• Day 2: The value of slowness

    July 9, 2018 in Germany ⋅ ⛅ 23 °C

    Von Gamburg nach Lauda:

    Kurz nach 08.00 Uhr, starte ich in Gamburg mit der zweiten Etappe.

    Leider ist der Main Donau Wanderweg, der am Ortsanfang noch beschildert ist, nicht zu finden.

    Alternativ, geht's eben auf dem Radweg nach Tauberbischofsheim weiter.

    An den Wochenenden, ist selbiger vor lauter E-Bike Terroristen so gut wie unbenutzbar - heute jedoch, sind Radfahrer nur selten zu sehen!

    Als Wanderer, bin ich völlig alleine auf der Strecke.....

    Scheint im Lieblichen Taubertal, wohl doch eher eine Randsportart zu sein.

    Die kulturellen Highlights von Gestern, ersetzt heute weitestgehend eine bezaubernde Landschaft.

    Mit durchschnittlich vier Kilometer die Stunde, wandere ich gemütlich, oft an der Tauber entlang.

    Es bleibt wieder einmal Zeit für fließende Gedanken.....

    Und all die Kleinigkeiten am Wegesrand ( beispielsweise das filegrane, exotische Aussehen von ganz jungem Mais ), die selbst dann verborgen bleiben, wenn man auf dem Fahrrad vorbei fährt.

    Der Wert der Langsamkeit!

    Nach Hochhausen, ist bald die Kreisstadt Tauberbischofsheim erreicht.

    Es bleibt ein wenig Zeit, durch das historische Zentrum zu schlendern.

    Jedoch zieht mich's schnell weiter ins zwei Kilometer entfernte Dittigheim.

    Dort lässt sich am Wehr, ganz wunderbar ein erfrischendes Bad in der Tauber nehmen.

    Der nächste Etappenstopp ist Gerlachsheim!

    Kurz vor dem Tagesziel Lauda gelegen, glänzt der kleine Ort vor allem durch seine romantische, fast 300 Jahre alte Brücke über den Grünbach.

    Gänse tummeln sich im Wasser und am Ufer - ein Bild, wie aus längst vergangenen Tagen.

    Wenig später, ist nach fast zwanzig gewanderten Kilometer Lauda erreicht.

    Mal schauen, ob Frau Stoof in ihrem Laden fleißig ist.....
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