New Zealand
Auckland

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706 travelers at this place:

  • Day84

    Stehen mit Delfinen

    October 17 in New Zealand

    Es war ein sehr entspannter Morgen. Ich wachte auf, telefonierte mit Fredi, kurbelte das Fenster ein bisschen runter und sah den noch etwas orangefarbenen Himmel, das Meer und die Felsen. Ich hörte die Vögel zwitschern und die Wellen leise überschlagen. Ganz schön idyllisch. Eline war früh losgezogen, um noch einmal die Mermaid Pools bei voller Ebbe zu sehen, also war ich alleine im Van, lag einfach ein bisschen rum und wurde langsam wach. Als Eline wieder da war, gabs Frühstück und wir düsten los. Spontan entschieden wir uns noch einen Halt an der Whale Bay zu machen. Zum Glück! Die Bucht war einfach schon traumhaft und wir lasen, dass dort die Chance ziemlich groß sei, Delfine zu sehen. Wir gingen an den Strand und beobachteten das Meer. Weiter hinten sahen wir etwas im Wasser schwimmen, was sich aber länger nicht wieder zeigte. Also warteten wir weiter. Plötzlich schwammen vier Delfine in der Bucht rum. Eline sprintete los, zog sich aus und ging ins Wasser. Ich war ein bisschen perplex und machte erstmal Fotos und Videos aus der Distanz. Mega mutig von ihr. Vor allem als wir einen Rochen im Wasser rumschwimmen sahen, war ich ganz froh an Land zu sein. Nur noch ein französisches Pärchen war ebenfalls am Strand. Als auch die beiden im Wasser waren, traute auch ich mich. Ich stand erstmal 10 Minuten knietief im Wasser und beobachtete, wie die Delfine immer wieder auf die anderen zuschwammen und knapp vor ihnen zu Seite abdrehten. Ich dachte ich werde mich mein Leben lang ärgern wenn ich nur da hinter allen stehe. Also ging ich zu den anderen und stellte mich ganz dicht neben Eline. Das war so krass! Wir waren so dicht dran! Wir schwammen zwar nicht mit Delfinen, aber wir standen mit ihnen! Irgendwann wurde mir zu kalt um einfach nur dort zu stehen und es war genug Abenteuer für mich und ich ging aus dem Wasser in die Sonne und hüpfte am Strand weiter vor mich hin und lief immer dahin wo die Delfine hinschwammen :D

    Nach diesem Abenteuer entsendeten wir uns erstmal und fuhren dann zu den Whangerei Falls, ein ganz schön hoher Wasserfall. Mitten im Ort geht neben dem Parkplatz plötzlich ein Loch im Boden auf, in das der Fluss ein paar Etagen tiefer in einen mit Bäumen umsäumten See fällt. Das sah ganz komisch von oben aus. Wir füllten unsere Wassertanks auf, machten uns Mittagessen und fuhren noch ins Zentrum, um uns mal wieder einen richtigen Kaffee zu gönnen, nach drei Tagen Instantkaffee.

    Der nächste Halt war dann unser nächste Schlafplatz. Vorbei an bewaldeten Bergen und wunderschönen Buchten fuhren wir zum Ocean Beach. Auch dieser Strand war traumhaft, aber etwas rauer als die vorherigen paradiesischen Buchten. Der weiße Sand wird vom starken Wind durch die Gegend gepustet und der Strand ist von großen Dünen eingerahmt. Wir stiegen auf eine der Dünen und hatten eine tolle Sicht über die beiden nebeneinanderliegenden Buchten, den weiten Ozean, die vielen kleinen Inseln und das türkise Wasser am Strand. :)

    Wieder liege ich totmüde nach einem aufregenden Tag im Betti. Und ich denke: Heute in einer Woche steige ich um diese Uhrzeit in den Flieger...
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  • Day86

    East-Coast to West-Coast

    October 19 in New Zealand

    Nun ist auch mein letzter großer Roadtrip vorbei. Ich liege wieder in Auckland in der vertrauten WG im Bett. Heute sogar in einem richtigen, weil Conor und Rosa für einen Tag campen gefahren sind. Quasi dahin wo ich gerade herkomme.

    Gestern starteten Eline und ich bei Regen den längeren Weg vom Ocean Beach an der Ostküste zum Piha Beach an der Westküste. Der Piha Beach mit dem großen Lion Rock stand auf meiner Liste, weil er so super schön sein sollte. Eline und ich waren gestern irgendwie beide super müde und kaputt. Wir fuhren abwechselnd, machten irgendwann eine Kaffeepause und redeten die gesamte Fahrt nicht besonders viel.
    Am frühen Nachmittag kamen wir am Piha Beach an. Das Wetter war immernoch nicht so besonders, aber die Luft war an der Westküste etwas wärmer. Nach einem Stärkungssnack im Auto rafften wir uns auf und spazierten am Strand entlang. Im Gegensatz zur Ostküste war der Sand hier schwarz und dadurch super warm, das Meer wilder und nicht so türkisblau, die Wellen höher und überall am Strand und im Wasser standen diese riesigen Steinbrocken. Der Lionrock teilte den Strand genau in der Mitte und ragte aus dem Meer. Von der Seite könnte man mit etwas Fantasie wirklich einen liegenden Löwen erkennen und als ich den Löwen erst einmal gesehen hatte könnte man nichts anderes in dem Stein mehr erkennen.

    Wir parkten unseren Van auf dem Campingplatz und gingen wieder zum Strand. Ich legte mich in den warmen Sand und Eline wollte ins Meer. Die Wellen waren echt hoch und eine folgte der nächsten, also bekam ich keine ruhige Minute und guckte nach jeder Welle, ob ihr Kopf auch wieder auftauchte. Wenn nicht hätte ich von meinen Rettungsschwimmer-Skills Gebrauch gemacht. Und nachdem ich nun in dem einen Hostel auch noch Baywatch geguckt habe, bin ich auf solche Situationen bestens vorbereitet. Zum Glück musste ich meine Skills nicht darbieten und Eline kam irgendwann völlig erschöpft zurück. Sie ging erstmal warm duschen und Mutti Feldkamp Junior kochte Abendessen. Nach einem kläglichen Versuch, den Sonnenuntergang bei dem schlechten Wetter zu sehen, verkrochen wir uns in den Campervan.

    Heute mussten wir super früh aufstehen, um unser kleines zu Hause wieder zurückzubringen. Nach einigen Komplikationen, da wir erst einmal die falsche Abgabestation anfuhren, kamen wir dann am Flughafen an, gaben das Auto zurück und fuhren mit Bus und Bahn zu Conor und Rosas Haus. Der Schlüssel lag im Schuh bereit, da alle arbeiten waren. Viel machten wir nicht mehr: Wäsche waschen, aufräumen, schlafen und in der Sonne sitzen. Ich konnte mich sowieso auf nichts konzentrieren, weil ich nur auf die Stellenausschreibungen der Schulen in Hannover wartete. Um mir die Zeit zu vertreiben spazierte ich zum Supermarkt, der auf dem nächsten Berg liegt. Da das Wetter so schön war könnte man super weit gucken :)
    Morgen gehts dann ans Bewerbungen schreiben...
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  • Day90

    Aucklands Strände

    October 23 in New Zealand

    Wieder habe ich seit meiner Ankunft in Auckland ein paar sehr schöne und entspannte Tage hier verbracht und das WG-Leben miterlebt. Die Neuseeländer haben dieses Wochenende ein langes Wochenende und zelebrieren das.

    Nachdem sich herausstellte, das es wirklich nicht viele Stellen für mich gab, war ich erstmal super enttäuscht. Ich hatte mehr erwartet. Also saß ich die letzten Vormittage an meinen zwei Bewerbungsanschreiben.
    Samstag Nachmittag saß ich mit Francine und Ryan in der Sonne bis Conor und Rosa von ihrem kleinen Campingtrip wiederkamen. Das Wetter war die letzten Tage echt traumhaft. Der Sommer kommt hier und für mich geht es in den Winter! Abends waren Freunde der WG da.

    Sonntag nahmen Rosa und Conor mich mit auf den Gemüse- und Trödelmarkt nach Takapuna. Wir liefen durch die Gegend, kauften uns Softeis am Eiswagen und spazierten am Strand entlang. Danach schauten wir noch beim Lake Pupuke vorbei, dem dreckigsten See den ich seit ich in Neuseeland bin gesehen haben :D Danach holten wir Archy von Rosas Eltern ab, ein alter richtig süßer fauler Hund und kauften ein, da ich am Abend ein typisches BBQ miterleben sollte. Rosa hatte eine Menge Freunde eingeladen und alle trödelten am Abend nach und nach mit leckeren Salaten, unterschiedlichen Würstchen und anderem Kram ein. :)
    Fleisch und Würste wurden gebraten und mit zum Buffet gelegt und erst dann begannen alle zu essen. Der einzige große Unterschied zu einem deutschen Grillabend. Und die deutschen Würstchen schmecken vielleicht etwas besser! Aber dafür gab es hier super knusprigen Bacon vom Grill. Das habe ich in Deutschland noch nicht gesehen. Rosa und Conor haben echt super nette und lustige Freunde. Die meisten machen etwas in Richtung Kunst und Mode und alle tragen super coole ausgefallene Klamotten und haben verrückte Haarschnitte. Irgendwann tanzten wir zu „Shania Twain - That don‘t impress me much“ und „Anastacia - I‘m Outta Love“ und alle sangen laut mit. Alle etwas textsicherer als ich :D Ein super lustiger Abend also.

    Da heute alle frei hatten, nahmen Fergus, Ryan und Francien und Freunde von ihnen mich mit zum Strand. Das Wetter war wieder super und wir fuhren zur Castor Bay. Mega cooli, man muss nur 20 Minuten fahren und ist an einem schönen Strand! Wir spielten Karten und lagen in der Sonne rum. Ein paar Minuten waren wir auch im Wasser. Aber es war noch viel zu kalt, um länger drinnen zubleiben.
    Jetzt sitzen wir im Wohnzimmer: Conor bügelt, Fergus kocht und Rosa backt Pawloa für mich. Ein typischer neuseeländischer Nachtisch, den ich gegessen haben muss bevor ich Neuseeland verlasse sagt sie. Ich bin gespannt! :) Und nebenbei strickt Rosa eine Babymütze und Babyschuhe für das zukünftige Baby von Prinz Harry und Meghan aus England, weil die beiden demnächst zu Besuch nach Auckland kommen. Das Geschenk wird dann vom Bürgermeister Aucklands als Aucklands Geschenk überreicht. Richtig witzige Geschichte. Ich wohne also bei der Strickerin der Royal Family... :)
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  • Day261

    Gollum auf dem Weg ins Auenland

    October 4 in New Zealand

    Fliegen kann so schön sein. Obwohl wir die Flüge separat gebucht haben - in meinem Fall mit Meilen -, offeriert uns die zuvorkommende Dame beim Bag-Drop, uns nebeneinander zum Notausgang zu setzen. Mich ans Fenster. Total nett. Wie Sue im Anschluss im Flieger aber schnell erkennt, kosten auch auf diesem Flug Verpflegung und Kinofilme extra. Und wie ich ebenso schnell erkenne, nicht wenn man mit Meilen bucht. Ach was war das ein schöner Flug mit asiatischem Hühnchen und reichlich Merlot zu ein paar Blockbustern. Ok, die Zeit hat nur für anderthalb Filme gereicht und ich habe natürlich brav mit der vor Neid gelben Sue geteilt. Grosszügig wie ich bin. Gelbes Gesicht zu diesen roten Augen. Pfui. Wir müssen ja auch noch die Grenzkontrolle überstehen.

    Die Kiwis ziehen Sue im Anschluss trotz krankhaftem Äusseren nicht aus dem Verkehr und so darf sie auch weiterhin dem Ring hinterher jagen. Vielleicht war das mit dem „Tauch-Unfall“ ja auch gar kein Unfall, sondern einfach der in den Filmen oft gesehene Wechsel von Sméagol zum ringbesessenen Gollum. Vielleicht aber auch nicht. Bevor wir die nächsten zweieinhalb Wochen Mittelerde erneut als Fahrende im Gipsy-Mode erkunden, erkunden wir ein wenig Auckland. Also eigentlich stehe ich die meiste Zeit in der grossen Gemeinschaftsküche und befülle Tupper-Ware mit unterwegs leicht Aufzuwärmendem. Linsensuppe und ein kubanisches Chilli sollen es diesmal sein. Zumindest das Chilli scheint Sue einigermassen zu schmecken. Hm, ok. Freut mich. Ausserdem, „es wird gegessen was auf den Tisch kommt!“ wettert das Kriegskind in zweiter Generation in meinem Inneren. Verdammt nochmal.

    Unser Camper ist einiges grösser und so viel mehr als erwartet. Schau Foto. Dieses Neuseeland ist wirklich gut zu uns und so machen wir den Hot Water Beach zu unserem ersten Ziel. Hot Pools am Strand zum selber Buddeln. Heisse Quellen die unter dem Strand ins Meer fliessen und die man bei Ebbe mit einer geeigneten Schaufel „anzapfen“ kann. Was auf den Katalog-Fotos total romantisch aussieht, ist erstens ungewohnt anstrengend und zweitens ein ziemlicher Kampf um die guten Spots. Direkt am unterirdischen Strom verbrennt man sich die Füsse und zu weit weg davon sitzt man im kalten Wasser. Nach einer frustrierenden Anfangsphase mit allerlei kalten Scheisslöchern inmitten der etwa zehn tausend Menschen, stimmt unser Timing. Wir erben einen nahezu perfekt temperierten Pool und bauen im grossen Stil aus, wie es die ersten Kolonisten hier auch gemacht haben. Herrlich.

    Natürlich steht das Auenland - genauer gesagt Hobbiton - ganz oben auf Gollums Liste. Wir besuchen also dieses ehemalige Filmset, das sich als idyllisch gelegenes und total romantisches Hobbit-Dörfchen präsentiert. Eine friedliche und familiäre Community, in der ich eigentlich auch gerne leben würde. Also in Bilbo Beutlin's 23-Zimmer-Mansion ganz oben natürlich. Logisch. Schon eindrücklich. Um das, was jemand in seiner Fantasie ausführlich beschrieben hat, für den Zuschauer und Fan von Tolkiens Fantasy-Geschichten auf die Leinwand zu bringen, wird ein ganzer Landstrich umgestaltet. Mit unfassbarer und kaum bezahlbarer Liebe zum Detail. Dem Regisseur Peter Jackson gefiel das bereits von der Sonne leicht ausgebleichte Grün der über zweihundert tausend Blätter einer komplett künstlichen Eiche nicht, womit sämtliche Blätter in zehn Tagen kurzerhand von Hand „umgestrichen“ wurden. Lustig. Bald wird es so was nicht mehr geben. Kommt alles aus dem Computer. Die werden ja auch immer intelligenter. Die Singularität (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Technologische_Singularität) ist nicht mehr weit. Und dann? Ja dann braucht es uns wohl nicht mehr und wir sind raus. Wahrscheinlich.

    Ich scheine hier aber der Einzige zu sein, dem bewusst ist, dass wir nicht mehr soo lange haben. Dem Rest hier geht es unentwegt um das Festhalten für die vermeintlich existierende Ewigkeit. Fotos, Fotos, Fotos. Chinesen müssen ausserdem alles anfassen, schrecklich. Das perfekte Foto ist aber immer wieder eine grosse Herausforderung, wie eine deutsche Touristin treffend konsterniert. „Gar nicht so einfach, hat man immer so blöde Menschen drauf ..." sprach der blöde Mensch. Sue für ihren Teil ist hingegen total happy. Vielleicht weil man die Macht des Ringes hier noch stärker spürt. Ich habe aber keinen dabei. Zum Glück, der wäre sicher schon auf dem Weg nach Schiina. Damit ich an diesem durchaus schönen Tag auch noch voll auf meine Kosten komme, gehen wir danach noch Drift-Kart fahren. Eine rutschige Indoor-Kartbahn auf der man mit heckschlüpfrigen Karts seine Runden dreht. Hat man den Dreh - oder eben den Drift - mal raus, ist es eigentlich ganz einfach. Resultat? Papa: Erster, Sue: Letzte. Von Acht. Bravo.
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  • Day4

    Auckland - die Vulkanstadt

    July 29 in New Zealand

    Gestern habe ich ein neues Wort gelernt und heute sofort die Bedeutung selbst erfahren: hilly (=hügelig). Ich war nämlich schon vor meinem Frühstück das erste Mal durchgeschwitzt. Gestern war ich super müde und nicht mehr fähig einen Supermarkt zu suchen, um mir etwas zu essen zu kaufen. Darum bin ich dann heute hungrig losgelaufen, um irgendwo ein Kaffe zu suchen. Nachdem ich erstmal in die falsche Richtung gelaufen bin, lief ich den richtigen Weg über gefühlt 20 Hügel (ich würde sie eher Berge nennen) nach Kingsland, einem Stadtteil mit vielen Kaffes und kleinen Geschäften. Dort trank ich in der Sonne einen Capuccino und aß ein Toast mit Marmelade :)
    Von dort aus fuhr mich Ryan (mein Mitbewohner) zum Mount Eden, dem höchsten Vulkan der Stadt. In Auckland gibt es viele Vulkane, die aber alle nicht mehr aktiv sind. Oben angekommen hatte ich einen tollen Blick über die ganze Stadt. Man konnte wirklich super weit gucken und überall in der Stadt ragten grüne Hügel aus dem Boden: die anderen Vulkane. Der Krater des Mount Eden war eigentlich nur ein großes Grasloch :D aber man konnte einmal um den Krater gehen und in jeder Richtung die Aussicht genießen. Dort hab ich heute Prescilla getroffen. Sie kommt aus Singapur und ist auch alleine unterwegs. Ich hab sie gefragt, ob sie ein Foto von mir machen kann :D Das war schön. Ab dann war ich nämlich nicht mehr alleine unterwegs :D
    Danach waren wir noch zusammen Kaffee trinken und China Town angucken, eine Straße mit vielen asiatischen Geschäften. Leider fährt Prescilla morgen weiter.

    Auf dem Heimweg hat es plötzlich super doll angefangen zu regnen. Aber zum Glück hatte ich ja eine Regenjacke dabei! Ich hab mich vor einem Stadion untergestellt und gewartet, bis der Regen vorbei war. Das Wetter ist echt wechselhaft. Der Regen ging so schnell wieder, wie er kam und die Sonne schien zum Glück wieder.

    Jetzt sitze ich kaputt und müde auf dem Sofa, hab eben Reis mit Scheiß gegessen und Ryan geholfen ein Sofa in sein Zimmer zu tragen. :D
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  • Day60

    4-9 Aju Lima

    September 4 in New Zealand

    Ontbijt met humita en koffie. Omdat de mercado nog grotendeels dicht is, vraag ik bij de wasserij of ik hun stift mag lenen (plumeau heet dat blijkt). Dat mag en ik schrijf een groot verzoek tot handle with care op beide zijden van mijn hoes. Geef ik ook meten de fooi die ik gisteren al wilde. Weer een Venezolaan trouwens. Onvoorstelbaar, 6 jaar geleden vloog hij nog naar Amsterdam, nu je land uit moeten vluchten voor o.a. een inflatie van een miljoen (!!) procent. Ik kan me er niets meer bij voorstellen.
    Schoon vertrekken, zonder vragen uit te lokken van NZ immigratie blijkt moeilijker dan gedacht: de vloer van de kamer geeft rood af. Is wel makkelijk afwasbaar gelukkig. Wordt een soort voetje van de vloer via handdoeken op het bed en zo.
    Op weg naar het vliegveld lukt die lelijke hond nog! Haha.
    Nog steeds verkeerschaos, leve de fiets. Inpakken en inchecken gaat goed, op het betalen van de fiets na. De rij beweegt 20 min. helemaal niet. Iemand achter me, die zijn vlucht moet halen, geeft het al op. Gelukkig blijkt er nog een rijloze rij aan de andere kant van de hal. Floep door de douane en de security. Even heel happy dat ik in Peru heb mogen zijn en dat ik nou weer zo iets gaafs ga doen. Mijn laatste batidas hier.
    Een uur van te voren inchecken is echt 3 kwartier van te voren en we vertrekken zelfs te vroeg. Aju Peru. Misschien tot ziens.
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  • Day81

    Roadtrip in den Norden

    October 14 in New Zealand

    Die letzte große Reise meiner Riesenreise startete heute morgen. Conor, Rosa und Fergus brachten uns etwas verkatert von der letzten Nacht zum Flughafen. Dort wollten wir unseren Jucy-Van abholen. Wir verabschiedeten die drei, regelten alles und wollten vom Parkplatz rollen. Das ging erstmal nicht, weil wir die Handbremse nicht fanden, die sich später als Fußbremse herausstellte :D
    Dann ging es los auf die 6stündige Autofahrt zu unserem ersten Campingplatz. Unterwegs kauften wir ein und machen eine Mittagspause um zu essen. So wurde aus der Fahrt eine 8stündige Autoreise, die uns über grüne Hügel, durch weite Täler, bergige Urwälder und vorbei an einer Menge Kühe und Schafe führte. Eline saß super begeistert und euphorisch neben mir und war genauso wie ich, als ich die ersten Tage in Neuseeland verbrachte. Das lustige ist, dass ihr genau die gleichen Dinge auffallen, die ich auch als besonders und komplett anders empfunden hab. Sie studiert Tiermedizin und bei jeder Kuh und jeden Schaf kam ein begeisterter Aufschrei von links :D

    Nach der Mittagspause wechselten wir und sie fuhr das erste mal auf der linken Seite. Erst hatte auch ich ein bisschen Schiss, aber als wir beide merkten, dass es gut klappt, entspannten wir uns und ich genoss es richtig, mal der Beifahrer zu sein und einfach rausgucken zu können.
    Über eine Schotterstraße kamen wir zum abgelegenen Campingplatz, der in einer schönen Bucht direkt am Strand und fast an der nördlichsten Spitze liegt. Richtig schön! Wir kochten Nudeln in unserer kleinen Kofferraumküche mit Gaskocher, Kühlschrank und Waschbecken und aßen unsere Nudeln, Pesto und Nudelwassertee am Strand.
    Nach einem Spaziergang am Strand im kalten Wind verzogen wir uns schnell ins Auto und liegen jetzt im gemütlichen Bett. Das Auto ist wirklich super. Man kann alles richtig gut abdunkeln und das Bett ist eigentlich auch sehr gemütlich. Bettdecken, Kissen, Bezüge und Handtücher, sowie alles an Küchenkram ist dabei. Voll cooli! Ein richtiges Campingabenteuer zum Schluss. Denn heute sind es nur noch 10 Tage, bis ich in den Flieger steige.
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  • Day6

    Rangitoto Island

    July 31 in New Zealand

    Heute habe ich meinen ersten Adventure-Trip gemacht. Am Morgen habe ich mich mit Inge (aus den Niederlanden) getroffen. Wir haben schon gestern den Tag zusammen verbracht und den Stadtteil Ponsonsby erkundet und sind in die Innenstadt gelaufen. Mein Schrittzähler hat am Abend 22.000 Schritte angezeigt! Ich war auf jeden Fall super kaputt.

    Heute fuhr um halb 11 unsere Fähre ab zur Insel Rangitoto. Die Insel ist ein Vulkan und besteht nur aus schwarzen Vulkanstein. Ich fand das erst ein bisschen gruselig, aber das ist ja nichts neues bei mir. Ich war super froh, dass ich Inge dabei hatte!
    Wir gingen zu erstdurch enge steinige Waldwege den direkten Weg zum Krater und zum höchsten Punkt. Das war so anstrengend, ich dachte ich kriege keine Luft mehr :D vielleicht hätte ich doch ein bisschen mehr Sport machen sollen. Zum Glück ging es nicht nur mir so!
    Oben angekommen konnte man super weit gucken. Das war echt schön, einfach nur schön! Und kalt, weil ich super durchgeschwitzt war! Wir gingen einmal um den Krater herum. Wir sahen Vögel mit dicken Bäuchen und so kleinen Flügeln, dass sie nicht fliegen können. Die waren süß.
    Auf dem Rückweg entschieden wir uns dann aus versehen für den langen Weg einmal um die halbe Insel. Der Weg war super schön, am Rand der Insel entlang. ABER irgendwann bekamen wir ein bisschen Panik, weil der Weg kein Ende nahm und die letzte Fähre um halb 4 fuhr. Und die Leute haben voll oft gesagt: „Make sure you catch the last ferry.“ Wir machten keine Pausen mehr und gingen super schnell, obwohl unsere Füße und Beine schon weh taten. Irgendwann kam ein Schild mit einer Zeitangabe und wir konnten wieder etwas entspannter gehen. Am End waren wir schon um 15 Uhr an der Fähre.

    Jetzt sitze ich in der Bahn nach Hause. Dort warten schon Rose, Conor, Peggy and Ryan auf mich. Alle sind gestern nach Hause gekommen. Gestern hat Peggy super leckeres Essen gemacht. Heute kocht Rose :) Ich bin gespannt was es heute gibt. Die vier sind super nett und lieb und ich fühle echt wohl bei ihnen, obwohl ich sie erst seit ein paar Tagen kenne.

    Zum Schluss noch ein paar Sachen, die mir gestern passiert oder aufgefallen sind:
    1. Die Leute hier sind Mega freundlich: wenn man sich auf der Straße trifft, dann lächeln die Leute.
    2. wenn man aussieht wie ein Touri und man verwirrt aussieht (so wie ich anscheinend gestern, als ich etwas länger auf mein Handy geschaut habe) fragen die Neuseeländer ob man Hilfe braucht.
    3. Im Kiosk gestern hat die Frau sich mit mir ein bisschen unterhalten und als ich nicht genug Cent hatte und mit einem Schein zahlen wollte, meine sie „Du bist neu hier, das ist ok. Du kannst es mir wann anders vorbeibringen“ :D
    4. Die Ampelschaltung an Kreuzungen ist komisch: Alle vier Fußgängerampeln werden gleichzeitig grün! Und danach sind die Autos dran und man steht gefühlt ne halbe Stunde da und wartet auf die nächste Grünphase.

    Soo gleich muss ich aussteigen. Ich freue mich nach 17 km und wieder 25.000 Schritten einfach nur darauf meine Schuhe auszuziehen, auf das leckere Essen und das Bett.
    Morgen geht es dann weiter mit dem Bus nach New Plymouth.
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  • Day219

    Safe in Auckland

    April 13, 2017 in New Zealand

    Just a short post to let you know that we're safe, as we know at least some of you have heard about the nasty storm that's on its way. We' re no longer in the Coromandel Peninsula, where Cyclone Cook is heading. We'd have liked to stay longer but the weather was awful there even yesterday, so we left. The road we drove out on is apparently now closed due to flooding... We went to Waitomo gloworm caves yesterday (impressive & quite magical - but no photos allowed, as lights stop the gloworms from glowing and then they go hungry). This morning we visited the Otorohanga Kiwi House. We got to see 3 different types of kiwi birds (again no photos, as they are nocturnal and lights frighten them), plus many other native NZ birds and reptiles - a great little place, that had all 3 of us captivated. Afterwards we found a great sushi place for lunch (also in Otorohanga) - with cabinets of sushi and you could just pick up a tray and fill it with your own choices - heavenly! We're now in Auckland, staying in an Airbnb apartment, hoping to stay safe from the storm & to find plenty of wet weather activities. Weather ok here at the moment - looks pretty much like a dull but warmish Autumn day in Britain. Sky looks a bit ominous though... We have bread, milk, cheese, noodles, crisps & 7 bottles of wine - so we'll be fine!!!Read more

  • Day3

    Ich hab das Schlimmste überstanden: Den 26,5 stündigen Flug. Ich habe aber glaub ich noch nie so einen entspannten Start miterlebt. Plötzlich waren wir in der Luft - ohne ein ekeliges Gefühl im Bauch oder Kopf. In den 6 Stunden von Frankfurt nach Dubai konnte ich nur wenig schlafen, was ich in Dubai dann merkte. Ich musste mich total zusammenreißen, damit ich nicht zu tief einschlafe und meinen Anschluss verpasse. Die 16 Stunden von Dubai nach Auckland waren dann noch super entspannt. Den Start hab ich vor Müdigkeit garnicht mitbekommen und immer wieder bin ich zwischendurch eingeschlafen. Ich saß neben einem sehr netten etwas älteren Neuseeländer. Wir haben uns ein bisschen unterhalten und ich musste ständig darum bitten, dass er das gesagte nochmal wiederholt, weil er so leise und mit starkem Akzent sprach. Die Crew war super nett, es gab zum schlafen einen Sternenhimmel an der Flugzeugdecke und morgens wurde ein Sonnenaufgang simuliert. :)

    Kurz vor der Landung war ich plötzlich wieder super aufgeregt. Ein kleiner Junge war auch total aufgeregt, weil man auf einem Bildschirm den Flug aus der Perspektive des Piloten verfolgen konnte. Er rief immer wieder: „oh my gooood daaad, there is the airport! I can see the airport!“ :D ich war auch mindestens genauso aufgeregt wie er.

    Danach ging alles glatt. Ich musste etwas länger auf meinen Rucksack-Pokémon warten. Nachdem ich am Ausgang von Maori-Schnitzereien -nackte Holzmänner- begrüßt wurde, warteten schon Helen (die Tochter von Papas Cousine) und Claudia, ihre Freundin auf mich. Helen war super herzlich und wir haben kurz gequatscht und das wichtigste wegen Ihres Autos besprochen. (Da sie heute für 2,5 Monate nach Deutschland fliegt, kann ich hier ihr Auto benutzen). Dann müsste Helen leider auch schon los ihren Flieger nehmen.
    Claudia brachte mich dann zur Wohnung, in der ich die ersten Tage verbringen werde. (Auch Freunde von Helen)
    Claudia war auch super lieb und schlug vor, dass wir zusammen in die Stadt fahren könnten, etwas essen und mir im Handyladen eine neuseeländische SIM-Karte kaufen könnten. Ich entschied mich also gegen die Dusche nach 34Stunden Reise und wir fuhren in die Stadt. Wir haben uns super unterhalten, sogar auf englisch. (I’m so pwoud of me :D auch wenn mir tausend Wörter fehlten).
    Nach dem Essen fuhr sie mich noch ein Stückchen an der Promenade entlang und dann wieder zur Wohnung.
    Jetzt liege ich nach einer warmen Dusche totmüde im Bett und muss erstmal ein bisschen schlafen :)

    Ah und vom Winter merkt man hier nicht wirklich was :D in der Sonne war es richtig warm. Nur ohne die Sonne ist es etwas frisch! Und einen guten Tipp hab ich im Flugzeug noch erhalten: „Do never leave the house without a rainjacket!“ ☝🏼
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You might also know this place by the following names:

Auckland, أوكلاند, Окланд, Ώκλαντ, اوکلند, אוקלנד, Օկլենդ, オークランド, 오클랜드, Achelandia, Oklendas, Tāmaki-makau-rau, Град Окленд, Окленд, ئاۋكلاند, 奧克蘭市

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