New Zealand
Opuatia

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2 travelers at this place:

  • Day144

    Pukekawa, 14.-17.01.2019

    January 18 in New Zealand ⋅ ⛅ 19 °C

    Viel Zeit, sich vom Ponycamp letzte Woche und Turnier zu erholen, blieb nicht: das zweite Ponycamp startete am Montag und ging wieder vier Tage lang. Dieses Mal kamen allerdings etwas ältere Kinder (9-13 Jahre) mitsamt ihren eigenen Ponys. Dementspechend lief das Camp auch etwas anders ab als das erste.
    Neben mir gab es nur eine weitere Betreuerin, Liv - ein Mädchen vom Nachbarort, mit der ich diese Woche zusammen gearbeitet habe. Allerdings haben die Kinder bei Weitem nicht so viel Betreuung wie die letzten gebraucht, sie waren viel selbstständiger und haben auch selbst mehr miteinander unternommen.
    Viel mehr durften Liv und ich deswegen jeweils mit zwei Pferden bei den morgendlichen Springstunden teilnehmen, bei denen ich große Fortschritte gemacht habe. Mit Smokey, die am Anfang der Woche noch fast jeden Sprung verweigert hat, bin ich am Ende der Woche einen Meter hoch gesprungen!
    Um die Kinder neben dem Reiten zu beschäftigen, haben wir einen Backwettbewerb sowie eine Talentshow veranstaltet, Filmabende gemacht und sind oftmals abends noch auf den Reitplatz gegangen, um Sycron-Springen zu Fuß zu üben oder um mit einem riesigen Pferdeball Fußball zu spielen, sodass wir alle den ganzen Tag ausgelastet waren. Anfangs waren alle noch ziemlich schüchtern und zurückhaltend, aber schon bald wurden die Kinder immer aufgeweckter, sodass sich eine richtig tolle Truppe entwickelt hat, mit der wir viel Spaß hatten.
    Insgesamt hat mir dieses Camp noch besser gefallen als das erste, weil ich nicht nur Betreuer war, sondern viel mehr auch selbst teilnehmen konnte.
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  • Day138

    Pukekawa, 06.-12.01.2019

    January 12 in New Zealand ⋅ ⛅ 19 °C

    Ist es ein gutes oder schlechtes Zeichen, wenn man keine Zeit mehr für seinen Reiseblog hat? In diesem Fall wohl ein gutes, denn ich habe einen echt tollen Platz gefunden, wo ich den nächsten Monat verbringen möchte!
    Aber um von vorne anzufangen: Am Sonntagmorgen bin ich mit meiner Familie zum Flughafen in Christchurch gefahren, wo uns unsere Wege schließlich trennten. Mama, Papa und Alina sind nach Hause, ich bin zurück auf die Nordinsel nach Auckland geflogen, wo meine Reise vor über vier Monaten begonnen hatte. Hier hat mich Pete, der Famielienvater einer fünfköpfigen Familie, die auf einer Pferdefarm wohnt, abgeholt. Er war echt nett, ich hab ihm erstmal bei seinen Einkäufen geholfen, er hat mir von seiner (hoffentlich kommenden) Karriere als Autor erzählt und mir ein bisschen die Gegend gezeigt. Die Farm liegt in Pukakawa, etwa 40 Minuten südlich von Auckland, irgendwo auf dem Land, wo es nur Wiesen, sanfte Hügel, vereinzelt Bäume und Kühe gibt, so weit das Auge reicht.
    Mein Start hier war dann allerdings recht hart. Sobald ich angekommen bin, haben wir meine Sachen ins Wohnzimmer gestellt, das ohnehin schon so ausgesehen hat, als hätte gerade eine Bombe eingeschlagen. Gleich darauf wurde ich in Aufräumarbeiten eingespannt und war damit beschäftigt bis zum Abend, als ich dann endlich in mein neues Zuhause, einem Pferdetruck, einziehen durfte. Ich war erstmal geschockt und habe mich gefragt, wo ich hier gelandet bin. Das Mädchen, das hier schon seit einem Monat gelebte und das ich jetzt ablösen sollte, hat es nicht gerade besser gemacht, indem sie mir lauter eher abschreckende Geschichten über die Familie und die Pferde erzählt hat. Dazu kam, dass meine Familie nach einer super schönen Zeit ja gerade erst heimgeflogen war, sodass ich sie umso mehr vermisst habe und schließlich fast bereut habe, nicht mit nach Hause geflogen zu sein.
    Zum Glück habe ich das aber nicht gemacht, denn ich hätte so viele unglaublich schöne Tage verpasst.
    Es hat sich heraus gestellt, dass das Chaos aufgrund eines Ponycamps, das am nächsten Tag starten sollten, entstanden ist.
    Am Montag Morgen kamen acht Mädchen im Alter von 6 - 10 Jahren an, die es zu betreuen galt. Außer mir waren das eben erwähnte Mädchen, das übrigens Kat heißt und auch aus Deutschland kommt, sowie ein fast 17-jähriges Mädchen aus dem Nachbardorf, Natalea (Nat), als Helfer engagiert.
    Wir waren alle von morgens bis abends komplett mit den Kindern und Pferden beschäftigt. Zwei Mal am Tag wurde geritten, Pferde wurden geputzt, gesattelt, ausgemistet, wir waren jeden Tag beim Schwimmbad, Nat und ich haben täglich für alle Sandwiches gemacht, wir durften jeden Tag selbst reiten und auch sonst gab es mit Sicherheit immer ein Kind, dass Aufmerksamkeit wollte.
    Ich habe die Aufgaben hier sehr gerne gemeistert, es kamen mir wieder so viele alte Erinnerungen von meinen eigenen Reiterferien als Kind in den Sinn. Zudem habe ich mich total vor allem mit Nat angefreundet, dem verrücktesten (im guten Sinne) Mädchen, das ich kenne und die mitsamt ihrem wundervollen Pferd Chrystal die ganzen vier Camp-Tage mit mir im Truck gewohnt hat. Ich habe noch nie ein Pferd kennenlernen dürfen, mit dem man so viel Unfug machen konnte, sie war einfach so ruhig! Wir haben den Kindern am Ende vom Camp auch eine kleine Show mit ihr gegeben, was super geklappt hat. Das absolute Highlight war auf jeden Fall, als wir zwei uns in der letzten Nacht von Mittwoch auf Donnerstag aus unserem Bett im Pferdetruck geschlichen haben, barfuß zu zweit auf ihrem Pferd über die Koppel geritten sind, uns danach mit viel Schokolade in unsere Schlafsäcke auf Chrystals Koppel gelegt haben und neben ihr geschlafen haben.
    Ich war fast traurig, dass die stressige Zeit des Ponycamps zu Ende war. Die meisten Kinder waren echt süß, ich hab sie ziemlich vermisst, als Donnerstag endlich mal wieder Ruhe einkehrte.
    Was mich besonders beeindruckt hat, war eine Unterhaltung mit der sechsjährigen Leigh, die mich als sich sie auf einem Pony geführt habe, Folgendes fragte: "Was wenn ich komplett rot wäre, also meine Haut, meine Haare, meine Klamotten und so weiter?" Ihre ältere Schwester meinte dann, dass sie wohl jeder auslachen würde und ihre Freunde sie wohl nicht mehr mögen würden. Sie hat daraufhin ein paar Minuten nichts mehr gesagt und meinte dann: "Was wenn jeder Mensch komplett rot wäre?" Ich war ziemlich verwundert, was sie denn ständig mit roten Menschen wollte und fragte sie, warum sie sich solche Fragen stellte. Sie meinte daraufhin: "Dann wären alle gleich, alle wären nett zueinander und niemand würde sich ausgeschlossen fühlen". Ich fand das so beeindruckend für ein so junges Mädchen und wünschte, mehr Menschen würden sich daran ein Beispiel nehmen!
    Am Freitag kehrte dann endlich Alltag ein, ich bin in das kleine Häuschen neben dem eigentlichen Haus gezogen und hatte mal Zeit, die Familie richtig kennen zu lernen. Sie besteht aus Pete und Mel, den Eltern von Pippa (7), Max (10) und Sean (12), den Katzen Simba und Tuff, dem Hund Floyd (und 13 Pferden), die allesamt supernett sind. Außerdem habe ich zum ersten Mal bei einer Heuernte geholfen, was ein ziemlicher Knochenjob ist.
    Am Samstag habe ich dann Pippa und Mel auf ein kleines Turnier begleitet, wo Pippa ein paar Prüfungen mit ihrem Pony gestartet ist. Die restliche Zeit war ich mit den Pferden beschäftigt, ich bin für das Füttern, Misten etc. verantwortlich und ich darf nebenher sehr viel reiten. Auch wenn das hier kein bezahlter Job ist, sondern nur Arbeit für Essen und Unterkunft ist, bin ich total glücklich hier, da ich den ganzen Tag mein Hobby ausüben kann und mich im Reiten verbessern kann, da Mel eine sehr erfolgreiche Springreiterin ist und dementsprechend tolle Pferde hat. Dieses Jahr ist schließlich nicht nur zum Arbeiten da, sondern vor allem, um Erfahrungen zu sammeln!
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Opuatia

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