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- 日30
- 2025年7月2日水曜日
- ⛅ 24 °C
- 海抜: 1,507 m
フランスLes Houches45°54’30” N 6°49’19” E
Tour de Mont Blanc

Es ist Anfang Juli und es begegnen uns jetzt schon hunderte Menschen. Da bin ich echt froh, wenn das Wetter mal regnerisch ist.
Morgens aus einem heißen Stauraum erstmal raus, um frische Luft zu tanken. Die Tür hätten wir besser auflassen sollen. Ich pflücke noch die restlichen Walderdbeeren und beantworte noch einige Nachrichten. Es startet mal wieder mit 900 Hm zum Lac de Cheserys, wo baden verboten ist und zudem viele Wandernde unterwegs sind. Einer der beliebtesten Biwakplätze weltweit, da man direkten Blick auf das Mont Blanc Massiv hat. Weiter hoch geht es zum Lac Blanc, wo sich auch eine Berghütte befindet, wobei viele Hinweisschilder einen eher unfreundlichen Eindruck erwecken.
Wir schauen in der Toilette, ob es Steckdosen gibt, aber wie zu erwarten nein. Zudem müsste man ein Euro zahlen. Immerhin werde ich den Zigarettenstummel los, den ich zwischendurch aufgesammelt habe. Weiter bergab suchen wir uns ein Platz mit schöner Aussicht zum Frühstücken aus. Die nächste Station ist eine Bergbahn, weshalb uns noch wesentlich mehr Menschen begegnen. Zudem befinden wir uns auf der Tour de Mont Blanc, einer der beliebtesten Wanderwege Europas. Auf dem Weg begegnen wir zwei Neuseeländern, die sich in Paris eine gelbe Quietscheente mit grünem Rucksack gekauft haben und diese nun immer in ihren Bildern präsentieren.
An der Bergstation suchen wir die öffentlichen Bereiche nach Steckdosen ab und finden lediglich eine direkt vor der Toilette. Nach ein paar Minuten schaue ich auch mal an die Decke und lese ein Schild, auf dem ein Picknickbereich angeschrieben ist. Ich folge der Beschilderung und finde einen Raum mit Stühlen, Tischen, Steckdosen und eine schöne Aussicht. Völlig überrascht freuen wir uns auf den Fund und genießen die Ruhe, da sonst niemand hier ist. Das einzige störende ist eine quietschende Tür nebenan, bei der ich immer wieder denke, dass jemand in den Raum reinkommt.
Sogar W-Lan gibt es und ich bringe dadurch FindPenguins auf den neuesten Stand. Nach einer Weile packen wir dann auch unser Mittagessen aus und verbringen so mehrere Stunden in diesem versteckten Raum alleine. Zu spät stellen wir fest, dass wir noch einiges vor uns haben und wir brechen gegen 16 Uhr auf. Am Berg entlang geht es 1 1/2 h bis zu einer weiteren Bergstation, wo wir vor einem Wasserhahn stehen, der nur von 9 bis 17 Uhr aufgedreht wird und wir somit kein Wasser bekommen. Ein bisschen ist noch in der Leitung, aber wir sind dennoch ratlos, warum die das Wasser abdrehen.
Auf dem Brévent (2525m) genießen wir noch eine schöne Aussicht und treffen zwei New Yorker, die das erste Mal in ihrem Leben richtige Berge sehen und total begeistert sind. Zügig geht es dann auf einen langen Abstieg, vor allem um an Wasser zu gelangen, was etwas knapp ist. Ich helfe einem Franzosen noch den Weg zu einem See runter zu finden, wobei Anne und ich leider in eine andere Richtung absteigen. An einer Berghütte vorbei geht es in vielen Serpentinen den Hang runter und die erste Wasserquelle stellt sich als ein Rinnsal heraus. Genug zum Trinken haben wir, aber zum Kochen brauchen wir noch, weshalb wir dafür die nächste anpeilen, die weiter abwärts liegt. Derweil strahlt das Abendlicht der Sonne wunderschön dias Mont Blanc Massif an.
Langsam wird es dunkel und im Nadelwald wird es schwieriger den Weg zu erkennen. Wir verlassen den HT an einer Kreuzung um steiler bergab zu einem Tierpark zu gelangen. Dort finden wir im Dunkeln überdachte Tische, wo wir uns direkt wohlfühlen. Ich hänge Annes Stirnlampe an das Dach und bereite das Abendessen vor. Ein Auto fährt vorbei und etwas später, wie wir gegen 23 Uhr jeweils auf einem der Tische liegen, rennt noch ein Läufer mit Stirnlampe vorbei. Danach falle ich direkt in Tiefschlaf.もっと詳しく
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