Oman
Muḩāfaz̧at Masqaţ

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Top 10 Travel Destinations Muḩāfaz̧at Masqaţ

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169 travelers at this place

  • Day25

    Laaaaaand in Sicht

    March 7 in Oman ⋅ ☀️ 27 °C

    Endlich dürfen wir wieder an Land, Muskat im Oman 🇴🇲.
    Allerdings müssen gewisse Landsleute 🇮🇹 🇰🇷 🇨🇳 auf dem Schiff bleiben.
    Mache eine Stadtrundfahrt und suche vergebens einen „normalen“ Laden wo ich diverse Kosmetika kaufen kann😳
    Chedi Hotel nächste Woche 👍🏻
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  • Day38

    Muskat Sightseeing

    October 30, 2019 in Oman ⋅ ☀️ 29 °C

    Wir sparen uns die teure Hop-on Hop-off Bustour, schließlich haben wir ein eigenes Auto. Also spielt Sabrina Busfahrer und wir fahren die Orte ab, an die uns auch der Bus bringen würde. Nur besser, da wir in unserem eigenen Tempo - und jeweils bis vor die Haustür - fahren können 😜

    Wir sehen Unspektakuläres wie das Parlamentsgebäude, diverse Stadtautobahnen und den Business District, aber auch Highlights wie den Palast des Sultans und die Marina. Hier lassen wir uns zum Lunch nieder und genießen chillige Musik, sehr gutes Essen und sehr guten Espresso (ja, das ist erwähnenswert im Land des Löslichen Kaffees und Tees).

    Gleich am frühen Morgen besuchen wir übrigens die Grand Mosque - und sie ist wirklich riesig. In der Moschee liegt der zweitgrößte handgewebte Teppich und hängt der zweitgrößte Kronleuchter der Welt (wo der jeweils größte ist? Keine Ahnung, aber mit großer Wahrscheinlichkeit in Dubai 😂). Wir bekommen noch ein bisschen Religionsunterricht von einem Moslem, der uns über den Islam aufklärt und uns auch gleich mal den Koran schenken will 📓 Wir lehnen dankend ab - wegen der kleinen Rucksäcke und der weiten Reise die uns noch bevorsteht 😉

    Am Abend gehen wir in ein Local Omani Restaurant essen. Bedeutet: Wir sitzen auf dem Boden in einem eigenen Essensraum und essen mit den Händen. Wir probieren „Shoowa“, ein über 24h im Bananenblatt gegartes Rindfleisch (Slow Cooked), Awaal (getrockneter Hai in Zitronen-Wasser) und Reis mit Lamm. Ach so, Hummus mit omanischem Fladenbrot sowie ein Salat darf natürlich auch nicht fehlen. Alles in allem sehr reichlich, auch wenn Sabrina mit dem Angebot nicht so zufrieden ist und sich am Hummus und Brot bedient 😅

    PS: Unsere Abendlektüre heute ist das Buch „Understanding Islam“, welches Rouven gerade fleißig studiert (Geschenk des netten Moslems aus der Grand Mosque). 📚
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  • Day3

    Tag 2 & 3

    January 10, 2019 in Oman ⋅ 🌙 22 °C

    Oman, wir mögen dich 😉
    Zwei weitere Tage sind vorbei und langsam fühlen wir uns schon fast heimisch hier... chch 😆
    Spass beiseite...
    Was war nun alles los?
    Leider haben wir immer noch etwas Mühe mit dem Jetlag und dem Temperaturunterschied (+27°C). Wie wir das merken. Wir mögen nicht essen und wollen immer zur falschen Zeit schlafen. So kam es, dass wir gestern nach einem gemütlichen Strandausflug am Vormittag und einem Imbiss mit Kamelfleisch, den Nachmittag verschlafen haben.
    Energiegeladen starteten wir wieder in den Abend. Also zogen wir los ins Kareen. Dort genossen wir einen wunderbaren Abend mit tollem Ambiente und gutem Orientalischem Essen. Würden wir jederzeit wieder hin. Wasserpfeife und frischer Tee inklusive.😊
    Leider spürten wir danach im Bett den Nachmittagsschlaf. War nix mehr mit einschlafen bis 4am... 😅😅😅
    Dementsprechend müde waren wir dann auch heute morgen, als wir um 8:30am von Salim, unserem neuen Poolfreund, abgeholt wurden.
    Nun ja, einen hässlichen Kaffee später und etwas Sonne und Musik machten uns dann doch etwas munter und unser erster Stopp legten wir an einem kleinen Markt ein. Der war zwar süss, aber jetzt nicht soo speziell. Weiter gings in die Berge von Maskat und in eine Oase rein, zum Samail Fort (ca. 70km von Maskat entfernt).
    Diese alte Festung hat es uns angetan und Salim, unser 21-jähriger Student, gestaltete den Rundgang interessant und unterhaltsam.
    Wieder im Auto sind wir dann bisschen planlos herumgefahren, resp. Salim hat sich verfahren... Glücklicherweise wohnt sein Cousin in dieser Region. Dieser kam uns dann retten und führte Salim aus dem "Halbstrassenwirrwarr" (die hören da oben irgendwie oft plötzlich im Nirgendwo auf) heraus. Auf dem Weg zu einem typischen Omanischen Bewässerungssystem, der Faladsch trafen wir heute unser gestriges Essen an. Flurina gefallen die Kamele so deutlich besser...
    Zu viert wanderten wir dann etwas durch die Gegend, unter Dattelpalmen und zwischen alten Häuserruinen, neben Ziegengehegen und Einheimischen umher.
    Danach verabschiedete sich unser neuer Begleiter wieder und Salim fuhr uns weiter zu einem öffentlichen, aber sehr kleinen Bad in Ghala. Die Geschlechter sind hier NATÜRLICH auch getrennt. Flurina gesellte sich dann auch gerne für ein kurzes Bad zu den anwesenden Frauen. Scheinbar wird die Quelle nicht nur zum Baden benutzt sondern ebenfalls zum Waschen.
    10 Minuten später waren wir dann aber auch schon wieder auf dem Weg. Wir waren nicht unglücklich, als wir wieder in unserer Unterkunft, dem Rimal 1 angekommen sind.
    Nach etwas Erholung und immer noch mit ziemlich nüchternem Magen (wir mögen einfach nich wirklich essen...) machten wir uns vorher wieder auf den Weg. Heute Abend zog es uns ins Vietel Qurum, wo wir den Abend mit stundenlangem Rumknabbern an kleinen Portionen, Tee, Wasserpfeiffe und Patience verbrachten. Nun wieder im Bett und gespannt auf Morgen. 🙌🙆
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  • Day15

    Bimmah Sinkhole und Al Sifah Beach

    January 10 in Oman ⋅ ☀️ 25 °C

    Unsere Reise neigt sich dem Ende zu und so lassen wir es die letzten Tage ruhig angehen. Eigentlich wollten wir uns heut noch über abenteuerliche Straßen und Wege zu den malerischen Dörfern und spektakulären Wasserpools des Wadi Tiwi durchschlagen, aber wir entscheiden uns für eine gemütlichere Alternative.
    Als erstes besuchen wir das Bimmah Sinkhole. Was das ist? Letztendlich sowas wie die Zenoten in Mexiko: die Decke einer unterirdischen Höhle stürzt ein und hinterlässt ein Loch im Boden, das sich mit Wasser füllt. Das ist auch hier vor langer Zeit passiert. Ein herrlicher Platz um sich abzukühlen und im klaren Wasser eine Runde zu schwimmen. ☺️
    Das tun auch zwei junge Palästinenser, mit denen wir ins Gespräch kommen. Der eine lebt in der Schweiz, der andere schon über 20 Jahre im Oman. Es ist immer wieder schön, sich über den üblichen Smalltalk hinaus mit Menschen aus andern Kulturkreisen auszutauschen und so entwickelt sich ein tolles Gespräch über sprichwörtlich Gott und die Welt. Wir laden beide nach München ein und vielleicht klappt ja mal ein Wiedersehen. 👍

    Danach geht’s wieder an den Strand! Und schon die Fahrt nach Al Sifah ist wunderschön. Google lotst uns zwar erst auf eine Straße, die es nach 500 Metern nicht mehr gibt 😂, aber wir landen so auf einem Umweg, der sich durch traumhafte Berglandschaft, immer im breiten Talgrund entlang eines ausgetrockneten Flussbetts zieht. Manchmal lohnt es sich, auch mal vermeintlich falsch abzubiegen. 😬
    In Al Sifah angekommen, finden wir einen geschützten Platz am Strand und richten unser Abendessen her. Es ist die letzte Camping-Nacht und somit steht Resteverwertung auf dem Plan. Mit dem übrigen Mehl, unseren Resten aus der Kühlbox und einer Dose Thunfisch zaubern wir uns leckere gefüllte Brote. Eigentlich schon ganz ordentlich für ein Überbleibsel-Menü. Aber dann werden wir wieder von der unfassbaren Gastfreundschaft der Omanis überrascht: ein Einheimischer parkt seinen Jeep neben uns, steigt aus, begrüßt uns herzlich und bringt uns einen frischen Fisch! Geschuppt, ausgenommen, fertig unser Resteessen zum Galadinner zu verwandeln. Wie toll! 😊 15 Minuten später dann das gleiche Spiel: der Einheimische parkt wieder neben uns und bringt uns Feuerholz. Viel besseres als das was Pit in mühseliger Suche am Strand finden konnte. Wahnsinn! 😬 Und wir bekommen auch etwas skurril-gespenstische Info zu unserem Campingplatz. Unser Gast deutet auf mehrere rechteckig angeordnete Steine ca. 5 Meter von unserem Auto entfernt. Was es damit auf sich hat, erklärt er Pit so: er macht mit seiner Hand eine kleine Mulde im Sand, legt den Kopf quer und deutet einen „schlafenden“ Menschen an und schaufelt dann mit der Hand die Mulde wieder zu. Oookkkkeeeyyyy hier liegt also ein Toter im Sand (oder jemand schläft da unten - ähm eher unwahrscheinlich 😂). Uns wird noch eine fauchende Schlange in Pantomime dargestellt und somit wissen wir jetzt auch wie der arme Mensch gestorben ist. Aha... wollen wir überhaupt so viel Info zu unserem Nachtlager??? 😉
    Nach dem Essen bekommen wir dann noch einmal von unserem neuen Freund Besuch (wie ihr schon merkt, haben wir leider seinen Namen vergessen) und er bringt uns Tee und bleibt nun auch länger. Dank dem Google Übersetzer können wir uns sogar halbwegs mit unserem Gast „unterhalten“ und erfahren, dass er Fischhändler aus Salalah im Süden des Omans ist. Sein Auto muss in Maskat zur Reparatur und er schläft auch hier am Strand. Obwohl viele Omanis mittlerweile gut Englisch sprechen, kann er weder richtig lesen oder schreiben, noch eine Fremdsprache sprechen. Aber mit viel Herzlichkeit und Humor und dem Handy in der Hand, verstehen wir uns ganz gut. Was für ein schöner letzter Camping-Abend. ☺️
    Wir entscheiden uns, unserem neuen Bekannten unsere zu viel gekauften Lebensmittel, das übrige Wasser und einige Dinge, die wir uns noch zum Campen besorgt hatten, zu schenken. Als er uns am nächsten Morgen Kaffee bringt und wir ihm unsere Vorratskiste überlassen, ist die Freude groß. Er bleibt noch ein bisschen und bringt Pit ein Spiel im Sand bei, es ist ähnlich unserer „Mühle“. Was für ein Erlebnis und was für eine spontane Gastfreundschaft. Davon kann man sich eine Scheibe abschneiden. 👍

    Unsere letzte Nacht verbringen wir nun in einem Resort am Strand nahe Maskat. Leider ist das Wetter schlecht, aber wir wollen uns bei durchweg Sonnenschein im Urlaub mal nicht über ein paar Tröpfchen Regen am letzten Tag beschweren.

    Oman, Du warst bezaubernd und unfassbar herzlich zu uns! Bis bald, Du hast zwei neue Freunde! ❤️
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  • Day36

    Dhow Werft & Sinkhole Pool

    October 28, 2019 in Oman ⋅ ☀️ 32 °C

    Nach 4 Tagen in Sur (ups, das war lang 🤭) machen wir uns heute auf den Weg nach Jebel Sinfah. Dort gönnen wir uns eine Nacht in einem richtig fetten Resort.
    Woher die Lust auf Pool kommt, wissen wir nicht, aber wir geben ihr gerne nach.

    Bevor wir Sur verlassen besichtigen wir die offene Dhow Werft. Hier werden in traditioneller Handarbeit die arabischen Dhow Schiffe hergestellt.
    Je nach Umfang der Arbeiten dauert die Produktion zwischen ein und zwei Jahren. Kosten starten bei 80TEUR und können bis zu einer Million betragen. Auftraggeber sind Quatar, Dubai usw. Wahnsinn!

    Auf dem weiteren Weg checken wir für einen kurzen „Tauchgang“ das Binmah Sinkhole ab. Ein natürlicher Pool (in einem „Loch“) nahe dem Meer, dessen Tiefe immernoch unbekannt ist.

    Highlight sind die kleinen Fische die dir sofort an den Füßen knabbern, sobald du aufhörst dich zu bewegen. Natural Fish Spa - und das ganz umsonst 👏🏼

    Die Zeit und Kulisse eignet sich perfekt für ein Unterwassershooting - wir üben schonmal für die weiteren Schnorchel und eventuell Tauchgänge.
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  • Day39

    Muskat: letzten Tage im Oman

    October 31, 2019 in Oman ⋅ ⛅ 29 °C

    Ich wollte gerade schon schreiben, dass wir es die letzten Tage haben ruhig angehen lassen. Aber so ganz stimmt das auch nicht.

    „Ruhig“ bedeutet mittlerweile nur, dass nicht ganz so viel los ist und vor allem nichts Unvorhergesehenes oder Katastrophales passiert.

    Unsere Reise ist ja nicht ausschließlich ein Urlaub. Es ist uns wichtig, die verschiedenen Kulturen, die wir erfahren, ein wenig besser zu begreifen. Der Weg führt uns daher in das Oman National Museum um die Entwicklung und Geschichte des Landes zu entdecken. So verstehen wir auch, weshalb das Land in den letzten Tagen geschmückt wird: nicht Weihnachten oder Halloween sind der Grund, sondern die Machtergreifung des Sultans am 18.11.1970.
    Ein „national holiday“, jedes Jahr für eine ganze Woche. Sultan Quaboos regiert seit 49 Jahren - Rekord für einen arabischen Herrscher. Das wird gefeiert!
    Uns wird aber auch klar, dass in einem monarchistischen System die Propaganda ein beliebtes und wirkungsvolles Mittel ist. Spätestens beim 15-minütigen Image-Film über den Oman, welchen wir uns im Museumseigenen Kino anschauen.

    Verstärkt wird der Eindruck durch unser Gespräch mit 3 Expats, die wir in unserem Airbnb kennenlernen und mit denen wir ein nettes Abendessen verbringen.
    1 Tunesierin, 1 Engländer, 1 Algerier und 2 Deutsche (wir) gehen im Oman Türkisch essen. 😂 Was erstmal wie die Einleitung zu einem schlechten Witz klingt, bringt uns viel Erkenntnis. Zum Beispiel:

    - Alle vom Staat betriebenen Firmen (Tankstellen, Einkaufsmalls, Flughafen etc.) scheinen defizitär zu laufen und werden über Ölgelder finanziert und rote Zahlen ausgeglichen

    - Nahezu jeder Mann im Oman studiert und erhält dafür sogar ein Gehalt (300 Rial, ca. 750€) vom Staat. ABER: Ein Nicht-Bestehen ist unmöglich. Die Abschlussquoten müssen schließlich stimmen. Der Anspruch an die Studenten ist daher sehr gering, und so auch die tatsächliche Qualifikation

    - Die Arbeitsmoral der Omanis scheint sehr gering ausgeprägt zu sein. Der Grund dafür schein klar:

    - Um den arabischen Frühling unbeschadet zu „überstehen“ hat die Regierung führende Revolutionäre verhaftet und über Nacht 60.000 gut bezahlte Stellen in der Polizei geschaffen - damit keine Unruhen entstehen und die Menschen das Gefühl haben, alles sei gut. Doch was machen 60.000 Beamte in einem Staat mit gerade mal 5 Mio Einwohnern? Finde den Fehler...

    - Kindererziehung liegt komplett in der Hand von Nannies aus Indien oder den Philippinen. Kaum eine Mutter (geschweige denn Vater) kümmert sich um die Kids. Bei der Einschulung entspricht der soziale und geistige Entwicklungsstand der meisten einem 3-jährigen Kind.

    - Der illegale Verkauf von Arbeits-Visa an Gastarbeiter aus Indien und Bangladesh ist ein florierendes Geschäft. Die armen Menschen ackern sich im Oman zu Tode (meist als Fischer), nur um ihre Familien in der Heimat zu ernähren.

    - Den ausländischen Arbeitskräften wird vorgegaukelt, dass sie in einem Coffee Shop oder Textilgeschäft aushelfen dürfen. Bei Ankunft gibt es das Geschäft „plötzlich“ nicht mehr, dafür „dürfen“ sie dann als Fischer arbeiten. Der Arbeitgeber nimmt den Arbeitern nicht selten den Pass ab, damit sie nicht einfach wieder „entkommen“ können - das ist quasi moderne Sklaverei.

    - Der Oman wird ziemlich sicher auf eine Krise zusteuern, wenn der Sultan stirbt. Denn er hat keinen Nachfolger ernannt und keine Nachfahren. Wer als Nächstes regiert ist also völlig offen. Es könnte aber alles wieder ändern...

    Die schöne Seite dieses Urlaubslandes hat also, wie so oft, auch eine Schattenseite. Es bleibt für uns interessant, die weitere Entwicklung zu beobachten.

    So, wenn du jetzt immer noch am lesen bist und nicht gelangweilt aufgegeben hast, kommen wir zum Fun-Part ⛱🥙☀️

    Zwei Tage lassen wir es uns in Muscat, hauptsächlich am Qurm Beach, gut gehen.
    Strandspaziergang, Baden, Falafel essen, neues Smartphone für Sabrina kaufen, abhängen. Mehr steht nicht auf dem Programm. Ach doch, ein Speedboat und Schnorchel Ausflug am Samstag.

    Rouven darf sogar das Boot mal fahren 😎 Das erste mal am Steuer von 400 PS - faszinierend. Wir haben Glück und dürfen mit Schildkröten 🐢 schwimmen und ein paar Papageien-Fische 🐠 betrachten. Tiger-Haie sehen wir aber leider keine 😔 ansonsten gehen wir direkt nochmal Türkisch essen weil es einfach so unfassbar gut ist - und nach einer sehr kurzen Nacht machen wir uns auf die Weg zum Flughafen.

    Damit verabschieden wir uns von Muscat, dem Oman, der arabischen Welt und setzen unsere Reise fort in Richtung Himalaya. ✌🏼🏔
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  • Day6

    Kurz und knapp

    January 13, 2019 in Oman ⋅ ⛅ 18 °C

    Gestern auf dem schönsten Markt gewesen, dem Mutrah Souq, den stinkenden Fischmarkt besucht und bisschen am Pool rumgehangen. Heute Kameras ausprobiert, Quat gefahren und erste wunzige Verletzung zugezogen (mein Fuss...), mal nicht so Glück gehabt mit der Barauswahl. Also wieder Bar gewechselt und dann den Abend gemütlich ausklingen lassen mit Shisha und Patience. Langsam haben wir uns auch ans Klima gewöhnt... 😊Read more

  • Day2

    Maskat

    December 28, 2019 in Oman ⋅ ☀️ 25 °C

    In der Nacht vom 27. auf den 28. Dezember bringt uns Oman Air nach Maskat. 25 Grad, ein luxuriöser Flughafen, schon der erste Taxifahrer gastfreundlich und liebenswert... das fängt alles schon mal sehr gut an. ☺️
    Die ersten beiden Tage unseres Urlaubs sind für Omans Hauptstadt reserviert - auch wenn wir erst mal die „durchflogene“ Nacht mit Relaxen am Hotelpool wettmachen und am ersten Tag nur noch für ein kurzes Abendessen ins nächstgelegene Einkaufszentrum stolpern. Wobei „nächstgelegen“ nicht ganz richtig ist: im Umkreis von 500m gibt’s nämlich ungefähr 35 Einkaufszentren (Dramatisierung 😉). Die Omanis lieben es, dort ihre Freizeit zu verbringen. Bei 48 Grad im Schatten im Sommer auch kein Wunder!

    Am Morgen drauf holt uns dann Marwan für eine Stadttour am Hotel ab. Er ist noch Student und will später einmal mit Touristen arbeiten, aber „übt“ schon mal als Guide auf Airbnb. Sein jugendliches Alter und eine gewisse Scheu merkt man ihm noch an und es wäre schön gewesen, wenn er uns noch mehr über Land und Leute erzählt hätte. Aber auch so sehen und erfahren wir viel über Maskat. Zunächst besuchen wir die Sultan Quaboos Grand Mosque - die Hauptmoschee des Omans. Obwohl noch nicht mal 20 Jahre alt, gilt die Moschee als eines der prächtigsten und bedeutendsten Bauwerke des ganzen Landes und auch wir sind begeistert: überall weißer glänzender Marmor, vergoldete Kuppeln und blühende Gärten, wie man sie im kargen Oman eher nicht erwartet. Innen wartet die Moschee mit einem der weltgrößten Teppiche auf (fast 4300 Quadratmeter groß, 22 Tonnen schwer und bestehend aus 1,7 Milliarden (!) handgeknüpften (!!) Knoten) und darüber thront ein 8x14 Meter großer Lüster mit an die 1200 Lampen. Wenn der Sultan was baut, dann macht er‘s richtig. 🙌
    Das merken wir übrigens überall in Oman: es boomt! Sultan Quaboos hat in den letzten 50 Jahren aus einem eher rückständigen Land eine moderne Industriegesellschaft geschaffen. Und jeder Ort wächst und wächst immer weiter. Dem Erdöl sei Dank. 💰 Wie so oft auf Reisen, hat man deswegen auch hier das Gefühl, gerade noch rechtzeitig ins Land gekommen zu sein, bevor glattgebügelter Massentourismus den echten Oman verschluckt. Hoffen wir mal, dass auch bei diesem Thema der weise Sultan und seine Nachfolger weiterhin kluge Entscheidungen treffen.
    Aber zurück zu Maskat: nach der Moschee probieren wir mit Marwan typisch Omanische Süßigkeiten. Dabei handelt es sich um klebrig-zuckrige Gelees, gewürzt mit Safran, Kardamom oder Rosenwasser und vermengt mit verschiedenen Früchten oder Nüssen. Ein kleiner Löffel reicht zum Zuckerschock - mmmhhmmm! 😍
    Um auch gleich zu sehen, wo die Zutaten alle herkommen, bringt uns Marwan zum Markt an den Hafen. Obwohl gepriesen als absolute Sehenswürdigkeit, sind wir ein bisschen enttäuscht: das Angebot an Obst und Gemüse, sowie Fisch ist überschaubar und außerdem wurde alles vor ein paar Jahren mit modernen Markthallen überdacht. Nicht soooo ursprünglich. Im nahegelegenen Souq sieht es etwas traditioneller aus: im überdachten Gewirr aus Marktgassen bieten viele Händler allerlei Souvenirs an. Leider ist vieles davon nicht wirklich hochwertiger Plunder... den Horden an Kreuzfahrttouristen, die wie die Heuschrecken einfallen und plötzlich das arabische Stimmengewirr mit lautem Deutsch übertönen, scheints allerdings zu gefallen. 🙄
    Als nächsten Stop halten wir beim Bait Al Zubair Museum und machen uns über die Geschichte und Kultur des Landes schlau. Eine perfekte Gelegenheit um der mittäglichen Hitze zu entkommen. Danach schauen wir uns noch den Al Alam Palast an, den Sitz der omanischen Administration und natürlich das „Zuhause“ der Herrscherfamilie (sie ist an vielen Orten der Welt daheim und besitzt z.B. auch eine große Villa in Garmisch-Partenkirchen ☺️). Schade dass man die teilweise bunt-goldenen, teilweise schneeweißen Gebäude nicht von innen sehen kann. Zum Schluss unserer Tour gibt’s dann noch das erste traditionelle omanische Essen für uns: Shuwa Omani. Das ist zig Stunden geschmortes würziges Lammfleisch, dazu Gewürzreis, Hummus und Falafel - ein Traum!!! ❤️

    Am Abend machen wir dann noch zwei Entdeckungen: wir finden im Internet einen Tipp für ein Meeresfrüchterestaurant. Wir schlagen uns zu Fuß bis dorthin durch, was sich als gar nicht so einfach darstellt in einer Stadt, in der jeder Auto fährt. Aber wir schaffen es unbeschadet von Verkehrsinsel zu Verkehrsinsel und kommen ohne Stress bei unserem Ziel an. Das Restaurant liegt direkt neben einer wunderschönen Moschee, die beleuchtet gold und weiß im Nachthimmel steht. Wir haben sie schon ein paar Mal aus der Ferne bewundert. 👍
    Aber nun ist Zeit zum Abendessen und wir gönnen uns leckeren Hummer, Shrimps und gegrillten Fisch von toller Qualität und zu einem unschlagbaren Preis. Auch wenn sich scheinbar im Restaurant noch nie jemand Gedanken zum Ambiente gemacht hat (oder ist die Kühlhaus-Atmosphäre Absicht? 😂), so schmeckt das Essen doch absolut köstlich. Vor allem ist wieder jeder freundlich und zuvorkommend zu uns - eine Erfahrung, der wir noch ganz oft im Oman begegnen werden. 😊
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  • Day13

    Sur, Wadi Shab und Fins Beach

    January 8 in Oman ⋅ ⛅ 23 °C

    Auf unserem Weg die Ostküste des Omans entlang stoppen wir kurz in der alten Hafenstadt Sur. Sie ist bekannt für ihre Werften und den traditionellen omanischen Bootsbau. Ich kürze mal ab: davon ist nicht mehr viel übrig. 🙈😂
    Es gibt zwar mehrere Werkstätten am Wasser, die man mit viel Wohlwollen vielleicht auch Werft nenne könnte, aber die paar Arbeiter, die wir sehen, schrauben auch eher an Wracks rum als dass sie noch viele neue Boote bauen. Also, Haken dran an Sur und weiter.
    Nächster Halt ist das Wadi Schab. Ja... wieder ein Wadi. 😬 Es ist sehr bekannt und angeblich oft überlaufen, aber wir haben Glück. Mit einem kleinen Boot wird man vom Parkplatz zur anderen Seite des Flusses gebracht, wo dann der Wanderweg losgeht. Er ist zwar von Menschenhand befestigt, passt sich aber Gott sei Dank schön in die Natur ein. Auch die Menschen, die das Tal besuchen, verteilen sich angenehm über die Strecke. Das Wadi an sich ist großartig: weißer und ockergelber Fels, steile hohe Wände, viel Grün und Palmen - wieder einmal ein Paradies. Da wir noch etwas müde sind von unserer windigen letzten Nacht, haben wir kein Badezeug dabei. Am Ende der Wanderung an einem großen Wasserbecken angekommen, bereuen wir das allerdings ein bisschen. Hier soll es sogar versteckte Höhlen geben, die man am Ende des Pools über eine kurze Taucheinlage erreichen kann. Verdammt! Naja... beim nächsten Mal. 😉
    Für die Nacht stellen wir uns dann an den Fins Beach, ein Sandstrand neben dem gleichnamigen Ort und ein Traum! Tolles Meer, super Ausblick, warme Temperaturen und genügen Zeit zum Relaxen. Abends müssen wir wegen des wieder mal aufkommenden Winds zwar auch einmal umparken, aber das ist gleich erledigt. Der neue Platz, geschützt neben einer Felswand, bringt auch noch gleich eine super Feuerstelle mit sich und so verbringen wir wieder eine herrliche Nacht hier im Oman. ❤️
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  • Day134

    Time to Start Exploring the Middle East

    February 20 in Oman ⋅ ⛅ 27 °C

    After 4 1/2 months in the Asia Pacific region, a new chapter of this journey starts in the Middle East. We had a brand new A320, with not a seat empty. Fortunately we were up front, and were the first ones off . . . but it was a 5 hour flight, with no services. No water, no food, no entertainment. Lucky enough to sleep for the first hour and a half, but then sat quietly for another 3.5 hours. Muscat is wild. Like if you started to build a city from an open plot, and just laid out some excellent roadways, then built buildings where you wanted. Super well constructed, and super quiet. Gonna have to rent a car though.Read more

You might also know this place by the following names:

Muḩāfaz̧at Masqaţ, Muhafazat Masqat, محافظة مسقط

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