• Kathi.
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Neuseeland

Meine kleine Weltreise: München, Hongkong, Neuseeland Nord- und Südinsel, USA (San Francisco), München Leer más
  • Punakaiki

    19 de enero de 2017, Nueva Zelanda

    Das Wetter auf der Insel lässt weiterhin zu wünschen übrig. Sonnenschein scheint einem Ort vorbehalten. Und so treffen wir uns alle in Punakaiki. Wir, das sind wir 4 aus München, Hannah & Marina, die mit dem Bus fahren, sowie Tea & ich, die zusammen mit Anita, einer Schweizerin in unserem in Nelson gemieteten Wagen vorfahren, Radek und Tomas, die beiden Tschechen, die Anita und ich im Abel Tasman NP kennengelernt haben, Colby, den wir aus dem Hostel in Wellington kennen mit der Französin Ann, mit der er unterwegs ist, Dimi, ein Münchner Bekannter, von dem wir wissen, dass er zufällig auch in Neuseeland ist, eine komplett andere Route fährt, aber wegen des Wetters kurzerhand ebenfalls hierher kommt und ein weiterer Münchner, den die Tschechen unterwegs aufgegabelt haben.

    Das Haus ist ziemlich teuer, am Telefon ist bei der Reservierung wohl irgendwas schiefgelaufen. Allerdings sind Colby und Ann als erstes da und checken ein, ohne Rücksprache zu halten und dann ist es zu spät, noch einen Rückzieher zu machen. Wir bleiben und beißen in den sauren Apfel wobei Tea und ich den größten Batzen übernehmen. Ist ja nur für eine Nach und so können wir ungestört eine kleine Party feiert, was wir am Telefon noch beteuert haben, dass wir das NICHT machen (konnten wir ja nicht ahnen, dass wir plötzlich 12 Leute sind statt 5, haha).

    Ich wollte ursprünglich nicht nach Punakaiki. Felsen die aussehen wie Pfannkuchen? Naja, irgendwie meine ich nicht, dass ich das sehen muss. Am Ende bin ich so begeistert davon, dass es mit eine meiner liebsten Erinnerungen an Neuseeland ist.

    Die erste Nacht verbringen wir in dem tollen Haus, zumindest ein paar von uns. Hannah & Marina hatten sich schon in einem Hostel einquartiert, dem Punakaiki Beach Hostel. Dorthin sind wir dann am nächsten Tag auch für eine Nacht gezogen.
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  • Lake Matheson

    23 de enero de 2017, Nueva Zelanda

    Vom Lake Matheson an den Wanaka Lake

    6 Uhr stehen wir am See. So muss es sein, denn nur am Morgen ist das Wasser so ruhig, dass er die komplette Landschaft spiegelt. Welch zauberhafte Stimmung!

  • Auf nach Wanaka

    23 de enero de 2017, Nueva Zelanda

    Unterkunft: Wanaka Bakpaka

    Weiter geht es nach Wanaka. Hier mieten wir Mädels uns ein SUP. Irgendwie können wir aber alle 3 nicht viel damit anfangen - Marina sonnt sich, Anita und ich versuchen uns im Kopfstand, Brücke und anderen Verrenkungen. Lustig ist es allemal. Und derweil hat die Dame noch gesagt beim ersten Mal sollten wir lieber noch nich aufstehen, sondern auf den Knien paddeln. Da kennt sie uns aber schlecht.Leer más

  • Roys Peak - Sonnenaufgang

    24 de enero de 2017, Nueva Zelanda

    Roys Peak: 1.578m
    Höhenmeter: etwa 1.300
    Aufstieg: 3:25-5:26 (diese Minute war wichtig, da ich schneller oben sein wollte, als die Tschechen und das um eine Minute geschafft hab ;-) )
    Abstieg ca. ne Stunde
    (laut Rother Gesamtdauer etwa 5 Stunden)

    Um 2:45 in der Früh verlassen wir unser Hostel und latschen ab 3:25 in 2 Stunden und einer Minute den Berg hinauf. Eiskalt war es da oben um 5:30 Uhr früh. Und wir müssen noch ne Stunde auf den Sonnenaufgang warten, wir waren einfach zu schnell. Trotzdem zählt die Tour zu einer meiner absoluten Lieblingstouren weltweit. Und wir hatten Glück und ein Herr, der dort oben in seinem Schlafsack Tee schlürfte, bot uns von seinem Heißgetränk an.
    Ich wäre voraussichtlich nie auf dem Roys Peak gestanden, hätten nicht so viele Leute davon geschwärmt. Jeder Reisende, den wir treffen empfielt die Tour. Was mir auch empfohlen wird: Sonnencreme und viiiiel Wasser, dort gibt es nämlich absolut keinen Schatten. Das höre ich so offt, dass ich zwar Sonnencreme und viel Wasser dabei hab, wir aber bis 9 Uhr schon wieder unten sind und ich weder von der Sonnencreme, noch dem ganzen Wasser, das ich mit hochschleppe Gebrauch mache. eine weitere Schicht Klamotten wäre hilfreicher gewesen und dicke Wintersocken!
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  • Mt. Luxmore

    28 de enero de 2017, Nueva Zelanda

    8:30 Boot von Te Anau
    12 Uhr Mt. Luxmore
    12:30-18:30 Keppler Challenge

    1 Tag; ca. 52 km; höchster Punkt: 1400 hm; tiefster Punkt: 180 hm

    Was als einfache Wanderung begann (und einfach meint hier nicht leicht), endet in meinem ersten inoffiziellen Ultramarathon.

    Wir starten früh mit einem der ersten Schiffe von Te Anau nach Broad Bay. Der Plan ist - wenn wir schon keinen Platz für den Keppler Track bekommen konnten; hierfür muss man Monate im Voraus buchen - die Tour hinauf zum Mount Luxmore zu machen. Rother Wanderführer Neuseeland schreibt "Panoramagipfel für konditionsstarke Wanderer. Es ist eine lange, sehr lange und anstrengende Wanderung auf einen der höchsten Punkte der Jackson Peaks, auf den Gipfel des Mount Luxmore. Doch diese an Abwechslung nur schwer zu übertreffende Tour ist jede Wanderminute wert." 9 Stunden werden als Zeit angegeben, 1270 hm sind zu erklimmen.

    Um 8:30 wandern wir los und stehen pünktlich zum Mittagessen auf dem Gipfel. Dort entsteht spontan die Idee, statt die gleiche Route zurück die restlichen ca. 40 km den Keppler Track zu laufen. Immerhin habe ich gelesen, dass die Schnellste Frau diesen Lauf in 5,5 Stunden gemacht hat. Es ist lange hell, so dass ich bis 21 Uhr noch 9 Stunden Zeit hätte. Also auch, wenn ich nicht ständig renne könnte ich das schaffen. Oder??

    Anita bietet mir an, mich am Parkplatz am Rainbow Reach einzusammeln. Doof nur, dass ich einen normalen Wanderrucksack dabei habe. Und nach dem Mittagessen bestehend aus einem belegten Brot nur noch ein paar Karotten, Müsliriegel und 0,75 l Wasser eintecken hab. Hmmmm. Nun ja, wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Und es geht los
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  • Keppler Challenge

    28 de enero de 2017, Nueva Zelanda

    Schon nach ein paar Kilometern bin ich froh, dass ich dieses Unterfangen wage. Die Landschaft ist so atemberaubend schön, dass ich anfangs kaum Kilometer hinter mich bringe. Ständig bleibe ich stehen, um Fotos zu machen, die Landschaft einzusaugen. Dann sind da noch die süßen Keas. Ich bin von Glückshormonen erfüllt.Leer más

  • Die Challenge geht weiter...

    28 de enero de 2017, Nueva Zelanda

    Ich treffe nicht auf viele Wanderer. Scheint nicht viele Plätze zu geben. Es geht stetig bergab. Ich bin froh, dass ich mit dem Mount Luxmore den höchsten Punkt schon hinter mich gebracht habe.

    Einen kleinen Abstecher mache ich auf eine kleine Anhöhung abseits der Route - ich kann es mir einfach nicht verkneifen. Als ich die letzte Steigung auf dem Hauptweg, das Hanging Valley erreiche und über das Tal blicke kommt ein Mann. Wir kommen ins Gespräch und er zeigt mir die Iris Burn Hütte ganz dort hinten in der Ferne. "Also wenn du dort bist, dann hast du schon die Hälfte hinter dich gebracht" meint er. Er sagt das in einem Ton, als würde mich das beruhigen. Das Gegenteil ist der Fall. Ich brauch ja mindestens 2 Tage bis zu der Hütte. Ob ich mir hier zu viel vorgenommen habe? Am Ende muss ich irgendwo unangemeldet ohne Zelt oder Schlafsack geschweige denn irgendwelchen warmen Sachen die Nacht verbringen.
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  • Iris Burn Hut

    28 de enero de 2017, Nueva Zelanda

    Die Landschaft verändert sich ständig. Von den luftigen Höhen komme ich durch ein Tal, in dem es ziemlich heiß ist. Ich habe etwas Sorge, dass mein Wasser reicht. In Neuseeland soll man das Wasser eigentich nicht unbedingt trinken und einen Filter hab ich natürlich nicht dabei auf meinem ungeplanten Abenteuer. Ich habe die Hoffnung, dass mir auf einer Hütte im Notfall sicher jemand helfen würde.

    Nach dem heißen Tal geht es durch einen Fluss und im Anschluss durch einen Wald, der komplett mit Farnen ausgefüllt ist. Auf dem weichen Waldboden, der den davor steinig-trockenen Boden ablöst, sitzt ein kleines Vögelchen mitten auf dem Weg und schaut mir entgegen. Es fliegt nicht mal weg, als ich angejoggt komme, blickt nur neugierig zu mir auf. Das passiert mir einige Male und ich kann einfach nicht umhin als jedes Mal ein paar Minuten inne zu halten. Auch eine kleine Maus, die über den Boden flitzt beobachte ich einige Minuten. So viel Zeit muss sein.
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  • Moturau Hut

    28 de enero de 2017, Nueva Zelanda

    Erwartungsgemäß erreiche ich irgendwann den Punkt, an dem meine Beine nicht mehr laufen wollen. Das ist schon kurz nach der Iris Burn Hut. Von hier sind es noch über 20 km. Ich überlege, ob ich jemals überhaupt 20 km gelaufen bin. Und nun soll ich so eine Strecke laufen, nachdem ich bereits 30 km und 1340 hm zurückgelegt habe.

    Zwischenzeitlich habe ich meine Karotten und einen Müsliriegel gegessen und die Hälfte meines Wassers getrunken.

    Ich höre auf zu laufen und gehe ein Stück über den angenehmen Waldboden. Seit über 2 Stunden habe ich keine Menschenseele mehr getroffen. Nur oben auf dem Kamm, da hab ich etwa 6 Leute gesehen. Ich mache natürlich keinen Halt an den Hütten/Campingplätzen, die etwas abseits der Route liegen. Dort bauen wohl die Wanderer ihre Zelte auf oder kochen.

    Ich überlege, warum ich im Moment nicht mehr laufe. Hab ich tatsächlich keine Energie mehr? Ich spüre in meinen Körper. Meine Füße sind ok. Die Beine auch. Ich habe lediglich aufgehört zu laufen, weil ich keine Lust mehr habe. Das geht natürlich nicht. Ich falle wieder in einen Trott. Und so geht es weiter, bis ich endlich bei der letzten Hütte, der Moturau Hut ankomme. Ich mache einen Luftsprung! Ich hab es tatsächlich fast geschafft. Von hier sind es noch etwa 6 km, also etwa eine halbe Stunde zum Parkplatz. Ich ruf gleich Anita an. "Ich ruh mich hier jetzt bis 18:30 Uhr aus und dann laufe ich weiter, kannst du mich dann so um 19 Uhr abholen? Und würdest du mir ein Gingerbier mitbringen? Das wär soooo toll."

    Ich lasse mich am Strand des Lake Manapouri in den Sand fallen. Oh Mann, was für eine Freude! Die Freude währt nicht lange. Innerhalb von Sekunden bin ich von Sandflies umzingelt. Ich renne in den See. Dorthin verfolgen sie mir zwar nicht, aber eigentlich wollte ich gemütlich am Strand sitzen. Daraus wird dann wohl nichts. ich wähle nochmal Anitas Nummer und bestelle sie für 18:30. Und weiter gehts.

    Guter Dinge laufe ich weiter. Ich kann sogar noch Reserven für einen Kopfstand auf einem alten Baumstamm herausholen.

    Und dann, 10 Stunden nach Start der Tour halte ich überglücklich ein Gingerbier in der Hand. Ich hab es tatsächlich geschafft. Wahnsinn! Und in was für einer spektakulären Kulisse.

    Aufgedreht würde ich am liebsten noch zum Salsatanzen gehen. Gut, dass es nichts dergleichen gibt in Te Anau. Mein Körper hätte es mir am nächsten Tag sicher nicht gedankt.
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  • Doubtful Sound

    29 de enero de 2017, Nueva Zelanda ⋅ 13 °C

    Ein perfekter Tag für eine Fahrt zum Doubtful Sound. Insgesamt haut mich das Ganze jetzt nicht vom Hocker. Aber nach dem gestrigen Tag die Beine hochlegen ist angebracht. Und wir schippern den ganzen Tag herum.Leer más

  • Ben Lomond

    30 de enero de 2017, Nueva Zelanda ⋅ ⛅ 18 °C

    6 Stunden Wanderung mit langer Mittagspause über Queenstown

    Nach nur einem Tag Pause nach meinem Ultramarathon geht es schon wieder auf den nächsten Berg. Etwa 1370 Höhenmeter geht es nach oben auf den 1748m über Queenstown aufragenden Ben Lomond. Die Tour ist ein Traum, die Keas frech wie immer und wir genießen stundenlang das einzigartige Panorama.

    Beim Abstieg bemerke ich, wie sich langsam Schmerzen an der Außenkante meines linken Fußes ausbreiten. Hoffentlich geht das bald wieder vorbei.
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  • Mount Cook Village

    2 de febrero de 2017, Nueva Zelanda

    2 Tage konnte mein Fuß nun mehr oder weniger ruhen. Vor 2 Tagen habe ich mir sogar eine Thai Massage in Queenstown gegönnte. Es hat ohnehin geregnet und Queenstown gehört nicht zu unseren Lieblingsstädten.

    Nun zieht es uns jedoch wieder hinauf: der Berg ruft! In diesem Fall der Mount Ollivier, 1933m hoch mit Blick auf Neuseelands höchste Bergspitzen, unter ihnen der Mount Cook. Die Tour wird als schwierig eingestuft, es ist eine ziemlich Kraxelei. 6,5 Stunden gibt der Wanderführer als Laufzeit an.

    Nach 2 Stunden stehen wir an der Mueller Hut auf 1780m. Langsam weiß ich nicht mehr, wie ich es beschreiben soll. Mir fehlen die Worte bei all dieser Schönheit. Und es ist fast nichts los. Die perfekte Kombination.
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