New Zealand
Auckland

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1,646 travelers at this place
  • Day94

    Die letzten Tage in Neuseeland

    March 16, 2020 in New Zealand ⋅ ☁️ 21 °C

    Seit unserem letzten Footprint ist einige Zeit vergangen den Abschluss in Neuseeland möchten wir euch aber nicht vorenthalten.
    Von Tapu aus ging es weiter in Richtung Auckland. Unterwegs nächtigen wit nochmals kurz vor Auckland bevor wir unser Camper dann entgültig verabschieden mussten. Es waren tolle Tage mit dem Fahrbaren zuhause für Auckland ist dieses aber nicht geeignet. Also nächtigen wir die letzten Nächte im Hotel direkt in Auckland.
    Die Stadt ist super schön. Das Schmuckstück ist aber definitiv der Hafen mit seinen unzähligen Restaurants und Bars. Auch wir hatten uns entschieden einige dieser Lokale zu besuchen. Somit verbrachten wir die Tage nicht nur mit Sightseeing sondern auch mit viel gutem Essen und diversen Aperos.
    Nun war es aber an der Zeit uns von Neuseeland zu verabschieden und zum grossen Finale aufzubrechen. Die Zeit hier bei den Kiwis war beeindruckend und ging viel zu schnell vorbei.
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    Christoph Blaser

    Tolle Skyline 👌!

    3/30/20Reply
     
  • Day220

    Update CORONA

    March 27, 2020 in New Zealand ⋅ 🌧 16 °C

    Die anderen Footprints folgen in den nächsten Tagen, wir wollten nur eben ein kurzes Update geben.

    Wir sitzen, wie tausend andere Deutsche in Neuseeland fest. Während unserer wirklich tollen Australien-Zeit, war uns ziemlich klar, dass wir uns auf ein neues Abenteuer freuen. Das mit dem Arbeiten war immer ein wenig komplizierter als erwartet, da es schwer ist für zwei Personen einen Job in der gleichen Stadt zu bekommen. Wir haben uns also vor circa zwei Monaten entschieden, zuletzt und mit unserem letzten Geld nach Neuseeland zu fliegen, uns hier einen Camper zu mieten, die beiden Inseln zu bereisen und dann nach Hause zu fliegen. Alle Fixkosten waren also bezahlt (Unterkunft in Auckland bis zum Camper, Flüge nach Neuseeland und zurück nach Deutschland) und so konnte alles -eigentlich- glatt laufen.
    Von dem Plan nach Hause zu kommen wussten nur unsere Eltern, da wir unsere Freunde gerne überraschen wollten.

    Genau einen Tag vor der Einreise von Sydney nach NZ beschloss Neuseeland für alle Flug-Anreisende eine Quarantäne Pflicht von 14 Tage zu verhängen. Obwohl NZ zu diesem Zeitpunkt gerade 5 Infizierte hatte.
    Durch eine zusätzliche Buchung eines teureren, früheren Fluges, haben wir es 5 Stunden vor dieser Regelung ins Land geschafft ( das war eine wirklich aufregende Nacht, die wir mit stundenlangen Telefonaten an dem Airport von Sydney im Untergeschoss mit Obdachlosen verbrachten, ohne zu wissen, ob wir letztendlich ohne Quarantäne das Land betreten können.)

    Ansonsten hätten wir unseren Camper nicht abholen können und unser Geld verloren, welches wir vorab bezahlt haben bzw. hätten zusätzlich sehr viel Geld für eine Unterkunft bezahlen müssen zum Selbstisolieren.
    2 Tage saßen wir in unserem tollen Camper, da erreicht uns die Nachricht des Lockdowns, der in 48 Stunden in Kraft tritt. Wer hätte gedacht, dass NZ so schnelle und rasante Maßnahmen zur Prävention trifft.
    Nach zahlreichen Gespräche und Diskussionen, was wir nun machen sollen (Airbnb oder Hostel und all das Geld für den Camper verlieren?) sind wir nochmal zu der Campervemietung gefahren, um zu fragen, ob wir den Camper als Self-Isolation nützen dürfen.
    Das war zu unserer Verwunderung nicht möglich, also mussten wir den Camper kostenpflichtig upgraden, um uns laut Gesetz darin isolieren zu dürfen und mussten ebenfalls einen Campingplatz bezahlen, auf dem wir nun 4 Wochen stehen müssen.
    Der eigentlich geplante Rückflug am 16.April wurde während alle dem storniert und somit sitzen wir nun in einem Auto auf einem Campingplatz und warten auf das auswärtige Amt, dass sie uns eine Rückflug-Möglichkeit zur Verfügung stellen.

    Wir befinden uns, im Vergleich zu vielen anderen in der glücklichen Situation, dass wir direkt am Strand stehen und diesen besuchen dürfen, mit einem Mindestabstand von 2 Metern zu jeder Person. Ebenfalls können wir hier Duschen, Toiletten und Waschmöglichkeiten nutzen und das Gelände darf für essenzielle Tätigkeiten (einkaufen) auch verlassen werden. Dennoch ist NZ mit seinen Regelungen strenger als z.B. Deutschland, weil man, äußer mit den unmittelbar zusammenlebenden Personen, sonst niemanden treffen darf.
    Die letzten Tage waren ein wahrhaftes Auf und Ab der Gefühle.
    •Bleiben - Nicht bleiben.
    •Wir kommen nicht mehr nach Hause (da es keine Flüge mehr gibt)
    •Wo isolieren wir uns

    Wir sind nun rund 3 Stunden von Auckland entfernt und könne also auf Abruf schnell dort sein.
    Wir sind jetzt positiv gestimmt, besonders mit der Unterstützung unserer Familien und jederzeit zum Abflug bereit.

    Stay home and stay safe. Wir sind zuversichtlich schon bald wieder in Deutschland zu sein und diese neuartige Situation, mit unseren Liebsten zu verbringen.
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    Thomas Freitag

    ... es könnte schlimmer sein. Ich denke da an ein Hotel- oder Airbnb-Zimmer mit 16 qm ohne Balkon, das man nur zum einkaufen verlassen kann - macht das Beste draus!

    3/27/20Reply
    Carla Freitag

    Machen wir und ja, sehen wir genau so!☺️

    3/27/20Reply
    Hana Flatposition

    Schön, dass es euch soweit gut geht. Wir drücken alle die Daumen für einen schnellen Rückflug nun! Haltet durch.

    3/27/20Reply
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  • Day47

    Aktuelle Situation

    March 23, 2020 in New Zealand ⋅ ☁️ 22 °C

    Von der Lage in Europa habe ich hier in Neuseeland zunächst nur von Freunden und Familie mitbekommen, meine Reise wurde also nur indirekt beeinflusst. Außerdem haben Franzi, Fiona und Paula versucht ihren Flug nach vorne zu verlegen um noch nach Hause zu kommen und konnten ihre Fiji Reise nicht antreten. Als dann fest stand, dass keine Flüge mehr nach Europa gehen, haben die anderen sich für das Rückholprogramm des auswärtigen Amts angemeldet. Für mich war das ganze eine sehr komische Situation, denn ich wusste, dass die anderen alle abreisen werden und ich höchstwarscheinlich nicht einfach frei entscheiden kann, wann ich nach Hause fliege. Zu diesem Zeitpunkt wollte ich dennoch bleiben, denn die Lage war hier immer noch sehr gut und man konnte uneingeschränkt reisen. Am Montag nachmittag haben wir dann die Nachricht bekommen, dass am Mittwoch um 12uhr nachts ein lockdown für 4 Wochen gestartet wird. Das bedeutet, dass alle Geschäfte (bis auf wenige Aussnahmen) schließen werden und man nicht mehr reisen darf, damit betroffene Gebiete ausfindig gemacht werden können. Als work and Traveller kann man sich bei der Regierung melden um einen festen Platz zu bekommen oder sich selber um ein Airbnb kümmern. Franzi und ich wollten unbedingt noch den Norden über Auckland sehen und sind daher sofort los gefahren, um die zwei Tage noch zu nutzen. Zu dieser Reise später mehr ;)
    Ich habe mich mittlerweile auch bei dem Rückholprogramm angemeldet, auch wenn ich sehr traurig bin meine Reise nicht fortsetzen zu können. Es ist sehr schwer einzuschätzen, ob nach den vier Wochen lockdown wieder alles normal wäre und auch wenn man bleiben darf, wird es nicht empfohlen. Die Zeit des lockdowns werden wir mit insgesamt 8 Leuten in einem Airbnb verbringen. Wie lange es dauert, bis wir dann nach Hause geholt werden, kann man nicht genau sagen. Der erste Flug geht wohl am Freitag.
    Ich hoffe ihr seid alle wohl auf!
    Gerne höre ich auch Berichte von euch 😊
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    Michi Völler

    Liebe Mira, wir drücken die Daumen, dass Du heil nach Hause kommst. Im Moment weiß man nicht, wie`s am nächsten Tag aussieht. Da ist es sicher gut, zu Hause zu sein. Liebe Grüße von Deinen ollen Nachbarn

    3/25/20Reply
    Mira Weller

    Dankeschön und ganz liebe Grüße zurück!

    4/2/20Reply

    Liebe mira. es tut mir sehr leid. dass deine reise ein so

    3/27/20Reply
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  • Day225

    Pinnacles Track und Heimfahrt

    March 16, 2020 in New Zealand ⋅ ☁️ 17 °C

    Für unseren letzten Tag haben wir uns dann noch eine große Wanderung vorgenommen: Der Pinnacles Track wurde mir von Lene empfohlen und zählt zu den Must Do's eines jeden Neuseeländers.
    Als wir um 6:30 aufstehen und uns auf den Weg machen, sind wir uns aber nicht ganz sicher, ob wir uns für heute nicht vielleicht doch etwas zu viel vorgenommen haben.
    Die Wanderung ist für insgesamt 8h angesetzt und wir müssen anschließend noch 4h Autofahren.
    Die 10km lange Schotterstraße zum Start des Walks zieht sich bereits ziemlich in die Länge.
    Nach einem Stärkungsporridge machen wir uns dann schließlich an den Aufstieg. Bald schon bietet sich uns ein toller Ausblick über die umliegenden Berge, welche vollständig vom Wald bedeckt sind.
    Der Weg führt uns über supercoole Hängebrücken, welche teilweise nur für maximal eine Person ausgerichtet sind. Auch die Wege an sich machen Spaß zu laufen. Immer wieder frage ich mich, wer denn diese ganzen Pfade eigentlich anlegt.
    Für das letzte Stück benötigt man viel Treppenausdauer und teilweise muss man auch etwas Klettern, was uns natürlich absolut nichts ausmacht.
    Letztendlich stehen wir dann aber zu dritt bereits nach knapp 2 1/2 h auf dem Gipfel.
    Wir genießen die Aussicht auf den umliegenden Wald und das Meer bei einem typisch schwäbischen 'Vesper' und machen uns dann aber auch bald wieder auf den Rückweg, um dann gegen 14 Uhr die circa 4 1/2stündige Heimfahrt anzutreten.
    Gegen 20 Uhr Abends kommen wir schließlich bei mir Zuhause auf der Farm an.

    Wir nutzen direkt noch den, nun wieder vorhandenen, kostenlosen Strom um Tobis Haare zu schneiden. Das macht echt Spaß!
    Am nächsten Tag fahren die Jungs dann nach einem leckeren gemeinsamen Frühstück weiter in den hohen Norden. Am Wochenende werden sie mich dann aber nochmal besuchen kommen :)
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  • Day223

    Hot Water Beach

    March 14, 2020 in New Zealand ⋅ ☀️ 21 °C

    Am Hot Water Beach ist es bei Ebbe möglich, sich ein Loch zu buddeln und damit heiße Quellen freizulegen. Somit kann man sich direkt am Strand seine eigene heiße Badewanne bauen.
    Schon von Weitem erkennt man, wo die heißen Quellen liegen. An diesem schmalen Streifen tummeln sich die ganzen Touristen. Der restliche Strand dagegen ist weitgehend leer.

    Tobi und Max fangen natürlich direkt an zu buddeln, während ich mich lieber erst einmal in die Sonne lege und entspanne.
    Schon bald stellen die beiden Jungs aber fest, dass die heißen Quellen wirklich richtig heiß sind!Es ist absolut nicht möglich, sich in diese zu setzen ohne zu verbrühen. Die Lösung: Man braucht einen Wasserzulauf vom Meer, sodass sich das kalte mit dem heißen Wasser vermischt.

    Hier treffen wir auch Lene und ein paar andere Au Pairs aus meiner Gegend, welche das Wochenende ebenfalls bei Coromandel verbringen.

    Übernachten tun wir heute in Whitianga. Die Zahl der kostenlosen Stellplätze ist hier allerdings ziemlich begrenzt, weshalb wir uns kurzerhand noch neben einen anderen Camper stellen. Ob wir noch zwischen den Linien stehen oder nicht ist Ansichtssache.

    Nach Empfehlung von Alina und Giovanna gehen wir heute beim Hangry Burger Burger essen. Diese Pommes sind sooooooooooo gut!!!
    Mit etwas Cider machen wir uns dann noch einen entspannten Abend unterm Sternenhimmel.
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  • Day217

    Die beste Pizza seit langem!!

    March 8, 2020 in New Zealand ⋅ ⛅ 13 °C

    Nach dem anstrengenden und langen letzten Abend, bleiben wir heute LANGE im Bett liegen.
    Gefrühstückt wird erst um 14:00. Damit wir von dem Tag wenigstens noch ein bisschen etwas haben, machen wir uns anschließend auf den Weg zu dem Vulkankrater Mount Eden. Mit einer tollen Aussicht, über die Skyline von Auckland, spielen wir noch ein paar Kartenspiele und machen uns anschließend wieder auf die Suche nach etwas zu essen.
    Zufällig entdecken wir schließlich ein sehr verlockend aussehendes Pizzalokal. Da gute Pizzen in Neuseeland sehr rar sind, probieren wir unser Glück: Die BESTE Pizza, die ich seit langem hatte!!!
    Für jeden der nach einer guten, italienischen Pizza sucht: Umu Pizza in Auckland, nur zu empfehlen!
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  • Day357

    Auckland

    March 12, 2020 in New Zealand ⋅ ☀️ 21 °C

    Von Rotorua fuhren wir direkt nach Auckland. Dass dies die größte Stadt Neuseelands ist zeigte sich wirklich auf den ersten Blick! Wir haben uns ein kleines Apartment mit Küche gemietet, in dem wir bis zum Ende unserer Zeit in Neuseeland bleiben werden. Wir brauchen einfach mal eine Pause von den ständigen Ortswechseln!

    Am Abend liefen wir in die nicht weit entfernte Innenstadt, wo heute der Auftakt des Auckland Art Festivals war. Dieser fand in Form eines kostenlosen Konzertes statt, bei dem verschiedene Bands und ein Chor auftraten. Der Chor war ein sogenannter Haka Chor und gehört zur Maori Kultur. Lustigerweise hatten wir genau diesen Chor schon im Fernsehen in der Neuseeland-Ausgabe der Serie “Grenzenlos die Welt entdecken“ gesehen. Berühmt geworden war er durch seine Version von “Bohemian Rhapsody“ auf Maori, und genau das führten sie auch heute auf. Hollie Smith sang “Bathe in the river“, der Song ging in die Top Songs Neuseelands ein. Nach dem Konzert gingen wir wieder zurück und verbrachten den Abend im Apartment. Die Kultur der Maori, also der ersten Einwohner Neuseelands, scheint hier gut integriert zu sein - wesentlich mehr zum Beispiel als die der Aborigines in Australien. Das Konzert war wieder ein gutes Beispiel dafür, aber auch im Alltag sieht man zum Beispiel sämtliche Straßenschilder und Ortsnamen immer zweisprachig - auf Englisch und auf Maori. Maori ist neben Englisch auch offizielle Amtssprache.

    Am zweiten Tag in Auckland liefen wir ein bisschen durch die Stadt und schauten uns um. Das ist mit Abstand der lebendigste Ort den wir in Neuseeland gesehen haben, überall sonst war es eher ruhig, manchmal regelrecht verlassen und leer. Hier waren viele Leute auf den Straßen, es gibt viele cool aussehende Restaurant und Kneipen und hier und da auch ein bisschen Street Art. Es gibt auch einige versteckte kleine Gassen, die mit Cafés zum verweilen einladen.

    Am Freitag sind wir ins Auto gestiegen und aus der Stadt rausgefahren. Zuerst waren wir am Piha Beach, wo sich viele Surfer auf einen am Wochenende anstehenden Wettbewerb vorbereiteten. Wir stiegen auf den Lion Rock, einen hohen Felsen, und genossen von oben die Aussicht auf den Strand. Dann fuhren wir weiter zum Bethells Beach, der deutlich ruhiger war. Am Abend sind wir noch ins Kino gegangen, bevor wir zurück in die Stadt gefahren sind.

    Am Samstag fand in Auckland eine Parade zum St. Patrick's Day statt. Wir liefen in die Innenstadt und schauten dem bunten Treiben zu. Vom Coronavirus ist noch nichts zu spüren, aber wir bekommen natürlich mit was in Europa los ist.

    Am Sonntag mussten wir raus in Richtung Flughafen fahren um unseren Mietwagen abzugeben. Zurück in der Stadt liefen wir zum Apartment und genossen die Sonne. Den restlichen Tag haben wir mit der Umplanung unserer Reise verbracht. Corona läßt grüßen. Und mittlerweile hat Neuseeland auch auf Corona reagiert und ab Mitternacht die Einreise gestoppt.

    So früh sind wir schon länger nicht mehr aufgestanden, aber es hat sich gelohnt: für Montag Morgen hatten wir uns für “Yoga in the Sky“ angemeldet, das im Sky Tower von Auckland in 186 Metern Höhe stattfindet. Bereits als wir um 6:45 Uhr dort oben ankamen fing die Sonne an aufzugehen und der Himmel färbte sich rot. Ein tolles Spektakel, und auch das Yoga an sich tat gut. Eigentlich wollten wir nicht mehr raus, aber da wir dringend klären mussten ob wir nach Australien zum Transit noch reinkommen oder dann sofort in die 2 Wochen Selbst Quarantäne müssen, beschlossen wir noch zum australischen Konsulat zu gehen, denn ans Telefon ging niemand. Eine klare Auskunft bekamen wir zwar nicht, aber wir sollen uns da nicht zu viele Sorgen machen. Na gut!

    An unserem letzten Abend in Auckland trafen wir uns noch mit Anthony und seiner Freundin Michelle in einer Bar auf ein Bierchen. Anthony haben wir letztes Jahr im April auf dem Lost City Trek in Kolumbien kennen gelernt. Er kommt aus den USA, ist jetzt aber für ein Jahr in Neuseeland. Die Welt ist ein Dorf!

    Unsere Weiterreise ist vom Coronavirus natürlich ziemlich stark betroffen. Eigentlich wollten wir am Dienstag über Sydney auf die Philippinen nach Manila fliegen, aber da kommen wir nicht mehr rein. Gleiches gilt für Nepal, Indien und Sri Lanka, wo wir im Anschluß hin wollten. Wir hoffen, dass wir noch aus Neuseeland und Australien rauskommen, denn auf Dauer wäre es hier recht teuer und wir wollen ja noch etwas anderes sehen. Unser Plan B ist jetzt nach Indonesien zu fliegen, genauer gesagt nach Bali. Das sollte laut dem indonesischen Konsulat auch kein Problem sein, auch dort haben wir angerufen. Aber es kann sich ja alles ständig ändern, also können wir nur hoffen. Unsere Expedition in Nepal auf den Mera Peak kann leider auch nicht stattfinden. Deshalb wissen wir jetzt noch nicht wirklich wie es dann für uns weitergeht, aber wir werden erstmal so lange wie möglich in Indonesien bleiben, bis sich die Situation beruhigt. Falls wir dort noch reinkommen zumindest.
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  • Day213

    Die letzten Tage in NZ

    March 9, 2020 in New Zealand ⋅ 🌧 20 °C

    Mit einem leichten Hangover erwachten wir also am Samstag nach unserem kleinen, gemeinsamen Abschiedsabend und hatten genau noch 14 Tage Zeit bis zum VisaEnde aka Campervan Verkauf Doomday!

    Wir fuhren also (fast) geradezu zu Toms Haus im Norden Aucklands; dort wollten wir eigentlich einziehen, zumindest aber waschen, Sachen einlagern....Pustekuchen. Tom war auf einem Festival und seine Wohnung wurde generalsaniert! Wir konnten immerhin ein paar Sachen in seinem Schuppen lagern und natürlich auch etwas aufräumen und putzen....die Ellerslie Carfair stand am Sonntag an und wir wollten Strobo im besten Lichte präsentieren - auch wir hatten gekauft, weil er so gut aussah und dastand.
    Am frühen Morgen des Sonntag, 1. März machten wir uns also auf den Weg zur Automesse! Alles blitzeblank, Maren hatte auch ein schickes Bild gemalt, unsere Anzeige war auch im Facebook Marktplatz nochmal aktualisiert worden - wir waren, very german, gut vorbereitet.
    Weil manche Kunden schon vor uns da waren, und wir tatsächlich viele Gespräche geführt hatten, vergaßen wir es einfach ein paar GoPro Aufnahmen zu machen... aber auf einem Autoflomarkt war ja jeder schonmal ;)
    Wir fuhren zwei Tschechen nach Hause und mit einem Kontakt einer resoluten französischen jungen Dame nach Piha - irgendwie wenig, aber es sollte reichen!
    Erstmal wollten wir zur Belohnung allerdings den Swell surfen, den wir Dank der Automesse nicht in Raglan surfen konnten...Raglan ist ja bekanntermaßen das SurfMekka Neuseelands und bei unserem ersten Besuch für Silvester gab es leider keinen Swell. Piha ist der berühmteste SurferStrand von Auckland - so eine Art Bondai Beach, nur eben KiwiStyle:Ganz weit draußen, ganz schlecht zu parken und sehr natürlich. So wie wir das mögen. Was wir nicht mochten war allerdings, dass der Swell zu groß für die Piha Bucht war und wir deshalb zwar eine schöne Nacht auf einem Campingplatz verlebten, aber nix richtiges gesurft sind!

    Am Montag ging es zurück nach Aucki weeeeeiil besagte Französin Orianne eine Probefahrt machen wollte! Nachdem die Tschechen abgesagt hatten und der SurferJack doch nicht so richtig Zeit für einen Termin hatte, war das eine gute Option. Am Ende der Probefahrt stand ein Termin für einen VorVerkaufsCheck am nächsten Tag in einer Werkstatt. Ein sehr gutes Ergebnis, allerdings auch ein spannender Termin für uns, weil wir Strobo ja nie in die Werkstatt gebracht haben!
    Der Dienstag sollte ein süßer Tag werden. Zwar nahm der Termin um 11 zwar fast 3h in Anspruch (Zeit die wir Kaffeetrinkend mit Orianne verbrachten), an dessen Ende stand allerdings ein stronges Ergebnis: Strobo bestand den Werkstatttest fast tadellos, Orianne wollte Strobo so oder so unbedingt und so konnten wir uns ohne unangenehme Preisverhandlungen auf einen guten Deal einigen!
    Das tollste am Deal: Die Übergabe war auf Samstag terminiert, sodass wir doch noch einen (kleineren) Swell in Raglan jagen gehen konnten!
    Wir machten uns also direkt auf den Weg nach Raglan und mit Sonnenuntergang kamen wir denn auch an.
    Völlig überraschend haben sich Leowillis denn auch nochmal für den folgenden Tag angekündigt!
    Wir verbrachten die kommenden Tage also wahlweise in der ManuBay, der WhaleBay oder dem süßen Städtchen Raglan. Moritz konntet tatsächlich noch ein paar größere Wellen surfen, Maren ein paar kleinere...generell war Urlaub angesagt - schließlich war das einfach der süße Abschluss einer langen tollen Reise durch Neuseeland! Wir fanden schlussendlich kein T-Shirt das uns gefiel, dafür einen sogenannten "Meat-Pie" der uns beiden schmeckte! Der Name täuscht, es war die Geschmacksrichtung Veggie-Curry mit Kürbis!

    Freitagnachmittag ging es dann zurück zu Tom - der war mtlw zurückgekehrt und ein Zimmer stand für unseren Einzug bereit....navh über zwei Monaten wartete also ein richitges Bett auf uns.

    Am Samstag um 14 Uhr trafen wir uns mit Orianne zur Übergabe an der Albany Mall. Der offizielle Teil war die Überschreibung des Wagens in der Post.
    Danach mussten wir tatsächlich die Schlüssel übergeben und nach einem Abschiedsbild endgültig Abschied nehmen!
    Auch wenn Orianne eine würdige Nachfolgerin zu sein scheint und wir wusssten, dass dieser Tag kommen würde....traurig war es allemal! Noch ein letztes Mal in unseren Lieblingssuuupermarkt PaknSave und wir mussten tatsächlich wieder mit dem öffenltichen Bus nach Hause fahren noooooooooooo!
    Aber dieser Tag sollte seinen Höhepunkt noch erleben:Nachdem wir tagelang Flüge gesucht hatten und auch gar nicht so genau wussten wohin, war er an diesem Abend auf einmal da: der vergleichsweise sehr günstige Flug von Auckland nach San Jose, Costa Rica! Dass er über Los Angeles UND Miami ging - geschenkt! Schließlich war der Boardtransport umsonst...! Gesehen und gebucght. So viel hatten wir in wneigen Stunden lange nicht erledigt.

    Als wir Sonntagmorgen erwachten und der Wind das Beachwetter zerstörte, war auch recht schnell klar: Wir würden Marens Montagsgeburtstag auf den Sonntag vorziehen! Wir begaben uns also mit Tom an die Auckland Waterfront und genossen ein paar Aperol Spritz! Gönnung pur! Einmal nicht umrechnen, was es kostet! Zur Feier des Tages kamen - wie soll es anders sein - auch Leowillis dazu. Am frühen Abend hatten wir genug Geld ausgegeben um zu frieren - wir fuhren nach Hause und versuchten es mit Wein in den Geburtstag zu schaffen...das klappte NICHT!
    Am Montagvormittag überraschten uns die (noch) mobilen Leowillis mit einem tollen Brunch...Baguette, Croissant, Ei, Gorgonzola...wir aßen und spielten den ganzen Tag! Und bestellten noch eine Pizza zum Abschluss. Ein wunderbarer Geburtstag!

    Der Dienstag sollte wiederum ein ganz besonderer Tag werden: wir verpflichteten uns, Tom einen Tag auf der Arbeit zu helfen, um ein bisschen was zurückzugeben. Immerhin haben wir viele Tage bei Ihm gewohnt. Dass bereits um 6.20 Uhr Abfahrt war und wir den ganzen Tag Steine bzw Felsen zu einer Mauer formen sollten...ein Glück wussten wir das nicht vorher Mit offenen Händen, körperkaputt und sehr müde kehrten wir am Abend zurück, ( so fühlt man sich also nach nur einem Tag als helfer auf dem Bau) um letzte Reisevorbereitungen zu treffen.
    Einchecken, Hostel buchen, Bus buchen....ich weiß nicht ob wir uns den Schlaf in den ganzen Monaten so sehr verdient hatten, wie an diesem Abend!
    Unsere Abreise war nun unausweichlich. Alles erledigt, Gutes getan und recht gut organisiert. Wir wollten den Tag nicht vor dem Abend loben...immehrin hatten wir schon die eine oder andere schelchte Erfahrung am Flughaften gemacht. Aber alles sah gut aus.

    Leowillis werden wir nun sehr wahrscheinlich erst zurück in Mainz sehen und Tom haben wir selbstverständlich zu uns eingeladen. Die Adieu Runde fiel uns dennoch schwer.
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  • Day137

    Piha Beach

    March 9, 2020 in New Zealand ⋅ 🌧 19 °C

    Piha Beach ist ein Strand wie aus dem Bilderbuch: feinkörniger schwarzer Sand, tiefblaues Wasser und schäumende weisse Wellen. Er liegt an der Westküste Aucklands. Der Strand wird von schroffen Klippen eingerahmt und wird von vielen Surfern besucht. Allerdings ist Vorsicht geboten, denn es gibt häufig starke und gefährliche Strömungen. Ein weiteres Highlight ist der markante Lion Rock, der von der Küste aus gesehen einem liegenden Löwen ähnelt. Er ist die natürliche Grenze zwischen dem Nord- und Süd-Piha-Strand. Nach einem kurzen Aufstieg zum Tasman Lookout hatten wir einen herrlichen Ausblick auf die Bucht des Piha Beach. Danach einigten wir uns auf ein unentschieden im Tennis.Read more

  • Day136

    Über Mangawhai nach Piha Beach

    March 8, 2020 in New Zealand ⋅ ☀️ 22 °C

    Da die Fahrt von Ahipara zum Piha Beach fünf Stunden dauerte entschieden wir uns einen Zwischenstopp in Mangawhai einzulegen. Mangawhai ist ein kleines Städtchen an der Ostküste Neuseelands, etwas oberhalb von Auckland. Nach einem wunderschönen Sonnenaufgang, einem Kaffe und selbstgemachtem Frühstück konnten wir die Weiterfahrt nach Piha Beach aufnehmen. Nach etwas mehr als zwei Stunden kamen wir am berühmten Surferstrand an. Obwohl die Temperaturen bei warmen 24 Grad lagen war der Wind eher kalt und hielt mich somit leider vom Baden ab. Der Sieg des heutigen Tennisturnieres geht wohlverdient an Marco.Read more

You might also know this place by the following names:

Auckland, أوكلاند, Окланд, Ώκλαντ, اوکلند, אוקלנד, Օկլենդ, オークランド, 오클랜드, Achelandia, Oklendas, Tāmaki-makau-rau, Град Окленд, Окленд, ئاۋكلاند, 奧克蘭市