November - December 2017
  • Day17

    Heimfahrt und immer noch kalt

    December 3, 2017 in Germany ⋅ ⛅ 0 °C

    Nach einem guten Frühstück auf die Autobahn und ab nach Forchheim. Zwischenstop in Afi am Gardasee. Supermarkt. Panetone für die Daheimgebliebenen, Proviant für unsere Heimfahrt.
    Ab dem Brenner dann links und rechts Schnee. Auf dem Thermometer -6 Grad. Kalt.
    Um 21 Uhr in Forchheim. Motorräder auf dem Anhänger geparkt und Auto ausgeladen. Briefe lesen, Werbung wegschmeißen, Wäsche waschen.Urlaub vorbei.Read more

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  • Day15

    Auf dem Schiff nach Genua in die Kälte

    December 1, 2017 in Italy ⋅ ⛅ 6 °C

    Gut ausgeschlafen trieben wir uns den ganzen Tag auf dem Schiff herum. Eigentlich nur im Cafe auf Deck 9. Chemiepizza und Cappucchino oder Cola mit Toasti. Naja, die Zeit ging langsam und die Wellen höher. Die Suprema schwankte ein wenig und wir mit ihr. Ungewohnt. Aber der Magen hielt. Um 22 Uhr waren wir im Hafen und um 23 Uhr konnten wir die Fähre verlassen. Interessant dabei: Unser Anhänger war mit 4 Zurrgurten am Deck befestigt. So ganz ohne war die Überfahrt also doch nicht. Jedenfalls waren wir nach 11 km im Hotel Mercure in Genua und konnten bequem auf den nächsten Tag und die Heimfahrt warten.
    Es war übrigens mit 9 Grad empfindlich kalt...
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  • Day14

    Wir warten...

    November 30, 2017 in Italy ⋅ ⛅ 18 °C

    Nachdem wir den Berg zum Ferienhaus mit Anhänger und Motorrädern nicht geschafft haben, gingen wir kein Risiko mit dem ungebremsten Anhänger ein. Die Mopeds haben wir auf eigenen Rädern zu einem Parkplatz an der Autobahnauffahrt gebracht und sie erst dort auf den Anhänger geladen. Leider hatte unserer Alu-Auffahrrampe sehr gelitten. Wir mussten sie prov. mit Zurrgurten gegen vollständige Auflösung sichern. Sie hat gehalten und wird in Deutschland geschweißt werden. Vorher natürlich die Wohnung geräumt, Auto gepackt und Abrechnung mit den sehr netten Vermietern gemacht. Und deren eigenen Wein gekauft. Im Keller selbst aus dem Faß in die leere Plastikwasserflasche abgefüllt. Und Kakteenfrucht geschenkt bekommen. Und noch eine Flasche Wein. Und eine Umarmung.
    Auf der Autobahn kurz vor Palermo dann die SMS unserer Fährgesellschaft, dass die Suprema erst um 1.30 Uhr in der Nacht abfahren wird. Nach Palermo rein wollten wir nicht, also warteten wir Stunden auf einem Parkplatz vor der Stadt. Da wir aus Genua wussten, dass wir vor der Zeit nicht in den Hafen kommen, fuhren wir um 16 Uhr durch Palermo zum Hafen. Die Schilderungen über den Verkehr sind sehr übertrieben. Auch in Palermo wird an einer roten Ampel angehalten. Ansonsten schwimmt man im Verkehr mit und irgendwie funktioniert es doch. Mal sollte man nachgeben, mal etwas energischer sein.
    Im Hafenbüro wurde uns mitgeteilt, dass es die Tickets ab 18 Uhr gibt.
    Und es fing an zu regnen. Ordentlich. Und so saßen wir im Auto und warteten wieder. Nachdem wir die Tickets und unseren Parkplatz hatten, warteten noch einmal ein paar Stunden. Langsam nervte es. Letztendlich waren wir um 23.30 in unsere Kabine. Um 1.30 Uhr ging die Fahrt dann los.
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  • Day13

    Wind, Wind, Wind und Pizza

    November 29, 2017 in Italy ⋅ ☀️ 17 °C

    Wenn man zum Frühstück Besucht bekommt ... ist auch mal eine Kuh dabei ...

    Temperaturen waren perfekt zum Motorradfahren, einzig der Wind so stark, dass wir es nicht wagen wollten. So ging es mit dem Auto nach Santo Stefano di Canasta.
    Auf dem Weg dorthin haben wir noch eines der schon genannten 10 Kulturdenkmäler besucht. Das "Tor des toten Dichters". Schon beeindruckend. So einfach ...
    Laut unseres Reiseführers ist Santo Stefano di Canasta ein Zentrum der Ceramic Siziliens. Farbenfroh und in vielen Formen als Teller, Schalen oder Vasen war das Angebot riesig. Uns hat nichts davon gefallen. Für uns sah alles nach "Made in China" aus. Billig halt. In einem Cafe noch 11 Euro für zwei Cappuccino und zwei Törtchen. Naja.
    Die Ortschaft selber ist schön. Kleine Gassen in die gelungene Bilderfliesen die in die Wege eingelassen sind.
    Am Abend noch einmal in unserer Trattoria in Tusa. Diesmal ohne Bedienung, nur der italienische Koch und wir beide. Wir bekamen lecker Tagliatelle mit Steinpilzen und natürlich Pizza in bekannter Größe. Und immer dazu ein pfeifender Koch in seiner offenen Küche. Ein schöner Abschied von Tusa.
    Und der Wind vom Nachmittag wurde zum Sturm in der Nacht. Wir mussten alle Fensterläden schließen, da die Halterungen nicht hielten und sie ständig gegen die Fenster schlugen. Gute Nacht!
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  • Day12

    Meer + Sonne = Salz

    November 28, 2017 in Italy ⋅ ⛅ 15 °C

    Heute ging es über die Autobahn durch Palermo an die Westküste von Sizilien. Dort wird seit vielen Jahrhunderten Salz aus dem Meer gewonnen. Bretteben ist die Küste um Marsala. Und an diesen flachen Stränden wurden die Salinen zur Salzgewinnung angelegt. Das Meerwasser wird mit Hilfe von Windmühlen in flache Becken gepumpt. Wind und Sonne lassen das Wasser verdunsten, was übrig bleibt ist strahlend weißes Meersalz. So einfach erklärt, so schwer getan. Es benötigt viel Erfahrung und Wissen um die Becken, das Wasser und natürlich das Salz richtig zu behandeln. Am Ende eines Jahres hat das Salzgebiet rund 90.000 Tonnen Salz erwirtschaftet. Rein als Salz zum Kochen oder gemischt mit Kräutern oder Aromen zum Verfeinern ist es sehr bekannt und geschätzt und wird weltweit exportiert. Dass die Salinen vor einigen Jahren einer Ölrafinerie weichen sollten ist heute nur noch Geschichte.
    Auf dem Rückweg besuchten wir den Tempel "Sagesta". Eigentlich eine ganze Stadt mit Gebäuden, Theater und Strassen, bekannt davon nur der Tempel und seine vieltausenfachen Bilder. Wieder hatten wir Glück und waren die einzigen Besucher auf dem Gelände. Auf jeden von uns kamen wenigstens 10 Mitarbeiter die ihre Zeit totschlagen mussten. Den Parkplätzen, Buden und Cafes nach ist hier in der Saison die Touristenhölle. Jedenfalls ist der Tempel sehr beeindruckend und obwohl nie fertig gestellt, fragt man sich wie so ein Bau damals geschaffen werden konnte. Wie man sich doch oft fragt, wie und mit welchem inneren Antrieb die Menschen von damals solche Projekte angingen.
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  • Day11

    Kein Motorradwetter

    November 27, 2017 in Italy ⋅ ⛅ 9 °C

    Der Sturm, der in der Nacht tobte war zu einem Wind zurück gegangen, zum Motorradfahren war es aber noch zu kalt und die Regenschauer zwangen uns in das Auto. Tindari war unser heutiges Ziel. Die Kirche der schwarzen Madonna und das griechische Theater nebenan. Nach 90 km Autobahn waren es nur ca sechs Kilometer zur Kirche auf dem Berg. Parkplätze für hunderte Autos und Busse. Unser Fiat stand alleine, dafür ganz oben. Zunächst zu den Ausgrabungen des alten Tindari mit römischen Gebäuderesten und dem griechischen Theater mit 3000 Sitzplätzen. Auf dem Weg zur Kirche dann erste Regentropfen, aus dem Fenster des Cafes kurze Zeit später ein kräftiger Regenguss zu sehen. Mit Cappuccino und sizilianischen Cannoli (Süßkram) sehr erträglich. Um halb drei wurde die Kirche wieder geöffnet und wir konnten die sehr schönen hellen und bunten Wandmosaike betrachten. Auch die Deckengemälde und Bilder waren sehr schön anzusehen. Die Fensterbilder sowieso. Auf dem Heimweg die Küstenstrasse genommen und am ersten zugänglichen Strand Bilder vom Sturmmeer gemacht. Interessant der dunkle Sandstrand. Leider auf den Bilder nicht zu sehen wie hoch und kräftig die Wellen sind. Hoffentlich bleibt die Fähre am Donnerstag oben.Read more

  • Day10

    Schlechtes Wetter

    November 26, 2017 in Italy ⋅ 🌙 12 °C

    Das Wetter und unsere Lust herumzufahren waren nicht sehr gut. Waschtag, Lesetag und Spazieren. Am späten Abend (ja, auch wir werden schlauer) zum Essen in die Trattoria "Panta Prisenza" in Tusa. Fussläufig ca. 400 m vom Ferienhaus entfernt. Das Gebäude hatte drei Stockwerke wovon nur das Erdgeschoß als Gaststätte benutzt wird. Bei beiden darüber bestanden nur aus Betonpfeilern ohne Wände. Steuersparmodell. Wir waren und blieben die einzigen Gäste. Die Bedienung war super freundlich, im Hintergrund spielte Fahrstuhlmusik. Es gab nur eine Pizzakarte, der Rest wurde mit Händen und Füßen erklärt. Jedenfall bekamen wir als Vorspeise riesige Teller mit Tagliatelle und Fleischstücken in Tomatensoße. Wir waren satt, hatten aber noch Pizzen bestellt. Die waren noch größer als die Nudelteller. Und auch sehr gut. Wir haben die Reste einpacken lassen. Hinterher gab es noch Tartuffo Bianco und Espresso aus einem Miniplastikeinwegbecher. Bettschwere erreicht. Auf dem Weg zum Haus dann starke Windböen und die ersten Regentropfen. Kleiner Sturm.Read more

  • Day9

    Einfach so rum ...

    November 25, 2017 in Italy ⋅ ☀️ 10 °C

    Ohne großen Plan in Richtung Cefalu und dann links in die Berge. Wir wollten eines der Refugios besuchen - nur offen hatte keines. Also einmal im Kreis zurück nach Cefalu. Interessant dabei von 0 Meter Meereshöhe auf ca. 1400 Meter. Nicht schlecht. Fast schon alpin. Salami und Brot gekauft, heimgefahren und Urlaub gemacht.Read more

  • Day8

    Auf Kunsttour

    November 24, 2017 in Italy ⋅ 🌙 11 °C

    Spät heute mit den Motorrädern unterwegs. Eine 80 km Runde auf den Spuren der Kunstwerke um Tust. Gefunden haben wir nicht alle aber ein paar konnten wir aufstöbern. Das "Labyrinth" und die "Kurve". Im Licht der Herbstsonne und den beinahe 20 Grad ein Erlebnis. Dann verabschiedete sich die Sonne und schnell sanken die Temperatur und unsere Lust weiterzusuchen. Eine unangekündigte Komplettsperrung Zwang uns fast die Hälfte des ersten Rundenteils zurück zu fahren. Und dann auch gleich zurück zum Haus.Read more

  • Day7

    Zum Ätna und zurück

    November 23, 2017 in Italy ⋅ 🌙 2 °C

    Heute blieben die Motorräder stehen und der Qubo musste ran. Ca. 300 km zumÄtna und zurück. Davon ca. 220 km auf kurvenreichen SPs. Und irgendwann ist dann genug. Kein Stück gerade Strasse. Man fährt und fährt und kommt nicht weiter. Entschädigt hat uns der Blick auf den immer größer werdenden Vulkan mit seinem schneebedeckten Gipfel und der Rauchwolke darüber. Blauer Himmel, Sonnenschein und dieses Bild!
    Letztendlich brauchten wir fast drei Stunden um auf dem Parkplatz an der Seilbahn zu sein. Alleine. Oder fast alleine. Ein Souvenirstand hatte offen. Sonst nix. Keine Fahrt mit der Seilbahn, keine Fahrt mit dem Geländewagen. Merde! Ein bisschen kalte Lava, ein paar trockene Bäume. Das war es schon. Keine Saison. Der Krater meilenweit weg. Die Lavaströme ins Tal sind beeindruckend. Die Länge in die Ebene unglaublich. Der Heimweg wieder sehr kurvenreich. Herbstwald. Rot und braun und gelb. Dazu die Herbstsonne! Zwischendrin Ziegen, Kühe und Schweine auf der Fahrbahn. Dann der Blick von der Küste zu den vorgelagerten Inseln. Die Eindrücke super, die Fahrerei...
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