Oman
Ar Ruşāgh

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Travelers at this place
    • Day225

      Sur & Region

      November 7 in Oman ⋅ ☀️ 32 °C

      Die 900 km wieder zurück in den Norden. Diesmal entlang der Küste, was bedeutend schöner und interessanter ist als die Hinfahrt. Wir fahren aber nicht ganz zurück bis nach Maskat, sondern machen noch einen letzten Stop in Sur, einer Hafenstadt 300 km südlich der Hauptstadt. Sur ist ein idealer Ausgangspunkt um die vielen Schönheiten der Region zu erkunden. So besuchen wir den Wadi Bani Khalid, den Wadi Shab und das Bimmah Sinkhole (ein Wadi ist ein Tal oder Flusslauf, der häufig erst nach starken Regenfällen vorübergehend Wasser führt). Besonders der Wadi Shab begeistert uns, in diesem muss man zuerst eine halbe Stunde durch den Flusslauf wandern und am Schluss gar schwimmen um das Endziel zu erreichen. Dies erreichen natürlich nur die fittesten unter den fitten Touristen (also wir 🤪) und so haben wir die letzte Höhle fast für uns alleine. Danach heisst es Abschied nehmen von unserem lieb gewonnenen und treuen Reisepartner, dem Nissan Sunny 🚗👋. Hast du gut gemacht und bis bald mal wieder. Die letzten beiden Tage im Oman verbringen wir relativ ereignisarm in der Hauptstadt Maskat bevor wir den Nachtbus zurück nach Dubai besteigen.

      Der Oman hat uns landschaftlich gut gefallen. Uns fehlt jedoch etwas das Leben in den Städten und Dörfern des Landes. Vieles wirkt wie ausgestorben, man bewegt sich mehrheitlich in den eigenen 4 Wänden (wohl auch der Hitze geschuldet). Einheimisches Essen ist schwer zu finden, allgegenwärtig ist dafür die indische und pakistanische Küche der vielen Gastarbeiter im Land, welche über 50% der Bevölkerung ausmachen und das Strassenbild prägen. Und teuer ist das Land, wir haben hier in 2.5 Wochen deutlich mehr Geld ausgegeben als in den über 5 Wochen im Iran. 💸
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      Traveler

      Superschöne Gegend! Wer hat denn das gefilmt?

      Traveler

      wir mit unserer kamera 😜

      Traveler

      Hey

      3 more comments
       
    • Day3

      On the road

      November 6, 2019 in Oman ⋅ ☀️ 29 °C

      Gegen 9h ist es dann aber auch schon so warm, dass wir es nicht mehr aushalten. Da wir ja leider noch nicht einkaufen waren, haben wir auch nichts zum Frühstück. Wir klären noch ein paar organisatorische Dinge und telefonieren uns - Addis Diensttelefon sei Dank - gefühlt durch den halben Oman. Aber am Ende haben wir die Infos, die wir wollten, und wissen, dass sich unser geplanter Abstecher zum Ras-al Jinz Schildkrötenreservat lohnt. Vor einer Woche gab es nämlich in der Region einen verheerenden Zyklon und es war daher nicht sicher, ob die Schildkröten wohl schon wieder an den Strand kommen. Aber sie sind da und wir machen uns auf den Weg.
      Die Suche nach einem Supermarkt ist leider nicht erfolgreich und wir starten ohne Frühstück. Leider gibt es keine Verbindung Richtung Süden entlang der Küste, sodass wir ein gutes Stück zurück und dann ein weiteres gutes Stück über ein Schotterpiste. Wir sind etwas gespannt auf den Weg, aber es funktioniert problemlos. Die Landschaft ist extrem karg und felsig, wie eine Mondlandschaft. Tatsächlich sieht man trotzdem immer mal wieder Häuser und wir fragen uns, was die Leute dort wohl machen, denn Ackerbau und Viehzucht gibt das Terrain auf jeden Fall nicht her.
      Nach dem Schotterweg gelangen wir auf eine sehr gut ausgebaute Schnellstraße, auf der wir eine ganze Weile bleiben. Wer übrigens gedacht hat in Baden-Württemberg würden viele Blitzer stehen, der sollte mal in den Oman kommen. Ungelogen steht alle 3km (wir haben das überprüft) ein Blitzer auf der Schnellstraße. Und die Strafen sind wohl saftig.
      In Quryat wollten wir eigentlich einen Stopp machen und die Stadt anschauen, stürmen aber erstmal den ersten Supermarkt und machen Großeinkauf und anschließend Frühstück bzw Mittag, denn mittlerweile ist es kurz nach 13h. Aufgrund der vorangeschrittenen Zeit verzichten wir auf die Stadtbesichtigung, lassen auch das angepriesene Sinkhole links liegen und steuern direkt auf Sur zu. Es soll ein nettes Fischerdörfchen sein. Angekommen cruisen wir einmal um die Innenstadt, die auf der einen Seite von Meer und auf der anderen Seite von einer Lagune eingeschlossen ist. Es ist ganz hübsch, vor allem die vielen Dhaus, die in Wasser liegen. Dhaus sind die traditionellen, osmanischen Fischerboote aus Holz, die hier einmal hauptsächlich gebaut wurden. Mittlerweile ist diese Handwerkskunst eher am Aussterben und man versucht sie hier am Leben zu erhalten.
      Nach der Umrundung der Innenstadt machen wir uns auf den letzten Abschnitt der heutigen Strecke, Richtung Ras-al Jinz. Gegen 16h kommen wir dort an, insgesamt sind wir heute knapp 260km gefahren. Wir holen uns schon einmal zwei Tickets für die Turtle Tour am Abend und machen uns dann auf die Suche nach einem Stellplatz für die Nacht.
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    • Day45

      Sur

      February 19, 2020 in Oman ⋅ ☀️ 27 °C

      On plie la tente et on va se prendre un café à côté avant de partir pour Sur. Là-bas, les rues sont vides, mis à part quelques pêcheurs qui trient des poissons et une poignée de touristes qui déambulent sous un soleil violent. La ville blanche s'étale au bord d'une lagune dans laquelle sont amarrées quelques dhows. Un groupe de biquettes passe. Ce sont les éboueurs d'Oman : elles dévorent tout, y compris les cartons de pizzas et les sacs en plastique. Parfois, juste le crissement d'un sac plastique les fait rappliquer direct. Ok, donc pas de viande de chèvre...Read more

      Wahou ça fait rêver 😎 Laetitia

      2/22/20Reply
      Traveler

      😊😊

      2/22/20Reply
       
    • Day162

      Sur Hafenstadt im Sultan Oman

      January 23, 2020 in Oman ⋅ ⛅ 66 °F

      Die Stadt war bereits im 6. Jahrhundert ein bedeutendes Handelszentrum für den Handel mit Ostafrika.

      Nachdem Sur im 16. Jahrhundert unter die Herrschaft der Portugiesen geraten war, erlebte es nach der Befreiung durch Nasir ibn Murschid (1624–1649) einen neuen Aufschwung als Zentrum für den Handel mit Indien und Ostafrika.

      Der Niedergang der Stadt setzte ein, als Großbritannien in der Mitte des 19. Jahrhunderts das Verbot des Sklavenhandels durchsetzte. 
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    • Day174

      On the road

      February 19, 2018 in Oman ⋅ ☀️ 29 °C

      There's always a lot going on in our everyday life as cyclists in Oman, here are a few things:

      Omanis love huge cars, their SUV's and pickups can't be big enough and they love to slow down next to us, do some smalltalk, invite us to their homes (not always seriously.. it's more their kind of 'Taruf') and pull their smartphone to take videos and photographs. And, they love to not leave their cars and if so, they keep it switched on to keep the AC running. Must be a habit coming from the incredible hot summers.. Whenever we sit in a restaurant or coffee shop, they stop in front of it, start honking and wait for the waitstaff to come and place their takeaway order. By the way, we've never seen a woman working in a restaurant nor an Omani woman eating there with her family. Fathers sometimes come with their kids, but it's absolutely a male domain.

      And while we're writing about restaurants, there is something more: In the non-touristy restaurants, cutlery is taboo. You get some nice, warm, fresh, greasy bread and grab your lentils, beans and other veggies with that, yummy! And for some reason, compared to our, other tables always look like a mess after the Omanis finished their meals, maybe they should introduce some tools..

      Whenever we enter an Omani house, hotel or something, it is likely to happen that we end up in an intense fume. Burning incense that is made from myrrh is an old tradition and the Omanis like to hold their headgear above it and quickly put it back on their head then, or, more astonishing, put it between their feet, standing above and waiting for the fume to fill their Thawb :)
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    • Day133

      Sur

      February 26, 2019 in Oman ⋅ ☀️ 27 °C

      Heute war es so windig, dass wir fast mitsamt unserem Zelt weggeweht worden sind.
      Also haben wir schnell zusammengepackt und eine Burg besichtigt. Danach sind wir zu einer Dhow-Weft gefahren. Dort kann man sehen, wie die eleganten Schiffe noch per Hand hergestellt werden.
      Anschließend haben wir uns die Wachtürme am Eingang der Lagune angeschaut, die einst die Dhows vor dem Betreten des Hafens schützten. Außerdem hatte man von dort oben einen fantastischen Blick auf die hellen Häuser von Sur und das blaue Meer dahinter.
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      Traveler

      Da geht einem Kanuten das Herz auf. Was ist das für ein Holz?

      2/27/19Reply
      Traveler

      Angeblich Teakholz, wird aber noch mit Schellack behandelt und kommt aus Burma oder Myanmar.

      2/27/19Reply
       
    • Day41

      Heute geht es für uns in südliche Richtung und zum ersten Mal wagt sich auch Martin hinters omanische Steuer. Wir fahren zunächst erneut die Bimmah Sinkhole an - das wollte ich Martin auch unbedingt einmal zeigen, da ich es dort einfach zu schön fand! Und wie so oft in den letzten Wochen ergibt sich wieder spontan ein echt cooles Erlebnis. Nach dem Baden auf dem Rückweg zu unserem Auto werden wir von einem der Omanis, der dort am Eingang zu dem Park mit der Bimmah Sinkhole eine kleine Hütte hat, angesprochen ob wir spontan Hunger hätten, da er gerade noch so viel Mittagessen übrig habe und uns deshalb gerne einladen würde. Und obwohl wir eigentlich Snacks dabei haben, können wir diese nette Einladung nicht ausschlagen, und lassen uns gewohnt auf dem Boden nieder um neben Reis auch noch frisches Obst zu genießen. Gegenüber von uns nimmt eine andere Familie Platz, die ebenfalls aus Deutschland kommen und die völlig begeistert davon sind, hier mit Omanis zu essen und dabei am Boden zu sitzen, da sie das während ihres gesamten Urlaubs noch nicht gemacht hatten. Für mich ist das mittlerweile eine Selbstverständlichkeit fürs Essen am Boden zu sitzen, aber so wird mir nochmal bewusst, wie anders als "gewöhnliche Touristen" ich dank meiner omanischen Freunde das Land in den vergangenen Wochen kennenlernen durfte.Read more

    • Day41

      Ansonsten erkunden wir die Stadt noch ein wenig - allerdings passen wir uns nach einer Woche schon deutlich mehr den omanischen Verhältnissen an und erkunden die Stadt nicht zu Fuß, sondern mit dem Auto. An jeder Ecke findet man verzierte Türen, traditionelle arabische Baukunst und malerische Häuser! Man kann sich fast zurück in die Zeit versetzen, als hier die ganze Stadt vom Handel nur so pulsiert haben muss.
      Als wir nach Hause zurückkommen dürfen wir uns auf ein weiteres Highlight freuen, denn Khalid hat für "unsere kleine Familie" - also Martin und mich sowie Christina ein Grillen angekündigt. Und natürlich, wir sind ja Profis - wird auf dem Boden gegessen. Fühle mich hier bei Khalid fast schon wie zu Hause und ich glaube auch er genießt es gerade nicht alleine in dem großen Haus zu wohnen.
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    • Day41

      Nach der Stärkung beim Mittagessen fahren Martin und ich noch weiter in die Hafenstadt Sur. Hier wollten wir eigentlich die Dhau-Werften mit angeschlossenem Museum besichtigen, aber wie es unser Glück aktuell in manchen Dingen nicht so gut mit uns meint, ist das Museum aufgrund von Renovierungen aktuell leider geschlossen. Naja, auch von außen betrachtet kann man die alten Handelsschiffe etwas beobachten und als wir etwas weiter herumspazieren, entdecken wir noch eine Art Schreinerei oder Ähnliches, in welcher tatsächlich noch Holzschiffe hergestellt werden. So erkunden wir das Gelände, können sogar in eines der Schiffe hineinklettern und man hat von oben auch einen hervorragenden Blick auf das blaue Meer und die Hafenstadt. Meint es das Glück doch ganz gut mit uns!Read more

    You might also know this place by the following names:

    Ar Ruşāgh, Ar Rusagh, الرصاغ

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