• Südküste

    Jan 7–9 in New Zealand ⋅ ☁️ 18 °C

    Entlang der Süd-Ost-Küste der Südinsel Neuseelands fanden Silas und ich viele kleine Gelegenheiten anzuhalten und interessante, nie gesehene Dinge zu bestaunen. Da waren die Moeraki Boulders – große runde Steine, die am Strand zur Hälfte im Sand steckten und sich durch geologische Ereignisse vor etwa 60 Millionen Jahren geformt haben. Viele schöne Buchten mit Aussichtspunkten und kleinen Spaziergängen, auf denen wir mehr Neuseelöwen, Möwen und einen Gelbaugenpinguin sahen. In der Nähe von Dunedin machten wir auf dem Mount Cargill eine Wanderung den Berg hoch und sahen die hier so genannten Organ Pipes (Orgelpfeifen). Das sind hexagonale Basaltsäulen oben am Berg, die die Silhouette einer Orgel andeuten. Sie wurden vor etwa 10 Millionen Jahren geformt, als heiße, flüssige Basaltlava langsam abkühlte und sich zusammenzog. Dabei brach sie in diese charakteristischen, regelmäßigen sechseckigen Säulen. In Dunedin fanden wir mal wieder richtig gute Fish’n’Chips zu einem übertrieben fairen Preis – unglaubliche 12 € zahlten wir für alles. In dieser Nacht fanden wir einen Freedom-Camping-Platz am Brighton Beach, wo es uns am nächsten Morgen direkt nach dem Aufwachen erstmal zu einem Sprung ins kalte Salzwasser drängte.

    Auch an diesem Tag fuhren wir weiter Richtung Süden und hielten am Titri Creek Walk für eine Wanderung durch die Sumpflandschaft, am Whale Fossil Lookout für einen Dronenflug, am Roaring Bay Penguins & Seals Observatory mit dem Nugget Point Lighthouse und den Nugget Rocks im Wasser davor. Als wir bei den Cathedral Caves waren, hatten diese schon zu – etwas ärgerlich … dafür gab es dann eine kleine kleine Wanderung zu den Matai-Wasserfällen. Den Lake Wilkie Track nahmen wir auch noch mit. Die kurze aber intensieve Wanderung zum Koropuku-Wasserfall führte, zur abwechskung mal über nicht so gut erhaltene Wege, durch einen dichten und sehr feuchten schon fast dschungelähnlichen Wald.

    Dieser durchreise Stop-and-Go-Tag endete am Moray Terrace Reserve Freedom Camping mit einem kleinen Drohnenflug.
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