummelt in meine Canada-Fleecedecke.
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  • Tag 8 - Ankunft Haines

    July 7, 2004 in the United States ⋅ 🌧 13 °C

    Abfahrt: 7:45pm Richtung Grenze
    Wetter: Mix aus Sonne & Wolken
    Ziel: Haines
    Übernachtung: in der Pampa im Auto
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    Mehrere Male wache ich auf in der Nacht, als viele Leute sich in der Lounge versammeln, weil es angeblich viele Wale zu sehen gibt in der früh. Nichts war zu sehen.

    Um 9:30 schäle ich mich von unter der Decke hervor, lese etwas und beobachte einen Buckelwal, der an der Fähre vorbeizieht.

    Als wir eine Stunde später als geplant in Haines, einer der kleinsten Ansiedlungen, die ich je gesehen haben anlegen, verlieren wir nicht viel Zeit und düsen so schnell es geht Richtung kanadische Grenze. Wir wurden informiert, dass die Grenze bis 22 Uhr geöffnet ist und wir wollen das unbedingt noch schaffen heute. Zudem ist Zeitverschiebung zwischen Kanada und den USA und nach welcher Zeit macht die Grenze zu?

    Wir haben Glück, erreichen die Grenze um 21:45 Alaska-Zeit und der sehr nette Beamte lässt uns nach ein paar sehr freundlich gestellten Fragen passieren.
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  • Portland

    July 23, 2004 in the United States ⋅ ☀️ 26 °C

    Route: Vancouver – Seattle – Tacoma – Olympia – Vancouver (US) – Portland
    Abfahrt: 11 Uhr
    Wetter: heiß und sonnig; Vancouver: 26°C, Seattle: 94°F, Vancouver: 94°F, Portland: 104°F
    Unterkunft: Travelodge 82 USD (67,52€)

    Das war ein Tag, dass glaubt ihr gar nicht. Und es hat sich eines ans andere gefügt.

    Eigentlich wollte ich ja schon um 9 Uhr los. Aber es waren doch noch Nachwirkungen vom Tag davor zu spüren (Konzert und Limousinenfahrt). Daher hab ich’s vor 11 Uhr nicht geschafft. Und dann noch tanken und bis ich quer durch die Stadt und endlich auf Highway Nr. 91 Richtung Seattle war, war es bereits 12 und total heiß. Nun ja, hier wird überall die heißeste Temperatur seit Jahr(zehnt)en gemessen. Hab ich mir ein gutes Jahr rausgesucht. Ich war leider nicht die einzige auf dem Weg in den Süden. Und die halbe Stunde an der Grenze war gar nichts gegen den Rest. Und diesmal bin ich nicht an der Grenze gestanden, weil man mich für eine Terroristin hielt, wie in Alaska (ok, uns zumindest so behandelt hat), sondern reine Wartezeit wegen des hohen Verkehrsaufkommens. Der Grenzwärter war dann ganz nett und hat mich gleich einreisen lassen. Er hat noch nicht mal die üblichen Fragen gestellt, wie "Haben Sie Waffen, Gas, Zigaretten, Blumen oder Früchte dabei"; die ich im übrigen eh immer mit "Nein!" beantworte, obwohl ich immer Obst dabei hab und mein Kofferraum voll Gaskartuschen für meinen Campingkocher ist. Bis Seattle lief die Fahrt dann weiterhin einwandfrei. Aber ab dem Zentrum... Kein Durchkommen mehr. Und ich wollte eigentlich dort Halt machen, hab dann nur kurz was zu trinken gekauft. Schon ging's weiter. Und ich hatte meine eigene fahrende Sauna! Nun ja, weniger fahrend als Sauna. Es ging zeitweise gar nichts mehr. Und das, obwohl es 4 Spuren waren.

    Landschaftlich war das ständige Stehen aber sehr lohnenswert. Da konnte ich es alles richtig in mich einsaugen. Dafür hat es sich dann rentiert. Der Berg aus Kalifornien, Mt. Shasta wird einmal eingesäumt von Bäumen. Sieht wunderschön aus! Die Städte waren auch toll! Seattle möchte ich auf jeden Fall noch besuchen und auch Olympia hat im Durchfahren sehr interessant ausgesehen. Und Vancouver, kurz vor Portland, war sehr klein. Man merkt gar nicht, dass man durchfährt.

    Plötzlich war ich dann auch schon da. Hab mich gewundert, dass auf der Tafel nicht mehr Portland stand und hab daraus geschlossen, dass ich da bin. Es war 19 Uhr. Hm, die Band auf deren Konzert wir gestern waren, Hoobastank, spielt heute hier noch mal. Wahrscheinlich gleiche Zeit, könnte ich schaffen. Verrückt, oder? Hab mir dann gedacht, ich probiers und wenn ich Karten bekomm und es finde, geh ich noch mal. Gestern war einfach die Tasche störend und ich hatte keine Kamera!! Hab also gleich die erstbeste Unterkunft genommen, die Travelodge. Sie hatten zwar kein Einzelbett mehr, dafür hab ich auf das Doppelzimmer 10% bekommen. So sind die hier halt!! Die nette Empfangsdame hat mir dann auch gleich den Weg mit dem Bus oder zu Fuß in die Stadt erklärt, weil Parkmöglichkeiten wie in jeder großen Stadt bekanntlich bescheiden sind. Außerdem hat sie mir gleich erklärt, wo das Konzert sein könnte. Bin also gleich losgezogen und der Busfahrer hat mich umsonst mitfahren lassen! So was würde mir in München nicht passieren. Nun denn, hab die Halle nicht gefunden. Weil ich falsch war. Hab eine Gruppe junger Menschen gefragt und sie wusste gleich wo das Konzert stattfand. Ihr Freund war auch dort. Und, welch ein Wunder, als ich ankam, hat mir gleich einer ne Karte angeboten. Für 20,- statt 23,- Obwohl die Vorstellung ausverkauft war. Das wusste er aber nicht. *g* Haben ihm seine Freunde zu spät erzählt. Ich hätte auch 30,- gezahlt!
    Es war gar nicht so seltsam allein auf ein Konzert zu gehen, wie ich’s mir vorgestellt hab. Stand halt am Anfang etwas planlos rum, hab mich aber umgeschaut und noch was getrunken. Dann ging's endlich los. Ich bin in der Mitte hinten gestanden. Aber die Sicht war net so doll und außerdem waren dort ein paar Raufbolde. Also hab ich mich an der linken Seite vorbeigedrückt und tatsächlich in der 3. Reihe vorne einen tollen Platz bekommen. Die Geschubserei ging, wie auch in Vancouver, gleich los. Und stage diving machen die ganzen Verrückten. Davon blieb ich dann Gott sei Dank verschont. Das Konzert war der Hammer. Die Musik und die Band... Hab mir noch das Album gekauft, mit Unterschriften. Bin schweißgebadet aus dem Roseland Theatre rausgekommen. Leider hat mich kein frischer Wind abgekühlt. Es war immer noch über 25°C warm. Bin dann zu meiner Bushaltestelle gelaufen und hab mich von 'nem Einheimischen anlabern lassen. Der hat mir sogar angeboten, mich zum Hotel zu begleiten, als mir ein Busfahrer gesagt hat, dass meine Nr. 12 nicht mehr fährt. Hab aber dann abgelehnt. Ist ein paar Blöcke zu viel gewesen. Unterwegs hab ich dann noch Jericho kennen gelernt, der mir noch Portland von nem Hügel aus zeigen wollte. Die Sicht soll 'gorgeous' sein. Komisch, dass nicht 'awesome'. Dieses Wort wird hier in jedem Satz mindestens 3x angewendet. Ich hab aber abgelehnt. Man steigt ja nicht zu fremden Männern ins Auto!!! Aber nett waren beide. Bin dann total fertig im Hotel angekommen und hab geduscht. Und morgen geht’s schon wieder früh los. Hoffentlich!
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