- Vis reise
- Legg til bøttelisteFjern fra bøtteliste
- Del
- Dag 28
- mandag 30. juni 2025 11:41
- ☀️ 20 °C
- Høyde: 2 424 m
FrankrikeSixt-Fer-à-Cheval46°2’12” N 6°48’44” E
Ein Ende der Welt

Ich habe erfahren, dass das Ende der Welt mehrfach existiert und dieses hier ist ein Wasserfall Paradis.
Wir starten mit einem langen Abstieg zum Ende der Welt. Umgeben von riesigen Felswänden stürzen die Fallbäche über mehrere Stufen ins Tal. Durch unterschiedliche Gesteinsarten bahnt sich das Wasser den Weg und es entstehen faszienierende Felsformationen. Beim Wasserfall Vogealle genießen wir unser Frühstück auf einem Tischdeckchen, dass ich kurz zuvor gefunden habe. Anschließend bevor es weiter geht, noch eine Runde ins Wasser und dann entgegen der Menschenmassen, die an einem Wochentag zum Glück noch verhalten sind.
Kurz bevor es ansteigt, halten wir an einem Campingplatz, wo wir herzlich begrüßt werden und uns kurz erfrischen. Nach 2 Stunden erreichen wir Les Praz de Commune, wo wir enttäuscht vor einem Wasserbrunnen ohne Wasser stehen. Der nächste Bach nicht weit, legen wir dennoch erst eine Mittagspause ein und ich lege sorgfältig das Tischdeckchen auf die Tischmauer. Nach einer Weile fängt es leicht an zu regnen und als das Wasser vom Dach runterläuft, versuchen wir uns auf die 50 cm hinter der Dachkante zurück zu ziehen. Die Spritzer sind uns dann doch zu viel und im leichten Regen wandern wir weiter.
Nach einem halben Abstieg, der finale Aufstieg, wo sich an einem Baum ein D befindet und wir daraufhin abwechselnd lauter Wörter mit dem Anfangsbuchstaben D auf Englisch sagen. Wie lange dauerts noch? "Just around the corner". Ja um welche Ecke denn? Daraufhin zähle ich die Kehrtwenden und komme auf plus minus 16, da ein paar Kurven auf der Karte zu sehen sind, die ich nicht mitrechne. Motiviert haben wir die ersten 5 hinter uns, wobei es sich dann länger zieht und wie dann auch noch kleine Richtungswechsel dabei sind, die ich ausgelassen habe, wird Anne langsam misstrauisch über meine Aussage. Kurz vor Ende korrigiere ich mich nochmal und nach der letzten Kurve bleibt sie stehen, wobei die Hütte sich noch 30m weiter befindet.
An der Hütte genießen wir zur Feier der 800km einen Blaubeerkuchen, wobei ich nicht sehr überzeugt bin, dafür dass ich für einen knusprigen Waffelboden, ein paar Tiefkühlbeeren und etwas Sahne 7,50 € zahlen soll. Der Hüttenwirt ist dafür sehr nett und erklärt uns, wo wir auf dem Kamm zelten können. Mit Donner und einzelnen Regentropfen starten wir den zweiten Teil des Anstiegs und begegnen weiter oben den ersten Steinböcken. Der Schlafplatz lässt sich aufgrund von Steinmauern als Windschutz leicht finden. Ein Steinbock präsentiert sich auf einem überstehenden Felsen und als dieser diesen verlässt, nehme ich den Platz für einen Moment ein.
Die Zelte stehen und ein ordentlicher Wind weht, wodurch sich eine Befestigung bei Annes Zelt löst und ich ihr zur Hilfe eile. Unsicher, ob die Zelte dem Wind gewappnet sind, stehen wir bei unseren Zelten. Zum Abendessen suchen wir einen windgeschützten Platz, wobei sich das als schwierig herausstellt und das Wasser lange braucht, bis es kocht. Keine Sicht auf die Zelte bereitet uns derweil ein wenig Sorge, aber soweit stehen sie noch. Kurz nachdem das Wasser endlich kocht, fängt es stärker an zu regnen und wir flüchten beide in mein Zelt, um da im Trockenen zu essen. Die Nacht über flacht der Wind ab und ich kann in Ruhe schlafenLes mer
Sommersprosse
Blaukäppchen
ReisendeGroßartige Bilder
Reisende
Der hat sich richtig in Pose gestellt.