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Thailand 2021/22

Eine Reise nach Thailand, die acht Wochen währte. Wegen der Corona-Pandemielage war die Einreise durch zahllose behördliche Restriktionen stark erschwert. Leider war dadurch auch ein Abstecher nach Laos - wie eigentlich geplant - nicht möglich. Read more
  • Bangkok Tag 32 - 1

    January 13, 2022 in Thailand ⋅ ⛅ 30 °C

    Morgens benötigen wir meist keinen Wecker, nein! Und das Video, das anfangs neckisch mein rechtes nacktes Knie dokumentiert, ist eigentlich nur eine Tonaufzeichnung fortgesetzter rhythmischer Vogelrufe, die hier in der Morgenfrühe die müden Schläfer aus dem Bett jagen. Den Urheber des Radaus bekam ich weder zu Gesicht, geschweige denn gelang es mir, ihn zu identifizieren.

    Inzwischen ist es Ulrike gelungen, den Störenfried ausfindig zu machen. Es handelt sich um einen Kuckucksvogel, den indischen Koel
    (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Indischer_Koel). Der Name ist lautmalerisch von seinem Ruf abgeleitet. Das adulte Männchen hat schwarzes Gefieder und weist rote Augen auf, das Weibchen ist braun-beige gefleckt. Der Verbreitungsraum des Koels erstreckt sich vom indischen Subkontinent über Südostasien und China bis nach Australien. Diese Kuckucke ernähren sich als ausgewachsene Vögel in der Hauptsache von Früchten.

    Unser Freund Steave in Berlin war auch auf ähnlicher Fährte und hat zusätzlich den im Dezember von mir aufgenommenen und als "Hupenvogel" bezeichneten fliegenden Zeitgenossen ausfindig machen können:

    Dieser nennt sich Kupferschmied-Bartvogel, hat grünes Gefieder und einen roten Scheitel. Er ist nur gut sperlingsgroß. Ich muss sagen, für so ein kleines Vogelwesen hat er eine bemerkenswert große Klappe!

    Heute Vormittag kam Amornrat die Bekannte von Poms vorbei. Sie ist Juwelierin und brachte Ulrikes Ehering vorbei, den sie weiter gemacht hatte. Außerdem präsentierte sie noch einiges aus ihrer Kollektion. Durch die Pandemie ist fast ihr gesamtes Geschäft weggebrochen und sie macht momentan kaum Umsatz.
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  • Bangkok Tag 33 - 1

    January 14, 2022 in Thailand ⋅ ⛅ 32 °C

    Seit gestern sind wir hier im Haus allein, hüten es also. Poms, die Hausherrin, ist mit einem weiteren Gast aus Deutschland mit einem gemieteten Minivan gen Norden nach Chiangmai aufgebrochen.

    Bis um die Mittagszeit haben wir faul herumgehangen. Nachdem sich Ulrike nach Downtown Bangkok aufgemacht hatte, führte ich mir die drei restlichen reifen Rahmäpfel von unserer Rückfahrt neulich von Khorat zu Gemüte und brach danach ebenfalls auf.

    Der Amlabaum (Phyllanthus emblica, Syn.: Emblica officinalis) ist eine tropische Pflanze aus der Familie der Phyllanthaceae. Umgangssprachlich ist er auch unter den Namen Indische Stachelbeere, Myrobalanenbaum oder Myrobalan bekannt. Seine Frucht wird entweder als Indische Stachelbeere oder kurz als Amla bezeichnet.
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  • Bangkok Tag 33 - 2

    January 14, 2022 in Thailand ⋅ ⛅ 32 °C

    Ganz pragmatisch wird Mopedsprit in leeren Schnapsflaschen abgefüllt im Restaurant an der nächstliegenden Straßenecke feilgeboten. Das kann man immer wieder beobachten.

    Um den Bahnsteig der Hochbahn zu erreichen, muß man 96 Stufen erklimmen. Bei einer geschätzten Stufenhöhe von rd. 20cm ergibt dies eine Höhe von gut 18m über Straßenniveau.

    Das Victory Monument bläst die Bedeutung einer kleinen weltpolitisch inferioren kriegerischen Auseinandersetzung zwischen dem hierbei siegreichen Königreich Thailand und der vichy-französischen Kolonie Indochina vom Dezember 1940 bis Januar 1941 gewaltig auf. Der thailändische Patriotismus wird angesichts der 59 eigenen Gefallenen wachgekitzelt und am Leben erhalten.
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  • Bangkok Tag 33 - 3

    January 14, 2022 in Thailand ⋅ ⛅ 32 °C

    Ich bin also mit der Hochbahn bis zum Monument of Victory gefahren und habe mir von dort ein Taxi genommen, um zum Marmortempel, Wat Benchamabophit, zu gelangen.

    Kurioserweise war der Taxifahrer, den ich am Monument of Victory erwischte, hochgradig schwerhörig. Zudem ist die Verständigung mit der obligatorischen Maske vor dem Gesicht auch nicht gerade einfach. Kurz und gut: er fuhr mich nicht zu dem gewünschten Ziel sondern kutschierte mich stracks zum Wat Ratchabophit, was ja immerhin so ähnlich klingt wie Benchamabophit, aber ganz woanders liegt.

    Nach mehreren vergeblichen Verständigungsversuchen, warf ich schließlich das Handtuch und stieg aus. Ich befand mich nun zufällig in der Gegend, wo ich 1980 meine ersten Eindrücke von Bangkok sammelte: an der Thanon (Straße) Ratchadamnoen Klang. Diese Prachtstraße im Zentrum der thailändischen Hauptstadt Bangkok ist 3,3 Kilometer lang und verbindet den Großen Palast, der bis Anfang des 20. Jahrhunderts Residenz der thailändischen Könige war, mit dem neueren Dusit-Palast, in dem die Monarchen seit 1901 zumeist residiert haben. Der Name der Straße bedeutet übersetzt etwa „Königlicher Weg“, „Königlicher Prozessionsweg“, oder „Königlicher Fortschritt“.

    Die Anlage der Prachtstraße ist beeinflusst von König Chulalongkorns Europareise im Jahr 1897. Als Vorbilder mögen The Mall in London, Unter den Linden in Berlin und die Pariser Boulevards, namentlich die Avenue des Champs-Élysées, gedient haben. Ihr liegen aufklärerische Vorstellungen von Modernität, Sichtbarkeit und einer großräumigen geometrischen Ordnung zugrunde.

    Indem er prominente Merkmale des damals üblichen europäischen Urbanismus kopierte, wollte Chulalongkorn die Zugehörigkeit Bangkoks und Siams zur westlichen (viktorianisch geprägten) Welt herausstellen. Die Errichtung des Ratchadamnoen-Boulevards war Teil der ersten großen, planmäßigen Umgestaltung Bangkoks seit seiner Gründung 1782.

    Die achtspurige Avenue weist zu beiden Seiten eine geschlossene vierstöckige Bebauung im Art Déco-Stil auf, die anfangs der 30er Jahre errichtet wurde.

    Mitten in die Gebäuderiegel ist das Denkmal zum 14. Oktober 1973 eingebettet. Es wurde nach vielfältigen Diskussionen allerdings erst im Jahre 1998 errichtet, also 25 Jahre nach den Ereignissen (!!).

    Der Volksaufstand in Thailand führte am 14. Oktober 1973 zum Sturz des autoritären Ministerpräsidenten Thanom Kittikachorn und zum Ende einer 15-jährigen Militärdiktatur. Ausgangspunkt waren Studentenproteste für eine neue Verfassung und mehr Demokratie, die ab Juni 1973 stattfanden. Im Oktober wuchsen sie zu einer Massenbewegung an, der sich auch Teile der Mittelschicht, Arbeiter und Bauern anschlossen. Insgesamt nahmen bis zu 500.000 Menschen daran teil.

    Das Regime von Thanom, seinem Stellvertreter Praphat Charusathien und seinem Sohn Narong Kittikachorn versuchte die Revolte mit militärischer Gewalt niederzuschlagen. Dabei starben nach offiziellen Angaben 77 Menschen, 857 wurden verletzt. Viele weitere sind seither verschwunden, ihre Leichen wurden nicht gefunden. Am Abend des 14. Oktober trat Thanom auf Drängen des neuen Oberkommandierenden des Heeres Krit Sivara und des Königs Bhumipol Adulyadej zurück, woraufhin die Gewalt endete.

    Der Aufstand vom Oktober 1973 gilt in der Geschichte Thailands als Zäsur, die das politische System des Landes nachhaltig veränderte. Mit ihm endete vorläufig die unangefochtene Herrschaft einer Allianz aus thailändischem Militär und Bürokratie.

    Neue gesellschaftliche Gruppen wie die Studentenschaft, die gewachsene Mittelschicht und Geschäftsleute aus der Provinz kamen als politische Akteure hinzu. Es entwickelte sich eine Parteienvielfalt. Durch seine Intervention auf Seiten der Demonstranten während der Hochphase des Aufstandes nahm aber auch das politische Gewicht und die Popularität des Königs weiter zu.
    Quelle: Wikipedia
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  • Bangkok Tag 33 - 4

    January 14, 2022 in Thailand ⋅ ⛅ 32 °C

    Die Thanon Ratchadamnoen Klang geht am Monument of Democracy (Democracy of Monument!!) in die Thanon Ratchadamnoen Nok über.

    Das beschriebene und dargestellte Denkmal für den Volksaufstand von 1973 lässt das Massaker an der Thammasat-Universität vom 6. Oktober 1976 unbeachtet. Dieses "Ereignis des 6. Oktober“ war ein tödlicher Angriff von Sicherheitskräften und rechtsextremen Bürgerwehren auf linksgerichtete Studenten und Demonstranten auf dem Campus der Thammasat-Universität und auf dem Sanam Luang im Zentrum der Altstadt.

    Nach offiziellen Angaben starben dabei 46 Menschen. Mitarbeiter des Chinesischen Wohltätigkeitsvereins, der die Toten abtransportierte und einäscherte, berichteten dagegen von über hundert Leichen. Tausende Studenten wurden verhaftet. In der Folge fand ein Militärputsch statt, der die kurze Phase parlamentarischer Demokratie in Thailand beendete.

    Am 19. September 1976 kehrte der 1973 abgesetzte langjährige Militärdiktator Thanom Kittikachorn aus dem selbstgewählten Exil in Singapur nach Thailand zurück. Er trug das Gewand eines buddhistischen Novizen und gab vor, sich im Bangkoker Wat Bowonniwet zum Mönch weihen lassen zu wollen. Da König und Königin kurz darauf ebenfalls dieses Wat besuchten, kamen sehr schnell Gerüchte auf, sie hätten sich mit Thanom Kittikachorn dort getroffen. Diese Gerüchte konnten nicht entkräftet werden.

    Die Rückkehr Thanoms löste neuerliche Proteste aus dem linken Spektrum aus. Zwei Arbeiter, die in Nakhon Pathom Anti-Thanom-Plakate aufhängen wollten, wurden durch erhängen umgebracht. Polizisten gestanden die Morde, wurden aber dennoch (nach dem 6. Oktober) aus "Mangel an Beweisen" freigesprochen.

    Dieses Ereignis wurde bei einer Studentendemonstration an der Thammasat-Universität am 4. Oktober nachgestellt. Einer der Darsteller, die als Gehängte posierten, hatte eine gewisse Ähnlichkeit mit Kronprinz Maha Vajiralongkorn. Eine rechtsgerichtete Tageszeitung riß das Bild aus dem Zusammenhang und behauptete, die Studenten hätten die Ermordung des Kronprinzen inszeniert und wollten die Monarchie stürzen.

    Am 4. und 5. Oktober demonstrierten etwa 4.000 Studenten und Aktivisten, organisiert vom linksgerichteten Nationalen Studentenzentrum Thailands (NSCT), auf dem Sanam Luang, dem zentralen Paradeplatz in der Bangkoker Altstadt. Als es am Abend zu regnen begann, verlegten sie die Versammlung auf den angrenzenden Campus der Thammasat-Universität.

    Bis spät in die Nacht diskutierten sie, begleitet von Musik und Theaterstücken. Um Mitternacht versammelten sich hunderte Menschen mit Bildern der vermeintlichen „Erhängung des Kronprinzen" vor den Toren der Universität, rissen Plakate nieder, setzten sie in Brand und drohten, das Gelände zu stürmen. Polizeikräfte versuchten, die Situation zu kontrollieren.

    Militärnahe Radiosender heizen die Stimmung zusätzlich an und riefen zur Gewalt auf. Sie sendeten während der Nacht aufwiegelnde Hassreden, in denen unter anderem gerufen wurde: „Tötet sie… Tötet die Kommunisten!“

    Letztendlich begann die Polizei, scharf zu schießen und hinderte auch den Mob nicht an weiteren Gewalttaten. Auch die Studenten setzten ihrerseits Schußwaffen ein. Studenten wurden durch den aufgepeitschten Mob teilweise gelyncht (erschlagen, erhängt und auch bei lebendigem Leibe verbrannt).

    Um 18 Uhr übernahm – angeblich zum Schutz der Monarchie – eine Militärjunta, der „Rat für Reform der nationalen Regierung“, unter Führung des Admirals und bisherigen Verteidigungsministers Sangad Chaloryu die Macht im Land und verhängte den Ausnahmezustand

    Der Militärputsch setzte der dreijährigen Phase mit ziviler Regierung und weitergehenden Bürgerrechten ein Ende.
    Zwei Tage später ernannte der König den Richter Thanin Kraivichien zum Ministerpräsidenten, einen Vertreter der antikommunistischen Nawaphon-Bewegung, der durch eine von ihm moderierte Fernsehsendung bekannt geworden war und als rechter Hardliner galt.

    Nach seinem Amtsantritt sandte er Spezialkräfte der Polizei zu Buchläden mit liberaler Literatur und ließ 45.000 Bücher beschlagnahmen und verbrennen, darunter Werke von Thomas Morus, George Orwell und Maxim Gorki.

    Alle politischen Parteien wurden verboten, Gewerkschaften, progressive Studenten- und Bauernverbände bekämpft.
    Anschließend flohen hunderte politisch engagierte Aktivisten und Studenten in die Berge und schlossen sich den Aufständischen der Kommunistischen Partei Thailands an.

    Statt die Kommunisten zu schwächen, wurde deren bewaffneter Kampf gegen den Staat so noch befeuert. Thanin erklärte, dass es eines 12-jährigen Entwicklungsprozesses bedürfe, bis das thailändische Volk „reif“ für Demokratie sei. Obwohl Thanin schon nach einem Jahr von der Militärjunta wieder aus dem Amt gedrängt wurde, um einer pragmatischeren Regierung Platz zu machen, dauerte es tatsächlich zwölf Jahre bis Thailand 1988 wieder einen demokratisch gewählten Regierungschef bekam.
    Quelle: Wikipedia

    An diese tragischen Ereignisse erinnert heute ein Mahnmal auf dem Gelände der Thammasat-Universität.
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  • Bangkok Tag 33 - 5

    January 14, 2022 in Thailand ⋅ ⛅ 32 °C

    Wat Benchamabophit (vollständiger Name: Wat Benchamabophit Dusitwanaram Ratchaworawihan (zu deutsch etwa: „Tempel des fünften Königs“) ist auch unter dem Namen Marmor-Tempel bekannt.
    Wat Benchamabophit wurde unter König Chulalongkorn auf dem Gelände eines alten Tempels errichtet.

    Die Bauarbeiten zum neuen Ubosot waren noch nicht abgeschlossen, als König Chulalongkorn am 23. Oktober 1910 verstarb. Seine Asche wurde von seinem Sohn König Vajiravudh (Rama VI.) – wie er es sich gewünscht hatte – im Marmor-Sockel des Phra Phutthachinnarat, der Haupt-Buddha-Statue des Tempels, beigesetzt.

    Das ganze Gebäude ist außen mit weißem italienischem Carrara-Marmor verkleidet, daher bekam der Tempel den Beinamen „Marmortempel“. Der italienische Architekt Mario Tamagno, zu jener Zeit beim Bauamt der Stadt Bangkok angestellt, unterstützte einen der Prinzen (Prinz Narit) bei der Ausführung.

    Der Giebel der östlichen Vorhalle wird von vier Marmor-Säulen getragen, beim Eingang stehen zwei Löwenstatuen aus Marmor, die von Khun Saphon Pradit nach einem Entwurf von Prinz Narit geschaffen wurden. Die vier Giebelfelder sind mit den Symbolen der Chakri-Könige und des Buddhismus geschmückt.

    Das Dach ist dreistufig gestaffelt und mit Reihen goldgelb glasierter chinesischer Ziegel bedeckt. Der jeweils letzte Ziegel einer Reihe an den Traufen stellt einen himmlischen Engel dar, der mit zusammengelegten Händen dem Betrachter die traditionelle thailändische Ehrerbietung Wai darbringt.

    Der Phra Buddha Chinnarat ist die Haupt-Buddha-Statue im Ubosot. Sie ist die Kopie einer gleichnamigen Statue in Phitsanulok (Nordthailand) und wurde aus 2,5 t Bronze gegossen. Die Spannweite in Kniehöhe beträgt 1,90 m. Sie sitzt in der so genannten indischen oder heroischen Pose, das rechte Bein über das linke gelegt.

    Die linke Hand liegt mit der Handfläche nach oben im Schoß, rechte auf dem rechten Knie, wobe die Finger nach unten weisen: Diese Handhaltung symbolisiert den Sieg über den Dämonen Mara, bei der Buddha die Erde als Zeugin hierfür anrief.

    König Chulalongkorn beschloß, in den Galerien des Wandelgangs hinter dem Ubosot die besten Buddha-Statuen aus Stein und Bronze aufzustellen, die im Lande aufzutreiben waren. Er betraute mit dieser Aufgabe den Prinzen Damrong Rajanubhab, der mehrere Jahre damit zubrachte. Die Plastiken müßten dabei drei Bedingungen erfüllen:

    alle Figuren sollten von künstlerischem Wert sein,

    alle Figuren sollten unterschiedlich sein,

    alle Figuren sollten die gleiche Größe haben.

    Man suchte zuerst im ganzen Land, dann auch im Ausland nach antiken Statuen. Hatte eine Statue nicht die passende Größe, fertigte man eine entsprechende Kopie an. Auf diese Weise ist die Sammlung der Buddha-Statuen im Wandelgang des Wat Benchamabophit repräsentativ für die Entwicklung religiöser Kunst in Thailand. So sind beispielsweise sitzende Buddhas aus der Chiang-Saen-Epoche zu sehen, ein schreitender Buddha im Sukhothai-Stil, Kopien japanischer Buddhas, sowie zwei Buddhas aus Pagan und Rangun.
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  • Bangkok Tag 33 - 11

    January 14, 2022 in Thailand ⋅ ⛅ 27 °C

    Erawan ist die thailändische Fassung des mythischen Elefanten Airavata:

    Er ist ein riesenhafter Elefant, groß wie ein Berg. Er hat meistens drei, manchmal sogar 33 Köpfe, jeder Kopf ist mit sieben Stoßzähnen ausgestattet.
    Er ist das Reittier des Hindu-Gottes des Regens und des Donners Indra.
    Bis auf wenige Ausnahmen (siehe Foto) wird Erawan von Künstlern nicht mit seinen dreiunddreißig Köpfen, sondern nur mit drei Köpfen dargestellt. Manchmal hat er sogar nur einen Kopf, wie z. B. im Wappen der Stadtverwaltung von Bangkok.

    Oft wird sein Reiter, der Gott Indra, nur durch einen Palast oder nur durch eine Krone auf dem Kopf des Erawan symbolisiert. Er ist an den Giebel von Gebäuden, oder sogar an Brücken zu finden. Er bewacht den Eingang des Nationalstadions in Bangkok oder er schaut aus dem zentralen Prang (Turm) des Wat Arun (Tempel der Morgenröte) in Bangkok in alle vier Himmelsrichtungen. Er steht aber auch - absolut prosaisch - für die Langlebigkeit von Autoreifen und Plastikrohren.
    Quelle: Wikipedia

    Die Welt ist klein - das kann man nur immer wieder feststellen. Witzigerweise trafen wir oben auf der Aussichtsterrasse ein Ehepaar aus Österreich wieder, mit dem wir bereits in Chiangmai im Hotel Kontakt hatten. Die beiden waren zwischenzeitig auf Kho Phi Phi und Phuket gewesen und besuchten den Aussichtspunkt als krönenden Abschluß am letzten Abend ihres Thailandurlaubs. So konnten wir ihnen immerhin noch eine gute Rückreise wünschen.
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  • Bangkok Tag 33 - 10

    January 14, 2022 in Thailand ⋅ ⛅ 27 °C

    Zum Abschluß des Tages fuhren wir zur Zeit des Sonnenuntergangs auf das mit 314 Metern und 77 Etagen zweithöchste Gebäude, das Maha Nakhon („große Stadt“ oder „Metropole“,), das an seiner Spitze über eine Besucherterrasse, eine Rooftop Bar und über einen Skywalk mit Glasboden verfügt. Baubeginn war 2011, die offizielle Eröffnung fand am 29. August 2016 statt. Architekt ist der deutsche Ole Scheeren, der zu Beginn des Projekts noch Partner des Office for Metropolitan Architecture (OMA) war.

    Das Projekt besteht aus dem Turm sowie einem siebengeschossigen, würfelförmigen Nebengebäude namens Cube. Dieses wurde bereits Ende 2013 fertiggestellt und Anfang 2014 eröffnet; es beherbergt Einzelhandelsgeschäfte und Restaurants.

    Die Fassade des Hauptgebäudes ist durch ein spiralförmiges Band versetzter, kastenförmiger Elemente geprägt, die Terrassen und Balkone ermöglichen und von fern den Eindruck einer in die Oberfläche gemeißelten, „verpixelten“ Helix erzeugen. Der Großteil der Fläche wird für 200 Apartments mit hotelähnlichem Service der Kette Ritz-Carlton genutzt, es gibt aber auch ein Fünf-Sterne-„Boutiquehotel“ mit 150 Zimmern.

    Bei seiner Fertigstellung war Maha Nakhon das höchste Gebäude Thailands, zwei Jahre später wurde es vom einen Meter höheren Magnolias Waterfront Residences Tower 1 überholt.

    2018 gehörte das Gebäude zusammen mit dem schließlichen Sieger Torre Reforma sowie Beirut Terraces, Chaoyang Park Plaza und Oasia Hotel Downtown zu den fünf Finalisten beim Frankfurter Internationalen Hochhauspreis.
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  • Bangkok Tag 34 - 1

    January 15, 2022 in Thailand ⋅ ⛅ 30 °C

    Für unser Frühstück auf der kleinen Terrasse vor unserem Zimmer mußten wir insgesamt knapp 8 Euro ausgeben. Am teuersten waren dabei die Croissants und der Trinkjoghurt.

    Der nachfolgende Beitrag stammt vom Portal thaizeit. de

    Kult in Thailand: Der 7-Eleven-Store

    Im Juni 1989 eröffnete der erste 7-Eleven-Shop in der Patpong Road in Bangkok. Mit kleinem Konzept und grossem Erfolg sind heute rund zehntausend 7-Eleven Shops landesweit in Betrieb.

    "Ding Dong"... dieser Klingelton gehört neben dem Piepen der BTS-Türen und den Glöckchen an Tempeln zu den bekanntesten "Geräuschen" in Thailand. Und wie wir immer wieder von unseren Lesern erfahren, kann kein Tourist ohne "T-Eleven" leben... na ja..., zumindest war wohl jeder Besucher schon mal in diesem Laden unterwegs. Aus vielen Gründen!

    Minibar und Hoteltelefon? Das geht auch billiger – mit 7-Eleven.  

    Öffnungszeiten rund um die Uhr und ein breites Angebot alltäglicher Dinge machen sie besonders in Gegenden ohne Supermarkt nicht nur für Urlauber und Wahl-Thailänder interessant. Ihre amerikanische Grundidee mag umstritten sein, doch in Thailand ist der Eckladen für viele längst zum Ersatz für Kiosk, Büdchen oder Tanke geworden. Dabei sind sie noch viel mehr als das – eine Hommage an die Läden mit dem Klingelton.

    Minibar-Ersatz

    Die Drinks der Minibar im Hotel sind mit europäischen Preisen versehen? Schnell einen Abstecher ins nächste Eckgeschäft, da gibt es alles zum normalen Ladenpreis.

    Entwicklungsindikator

    Wo es keinen 7-Eleven gibt, da ist Wildnis: Koh Chang ist kein Geheimtipp mehr, seit in Bang Bao der erste Laden aufmachte. „Warst du schon in Kaeng Krachan? Da hat‘s noch nicht einmal einen 7-Eleven!“

    Mitternachtssnack

    Die letzten Stände auf dem Nachtmarkt haben nur noch verkohlte Isaan-Würstchen im Angebot? Dann nichts wie hin zum 7-Eleven. Denn auch dort gibt es Würste – plus jede Menge Tiefkühlkost, woraus die Bedienung schnell ein leckeres Thaigericht zaubert. Drinks dazu nicht vergessen (siehe Minibar)!

    Kosmetika

    Zahnpasta, Haargel, Tampons oder Lippenstift zu Hause vergessen? Kein Problem! Dieser Shop ist auch eine "kleine Drogerie". Und die Produkte sind sogar noch günstiger als in einem dm-Markt.

    Klimainsel

    Mittagshitze auf der Sightseeing-Tour, weder Taxi noch BTS oder Einkaufszentrum in Reichweite? Da hilft nur ein Abkühl-Stopp im klimatisierten 7-Eleven. Und nach einer Stunde noch einmal ...

    Wechselstube

    Kein Kleingeld für Bus oder Taxi? Die Shirtverkäuferin kann den Tausender nicht wechseln? „Can not“ gibt es im 7-Eleven nicht, auch wenn der Betrag noch so klein und der Schein noch so groß ist.

    Bankfiliale

    Ob Strom- oder Telefonrechnung, nirgendwo kann man seine schon wieder liegen gebliebene Zahlungsaufforderung noch schnell vor Fristablauf um Mitternacht begleichen. Sogar online oder telefonisch gebuchte Flugtickets lassen sich hier bezahlen! Nicht genug Bares dabei? Heute gibt es an fast jedem 7-Eleven mindestens einen Geldautomaten.

    T-Punkt

    Auch die Telefonkosten bekommen Sie hier in den Griff: Am Schalter erhalten Sie verschiedene Telefon- und Internetkarten für die Kommunikation mit der Heimat. So sind Anrufe nach Deutschland schon ab 4 Eurocent möglich – das dürfte nur ein Bruchteil der regulären Hoteltelefongebühr sein. Außerdem gibt es Aufladekarten für Thai-Handys.

    7-Eleven
    Gegründet wurde das Unternehmen im Jahre 1927 als "Tote'm Store", 1946 wurde es umbenannt. Hauptsitz von 7-Eleven ist heute Tokio, Japan und Dallas, Texas. Der japanisch-amerikanische Konzern betreibt, gemessen an der Anzahl der Filialen, die weltweit größte Kette von Einzelhandelsgeschäften.

    Allein in Thailand sind insgesamt  rund 10,300 Läden in Betrieb (Stand Januar 2018). Ursprünglich waren die Geschäfte nur von 7.00 bis 23.00 Uhr geöffnet, durch die Zeitangabe 7 am bis 11 pm (7–11) entstand die Unternehmensbezeichnung. Seit einigen Jahrzehnten sind die Geschäfte aber jeden Tag rund um die Uhr geöffnet. Alkohol darf in Thailand nur zu bestimmten Zeiten verkauft werden: Täglich von 11 bis 14 und von 17 bis 24 Uhr, außer an hohen buddhistischen Feiertagen und vor Wahlen. Wahrscheinlich wählt es sich im besoffenen Zustand unbedingt besser und leichter........ 😳😳🤭
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  • Bangkok Tag 34 - 2

    January 15, 2022 in Thailand ⋅ ⛅ 32 °C

    Gegen 16h machten wir uns per Hochbahn auf den Weg zur Thanon Sukhumvit, wo uns im Soi 20 im dortigen Novotel eine vielversprechende Dachterrasse mit Happy Hour erwartete. Mal sehen, was wir uns als Sundowner zu Gemüte führen werden.

    Es ist traditionell eine Piña Colada. Hier fehlt zwar das Strandfeeling, aber das haben wir ja ab Montag
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  • Bangkok Tag 34 -3

    January 15, 2022 in Thailand ⋅ 🌙 29 °C

    Ulrike
    Die Sonne ist inzwischen hinter den Wolkenkratzern verschwunden. Und ja, wir sind heute "nur" 26 Stockwerke hoch. Und obwohl ich eigentlich nicht fotografieren bzw filmen wollte, habe ich es doch getan

    Leider kommen die atemberaubenden Rottöne nicht so raus, das muss ich in meinem Gedächtnis abspeichern 😀

    Wer angesichts der beiden letzten Bilder wegen des San Franciscoer Cable Car-Wagens meint, ein Déjà Vu-Erlebnis zu haben, irrt sich nicht: auch in Bangkok betreibt die Terminal 21-Kette genau wie in Khorat ein gleichnamiges Shoppingcenter mit angeschlossenem Hotel und identischem Konzept.
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  • Bangkok Tag 35 - 1

    January 16, 2022 in Thailand ⋅ 🌙 29 °C

    Heute ist Sonntag, wir waren faul und haben gelesen - ansonsten nichts Berichtenswertes.

    Doch! Etwas gibt es noch - wir beide haben heute Abend in einem Straßenrestaurant unweit des Hauses, neben dem nächsten 7/11 gegessen. Das hat zusammen sagenhafte 90 THB (2,38 €) gekostet. Es gab Hühnchen (gekocht oder gebraten) mit Reis und dazu eine leckere Brühe nebenher.

    Später hatten wir dann noch ein gepflegtes Abendbier der Marke Chang (Elefant). Die Abfüllungen betragen entweder 0,330 oder 0,660 Liter. Da wir momentan hier keinen Zugriff auf einen Kühlschrank haben und unsere Vorräte dementsprechend 25 bis 30 Grad aufweisen, müssen wir notgedrungen Eiswürfel einsetzen, die 3l-Tüte zu 9 THB (24 ct) beim 7/11. Man kann sich arrangieren.

    Das Gepäck für morgen ist gerichtet.
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  • Bangkok - Ko Samui Tag 36 - 1

    January 17, 2022 in Thailand ⋅ ⛅ 22 °C

    Während Ulrike noch ihre restlichen Plünnen zusammenpackte, bin ich losgezogen, um Kaffee für unser Frühstück zu organisieren. Dazu nahm ich, ganz im Sinne der Nachhaltigkeit, unsere gespülten Plastebecher von gestern zum Wiederbefüllen mit. Recycling ist jedoch hier nach wie vor ein Fremdwort, sodass ich einige Mühe hatte, den Mädels im Laden begreiflich zu machen, was ich wollte - aber letztlich hat es dann doch geklappt.

    Da der nächste 7/11 direkt neben den Studentenwohnheimen der naheliegenden Kasetsart-Universität angesiedelt ist, gibt es in diesem Laden weder Bier noch andere Spirituosen zu kaufen. Das Putzige ist, dass der benachbarte 7/11 von unserem nur knapp 5 Gehminuten entfernt ist - und da gibt es dann auch Bier und alles andere.

    Verabredungsgemäß war Khun Savoey samt Minivan überpünktlich zur Stelle, um uns nach Suvarnabhumi zu bringen.

    Die Fluglinie Bangkok Airways besitzt die Flughäfen auf Koh Samui und in Trat (letzter als Zubringer für Koh Chang), hat also das Monopol auf diesen Strecken. Dafür dürfen wir dann aber auch die zugehörige Lounge bis zum Abflug nutzen.

    In der Haupthalle von Suvarnabhumi hat man 1:1-Kopien der verschiedenen Yak-Tempelwächter vom Wat Phra Kaeo aufgestellt, dem Haupttempel am alten Königspalast im Zentrum der Altstadt. Jeder dieser Yaks hat eine andere Farbe, doch allen hat man - 5555555 wie lustisch! - eine OP-Maske verpaßt.

    5 heißt auf Thai "haah" und wird hier im Lande deshalb als Synonym für ein Gelächter verwendet.

    Das letzte Mal war ich 1985 auf Ko Samui, also vor 36 Jahren. Ich bin gespannt, obgleich meine Erinnerungen nurmehr recht verschwommen sind; es dürfte sich jedenfalls in der Zwischenzeit eine Menge getan haben. 1985 bin ich allerdings auf dem Landweg bis Surat Thani gereist und habe von dort aus dann per Boot nach Samui übergesetzt.

    Da der Hinflug mit einer kleinen Turbopropmaschine bestritten wird (je 2 plus 2 Sitze je Reihe), die für das Andocken an einem Finger ungeeignet ist, werden wir wieder einmal per Zubringerbus übers Flugfeld gekarrt und dürfen selbst die Mini-Gangway erklimmen.

    Die ATR 72 ist ein vom französisch-italienischen Konsortium Avions de Transport Régional hergestelltes Turboprop-Regionalverkehrsflugzeug für Fracht- und Passagierdienste auf Kurzstrecken. Sie wurde aus der kürzeren ATR 42 entwickelt. Der Schulterdecker wird zivil und militärisch genutzt. Reichweite rd. 1.500km, Reisegeschwindigkeit 512km/h
    Quelle: Wikipedia
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  • Bangkok - Ko Samui Tag 36 - 2

    January 17, 2022 in Thailand ⋅ ⛅ 27 °C

    Die kleine Maschine war durch die geringe Anzahl der mitfliegenden Passagiere bedingt und gerechtfertigt. Es waren überschlagsmäßig maximal 30 Personen mit uns zusammen. Davon gehörte ungefähr ein Drittel zu einer Reisegruppe.

    Die maximale lichte Höhe der Kabine beträgt nur 1,91 m, so dass ich doch den Kopf etwas einziehen mußte.
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  • Ko Samui Tag 36 - 3

    January 17, 2022 in Thailand ⋅ ⛅ 28 °C

    Nach einer Stunde und 10 Minuten in der Luft hatte uns die Erde auf Ko Samui wieder.

    Obwohl das Video vorgaukelt, es gehe bergauf, versichere ich, daß die Runway absolut eben war. Die Schräge ist dem Aufnehmenden geschuldet. Wenn man genau darauf achtet, sieht man, wie neben der Landebahn die Flughafenfeuerwehr offensichtlich eine Löschübung abhält - oder soll bloß der dortige Rasen gewässert werden?

    Erst beim Ausstieg überreichte man uns lächelnd je ein Tütchen mit einem Wasserfläschchen, einem Pizzabrötchen und einem trockenen Keks. Letzteres beides war natürlich separat eingeschweißt, wie die nachträgliche Dokumentationen beweist. Als Begründung für die nachträgliche Übergabe hieß es dann bloß wie üblich: "Due to COVID-19 restrictions......blah-fasel-laber-sülz!"

    Das Flughäfchen Samui ist genau wie die Namensbezeichnung suggeriert: Open Air, familiär, winzig!

    Ko Samui ist eine östlich des Isthmus von Kra, etwa 35 Kilometer vom Festland entfernt, im Golf von Thailand gelegene Insel in der Provinz Surat Thani.
    Mit 233 km² Fläche ist Ko Samui, nach Ko Phuket und Ko Chang die drittgrößte Insel Thailands. Sie ist Teil des Samui-Archipels (Muu Ko Samui), zu dem etwa 60 weitere Inseln gehören, darunter Ko Phangan, Ko Tao, Ko Nang Yuan, Ko Taen und die rund 40 Inseln des Nationalparks Ang Thong.

    Samui liegt 258 Seemeilen südlich von Bangkok. An der schmalsten Stelle ist es 21 Kilometer und an der weitesten Stelle 26 Kilometer breit.
    Das Landesinnere ist eine zum Großteil von Sekundärwald bedeckte, aus Granit geformte Berglandschaft. Der ursprüngliche Urwald wurde bis auf wenige Reste schon vor langem abgeholzt, um Raum für Plantagen zu schaffen. Höchster Berg ist der 635 m hohe Khao Thai Kwai im Südwesten der Insel. Eine 51 Kilometer lange Ringstraße führt rund um die Insel, großteils entlang der Küste.

    Fähren verbinden die Hauptstadt Ban Na Thon unter anderem mit der Provinzhauptstadt Surat Thani auf dem Festland sowie mit den nördlichen Nachbarinseln Pha-ngan (auch erreichbar von den Orten Mae Nam und Bo Phut) und Tao.

    Traditionell waren Fischfang und die Bewirtschaftung von Palmenplantagen die wichtigsten Wirtschaftszweige. Auch heute noch sind die Erzeugnisse der Plantagen nach dem Tourismus die größte Einnahmequelle. Exportiert wird neben mehr als zwei Millionen Kokosnüssen monatlich – und sie gelten als die besten in Thailand – vor allem das aus den Kokosnüssen gewonnene Kopra.

    Außerdem werden aus den Fasern der Nüsse Matten hergestellt, das Holz als Baumaterial und für Alltagsgegenstände genutzt und die Blätter immer noch manchmal zum Decken von Häusern verwendet.

    Weitere landwirtschaftliche Produkte sind vor allem die wegen ihres Geruchs berüchtigte Stinkfrucht Durian sowie Rambutanfrüchte (Thai: Ngo).

    In den 1970er Jahren wurde Ko Samui von Aussteigern „entdeckt“, die zuvor bereits auf Ibiza, in Goa und auf Bali zu unfreiwilligen Wegbereitern des Massentourismus geworden waren. Es dauerte allerdings bis in die späten 1980er Jahre, dass Samui zum Ziel „normaler“ Fernreisender wurde.

    Bis dahin war die Anreise, eine Nachtfahrt mit dem Zug von Bangkok nach Phunphin, dem Hauptbahnhof von Surat Thani, gefolgt von einer mindestens dreistündigen Fahrt mit dem Schiff zur Inselhauptstadt Ban Na Thon, kompliziert eher anstrengend. 1989 mit der Eröffnung des Flughafens im Nordosten der Insel war dann auch dem Pauschaltourismus Tür und Tor geöffnet.
    Quelle: Wikipedia
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  • Ko Samui Tag 36 - 4

    January 17, 2022 in Thailand ⋅ ⛅ 28 °C

    Leider scheint die Wahl, die wir mit unserem Strandabschnitt getroffen haben, ein ziemlicher Fehlgriff zu sein. Die Hotelanlage des Bophut Ressorts selbst ist schön und auch die Unterbringung gut und angenehm. Wir erhielten bei der Anreise ungefragt ein Upgrade und verfügen damit nun über eine separate Villa von 80 qm.

    Wir verfügen durch unsere langjährigen und wiederholten Erfahrungen im Lande über jede Menge Vergleichsmöglichkeiten. Und da schneidet der Bophut Beach leider eher medioker ab: der Sand ist ziemlich grobkörnig, der Strand wirkt in seiner Längserstreckung eher öde, eintönig und abwechslungslos. Die hotelnahe fußläufig bequem erreichbare Versorgung mit Restaurantalternativen - no have......... Vegetation im strandnahen Sektor: Fehlanzeige.

    Allerdings ist eines richtig: der Strand hier ist absolut ruhig und von dem gestern in Chaweng sicht- und wahrnehmbaren absoluten Touri-Rummel sind wir hier meilenweit entfernt. Und das ist ja wenigstens auch schon was, oder?
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  • Ko Samui Tag 38 - 1

    January 19, 2022 in Thailand ⋅ ⛅ 27 °C

    Die gesamte Hotelanlage hat momentan mit uns zusammen 20 Gäste. Das entspricht einer Auslastung von gerade einmal 16%, was der Pandemie geschuldet ist.

    Da das Hotel vernünftig handelt, verzichtet man entsprechend auf ein umfangreiches Buffet und bietet stattdessen ein reichhaltiges Frühstück à la carte an. Außerdem vermeidet man erfreulicherweise nach Möglichkeit Abfälle, indem man z. B. Glas- anstelle von Plastflaschen einsetzt.Read more