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Bike Tour Open End 2.0

Et 985-dags eventyr af matthias.s. Læs mere
  • Kausani

    26. januar 2024, Indien 🌙 8 °C

    Wahrscheinlich war ich schon Dorfgespräch. Von den Dächern der Häuser, die ich vom Zelt aus sehen konnte, wurde ich schon beobachtet. Ein paar Frauen kamen zum arbeiten auf dem Feld am Zelt vorbei. Ich sollte mit zum frühstücken kommen. War aber schon satt von meinem Frühstück und musste das ablehnen. Dann das schwere Fahrrad wieder hoch zur Strasse geschoben. Ich wurde schon von den Frauen von gestern erwartet. Eine Schulklasse in einem Demonstrationszug kam gerade vorbei. Heute ist Feiertag. Ein Lehrer sagte, falls ich nochmals hier vorbeikomme, könne ich in der Schule übernachten.
    Dann ging es weiter bergauf bis Gwaldam. Die lange Abfahrt danach war richtig kalt. Den Baijnath Temple angeschaut und weiter ging es wieder bergauf Richtung Kausani. Noch nicht ganz oben angekommen sah ich zwei Zelte im Wald an der Straße. Ich fragte, ob ich mich dazu stellen darf. Später wurde ich noch zu einem leckeren Essen eingeladen dazu gab es reichlich Whisky. Einer zeigte mir noch seine Beretta. Er hatte wohl ein bisschen Sorge wegen den Leoparden. Wenigstens wurde ich von anderen Einheimischen in Ruhe gelassen.
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  • Adheli Sunar

    27. januar 2024, Indien ☀️ 14 °C

    Zuerst die noch fehlenden Höhenmeter hoch bis Kausani. Die Stadt ist bekannt für die grandiose Aussicht ins nahe Himalaya. Leider war es ziemlich diesig.
    Mein Ziel heute war der Sonnentempel nordwestlich von Almora. Nicht bedacht hatte ich den Gegenanstieg, den ich hätte machen müssen um danach noch nach Almora zu kommen und dort ein günstiges Quartier oder einen Platz fürs Camping zu finden. Hatte keine Lust mehr weiterzufahren und so habe ich praktisch gleich in der Nähe des Sonnentempels ein schönes Homestey gefunden. Leider mit umgerechnet 17 Euro nicht gerade günstig. Musste mal dringend wieder Wäschewaschen. Die Leute waren supernett und das Zimmer sauber. Warme Dusche, perfekt. Allerdings gibt es beinahe nie frische Bettwäsche.Læs mere

  • Camping am Fluss

    28. januar 2024, Indien ☁️ 13 °C

    Zum Sonnenaufgang nochmals zum Sonnentempel gegangen, danach gab es Frühstück im Homestey. Heute erst am Mittag gestartet. Die Wäsche war noch nicht trocken und ich musste noch das pre-arrival-Form für das Nepalvisum ausfüllen. Runter zur Hauptstraße, dann auf der anderen Talseite wieder hoch bis Almora. Dann wieder bergab und mit zahlreichen Gegenanstiegen weiter, bis ich einem guten Platz für ein Camping am Fluss gefunden hatte.
    Vorsichtshalber habe ich die Anwohner gefragt, ob ich zelten darf. Leoparden, Bären usw. gibt es nicht, sagte man mir. Aber in der Nacht sind dort Geister. Irgendetwas gibt es eben immer.
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  • Haldwani

    29. januar 2024, Indien 🌙 12 °C

    Die Nacht war ziemlich kalt. Als ich morgens aus dem Zelt geschaut habe, wurde ich schon von den Anwohnern beobachtet. Es scheint sehr interessant zu sein, was ich so mache. Gefrühstückt und dann alles zusammengepackt. Das braucht ein bisschen Zeit.
    Heute der letzte anstrengende Anstieg vor der nepalesischen Grenze. Den höchsten Punkt habe ich erst am frühen Nachmittag erreicht. Wollte mir dann einen sonnigen Platz irgendwo zum zelten suchen, aber es gab nichts. Auch nicht an einem Seeufer, auf das ich spekuliert hatte. Alles zugebaut oder steiles Gelände. Bin dann bis Sonnenuntergang gefahren und habe mir ein Zimmer genommen. Heute war es wieder sehr anstrengend mit dem Fahrrad unterwegs zu sein: es wird extrem rücksichtslos gefahren. Verkehrsregeln in Sachen Rücksichtnahme, scheint es keine zu geben. Wenigstens haben sie mich nicht über den Haufen gefahren.
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  • Letzter Tag Indien / Einreise Nepal

    30. januar 2024, Nepal 🌙 14 °C

    Heute war ich zügig unterwegs, weil ich nicht nochmals in Indien übernachten wollte und so bin ich gleich zur Grenze gefahren. In Nanakmatta habe ich noch den Sikh Tempel besichtigt und kurz Pause gemacht.
    Beim Grenzübergang in Banbasa muss man sich auf indischer Seite ein bisschen durchfragen. Zuerst wird der Pass abgestempelt, dann etwa 100 m weiter der Pass nochmal kontrolliert und die Daten in einem Buch notiert. Danach werden in einem Extragebäude die Gepäcktaschen durchleuchtet. Auf nepalesischer Seite ist das Einreisebüro nicht offensichtlich. Es steht in einer Häuserzeile. Vorher waren schon Dutzende Geschäfte und Verkaufsstände zu passieren. Das Visum wird wegen dem bereits ausgefüllten pre-arrival-Form zügig bearbeitet und in den Pass geklebt. Die Nepalesen war zu dritt damit beschäftigt. Einer am Computer, Frau schreibt die Quittung und gibt Anweisungen und ein Dritter bereitet den Stempel vor. Die Dollarnoten fürs Visum wurden von den drei Beamten gemeinsam genauestens auf Beschädigungen kontrolliert. Es werden nur neue Scheine akzeptiert. Kurz danach geht die Fahrt weiter bis zu einem Posten
    Dort wurde ich nur gefragt, woher ich komme und es fand keine Gepäckkontrolle statt.
    Bin echt müde nach über 100 km und anschließendem Einreiseprocedere, Geldautomaten suchen und verschiedene Hotelzimmer anschauen. Es gibt zahlreiche Hotels, zum Teil dreckig und heruntergekommen oder sehr schön und sauber, aber relativ teuer. Habe schließlich ein Zimmer für umgerechnet 7 Euro bekommen, nachdem ich noch etwas handeln konnte. Warmes Wasser und Wifi auf dem Zimmer. Das Fahrrad steht auf dem Balkon.
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  • Sreepur

    1. februar 2024, Nepal 🌙 13 °C

    Gestern einen Tag Pause. Heute regnet es. Am Mittag checke ich aus dem Hotel aus, hole noch meine Shirts aus der Wäscherei und fahre zur Fahrradwerkstadt. Mein Vorderrad hat eine Unwucht. Der Service kostet mich knappe 40 Cent. Der Regen hat inzwischen nachgelassen. Es ist ruhiger auf den Straßen im Vergleich zu Indien. Allerdings gibt es keinen Seitenstreifen und von Abstand halten, wird nichts gehalten. Vorfahrtsregeln scheint es auch nicht zu geben.
    Am späteren Nachmittag sehe ich einen lichten Wald neben einem Dorf und mache ein Camping. Nach und nach kommt die gesamte neugierige Dorfjugend vorbei.
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  • Kauriala River

    2. februar 2024, Nepal ☀️ 18 °C

    Am Vormittag schraube ich mal wieder an meiner Vorderradbremse rum, da steht plötzlich ein Indischer Fahrradtourist bei mir. Er ist auch auf dem Weg nach Pokhara. Am Nachmittag mache ich stopp an einem Tempel und finde dahinter einen schönen Platz für die Nacht.Læs mere

  • Banakatawa

    3. februar 2024, Nepal 🌙 17 °C

    Heute geht’s durch den Nationalpark. Fahrradfahrer lassen sie nicht durch. Zu gefährlich. Es gibt Tiger, Bären, Elefanten usw. Die Armee bewacht. Die Soldaten sind freundlich, wie die meisten Nepalesen. Ich musste ein paar Minuten warten bis ein LKW vorbei kam, der Platz auf der Ladefläche hatte. Der Taxidienst wurde für mich arrangiert. Später treffe ich noch den Inder mit seinem Fahrrad. Nachmittags mache ich wieder ein Camping an einem Flusslauf.Læs mere

  • Khaskusma

    4. februar 2024, Nepal ⛅ 15 °C

    Am Morgen nochmals Besucher an meinem Zelt. Es ist ebend alles interessant, was ich so mache. Dann fing es an zu regnen. Bin froh um meine Regensachen. Am Nachmittag frage ich in einem Dorf nach einem Campingplatz. Ein Mann sagte mir, dass ich die Erlaubnis der Polizei dafür benötige und dass es wegen den Tigern viel zu gefährlich wäre. Das hat man nun davon, wenn man mal fragt. Hab mich dann wieder an einem Flusslauf in der Nähe einer Brücke hingestellt. Hatte meine Ruhe. Es war soviel Dickicht, dass alle nur von weitem geschaut haben.Læs mere

  • Lamahi

    5. februar 2024, Nepal ☀️ 20 °C

    Heute ist es noch etwas hügeliger als gestern. Die Straßen sind nicht besonders gut und es ist ziemlich windig. Habe gerade das Gefühl, ich komme nicht von der Stelle.
    Am Nachmittag steuere ich wieder eine Flusslandschaft an und finde auf Anhieb einen Platz. Nicht besonders schön aber ich habe meine Ruhe. Ein Bauer war da und meinte kein Problem, dass ich hier zelte, aber es wird kalt in der Nacht. Zumindest heute mal kein Tigeralarm.Læs mere

  • Chanauta

    6. februar 2024, Nepal ☀️ 20 °C

    Heute die erste Bergetappe, wenn auch nur ein kleine.
    Unterwegs musste ich unerwartet die Kette wechseln. Sie hatte sich in sehr kurzer Zeit ziemlich gedehnt. Qualität gekauft in Pakistan. Gerade 4500 km und etwa 14000 Höhenmeter hat sie geschafft.
    Am Abend ein Platz im Dorf unter schönen Bäumen. Im Wald fühle ich mich wegen den Tieren, die hier rumlaufen sollen nicht sicher. Allerdings wurde ich auch hier gewarnt und mir wurde geraten ins Hotel zu gehen. Der Grund diesmal: die bösen Männer.
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  • Lumbini

    7. februar 2024, Nepal 🌙 17 °C

    Auf dem Weg nach Pokhara mache ich einen kleinen Umweg. Lumbini ist der Geburtsort Buddhas. Ich hätte es fast verpasst. In einem Restaurant beim zweiten Frühstück am Morgen bekam ich den Tipp von einem Einheimischen und bin dann gleich abgebogen. Auf dem Weg dorthin gibt es einige schöne HinduTempel zu besichtigen.
    In Lumbini gibt es zahlreiche Hotels, so dass sich eine günstige Unterkunft leicht finden ließ.
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  • Die Tempel von Lumbini

    8. februar 2024, Nepal ☀️ 14 °C

    Es gibt einen großen Tempelpark mit zahlreichen Tempeln unterschiedlicher Architektur, die von Religionsgemeinschaften verschiedener Länder errichtet wurden. Sehr interessant und lohnend nicht nur für Buddhisten. Vieles ist noch im Bau und ich habe nicht alle Tempel gesehen.Læs mere

  • Syddhartha Highway

    9. februar 2024, Nepal ☀️ 14 °C

    Den heutigen Tag kann man in zwei Kategorien einteilen: zum ersten die Route bis Butwal. Es ergab sich eine sinnvolle Abkürzung abseits der Hauptstraße über kleine Dörfer. Die Route hätte ich ohne Google Maps und Co. nicht gefunden beziehungsweise hätte mich ständig verfahren. Es war spannend das einfache Leben in Nepal abseits der Hauptstraßen zu sehen. Die Menschen leben in ärmlichen Verhältnissen. Ab Butwal beginnt die Fahrt durch die Berge. Schlechte Straßen, Baustellen und sehr staubig. Die Nepalesen fahren nicht viel besser als ihre indischen Nachbarn, wenn es eng auf den Straßen wird. Es wird gedrängelt, kaum Abstand gehalten, gehupt (wie blöde) und Busse haben anscheinend immer Vorfahrt. Die Landschaft ist sehr schön. Am Abend war es nicht ganz leicht, einen Campingplatz zu finden. Überall steiles Gelände. Gegenüber einer Raststation fand ich einen Platz an einem Bach. Ich musste mir nasse Füße holen, aber das war es wert. An der Raststation selbst wird der Müll einfach runter gekippt. Zum Teil schaut es aus wie auf einer Müllhalde.
    Mal wieder wurde ich vor dem Tiger gewarnt. Es fällt ein bisschen schwer zu selektieren, wo nun wirklich eine reale Gefahr besteht beim Camping und wo die Leute einfach nur daher reden. Vor irgendetwas werde ich jeden Abend gewarnt, wenn ich frage beziehungsweise wenn Leute am Zelt vorbeikommen.
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  • Galyan

    10. februar 2024, Nepal 🌙 17 °C

    Die Strasse ist etwas besser als gestern. Die Rücksichtslosigkeit mancher Autofahrer nicht. Am Abend sehe ich einen Platz in einer Ortschaft: Ein leerstehendes Haus mit einem brachliegenden Garten. Ideal für ein Camping. Ich frage eine Nachbarin und darf eine Nacht da bleiben.Læs mere

  • Khadketari

    11. februar 2024, Nepal 🌙 15 °C

    Weiter bergauf und bergab. Ziemlich anstrengend und landschaftlich sehr schön. Bis Pokhara schaffe ich es nicht mehr ohne Überstunden. Habe in Google Maps geschaut und einen schönen Platz gefunden, den ich dann angesteuert habe. Viele Möglichkeiten gibt es am Nachmittag nicht für ein wildCamping. Wie gestern und vorgestern überall steiles Gelände. Es kamen noch zwei neugierige Anwohner vorbei. Es gab keine Probleme.Læs mere

  • Pokhara

    12. februar 2024, Nepal ☀️ 21 °C

    Am Vormittag fahre ich noch die restlichen 25 km bis in die Stadt. Pokhara ist die zweitgrößte Stadt des Landes. Ich suche mir ein Hotel unweit vom See. Das ist die TouristenGegend. Es gibt Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten und vieles mehr. Es ist ziemlich sauber und die Preise sind entsprechend hoch. Für das Hotelzimmer zahle ich umgerechnet 25 € für drei Tage zusammen. Für Pizza und Bier sind etwa 10 Euro zu zahlen. Allerdings ist es die beste Pizza seit vielen Monaten.Læs mere

  • Zwei Tage in Pokhara

    15. februar 2024, Nepal ☀️ 14 °C

    Gestern einen Tag Pause. Heute Besuch des sehr interessanten „International Mountain Museum“. Allumfassende Ausstellung und Fotos von den 8000ern und deren Besteigungen. Sowie viele Informationen über das Himalaya.
    Dann habe ich ein Fahrradgeschäft gesucht und versucht, mein kleines Ritzel zu wechseln, was abgenutzt ist. Ein neues Ritzel und Spezialwerkzeug habe ich dabei. Allerdings war es nicht möglich, das alte Ritzel zu lösen. Habe so die Idee, dass meine Ketten mit dem abgenutzten Ritzel schneller verschleißen. Am Abend noch eine sehr schöne Tempelanlage im Norden der Stadt angeschaut.
    Es ist sinnvoll, sich mit dem Fahrrad in der Stadt fortzubewegen. Es gibt Radwege in der Innenstadt. Allerdings werden diese gerne von Autofahren als Parkplätze benutzt . Stadtbusse sind billig, aber es ist ein bisschen mühsam, den richtigen zu finden. TukTuks gibt es keine, dafür sehr teure Taxis.
    Im Touristenviertel gibt es zahlreiche Geschäfte für TrekkingAusrüstung und sehr wahrscheinlich ist die Markenkleidung komplett gefälscht.
    Drei Achttausender sind nicht mehr als 50 Kilometer entfernt. (Annapurna, Dhaulagiri und Manaslu) Leider ist die Sicht um diese Jahreszeit nicht gut.
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  • Dumre

    15. februar 2024, Nepal 🌙 20 °C

    Heute beginnt die weniger schöne Route nach Kathmandu. Andere Fahrradreisende hatten berichtet für die knapp über 200 km 4 bis 5 Tage gebraucht zu haben. Mir wird schnell klar weshalb. Der ganze Tag ist mehr oder weniger Baustellenbereich. Ab und zu kommt mal ein Lastwagen und besprüht die Straße, sonst würde man im Staub ersticken. Einige Mopedfahrer sind mit Tüten bekleidet. Am Abend finde ich einen schönen Platz am Fluss zwischen großen Steinen und habe meine Ruhe .Læs mere

  • Benighath

    16. februar 2024, Nepal ☀️ 21 °C

    Heute kaum noch Baustellen. Die Route geht mehr oder weniger immer am Fluss entlang. Es ist ein auf und ab. Leider wird sehr rücksichtslos gefahren. Vor allen Dingen Busfahrer haben überhaupt keinen Respekt vor anderen Verkehrsteilnehmern.
    Am Nachmittag gab es mal wieder Thali. Der RestaurantBesitzer wollte nicht aufhören, mir Nachschlag zu geben und so habe ich so viel gegessen, dass ich nicht mehr weit fahren wollte. Habe mir noch ein Bier besorgt und zufällig sah ich gleich einen Platz auf der anderen Flussseite, den ich leicht erreichen konnte. Heute wurde ich nur vor Füchsen gewarnt.
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  • Thakre

    17. februar 2024, Nepal 🌙 18 °C

    Wirklich gut bin ich die letzten beiden Tage nicht vorangekommen. Heute war es auch nicht besser. Mittags gab es einen langen Stau infolge eines Unfalls. Es verwundert fast ein wenig, dass nicht mehr passiert.
    Bin inzwischen bis kurz vor Kathmandu gekommen und habe wieder einen schönen Platz gefunden. Camping in Nepal geht echt super. Die Leute die ich frage, ob ich dableiben darf, sind eigentlich immer sehr freundlich.
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  • Ankunft in Kathmandu

    19. februar 2024, Nepal 🌙 12 °C

    Die letzten 30 km gestern bis in die Stadt waren nochmals mühsam und wenn es ein Ranking mit den Top 10 der schlechtesten Fahrradtouren auf meiner ganzen Reise gäbe, würde die letzte Etappe gestern nach Kathmandu ganz sicher dazu zählen. Aber heute ist das schon fast wieder vergessen.
    Habe mir einen Schlafplatz in einem Hostel gesucht, wo ich es einige Zeit aushalten kann und nicht viel zahlen muss.
    Heute morgen war ich gleich auf der indischen Botschaft um ein erneutes Indienvisum zu beantragen. (Gestern am Abend extra noch beim Friseur wegen meiner äußeren Erscheinung gewesen.)
    Gleich wurde ich an ein Visabüro verwiesen. Die haben mir für ein kleines Entgelt den Antrag inklusive Passfoto und benötige Kopien fertiggemacht und innerhalb einer halben Stunde war inclusive Abgabe alles erledigt. Drei Wochen dauert es mindestens bis der Antrag genehmigt wird. Wenn er genehmigt wird, vielleicht auch nicht. Vielleicht geht es schneller oder es dauert länger, wurde mir erklärt
    Ein deutsches Radfahrerpaar, die auch hier im Hostel sind, wollen es über Tibet und China nach Südostasien versuchen. Aber das geht wohl erst Mitte April und dann nur über ein Reiseunternehmen mit einem Bus. Von anderen, die das probiert haben wurde berichtet, dass sie wegen pakistanischer Stempel im Pass trotz Visum an der Grenze zu Tibet abgewiesen wurden. Ich werde nun erstmal abwarten, ob es mit dem Indienvisum klappt und ich auf diesem Weg weiter Richtung Osten komme.

    Die Fotos sind Schnappschüsse von heute rund um und auf dem Durbar Platz in Kathmandu. Einer von drei königlichen Plätzen in Nepal.
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  • Krank in Kathmandu

    28. februar 2024, Nepal ☀️ 18 °C

    Eine knappe Woche war ich in einem Hostel und hatte einen sauberen Schlafplatz in einem Dormitory. Leider ist mir irgendetwas („leckeres“) nicht bekommen. Die Nacht danach wusste ich zeitweise nicht, ob ich vor der Toilettenschüssel knien oder mich besser drauf setzen sollte. Als ich alles vorne und hinten herausgebracht hatte, lag ich noch zwei Tage mit Bauchschmerzen im Bett. Während dessen hat mich mein ziemlich kranker Bettnachbar Tag und Nacht mit seinen Vieren, für die ich offensichtlich sehr empfänglich war, beglückt. Habe mich dann in einem Einzelzimmer in einem Hotel nebenan eingemietet um mich auszukurieren. Ein paar Tage Fieber und üble Kopfschmerzen und Husten. Mittlerweile geht’s wieder besser. Bis auf meinen Geruchssinn, der mir auch abhanden gekommen ist.
    Die Fotos sind von den Tagen zuvor.
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  • Lalitpur

    3.–5. mar. 2024, Nepal ☁️ 16 °C

    Lalitpur ist die Zwillingsstadt von Kathmandu. Das historische Stadtzentrum ist sehenswert. Ich habe meine Sachen gepackt und mir dort ein Zimmer genommen. Letztlich hat es gut gepasst, weil ich noch auf der Botschaft von Myanmar wegen einem Visa und allgemeinen Reiseinformationen vorsprechen wollte. Visum bekommt man, aber die Landesgrenzen sind dicht. Einreise ist nur über einen Flughafen möglich. Das
    sabotiert jetzt meine Reisepläne inklusive meinem Vorhaben im zweiten Reisejahr nicht mehr zu fliegen.
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  • Bhaktapur

    6. marts 2024, Nepal 🌙 15 °C

    Bhaktapur gleicht einem Freilichtmuseum. Leider war es mir nicht möglich, wie in Kathmandu oder Lalitpur gelungen, mich einzuschleichen. Kein Schnäppchen, 1800 Rupien für Ausländer. Das Zimmer direkt am Platz 1600 für zwei Tage war noch recht günstig. Es lohnt sich sehr einen Ausflug dorthin zu machen.Læs mere