Oman
Old Muscat

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Travelers at this place
    • Day72

      Zwischen Arbeit und Vergnügen

      October 12, 2021 in Oman ⋅ ☀️ 32 °C

      Montag 11.10.2021
      Die Arbeit lässt uns auch im Oman nicht ruhen. Um vier Uhr in der Früh stolperten wir aus unserem Schlafgemach, um uns gleich wieder, zehn Schritte weiter, vor den Bildschirm zu pflanzen.
      Heute waren wir jedoch frohen Mutes, da wir am Abend Hilal und Jamal treffen wollten, welche uns durch Muskat führen wollen.
      Diese zwei Einheimischen trafen wir zuvor am Samstag, als sie uns den Weg zum Souq in Mutrah zeigten.
      Hilal übernahm die Führung und chauffierte uns in seinem edlen Mercedes zu einigen Sehenswürdigkeiten, wie dem Palast des Sultans oder zu schönen Aussichtspunkten.
      Während der dreistündigen Führung erfuhren wir so einiges über den Oman und die beiden Freunde.
      Jamal zum Beispiel, kommt aus einer Familie der Bedouinen und wird uns vielleicht sogar noch in sein ehemaliges Dorf führen, welches in der Wüste liegt. Jamal, auch Chemie-Lehrer, ist einer grosser Fan vom Schweizer Fussballer Shakiri. Auch sonst ist er eine Person mit grossem Herz!
      Hilal wiederum ist Vater von drei Kindern und hat gerade eben die Prüfung zum Flugzeugingenieur abgelegt.
      Die Zwei sind hervorragende Beispiele für das freundliche und hilfsbereite omanische Volk.
      Nach der Rour lud uns Hilal zu einem typischen Barbecue am Strassenrand ein.

      Dienstag 12.10.2021
      Arbeiten und Reisen gleichzeitig kann sehr anstrengend und ermüdend sein.
      Der Dienstag entpuppt sich regelmäßig als Hass-Tag für Ephraim (arabisch Ibrahim). Viele Online-Stunden, welche nicht selten in Frust enden, zehren an den Nerven. Schlecht gelaunt trottet Ephraim hinter Xenia nach, die eine geniale Wanderung herauspickte (Wanderung nach Riyam, c38, durch die felsige Landschaft gleich östlich von Muskat).
      Der Weg zog sich entlang eines Rinnsals von einem Bergbach. Nicht selten ist man zur Kletterpartie gezwungen, was aber den Spaßfaktor sehr erhöht. Ephraim ist der lebende Beweis, dass diese Wanderung auch mit Babouches möglich ist.
      Leider haben wir den frühen Sonnenuntergang um 18:00 nicht eingeplant, was uns zur verfrühten Umkehr zwingt.
      So langsam hat sich die Laune von Ephraim wieder gehoben. Sie stieg sogar zu einem Glücksrausch hoch, als wir am gleichen Abend noch Tickets für das WM Qualifikationsspiel Oman gegen Vietnam für 5Rial(ca. 12Fr.) ergatterten. Die Stimmung im Sultan Qaboos-Stadion war grandios und wurde durch die fröhlichen Gesänge der royalen omanischen Fans unterstrichen. Eingedeckt mit süßen Maiskörnern und Sonnenblumenkernen genossen wir das sportliche Ereignis. Notiz am Rande: Oman ging als Sieger der Party hervor.
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    • Day76

      R0ADTRIP Tag 1

      October 16, 2021 in Oman ⋅ ☀️ 32 °C

      „Dort, schau! Da ist gerade einer aus dem Wasser gesprungen!“ Völlig begeistert zeigte ich mit dem Finger in Richtung Meer. Seit bald einer Stunde richteten wir unseren Blick gebannt auf das Wasser, unter uns schwanke der zweifache Aussenborder im Rhythmus der Wellen und über uns brütete die Sonne unermüdlich. Hin & wieder tauchte ein Vogel ins Wasser, um kurz darauf mit einem Fisch wieder aufzutauchen. Und dann, endlich: Delfine! Wir konnten unser Glück kaum fassen, als wir vereinzelte Exemplare erspähten, welche sich gleichermassen an den Sardinen labten, wie zuvor die Vögel. Just in dem Moment, als wir uns auf das Bug verlegten, wurden die Meeressäuger auf uns aufmerksam und näherten sich neugierig. Die ganze „Besatzung“ war völlig aus dem Häuschen. Zuerst einer, dann zwei, dann drei und schlussendlich schwamm eine ganze Delfinschule neben uns her. Immer wieder tauchte einer aus dem Wasser empor, um gleich darauf wieder abzutauchen, eine Kurve zu schlagen, unter unserem Boot durchzusausen und wieder aufzutauchen. Unglaubliche 80km/h kann ein Tier an Höchstgeschwindigkeit erreichen.
      Auf dem Rückweg spritzte die Gischt am Board des Schiffes hoch & gab uns eine willkommene Abkühlung. Kurze Zeit später durften wir kopfüber ins Meer stürzen, um die Unterwasserwelt noch durch die Taucherbrille zu betrachten. Schwimmend erforschten wir Riffe, in welchen sich viele bunte Fische tummelten. Ephraim entdeckte sogar eine junge Wasserschlange. Viel zu schnell war die Zeit um & wir mussten von Board. Nach einem zusammengewürfelten Mittagessen im Schatten, durchquerten wir abermals Muskat, um in unser wunderschönes Hotel einzuchecken. Unser Zimmer befand sich auf dem selben Stockwerk, wie das Fitnesscenter des Hotels. Wenn das mal kein Wink mit dem Zaunpfahl ist?! Gedacht, getan! Nach kurzem Rast schlüpften wir in unser Sportdress & jagten auf dem Laufband unseren Puls hoch. Den Blick stets auf den Himmel gerichtet, indem die schwindende Sonne den Abendhimmel in die schönsten Farben tunkte….
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      Traveler

      😍😍

      10/18/21Reply
      Traveler

      🥰🥰🥰

      10/18/21Reply
      Traveler

      So schön . Das sind Erlaubnise die ihr nie vergessen werdet. Geniesst es 😊🌞

      10/19/21Reply
       
    • Day77

      R0ADTRIP Tag 2

      October 17, 2021 in Oman ⋅ ☀️ 32 °C

      Sultan Qaboos liess von 1995-2001 eines der bedeutendsten Bauwerke im Oman errichten. Gesäumt von 5 Minaretten, welche die 5 Säulen des Islamischen Glaube repräsentieren sollten, ragt eine gigantische, golden schimmernde Kuppe in die Höhe.
      Der überwältigende Anblick der Moschee und unsere zu genüge verfügbare Zeit liess uns zu einem eigenen Bericht verleiten.
      Der Eintritt in das gigantische Gebäude war gar nicht Mal so einfach, brauchte es doch 3 Anläufe, bis man uns Zutritt gewährte. Nachdem wir endlich zur richtigen Zeit da und wirklich passend angezogen waren, durften wir das Gelände betreten. Zum Glück war Xenia mit Ephraim da, denn ohne einen Begleiter mit Penis (Achtung Sarkasmus) wäre ihr der Zutritt verweigert worden...
      Zuerst mussten wir uns, wie es in jeder Moschee üblich ist, unserer Schuhe entledigen. Der nächste Weg führte uns in eine kleinere Halle. Diese war eher spärlich verziert und nicht so imposant, wie wir erwartet hatten. Später fanden wir heraus, dass dies die Gebetshalle für das weibliche Geschlecht ist.
      Schnell wurde uns mitgeteilt, das der eigentlich Raum der Begierde auf der anderen Seite sei.
      Da standen wir nun auf dem knapp 4'300 quadratmeter grossen und 22 Tonnen schweren Teppich und konnten den Mund vor Staunen nicht mehr schliessen. Automatisch hob sich unser Blick zum riesigen Kronleuchter, welcher ein Gewicht von 8 Tonnen wiegt und mit 1'122 Lampen bekleidet ist.
      Das ganze Gebilde hat nur einen Zweck, nämlich zu beeindrucken. Das ist dem Sultan seelig gelungen!
      Eine totale Reizüberflutung herrscht in dem Raum, in dem nur (Achtung erneuter Sarkasmus) das starke Geschlecht beten darf. Mit Worten ist der Anblick nicht zu beschreiben. Vielleicht helfen einige Fotos.
      Die Hürde, dreimal auf den Weg zur Moschee zu machen hat sich wirklich gelohnt & schliesslich sind aller guten Dinge drei!

      Aller guten Dinge sind drei war für uns leider auch angesagt, nachdem wir für einen einfachen Fahrzeugwechsel am Flughafen 3h benötigt haben.... Naja solche Tiefschläge gehören einfach auch zur Reise. Kleine Aufmunterung, wir bekamen einen nigelnagelneuen Mitshubishi frotrunner. Das ist doch auch was. 😁
      Mit soeben genanntem spurten wir auf der Road to Fins, mit Zwischenstop an einem Eindrücklichen Doline (Sinkhole), nach Rash Al Had. Xenia liess kurz die Hüllen fallen und kühlte sich im klaren, leicht salzigen Wasser, welches durch unterirdische Gänge vom Meer gespiesen wird, mit einen kurzen Schwumm ab.

      Überraschenderweise hielt dieser bereits sehr ereignisreiche Tag noch ein weiteres Ereignis für uns bereit. Über inexistente Strassen bahnten wir uns einen "Weg" zum Hotel. Kaum eingetroffen, wurden wir auch schon gefragt, ob wir Schildkröten sehen wollen. Hand drauf & los gings. Auf der Rückbank des ortskundigen Fayal Alharbi kurvten wir entlang des Strandes, auf der Suche nach den gepanzerten Vierbeinern. Kurze Zeit darauf beobachteten wir bereits eine Meeresschildkröte beim Ausheben eines Sandlochs, welches dann als Nest zur Eiablage dienen sollte. Da bald Vollmond ist, blieb dies auch die einzige Schildkröte, der wir begegneten. Das gesehene Exemplar
      muss jedoch das vierzigste Lebensjahr bereits überschritten haben, denn erst danach begeben sich die weiblichen Schildkröten an Land, um ihre Eier abzulegen. Die Männchen verlassen das Meer nie mehr im Leben. Aufgrund der Lichtverschmutzung naheliegender Häuser & Hotels verirren sich die frisch geschlüpften Jungtiere und enden auf Strassen oder gar auf dem Parkplatz vor unserem Hotel. Drei davon wurden da aufgelesen & werden (hoffentlich) bald dem Meer übergeben…
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      Traveler

      Hübsches Paar

      10/22/21Reply
       
    • Day13

      National Museum + Mutrah Hike

      April 13 in Oman ⋅ ☀️ 95 °F

      Went to the National Museum. It had lots of cool stuff, but the other museum I went to explained things better. Later on, hiked from Riyam to Mutrah with Mohamed. Afterwards, we got Egyptian food, went to the mall, then ate Egyptian dessert.Read more

      Traveler

      Their version of macaroni & cheese?

      4/14/22Reply
      Traveler

      Funny, that’s the motto for the year for our church: “together in Christ” 🤣

      4/14/22Reply
      Traveler

      Apple Valley? 🤣

      4/14/22Reply
      3 more comments
       
    • Day9

      C38

      November 15 in Oman ⋅ ☀️ 30 °C

      Der letzte Punkt auf meiner omanischen To-do-Liste: Der C38 Hike durch die Berge um Matrah. 2019 hab ich ihn geliebt, heute eher so naaaja… Ob ich vom Weg abgekommen bin oder über einige hundert Meter keine Markierung war, weiß ich nicht. Aufgrund der brutalen Hitze (34Grad), Mittagssonne und begrenztem Wasser hab ich beschlossen umzudrehen. Endlich zurück auf dem Weg bieg ich auf den C39a ab - guter Kompromiss, so fühlt sichs nicht ganz so nach „aufgeben“ an.
      Als mich dann aus der Ferne ein aggressives Wildhunderudel anbellt bekomm ich endgültig Angst und werd immer schneller. Am Ende ist ein alter Friedhof und man stolpert über sämtliche Knochen. Den Wirbel hätt ich am liebsten als Souvenier eingepackt 🤫
      Schnell unter die Dusche, Futter schnappen und los geht die 8 Stunden Busfahrt retour nach Dubai.
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      Traveler

      Gute Reise🚌

      Liebe Grüße und alles Gute für deine Reise aus dem Nebel, Fritz! [Fritz Reimair]

       
    • Day4

      Mutrah Souq

      November 10 in Oman ⋅ ☀️ 30 °C

      Heute bin ich einige Kilometer durch den Stadtteil Mutrah spaziert. Hier ist auch der berühmte Souq von Maskat. Wie immer wird man alle 3 Meter in einen kleinen Laden „gezogen“, ich hab mich allerdings nur für die Katzen interessiert und hatte schnell die Schnauze voll von dem Trubel. Dann bin ich schnell in die kleinen Wohngassen dahinter abgebogen, dort verirrt sich, den Blicken der Bewohner nach, eher selten ein Touri hin. Umso mehr kann ichs genießen. Ein kleiner Aufstieg zum Mutrah Fort ist natürlich auch drinnen.
      Da die Möglichkeiten für Unternehmungen in der Stadt sehr eingeschränkt sind hab ich den Abend am Dach von meiner Unterkunft verbracht und den Ausblick auf eine Moschee genossen.
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      Traveler

      so schööön!🥰

      Liebe Olivia du bist ne Wucht 👍🏻😊 weiterhin viel Mut ! 😊🙋🏻‍♀️😘 [Andrea Retschitzegge]

      Traveler

      Sieht ja supertoll aus, Liebe Olivia.viele Grüße

       
    • Day74

      Zwischen Hummus & Fladenbrot

      October 14, 2021 in Oman ⋅ ☀️ 31 °C

      Mittwoch, 14.10.2021
      Nach einer geballten Ladung Arbeit haben wir uns in ein libanesisches Restaurant, gleich bei uns um die Ecke, zurückgezogen, um die bevorstehende Woche zu planen. Neben Hummus, Fladenbrot und zweierlei Hauptgang und legten wir unsere sieben Sachen auf die Tafel. Flyer, Tipps von Bekannten & einheimischen, sowie zig Reiseblogs wurden durchgekämmt und man sah unsere Köpfe förmlich rauchen, wie die örtlich beliebten Wasserpfeifen. Ob dies nun an der Schärfe des Essens oder unserer effizienten Vorgehensweise lag, lässt sich Nachhinein nicht mehr beurteilen… Mit neuen Reiseplänen im Sack und mit gefüllten Bäuchen legten wir uns frühzeitig schlafen. In den frühen Morgenstunden des Folgetages sind wir nämlich schon wieder in unserer Pflicht und unterrichten indonesische Schülerinnen und Schüler.

      Donnerstag, 14.10.2021
      Als wir Besagtes erledigt hatten, kochte uns Ephraim ein leckeres Mittagessen, verfeinert mit allerlei fremdartigen Gewürzen, welche unsere Airbnb-Küche bereithielt. Kurze Zeit später tat mir auch schon durch die Tore des Nationalmuseums, welche sich auf der gegenüberliegenden Strassenseite, der pompösen Residenz des Sultans befindet. Hier herrschte der vom ganzen Volk geliebte Sultan Qaboos für mehr als 50 Jahre, bis er vor drei Jahren verstarb.
      Fun Fact 1: Gemäss unserem omanischen Freund, Jamal, hatte der Sultan seinerzeit sämtliche Süssigkeiten aus der Schweiz einfliegen lassen. Er sei ein ziemliches Leckermaul gewesen und die Schweizer Schokolade hatte ihm sehr gemundet.
      Fun Fact 2: Es heisst, dass vor der grossartigen Herrschaft von Sultan Qaboos nur vier Strassen in ganz Oman existierten.

      Das Nationalmuseum überraschte uns
      mit seiner sehr modernen & fundierten Einrichtung. Beim Durchqueren der einzelnen Galerien liessen wir uns mit vielen historischen Quellen berieseln. Unter anderem fanden wir auch einen Grund für die unendliche Gastfreundschaft der Omanis: Vor langer Zeit stand der Kontakt zu Mitmenschen im Vordergrund. Dazu kam, dass Reisende oftmals die einzigen Überbringer von Neuigkeiten waren. Bei der Ankunft wurden diese mit Kaffee und Datteln empfangen. Diese Kultur der Gastfreundschaft ist tief verankert & auch heute Teil der omanischen Kultur, die gerne gelebt wird. Auch der familiäre Zusammenhalt hat bei den Omanis grossen Stellenwert. Deswegen wird auch gemeinsam aus der selben Platte gespeist, um die sich die Familie gesellt. Nicht weiter verwunderlich, dass es dann bei grossen Anlässen riesige Kochtöpfe & Platten braucht. Die Töpfe werden manchmal so schwer, dass es die Kraft zweier Männer braucht, um die Speise zu servieren. Gegessen wird übrigens von Hand & zwar nur mit der rechten. Diese ist
      die reine Hand. An Hochzeiten, Festen & am Markttag tragen die Omanis einen teuren Krumdolch aus Silber. Dieser wird an einem Gurt um ihr Kleid (Dishdasha) geschnallt. Auch der Haupt ist bei Männern, sowie Frauen bedeckt.

      Um unseren historischen Horizont nochmals ein bisschen zu erweitern, führten uns steinige Treppenstufen zur Muttrah Fort hinauf - einer Festung, welche ca. 1580 von den Portugiesen bei ihren zahlreichen Seefahrten & Eroberungen gebaut wurden. Die Omanis spielten eine grosse Rolle als Zwischenhändler im Indienhandel, eine Position, welche die Europäer damals selbst übernehmen wollten….

      P.S. Während wir die Schatten der Burgwände geniessen und diesen Eintrag verfassen, taucht im Hafenwasser unter uns, friedlich eine Schildkröte auf & wieder unter. Hach Oman you awesome wild guess!
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    • Day4

      Muscat Ankunft

      November 7, 2021 in Oman ⋅ ☀️ 29 °C

      Nach dem Frühstück fahren wir aus der Wüste raus, verabschieden uns und ich mache mich auf den Weg zum Wadi Bani Kahlid.
      Merke: im Oman sollte man Google nicht vertrauen. Ich habe nämlich über 1,5 Stunden damit verloren den richtigen Weg zu diesem Wadi zu finden.
      Das Navi führte mich auf die Autobahn und wollte dann, dass ich plötzlich links abbiege - woher soll es auch wissen, dass ich nicht Kit dabei habe?!
      Ich fahre also weiter geradeaus, denn in diese Richtung zeigen die Schilder. Als sich Google aktualisiert und aus 30 Minuten 54 werden, entscheide ich mich doch wieder umzudrehen und die Abfahrt zu nehmen, an der ich hätte Richtung Westen fahren sollen.
      Das Spiel mache ich 3 Mal, sodass ich hin und her fahre und kurz davor bin aufzugeben. Jedes Mal wird die Fahrtdauer nämlich nur länger und ich umso unsicherer, welche Richtung denn die Richtige ist.
      Doch dann halte ich einfach an der nächsten Tankstelle und frage oldschool nach dem Weg - siehe da: Google wollte mich immer wieder zurück schicken.
      Heute scheint nicht so mein Tag zu sein, denn ich halte am (vermeintlichen) Parkplatz,  folge den bunt bemalten Steinen, denn die weisen einem den Weg zu den Sehenswürdigkeiten, finde aber den großen "Pool" nicht und zweifel schon an mir. Ich bin eben an 4 Männern vorbei gelaufen, habe sie aber nicht angesprochen, denn ich habe gelesen man möge sich eher zurückhaltend verhalten und die Menschen auf einen zukommen lassen. Ich laufe also wieder zurück und denke mir: "Wadi Bani Khalid, dann eben nicht!"
      Ein netter Mann spricht mich an und so frage ich ihn nach dem Weg. Ich müsse noch 2 km mit dem Auto weiter fahren sagt er und begleitet mich zurück. Wie nett, denke ich mal wieder.
      Man könnte in dem Wadi baden gehen und ich hatte mir extra einen Badeanzug mit Beinanschluss gekauft, fühle mich aber nicht wohl dort einfach so schwimmen zu gehen und wollte nur einen kurzen Halt einlegen.

      Ich fahre also weiter Richtung Muscat und komme nach ca. 3 Stunden Fahrt am National Museum an. Ich kann wirklich nichts an alten Krügen, Steinen, Münzen etc. finden, schlendere nur kurz durch das Museum, besichtige den Palast und fahre ins Hotel, das direkt an der Mutrah Corniche gelegen ist.
      Ich esse indisch zu Abend und liege nun etwas erschöpft im Bett und freue mich auf den morgigen Tag in Muscat.
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      Traveler

      Ein Herz ❤

      11/7/21Reply
      Traveler

      Das war mir gar nicht aufgefallen 🙂 also ist es für dich

      11/7/21Reply
      Traveler

      🙏🏻😘

      11/8/21Reply

      Oasis [Agis]

      11/7/21Reply
       
    • Day1

      Willkommen im Oman

      November 4, 2019 in Oman ⋅ ⛅ 27 °C

      Der Flug verläuft sehr ruhig und wir können auch ein bisschen Schlaf nachholen. Das Essen ist lecker, wenn auch erstaunlich scharf, wir haben ausreichend Platz und stimmen uns mit Aladdin auf den Urlaub ein.
      Um 22.40 landen wir, von der Verspätung haben wir leider nichts ausgeholt. Die Passkontrolle zieht sich etwas, aber dadurch ist dann unser Gepäck schon da. Unser Taxifahrer gibt uns schon eine erste kleine Stadttour und erklärt die Gebäude links und rechts. Wir checken im Interconti ein, sehr nobel und sehr schick, und fallen ziemlich erschöpft ins Bett, denn mittlerweile ist es schon nach Mitternacht.
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      Traveler

      Habt ihr noch Untermieter?

      11/8/19Reply
      Traveler

      Na man weiß ja nie, ob der Sultan nicht vorbei kommt!

      11/11/19Reply
       
    • Day2

      Muscat

      November 5, 2019 in Oman ⋅ ⛅ 28 °C

      Wir hätten gerne noch länger geschlafen, aber wir wollen heute ja noch etwas Sightseeing machen, bevor wir unser Auto abholen. Wir genießen das reichhaltige Frühstück, checken aus und machen uns auf den Weg.
      Nicht weit von unserem Hotel liegt die Oper von Mascat, die wir uns als erstes anschauen wollen. Sie wurde 2011 eröffnet. Eine Tradition für Oper gibt es im Oman nicht, aber der Sultan befand, dass es sich für eine Stadt von Welt gehört ein Opernhaus zu haben. Das Gebäude ist riesig, der Marmor spiegelt so sehr, dass es fast blendet und man könnte getrost vom Boden essen, so sauber ist es. Wir laufen durch den Innenhof, hinein dürfen wir aber nur mit Führung. Auch in den Haupteingang scheinen wir nicht zu dürfen, zumindest macht uns eine Aufsichtsdame darauf aufmerksam, dass wir hier nicht sein dürften. Den Ausgang zu finden ist nicht so einfach, wie wir gedacht haben. Wir irren etwas verloren von links nach rechts, stoßen auf das Parkhaus, da kommt man aber auch nicht auf die Straße... schließlich landen wir im angeschlossen Einkaufscenter, aber auch von da ist der Ausgang nicht so leicht zu finden. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass außer uns im Grunde eh niemand läuft. Die Taxifahrer können es auch nicht glauben und alle paar Minuten hält einer an und fragt, ob wir mitfahren wollen.
      Nachdem wir schließlich den Weg auf die Straße gefunden haben, schnappen wir uns tatsächlich ein Taxi und machen uns auf den Weg Richtung „Altstadt“. In Anführungszeichen deswegen, da Muscat nicht wirklich eine Altstadt hat. Die meisten alten Wohnhäuser und der Souq (Markt) wurden Mitte der 1980er abgerissen um Platz für den neuen Sultanspalast und seinen Diwan, seine Angestellten, zu machen.
      Unser Taxi scheint im Übrigen auch das Büro unseres Fahrers zu sein, auf jeden Fall muss er überhaupt erstmal Platz machen für uns. Ein Taxameter gibt es nicht, das ist aber wohl normal, wie wir (später) unserem Reiseführer entnehmen. Stattdessen wir der Preis verhandelt, was Addi intuitiv richtig macht.
      Nach ca. 20 min Fahrt kommen wir am Sultanspalast an, für ca. 11,50€. Also nicht übermäßig günstig, aber ok. Zu dem beeindruckenden Palast führt eine Prachtstraße, die allerdings für den Autoverkehr gesperrt ist. Links und rechts ist diese von einem langen Säulengang mit spiegelnden Marmorboden gesäumt.
      Wer hier nun Touristenmassen erwartet hat, wird eines besseren belehrt. Ein paar einzelne Besucher, unter anderem ein junges Paar mit kleinem Kind, was wir aus dem Flieger gestern wieder erkennen. Sie scheinen sich einen Omani als Führer gebucht zu haben (was wir immer wieder beobachten), der auch den kleinen Sohn trägt. Als der Kleine später ein paar Schritte läuft und die Mama ihn dann wieder hoch nehmen möchte, stimmt er Gebrüll an und möchte lieber wieder zu seinem neuen Freund auf den Arm :)
      Vom Palast ausgehend orientieren wir uns mithilfe unseres Reiseführers von Gebäude zu Gebäude. Was auffällt ist, dass es keinen einzigen Laden, Café oder Restaurant gibt. Nicht einmal Wasser kann man kaufen. Schließlich kommen wir auf der Rückseite des Palastkomplexes an, wo man einen schönen Blick aufs Meer und die beiden Forts hat, die die Altstadt links und rechts begrenzen.
      Mittlerweile ist es 13h und eigentlich haben wir jetzt alles gesehen. Wir versuchen die Mietwagenfirma zu erreichen, ob wir vielleicht schon früher das Auto abholen können. Nach einigem Hin und Her einigen wir uns, dass sie uns um 15.15h im Hotel abholen und zum Auto bringen, also nicht wirklich viel früher.
      Wir entscheiden uns daher, noch einen Abstecher in die Nachbarstadt Mutrah zu machen. Taxi bestiegen, Fahrtpreis verhandelt, wir fühlen uns schon wie Experten. Mutrah ist bekannt für seinen quirligen Souq, der nun hier angesiedelt ist, nachdem er in Mascat dem Palast weichen musste. Leider ist dieser über die Mittagszeit geschlossen und auch der Fischmarkt ist schon zu. Wir schlendern trotzdem die schöne Promenade entlang und bestaunen die Yacht des Sultans, die im Hafen vor Anker liegt, wie uns unser Taxifahrer erklärt. Wir laufen durch die engen Gassen des Souqs und können uns lebhaft vorstellen, was hier los ist, wenn die unzähligen Läden geöffnet sind.
      Dann machen wir uns auf den Weg zum Hotel. Wir stecken etwas im Feierabendverkehr und da ruft auch schon unser Abholservice an, sogar noch 10 min vor der verabredeten Zeit - gerade als wir uns überlegt haben, ob die Omanis wohl ein pünktliches Volk sind...
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    You might also know this place by the following names:

    Old Muscat

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