Green lake track! Die Ankunft
2018年4月24日, ニュージーランド ⋅ ☀️ 11 °C
Und hier die Fotos, damit ihr seht, dass es wert ist, den Weg zu gehen!!!
Routeburn Track Tag 1
2018年4月29日, ニュージーランド ⋅ ☀️ 1 °C
Routeburn Track Tag 1
Wieder einmal war es Zeit für einen Great Walk. Wie bereits erwähnt, die Sucht hat mich gepackt. Ausgeruht vom Green Lake Track war ich nun bereit für den nächsten Trip. Ich startete von "the divide" in der Nähe von Te Anau, wo viele Tracks starten. Der Spot liegt an der Milford Road und diese Stecke fahren ja echt viele. Deswegen machte ich mir keine Gedanken ums hitchhiking. Ich hatte meine Sachen gepackt, Brotzeit vorbereitet und meinen Zettel mit "the divide" geschrieben. Es konnte losgehen. Doch es kam anders. Ich bekam eine Mitfahrgelegenheit von einem koreanischen Superstar. Ja, ihr lest richtig. Am Vorabend nämlich lernte ich eine sympathische Koreanerin kennen, die eine Stimme zum dahin schmelzen hatte und supergeil Gitarre spielen konnte. Sie spielte mir einen Song vor, den sie innerhalb von drei Stunden geschrieben hatte. Ich dachte, dass sie flunkert und voll den Quatsch spielt... Aber nein! Es war wundervoll. Blues-Stimme, zart und kratzig zugleich, Gitarre im Hawaii-Stil. Es war wirklich toll! Sie bekam einen kleinen Applaus. Zu diesem Zeitpunkt erzählte sie mir noch nicht, dass sie zu Hause ein Superstar wäre. "Tolle Frau!" dachte ich mir. Am Morgen drauf sahen wir uns und sie bot mir eine Fahrt zu "the divide" an, sie wollte den Lake Marian Track machen. Sehr zu empfehlen, ich selber habe ihn leider noch nicht gemacht. Die Fahrt war super. Es war sehr interessant, ihr zuzuhören. Sie hatte sich vorgenommen, keinen Song zu schreiben, kein Entertainer zu sein etc. Es hielt nicht lange an. Der erste Song, den sie auf ihren Reisen schrieb, handelte davon, dass sie keinen Song mehr schreiben wollte. Welch Ironie! Wir kamen am Divide an und von da an trennten sich unsere Wege. Der Track konnte losgehen. Diesmal hieß es vom DOC, dass der Track komplett offen sei. Na endlich! Der erste komplette Great Walk.
Der Weg war recht steil. Es ging mal wieder durch den Busch. Immer wieder blitzten die schneebedeckten Berge durch. Ähnlich wie beim Milford Track. Der erste Stop war der Key Summit. Von hier aus hatte ich eine unglaubliche Sicht auf die Berge, die mich umringten. Ich hatte Glück mit dem Wetter und konnte jeden einzelnen Berg sehen. Nach 15 Minuten staunen ging ich wieder bergab und Richtung Lake Mc Kanzy Campsite. Ich wurde mit der Zeit ganz schön hungrig und suchte mir einen gemütlichen Platz zum Brotzeit machen aus. Ein paar Wanderer liefen an mir vorbei. Nach etwa 1,5 Stunden erreichte ich den Lake McKenzie. Es war eine krasse Location. Ich habe gerade mal ein paar Ausschnitte aus Herr der Ringe gesehen (nur der erste Teil) und an diesem Ort konnte ich mir vorstellen, dass ein Teil hier gedreht wurde. Es sah so mysteriös schön aus mit den Felsen in dem spiegelklarem, türkisem Wasser. Doch nein, das war keine Location... Ich habe ja keine Ahnung von sowas... Ich ging an der Lodge von den Guided Walks vorbei, an der Hütte, die direkt am See war und ... Wo ist der Campingplatz?! Zehn Minuten Fußweg von der Hütte entfernt...echt jetzt?!? Da kommt man sich richtig arm vor, aber nagut. Ich habe es mir nicht anders ausgesucht und ich liebe campen. Also, auf gehts, die letzten Schritte erledigen. Am Campingplatz angekommen, wurde ich super freundlich empfangen. Es war von Anfang an eine supercoole Atmosphäre. Ich lernte ein Pärchen aus Amerika kennen, ein Paar aus Holland und zwei Freunde aus Belgien. Wir waren ein bunter Mix und der Abend war einfach unglaublich schön. Gelungener Tag und gelungener Abend. Ach ja, solltet ihr auch am Routeburn Track am lake McKenzie Campsite campen wollen, macht euch darauf gefasst, dass ihr auf hartem Boden (nein, keine Wiese) mit grünem Teppich, schlaft... Kein Witz...!もっと詳しく
Fotos Routeburn Tag 1
2018年4月29日, ニュージーランド ⋅ ⛅ 27 °C
Es war einfach zu schön!
Routeburn Track Tag 2
2018年4月30日, ニュージーランド ⋅ ☀️ 5 °C
Am nächsten Tag ging es wieder früh aus den Federn. Ich war unglaublich müde, denn so eine Horrornacht hatte ich noch nie beim Camping. Ich fror wie Espenlaub, ganz egal, wie viele Schichten ich anzog. Aber ich war super motiviert, denn das Wetter war wieder einmalig! Ich hatte ein gutes Frühstück und schon ging es los Richtung Routeburn Falls Hut (ja, heute mal wieder Luxus). Die Sonne schien und ich kam immer mehr in die Höhe. Die Aussicht war einfach nur krass! Dieser grüne See, die Berge, das Grün des Waldes. Ich war in einem Traum gefangen! Ich machte ein kleines Interview von mir, was ich später meiner Mum sendete. Ich quasselte vor mich hin, dass es mir immer schwerer fallen würde, dieses Land zu verlassen und dass ich schließlich noch ein halbes Jahr Zeit hätte, einen Kiwi zu finden, der mich heiratet... Kann doch nicht so schwer sein...! Meine Mum antwortete mir, dass es ein Monat weniger sei und ich somit nicht mehr so viel Zeit hätte! Ich liebe meine Mum... Dieser Platz bekam einen kleinen Marienkäfer, denn so eine Aussicht war einfach einmalig. Ich lief weiter und mir kamen einige Leute entgegen, die von der anderen Seite kamen. Sie betrachteten die Landschaft genauso wie ich. Mit strahlenden Augen. Immer wieder blieb ich stehen und ratschte mit Leuten unterschiedlicher Nationen. Ich liebe es einfach!! Und der Weg ging weiter. Und was sah ich da?? Eine fette Wolke!! Nööö!! Ich machte noch eine kleine Lunchpause in der Sonne und dann ging es in die fette, graue Wolke. Es war verdammt windig, doch sonst war das Wetter noch in Ordnung. Leider war die Sicht natürlich komplett weg. Ich machte nicht den extra Abstecher auf den Gipfel, denn die Müdigkeit machte sich extrem breit und die Blasen an meinen Füßen (die ich bereits seit Wochen habe...) taten unglaublich weh. Wenn man die ganze Zeit von der Natur geflasht wird, vergisst man das um sich rum, aber wenn man nix sieht, wird es schnell langweilig. Jetzt ging es wieder bergab. Ich schaute die ganze Zeit auf den Boden, denn der Weg war sehr steinig und benötigte meine komplette Konzentration. Es ging auch recht steil runter. Irgendwann schaute ich dann doch wieder rauf und... sah wieder etwas! Jippieh, Aussicht!! Und mal wieder kam ich mir wie in einem Herr der Ringe Film vor. Mystische Landschaft! Überall moosbewachsene, massive Felsen, Bäche, Nebel, Wiesen. Einfach schön!! Einfach Neuseeland! Die Wolken lockerten auf und die Sonne kam wieder raus. Nach etwa 1,5 Stunden erreichte ich die Hütte. Total fertig! Ich hatte den Plan, früh schlafen zu gehen. In der Hütte war es unglaublich laut. Eine große Schulgruppe war da und viele weitere Leute. Ich vermisste die ruhige Gesellschaft auf dem Campingplatz, allgemein die Ruhe. Überall Familien, Paare und die besagte Schulgruppe. Ich war wieder die einzige Person, die alleine da war. Und irgendwie war es sehr schwierig, mit den anderen Leuten ins Gespräch zu kommen. Sie wollten alle eher für sich bleiben. Der Ranger kam und erzählte uns alles über den nächsten Tag, die Strecke u.s.w. Wieder ein sehr sympathischer Mensch. Ich hörte am Nachbartisch einem Gespräch mit dem Ranger zu. Ein junges Paar informierte sich über den "Hut Pass", den ich auch besitze. Als der Ranger weg war, sprach ich sie an. Es waren Einheimische von der Nordinsel, in meinem Alter, ganz liebe Leute, Mitch und Deborah von Hamilton. Endlich hatte ich jemanden zum Ratschen. Es war einfach nur super! Wir unterhielten uns übers Wandern auf der Südinsel und ich erfuhr wieder einiges über das Land. Aus irgendeinem Grund kamen wir auf den Rückweg zu sprechen. Mein Plan war es eigentlich, zwei Tage in Glenorchy zu verbringen, mein Zelt meinem Freund Andy zu überreichen und über den Greenstone Track zurück nach Te Anau zu kommen. Doch der Plan wurde hiermit (mal wieder) geändert. Denn Mitch ging den selben Weg wie ich und würde nach Te Anau fahren, um Deborah, die den anderen Weg zu "the Divide"lief, abzuholen. Deborah sagte, dass mich Mitch mitnehmen kann. Somit hatte ich eine Mitfahrgelegenheit nach Te Anau. Es ist witzig, wie sich alles immer irgendwie ergibt. Wir sagten uns gute Nacht und gingen schlafen. Mal wieder recht spät. Aber es hatte sich gelohnt.もっと詳しく
Routeburn Track Tag 3
2018年5月1日, ニュージーランド ⋅ ☀️ 9 °C
Der letzte Tag war angebrochen. Die Sonne schien, Bombenwetter! Ich konnte es nicht glauben! Der erste Great Walk komplett und dann noch bei so nem Wetter! Ich frühstückte und verabschiedete mich von Mitch und Deborah, denn ich hatte die Vermutung, dass ich länger als Mitch brauchen würde und ich wollte mein Zelt noch ein wenig in der Sonne trocknen lassen. Und los ging es. Die meiste Zeit ging es durch den Busch, aber man konnte immer wieder die Berge durchblitzen sehen. Und überall waren türkisblaue Bäche! Sooooo schön! Der Weg war sehr kurz, gerade mal 2 Stunden. Ich breitete mein Zelt über einem großen Felsen auf und genoss die Sonne. Nach gut einer halben Stunde kam Mitch an und wir fuhren los. Ab nach... Jaaaaaaa (running gag) Te Anau!! Wir machten noch einen kleinen Abstecher nach Glenorchy für mich. An Glenorchy könnt ihr euch bestimmt noch erinnern ("wenn Katja einmal frei hat", die Story mit den Kea). Mein Paradies! Die Fotos entstanden an der Lakefront. Danke Mitch!!!もっと詳しく
Glenorchy, auch genannt paradise
2018年5月1日, ニュージーランド ⋅ ☀️ 11 °C
Road Trip
2018年5月3日, ニュージーランド ⋅ 🌙 9 °C
Ja ja, ihr lest richtig. Ich habe einen wunderbaren Road Trip hinter mir. Nach Te Anau wusste ich nicht wirklich wohin mit mir. Ich wusste nur, dass ich reisen will, Orte sehen möchte, die ich noch nie gesehen hatte. Aber wie? Hitchiken ist anstrengend auf Dauer, vor allem, wenn man seine geliebte Gitarre und den magischen Wanderstock mitnehmen will... Also entschied ich, mir ein Auto zu mieten. Man kommt überall hin, wo man will, man ist flexibel, hat ein Bett und ganz viel Platz für Gitarre und Wanderstock. Immer wieder sah ich die knallegrünen "jucy" cars umher fahren und dachte mir, dass ich das auch haben will. Gesagt, getan. Für 26$ pro Tag bekam ich ein Auto, einen Toyota Estima, schön grün, mit Bett bzw. Couch und Tisch, einem Waschbecken, kleinem Kühlschrank, Küchenutensilien, Campingkocher, Bettwäsche, Handtücher und einem Campingstuhl. Die Reise konnte losgehen! In diesem Blog findet ihr meine Reiseziele. Jedes Reiseziel hat seinen eigenen Blog mit Fotos, Koordinaten und mit Geschichten (sollte es welche geben, kommen nach und nach hinzu). Manchmal fuhr ich nämlich nur von Spot zu Spot, genoss meine Freiheit, genoss es, endlich wieder Auto zu fahren und laute Musik zu hören und mit zu singen. Natürlich dachte ich beim Umherfahren viel an euch und an diejenigen, die den Plan haben, dieses wunderschöne Land selber zu erkunden. Somit könnt ihr Ideen für eure Reise sammeln. Hier nun meine Ziele, die ich alle gesehen habe.
4.5.18: dreamgarden, Glenorchy, blue lagoon track, Lake Sylvan, übernachten am "Lake Sylvan" campsite
5.5.18: Diamond Creek track, moke lake track, übernachten in Lumsden auf einem free campsite (super Campingplatz)
6.5.18: Clifton Caves, Strände, monkey island, cosy nozz, übernachtet am "weir beach camp" free campsite
7.5.18: Catlins: slope point, curio beach, Mc lean falls, lake Wilkie, Florence Hill Lookout, Papotowai Picnic Area, Jacks Blowhole, cannibal bay, nugget point, übernachtet am "ocean view recreational reserve" free campsite
8.5.18: Dunedin: Tunnel beach track, Aussichtspunkte, Okia Reserve Walk, Sandfly Bay, Innenstadt Dunedin
9.5.18: Shag Point, Moreaki Rocks, Oamaru, Timaru, übernachtet in Fairlie
10.5.18: Fairlie Bakehouse, Lake Tekapo, Mt. John Observatory, 10 $ campsite (OHNE TRINKWASSER!!!)
11.6.18: Spaziergang am Lake Tekapo, Wetter-Check... Spontan nach Mt. Cook, übernachtet am "White horse campsite"
12.6.18: Mueller Hut Track, übernachtet in Twizel free campsite
13.6.18: Mt. Guy, Lake Clearwater
14.6.18: Mt. Sunday ("lord of the rings"), castle hill, ebenfalls "LOTR", free campsite in Arthur's Pass
15.6.18: Avalanche Peak
16.6.18: pancake rocks, Truman track, cave creek walk, Pororari River Track (war leider geschlossen)
17.6.18: Hokitika, Ross
18.6.18: Franz Josef
19.6.18: Alex Knob Track
20.6.18: Roberts Point Track
21.6.18: immernoch Franz Josef
22.6.18: ... immernoch Franz Josef...
23.6.18:Fox Glacier walk, lake Matheson
24.6.18: Fox Glacier
25.6.18: Bruce Bay, Monro Beach, lookouts, ship creek walks Haast, Sonnenuntergang Haast Beach
26.6.18 Wunderschöner Sonnenaufgang am Campingplatz, Richtung Wanaka, Mt. Shrimpton, Thunder Creek falls, Fantail Falls, lookouts am lake hawea, Wanaka
27.6.18: Wanaka
28.6. Rocky Mountain, diamond lake, glendhu bay track
29.6.18 St. Bathans,
30.6.18 Lindis Valley Road, Clay Cliffs, lake Ohauもっと詳しく
Dreamgarden Glenorchy 4.5.18
2018年5月4日, ニュージーランド ⋅ 🌙 9 °C
Moke lake
2018年5月5日, ニュージーランド ⋅ 🌙 9 °C
Clifton caves, monkey island, cozy nozz
2018年5月6日, ニュージーランド ⋅ 🌙 10 °C
Catlins
2018年5月7日, ニュージーランド ⋅ 🌙 10 °C
Catlins
2018年5月7日, ニュージーランド ⋅ 🌙 10 °C
Catlins: Nugget Point
2018年5月7日, ニュージーランド
Dunedin und Umgebung
2018年5月8日, ニュージーランド ⋅ ⛅ 11 °C
Dunedin und Umgebung
2018年5月8日, ニュージーランド ⋅ ⛅ 11 °C
Sandfly Bay
2018年5月8日, ニュージーランド ⋅ ⛅ 11 °C
Slope Point und Coastline
2018年5月9日, ニュージーランド ⋅ ⛅ 5 °C
Moreaki boulders
2018年5月9日, ニュージーランド ⋅ ⛅ 5 °C
Oamaru
2018年5月9日, ニュージーランド ⋅ ⛅ 5 °C
Lake Tekapo
2018年5月10日, ニュージーランド ⋅ 🌙 5 °C
Route nach Mt. Cook Village
2018年5月11日, ニュージーランド ⋅ 🌙 7 °C
Muller Hut Track
2018年5月12日, ニュージーランド ⋅ ☀️ 12 °C
Number 1 auf meiner Rangliste bisher ♥️
Und nun eine kleine Gescichte zu diesem Track. am 11. Mai, einen Tag zuvor, beschloss ich spontan, mich auf den Weg nach Mt. Cook Village zu machen, denn es gab nun einen schoenen Tag in der Woche und das war der 12. Mai. Ich fuhr direkt von Lake Tekapo Richtung Mt. Cook. Ich hatte Tekapo bereits genug erforscht und freute mich wahnsinnig auf einen neuen Track in Mt. Cook. Ich wollte unbedingt den Muller Hut Track machen, den ich im Internet gefunden und Janina mir empfohlen hatte. Ich fuhr direkt zum Start von dem Track, wo sich ein grosser Parkplatz und Campingplatz befanden. Ich machte einen Spaziergang nach Mt. Cook Village, besuchte das DOC Center und informierte mich ueber den Track. Die nette Dame zeigte mir Fotos und gab mir nuetzliche Informationen wie z.B. Klettereisen zu tragen, da der Track sehr eisig und Schnee bedeckt sei. Huihuihui!!! So einen Track bin ich noch nie gegangen, hoffentlich geht das gut. Sie bestarkte mich, dass das alles recht einfach sei und ich bakam neuen Mut. ich leihte mir Klettereisen aus und bagab mich auf den Rueckweg. Im Auto angekommen, machte ich mir was zu Essen und machte es mir in meinem Auto bequem. Es begann zu regnen. Irgendwann stuermte es und mein knallegruener Jucy Wagen wackelte im Winde nur so dahin. Ich fuehlte mich dennoch sicher und hoffte, dass die Wettervorhersage fuer den naechsten Tag stimmen wuerde. Ich schlief ein und freute mich auf den darauf folgenden Tag.
Am naechsten Tag wachte ich auf und die Sonne schien. Die Berge um mich rum, brachten mich zum Staunen. Mt. Cook ist einfach unglaublich schoen! Ich machte mir Fruehstueck, a guade Brotzeit fuer den Weg und packte meine Sachen. Es konnte losgehen.
Der Track startete mit 2200 Stufen. Jaaaaaaa, ihr lest richtig! :) 2200 Stufen bringen dich zum ersten Aussichtspunkt und einen Miniteich, in dem sich die Berge spiegeln. Innerhalb kuerzester Zeit befindet man sich schon recht weit oben. Das geht in die Beine sag ich euch. Ich dachte an meinen zukuenftigen Traumhintern und die Stufen stoerten mich keineswegs. Im Gegenteil, ich genoss diesen etwas anderen Track. Ein paar Verrueckte rannten sie Stufen hoch und ich dacht mir "Das ist mal ein Workout!" Wenn ich da leben wuerde, wuede ich meinen Koerper auch bis dahin trainieren. Doch nein, ich geniesse lieber die Aussicht und mache mich auf nem gechillteren Weg nach oben. Ich ging weiter und der Track blieb steil, nur ohne Stufen. Es war mehr ein Kraxeln als eine Wanderung. Ich fand es einfach nur super. Ich kam in eine fette Wolkenschicht und sah kaum etwas um mich rum. Doch es klarte auf und die Berge zeigten sich wieder. Ich traf immer wieder Leute, die diesen Tag ausnutzten, wandern zu gehen und unterhielt mich mit jedem einzelnen. Es ging weiter begab und es wurde kuehler und... eisiger. Ich zog meine crampons ueber meine Schuhe und die Tour konnte weiter gehen. Ich traf eine Franzosin, die absolut nicht die richtigen Schuhe fuer diesen Track trug. Sie musste leider umkehren und tat mir wahnsinnig leid. Nach ein paar weiteren Metern sah ich zwei Gestalten abseits des Tracks in den Felsen rumkraxeln und ich dachte mir, dass man von dort aus bestimmt ne Hammeraussicht haben wuerde. Ich machte es den Beiden nach und begab mich Richtung Aussichtspunkt. Die beiden jungen Maenner kamen mir entgegen und wir kamen ins Gespraech. Olag und Frank, das waren die Namen der beiden Jungs. Olaf aus Deutschland, Frank aus Holland. Zwei lustige Gesellen, die sich auf Resien in Te Anau kennen gelernt hatten und nun zusammen reisten. Wir verstanden uns super. Ich blieb ein wenig an dem Aussichtspunkt und die beiden zogen weiter. Wir wuerden uns spaeter am Gipfel wieder treffen. Ueber der fetten Woklenschicht genoss ich einen unbeschreiblich schoenen Ausblick und wollte am liebsten nicht mehr weg. Was wuerde mich noch alles auf diesem Track erwarten? Ich lief weiter. Der Track wurde steiler und ich sah immer wieder Leute, die sich ausruhten. Mir machte das Klettern so wahnsinnig Spass, dass ich ihne Pause weiterlief. Es wurde flacher. Dafuer wurde der Schnee tiefer. Unglaublich tief! ich sank immer wieder bis zu den Oberschenkeln ein. Ich erblickte die Huette und war insgeheim froh, bald angekommen zu sein. Der Track wurde nun in diesem tiefen Schnee echt hart und meine Beine sind ja nun wirlich nicht die laengsten... Ich sah Frank und Olaf, die sich mehr nen Spass daraus machten und im Schnee rannten. Puuuuh, Respekt! Die beiden blieben stehen und warteten auf mich. Wahrscheinlich wollten sie mich nur auslachen, es musste wahnsinnig albern aussehen. Letzendlich lachten wir uns gegenseitig aus und wir hatten einen Wahnsinnsspass auf den letzten Metern zur Huette. Oben angekommen, gab es Brotzeit, Tee und wir drei verstanden uns eifach genial. Wir beschlossen, gemeinsam auf die Spitze des Mount Olivia zu gehen. Von dort aus entstand das vierte Bild in diesem Bericht. Ich war auf 2000 Metern Hoehe, mein bisheriger Rekord von einem Berg und war der gluecklichste Mensch auf Erden. Die Sonne schien, ich war bester Laune und endlich konnte ich mal wieder zusammen mit jemanden die wunderschoenen Seiten dieses Landes geniessen.
Wir gingen gemeinsam zurueck und die beiden sagten mir, dass sie sich am naechsten Tag auf den Weg zum Lake Clearwater machen wollen wuerden. Ich hatte davon noch nie gehoert. Ich sagte, dass man ja zusammen da hin fahren koennte. Warum nicht? So ein wenig lustige Gesellschaft wuerde mir jetzt ganz gut tun. Somit kam es, dass wir einen kleinen Roadtrip am naechsten Tag starteten. So einfach geht das, wenn man reist. Man lernt jemanden kennen, findet gemeinsame Interessen und dann geht man zusammen reisen. Ich wusste, dass die beiden wandern lieben, sonst haette ich sie nie auf dem Berg getroffen. Warum also nicht? Lake Clearwater war ueberhaupt nicht auf meiner To-do Liste und ueberhaupt nicht auf der Route, die ich urspruenglich fahren wollte, aber ich fand die beiden lustig und stellte mir ein paar gemeinsame Tage ganz gut vor. Und so begann das kleine Kapitel meines Roadtrips. Drei Leute, ein Auto... Das wird ein Spass!! :)もっと詳しく
Lake Clearwater und Mt. Guy
2018年5月13日, ニュージーランド ⋅ ⛅ 6 °C
Nun wisst ihr, wie ich in die Pampa von Lake Clearwater kam. Und wie der Roadtrip bagann, ist auch ganz witzig. Ich entschloss in der Frueh, dass ich den Trip mit den beiden Jungs machen wuerde. Ich verbrachte die nacht in Twizel, auf einem Free Campsite. Nach dem Muller Hut Track beschloss ich, Richtung Twizel zu fahren, weil ich unbedingt tanken musste und die Tankstelle in Mt. Cook Village geschlossen war. So kam es, dass ich am naechsten Tag auf die beiden Jungs am Lake Punakaiki wartete, die von Mt. Cook Richtung Tekapo trampten. Ich hoerte Musik in meinem Auto und freute mich auf die naechsten Tage. Olaf und ich schrieben uns gegenseitig hin und her. Niemand nahm sie von Mt. Cook aus mit und ich beschloss, die beiden abzuholen. Ich wollte meinen Motor starten... Nix! Verdammt! Batterie lehr! Was fuer ein Start! Dennoch war ich mir nicht sicher, ob es die Batterie waere und holte Hilfe. Ein Pannenservice half mir und zu dem Zeitpunkt, als mein Auto startklar war, erschienen die Jungs. Gutes Timing! :) Es konnte losgehen! Auf zum Lake Clearwater! Es war einfach nur verrueckt! Einen tag zuvor lernte ich zwei junge Maenner kennen, mit denen ich mich super vertstand und nun sass ich mit den Beiden in meinem Auto und fuhr in einem der schoensten Laender dieser Erde herum. Wir verstanden uns so genial, dass man dachte, wir wuerden uns schon ewig kennen. Wir hoerten Musik, ratschten, hatten Spass! Es war einfach super! Gegen nachmittag kamen wir am lake Clearwater an und... so "clear" war der gar nicht. In meinen Augen nichts besonderes, aber ok! ich hatte gesellschaft und war sehr gluecklich damit. Wir fanden einen Wandertrack zum Mt. Guy und starteten direkt. Wir waren sehr spaet dran und schafften es leider nicht zum Gipfel. Wir mussten umkehren. Dennoch genossen wir die Bewegung, die uns den ganzen Tag fehlte. Wir fuhren zum naechsten Campingplatz und bereiteten alles fuer die nacht vor. Es war, als wuerden wir seit Ewigkeiten gemeinsam unterwegs sein. Alles war organisiert, jeder hatte etwas zu tun und im Nu war alles fertig. Olaf schlug sein Zelt auf, ich bereitete das Bett vor und Lukas begann das Zubereiten vom Abendessen und wir halfen ihm, als wir fertig waren. Ein eingespieltes Team! Abgefahren! Ein gelungener erster tag mit den beiden Jungs.もっと詳しく
Mt. Sunday
2018年5月14日, ニュージーランド ⋅ ☀️ 9 °C
Am naechsten Tag wurde frueh aufgestanden. Wie am Abend auch lief zum Fruehstueck alles wie geschmiert. Jeder hatte seine Aufgaben und wir waren ruckzuck fertig. Die Jungs wollten unbedingt zum Mt. Sunday, einem Drehort aus "Herr der Ringe". Mal wieder hatte ich keinen Peil, was mich da erwarten wuerde. Wir fuhren los. Der Weg kam mir wie eine Ewigkeit vor, die Strasse war der allergroesste Rotz, aber die Landschaft war unbeschreiblich schoen! Angekommen am Mt. Sunday musste ich erstmal in mich hineinschmunzeln beim Betrachten des "MOUNT Sunday". Ein zuckersuesser, kleiner Huegel im Nichts, sollte also eine Szenerie aus einem der meistbekanntesten Filme unserer Zeit sein!? Ok, dann mal los! Wir bestiegen mit allergroesster Muehe diesen unglaublich hohen Berg in... 20 Minuten... wenn nicht, sogar weniger. Doch diese Aussicht, die sich dort ergab, war unbeschreiblich schoen! Die Jungs machten eine Filmszene nach der anderen nach und ich hatte keine Ahnung, wovon die Rede war. Mit uns waren 5 andere junge Laute dort und ich war die einzige, die von "Herr der Ringe" ueberhaupt keine Ahnung hat... Egal! Irgandwann seh ich diese Filme schon. Wir gingen wieder zum Auto, um weiter Richtung Arthurs Pass zu fahren, was fuer die Nacht unser Ziel sein sollte.もっと詳しく
Castle Hill
2018年5月14日, ニュージーランド ⋅ ⛅ 7 °C
Katja's Spielplatz auf dem Weg nach Arthurs Pass! Ohjaaaaaa, das war es! Am selben Tag, an dem wir den Mt. Sunday bestiegen, kamen wir an "Castle Hill' vorbei. Castle Hill befindet sich auf dem Weg und wir drei hatten von diesem Ort noch nie gehoert. Um so spektakulaerer war es, als wir dort ankamen. Ich sagte zu den Jungs, als ich das braune Schild, dass einem immer verraet, dass es dort etwas besonderes gibt, "let's check it out!" und wir fuhren auf den Parkplatz. Da wir uns wieder nicht genuegend bewegt hatten (nur der kleine "Mount" Sunday),waren die beiden einverstanden. Wir zogen los und jeder von uns hatte einen Riesenspass! Wir kletterten umher und fanden immer wieder neue Herausforderungen... mehr die Jungs, ich bin zu viel Schisser. Es war super! Wir hielten uns ungefaehr zwei Stunden dort auf und dann ging es endlich Richtung Arthurs Pass, worauf ich mich wahnsinnig freute! Wir fanden einen free Campingplatz mit einer ueberdachten Feuerstelle! Genial!!! Sowas hatte ich noch nie auf nem Campsite gesehen! Luxus pur! Und wieder lief das "bettfertig machen' wie geschmiert. Wir lernten superliebe Menschen kennen, mit denen wir die ganze Nacht ratschten und am naechtsten tag ging es in der Frueh nach Arthurs Pass. Wir wollten endlich wieder einnen "richtigen' Berg besteigen und den fanden wir auch, den "Avalanche Peak".もっと詳しく






















































































































































