Portugal
Ponte de Lima Municipality

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59 travelers at this place
  • Day5

    Spili Déjà-vu und Schattenjäger

    August 23, 2020 in Portugal ⋅ ⛅ 26 °C

    In der Nacht war es trotz Klimaanlage so warm, dass wir diese ausgeschaltet und die Fenster geöffnet haben. Dann bekam man wenigstens etwas Luft und es kühlte sich auch schneller ab. Dementsprechend haben wir „gut“ geschlafen. Ich hatte sogar einen schlechten Traum mit homophoben Verfolgern und ich musste durch ein Loch im Fußboden in ein tosendes Meer springen. Das war aufregend und verstörend zugleich.

    Pünktlich gegen 08:00 Uhr waren wir beim Nachbarhotel. Dort gab es für uns frühstück, obwohl wir keins gebucht hatten - egal. Es war ausreichend. Dann gingen wir wieder zu einem Lidl (so langsam werden wir richtige Fans), kauften Brot, Wasser, Nüsse und etwas Mangosaft. Ich wollte heute mal meine Flüssigkeitszufuhr mit verdünnten Mangosaft bestreiten. Auf dem Parkplatz von Lidl füllten und packten wir alles um und gingen los. Laut Wetterbericht sollten es heute maximal 24 Grad werden.

    Zurück auf dem Weg folgten wir dem gelben Pfeil. Um es gleich zu sagen, es war wenig reizvoll. Es ging zunächst teils nur an der Straße entlang. Zwar sind die portugiesischen Autofahrer sehr vorsichtige Fahrer (kein Vergleich zu Deutschland), aber es nervte eben doch an der Straße entlang zu gehen.

    Hin und wieder gab es ein architektonisches Highlight und auch ein paar Fliesen für Olaf. Jedoch insgesamt - ich traue es mich kaum zu schreiben - eintönig mit einem Hang zur Langweiligkeit.

    Wir gingen so durch die ineinander übergehenden Ortschaften und plötzlich gesellte sich ein kleiner Hund zu uns, der uns längere Zeit fröhlich begleitete. Wir nannten ihn Barcelos - nach der Stadt aus der wir kamen und schon hatten wir die Erinnerung an „Spili“ (Ort auf Kreta, wo wir einem ähnlichen Hund begegneten). Wir haben Spili auf Kreta kennen gelernt und er folgte uns eine lange Zeit beim Wandern. Aber als wir uns der Schnellstraße näherten, die wir entlang gehen mussten, wollten wir nicht das Spili uns weiter begleitete. So versteckten wir uns in einer kleinen Kapelle auf einem Friedhof und warteten dort eine halbe Stunde. Dann schlichen wir zwischen den Gräbern entlang, denn Spili suchte uns am Eingang von dem Friedhof. Es gelang und Spili folgte uns nicht mehr.

    Diese Gedanken hatten wir auch und Barcelos lenkte uns von der Umgebung ab. Machten wir Pause, wartete er auch, gingen wir weiter, folgte er uns und schaute sich auch häufig nach uns um. Meist gingen wir auf einer befahrenen Straße entlang und Barcelos waren offensichtlichen die Auto bekannt. Er hatte ein fehlendes rechtes Auge, was bei Olaf die Sympathie-Punkte nach oben schnellen ließ. Jedesmal zuckten wir zusammen, wenn ein Auto daher kam. Aber Barcelos hatte sie gut im Blick und die Situation unter Kontrolle. Die Autofahrer waren auch sehr vorsichtig, als sie ihn sahen und wir glauben, dass sie dachten, dass er zu uns gehören würde. In einer Kurve passte Barcelos nicht so gut auf und einen Bruchteil hat gefehlt und ein Auto hätte ihn voll erwischt. In dem Moment hielt ich mir die Hände vor das Gesicht und Olaf schreckte auf.

    Also wir mussten ihn loswerden und so wendeten wir dieselbe Strategie an, wie damals bei Spili. Wir saßen auf einer Bank im Schatten und Barcelos schnupperte in der Umgebung herum. Plötzlich ging er in einen Hinterhof hinein und wir witterten unsere Chance. Schnell packten wir alles zusammen, schnallten die Rucksäcke auf und gingen flux die Straße weiter. Aber er sah uns und folgte uns erneut. Das hat nicht geklappt. Wir suchten auf unserem Weg nach Möglichkeit und manche sahen zunächst aus als wenn sie klappen könnten, wie zum Beispiel eine öffentliche Toilette - aber die war leider geschlossen. An einem Weiler machten wir Pause und Barcelos trank endlich auch ein wenig. Es ging leicht den Berg hinunter und rechts bot sich uns DIE Chance. Ein Weg zu einer Weinreben-Anpflanzung. Schnell gingen wir dort entlang, denn Barcelos war vor uns und wir versteckten uns hinter den üppigen Weinreben. Die Weintrauben schmeckten Olaf gut. Nach einer Weile gingen wir zum Weg zurück und siehe da, Barcelos war (leider) weg. Zwischenzeitlich habe ich ihn noch zwischen den Weinreben uns suchen gesehen.

    Wir folgten dem Weg und durch die steigende Sonne, wurde es zunehmend wärmer und dadurch viel anstrengender. Mehr als sonst machten wir kurze Pausen und tranken etwas. Schatten war rar und jedes bisschen herzlich willkommen. Wir folgten sogar den Schattenverläufen von Mauern, Zäunen, parkenden Autos, Bäumen etc. Alles war uns recht.

    In einer Bar, etwas abseits vom Weg, machten wir eine länger Pause mit kühlen Getränken. Ein letzter Aufstieg stand uns bevor und der war kurz. Dann ging es wieder durch Wälder und wir hatten Schatten. Je näher wir unseren heutigen Ziel „Ponte de Lima“ kamen, nahmen auch wieder die zersiedelten Ortschaften zu. Das machte einfach keinen Spaß und so sank in uns die Motivation.

    Am Fluss angekommen wurde es von den Temperaturen her angenehmer. Heute ist Sonntag und somit waren viele Menschen unterwegs und es gab einen Markt. In „Ponte de Lima“ suchten wir unsere Unterkunft und fanden sie in einem alten Stadthaus. Olaf rief die Nummer an, welche auf der Tür stand und der Vermieter war in 40 Minuten da. Bis dahin tranken wir wieder ein Bier und suchten im Internet nach Restaurants für uns.

    Der Vermieter zeigte und das Zimmer - ähm... Wohnung. Eine geile alte Stadtwohnung mit Küche, Wohnzimmer und Bad. Es gab zwar noch eine Etage höher noch zwei Zimmer, aber die schienen nicht belegt zu sein. Hoffentlich bleibt das so - hehe. Auch gab es frisches Obst, etwas Kuchen und Toast. Wir werden uns entscheiden müssen, ob wir hier kochen oder essen gehen werden. Erst wir geduscht, wir haben es nötig und verdient.
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    Doris Budnick

    Also nach langweilig sehen die Fotos aber nicht aus😜.... Und lustig, dass euch wieder ein kleiner Hund begleitet hat, so dass ihr an euren spooky denken müsst. Weiterhin viel Freude LG Doris 🤗

    8/24/20Reply
    Guido Meyer

    Ja der kleine Hund war toll und Spooky ist es auch 👍🏻😊

    8/24/20Reply
    Frank B.

    Ihr zieht ja die kleinen Vierbeiner regelrecht an 🐶

    8/24/20Reply
    Guido Meyer

    Der war wirklich sehr süß und selbstbewusst und behindert durch nur ein Auge

    8/24/20Reply
     
  • Jul2

    Ponte de Lima

    July 2 in Portugal ⋅ ☁️ 20 °C

    I know, we’re awful for the regular updates these days,….it’s summer, and there’s a bigger story of adventure to come another time involving northern Portugal and ourselves and some comrades! For later…back to now….

    1st of July weekend. Summer is here. But then also was some grey rainy weather. Classic Atlantic. This was our first time visiting the oldest village of Portugal - Ponte de Lima.

    We stayed on the land of some people we met through workaway and who were working on some interesting garden and construction projects on their land here in the North and we wanted to know more. They renovated an old workman’s house in the old water mill…so cool!!!

    They’re chill, both having worked previously for ICRC and told us to park Frank up no bother…and So we spent a four day weekend in the comforts of their sprawling garden…which included a small river (reminding us both a bit of the houses with rivers we grew up in)! And goats, chickens, veggie gardens…and a shipping container office for the lady of the house to do her home officing from :) The roosters cockadoodledooo each morning non stop was the only downside, that same rooster also tried to attack me a few times… But luckily their lovely Labrador came to my defense ;)

    We ate with them a few times in their self build outdoor kitchen and with their current work away volunteer Johnny (a chef), and we went kayaking and attempted stand up paddling on their little river! Wonderful.

    Of a Friday we wandered into Ponte de Lima for the Switzerland Euro 2020 games (victory was unfortunately not to be theirs…) ! But the vibe overall was great. The village itself is like a little medieval town, old bridges and buildings, all well kept and a very quaint old town. We of course found a bar or two while on our exploration mission …. Tobias took the role of in house DJ at the Che Guevara pub much to everyones delight.

    The rest of the time spent in conversation or wandering around the river greeting the goats and having a kayak paddle!

    To be further explored and now a favourited point on our map!
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    Samuel Bieri

    Hey guys, hope you have a great time with lots of new experiences. Miss you here! Hope to see you soon. 🤗

    7/17/21Reply
    Molly O'Mara

    Thanks Sam!!! We miss you too! Off to Ireland ☘️ very soon 🚌 hope you’re having a good summer and to see you soon 🤗☺️

    7/20/21Reply
     
  • Day46

    Oh that body just don't wanna move today

    May 18 in Portugal ⋅ ☁️ 14 °C

    It is amazing how the readinass of my body to walk long distances changes from day to day. Today it just didn't feel like walking, suggesting to me at every opportunity that it was time to have a break.
    And so when after about 10 km a man standing in his beautiful garden asked me where I came from and to where I am going and then invited me in for coffee, my body cheered while my inner voice commented that we had barely done 10km, had already had several breaks and actually want to enter into Spain today.!
    A third voice then joined saying "come on, you only live once and life is calling you to enter in dialogue with this guy. And besides, it is unimportant whether you get to Spain today".
    Well, the conversation lasted into the night, and it turned out that this was actually a hostel, and what a beautiful one at that!
    Diego, a photo journalist from Porto who has travelled the world from Africa to India, and Julia from Cologne, bought this hostel from a canadian couple in 2019 because they wanted to live a self sustained life and have their two small kids grow up in nature. On 4 ha they grow a wide variety of vegetables and fruit in Permaculture for which Diego gives courses. Happy chickens run around in between and ducks will soon be eating the snails. What a delicious salad I got that evening!
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  • Day45

    Up up and away, in my beautiful balloon!

    May 17 in Portugal ⋅ ⛅ 17 °C

    Unfortunately no beautiful ballon today but a lot of up up and away, 400 meters of it 😃
    But along wonderful alleys and a mountain stream! And now I'm up in the mountains in a witches den called "La Bruja", a beautifully renovated 400 year old house and B&B. Tonight, for a change, elegant lodging at an elegant price 🙂Read more

    KaHa

    I Hope you are well....

    5/22/21Reply
     
  • Day5

    Ponte de Lima

    September 19, 2019 in Portugal ⋅ ⛅ 23 °C

    Als wir heute Mittag fröhlich an der Herberge ankamen, stellte sich heraus, dass diese erst um 15:00 Uhr aufmacht, es war gerade mal 12:30 Uhr. Wir vertrieben uns das Warten dann mit Kniffel, 10.000 und Eis.
    Nachmittags ging es dann auf Optiker- und Geldautomaten Suche. Johanna brauchte neue Kontaktlinsen, damit sie endlich ihre Sonnenbrille tragen kann und unsere letzten 10€ müssten wir der Herberge spenden. Unsere Suche war erfolgreich und weil wir sehr nach armen Pilgern aussahen, hat Johann die Kontaktlinsen sogar geschenkt bekommen. Bei Lidl, haben wir dann unsere Vorräte aufgefrischt und zum Abend gab es dann Pizza, hatten wir ja auch lange nicht mehr. Unser Zimmer teilen wir uns mit 20 anderen, teilweise sehr alten schnarchenden Männern, wir stellen uns also auf eine sehr unruhige Nacht ein.
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  • Day6

    Hundert Kilometer gelaufen

    October 6, 2018 in Portugal ⋅ 🌙 13 °C

    Heute hatten wir ein nettes Erlebnis. Wir gingen auf einer schmalen Straße durch die Weinberge als ein älterer Mann mit seinem Traktor vorbei kam. Er hielt an und lud uns ein seine Trauben zu probieren. Jetzt sind wir mitten in den Bergen mit einer atemberaubenden Aussicht. Morgen erreichen wir voraussichtlich die spanische GrenzeRead more

    Natascha Rummel

    Glückwunsch zu den ersten hundert Kilometern👌 wir wünschen dir weiterhin eine gute Reise 😙

    10/6/18Reply
    Markus Kaldunski

    Ich Gratuliere dir auch zu den ersten 100 km, tolle Leistung Michael.

    10/6/18Reply
    Michael Luy

    Danke euch 😀

    10/6/18Reply
    3 more comments
     
  • Day16

    Vitorino dos Piaes - Ponte de Lima

    September 10, 2017 in Portugal ⋅ ☀️ 21 °C

    Angekommen und eingecheckt. In Ponte de Lima gibt es für den gemeinen Pilger zwei Anlaufstellen: Eine Jugendherberge am Ortsanfang und eine Pilgerherberge am Ortsausgang. Die Pilgerherberge am Ortsausgang zeichnet sich unter anderem durch einen großen Schlafsaal direkt unter dem Dach aus. Hier kommt angewandte Mathematik ins Spiel: Viele Menschen + aufgestaute Hitze unter dem Dach = Kein Schlaf + gerädert in den nächsten Tag. Hinzu kommt noch, dass in Ponte de Lima dieses Wochenende ein großes Fest stattfindet, die Stadt rappelvoll ist und die Abschlussfeierlichkeiten inklusive Feuerwerk heute stattfinden. Eigentlich keine schlechte Kunde. Dumm ist nur, daß es in einer Pilgerherberge feste Zeiten gibt, zu denen man wieder im Gebäude bzw. im Bett sein muss, denn dann taucht der Schließer auf und macht die Hütte dicht. Die sind in der Hinsicht auch reichlich humorlos. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Gorbatschow muss mal gepilgert sein. Was die Situation in der Pilgerherberge heute Nacht zusätzlich verschärfen wird, ist der Umstand, dass heute Nacht auf dem Festplatz (quasi gegenüber der Pilgerherberge) gesungen wird. Bis in die Nacht hinein. Lange. Und laut. Leider nur ein Lied. Und viele Strophen hat das Lied auch nicht. Gefühlt eigentlich keine, sondern nur den Refrain. Auf der Suche nach Schlaf stößt man in der geschilderten Situation schnell an persönliche Grenzen.

    Um das zu vermeiden, habe ich mich in der Jugendherberge eingenistet. Doppelzimmer für mich alleine mit Frühstück für 23 EUR. Die Gesangsartisten sind weit weg und einen Schließer wird man hier auch nicht antreffen. So hat's der Papa gern.

    Der Weg hierher war beschaulich, zwei, drei kleinere Anstiege, nicht wirklich erwähnenswert. Die Landschaft gewohnt malerisch. Etwa 5 Kilometer vor Ponte de Lima überholte ich eine 3er-Gruppe, die ich immer wieder mal treffe und kam mit einer von ihnen ins Gespräch, Maila aus Regensburg. Schöner Name, kannte ich noch gar nicht, kommt aus dem Finnischen, erklärte sie mir; Freunde ihrer Eltern stammen wohl von dort. Sie war mit Turnschläppchen unterwegs, was mir sofort ins Auge stach. Grund dafür waren Blasen, obwohl ihre Wanderschuhe eingelaufen seien, wie sie glaubhaft beteuerte. In den Bergen, fügte sie hinzu. Da musste ich laut auflachen, weil ich in diesem Moment an ein Paar aus Österreich denken musste, die ich 2014 auf dem Camino Frances traf, und die genau das gleiche Problem hatten. Fitte Bergwanderer, Schuhe dort ewig eingelaufen und dann plötzlich massive Probleme auf dem Camino. Das Problem war bei denen und ist bei Maila das gleiche: Alle kennen nur die Fusshaltung bergan und bergab in ihren Schuhen. Die Fusshaltung auf gerader Strecke über längere Distanz ist allen aber in ihren Wanderschuhen unbekannt. Unglaublich, aber wahr. Mit Maila kenne ich nun schon 3 Leute, denen das passiert ist.

    So, ich werde nun mal gepflegt ins Örtchen schlendern und mich ein wenig in den Trubel schmeißen, mal schauen, wer mir da alles vor die Füße fällt. Später vielleicht noch mehr.
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    Robin Ferl

    "so hats der papa gerne" :)

    9/18/17Reply
     
  • Day15

    Barcelos - Vitorino dos Piaes

    September 9, 2017 in Portugal ⋅ ☀️ 19 °C

    Ich bin hier gerade in einer der sicherlich coolsten Herbergen am Weg :D dabei ist es noch nicht mal eine offizielle Herberge - die Casa Fernanda ist ein privates Grundstück, auf dem Fernanda und ihr Mann 14 Betten zur Verfügung stellen, und zwar in einer richtig schönen, urigen Hütte in ihrem Garten, 10 davon in einem grossen Raum, eines (ziemlich lässig) hinter der Hütte halb im Freien und dann noch ein Kingsize-Bett in einem versteckten Räumchen, ebenfalls hinter der Hütte. Für die VIPs. Heute ist Jan der VIP. Er ist auch wieder da. Falls ich diesen Camino nochmal gehen sollte, dann kralle ich mir diese VIP-Suite, so viel ist sicher B) erwähnenswert ist sicher auch noch, daß die ganze Show hier komplett auf Spendenbasis funktioniert, und das beinhaltet nicht nur die Übernachtung, sondern zusätzlich auch noch Speis und Trank! Dabei sollte man unbedingt erwähnen, daß Fernanda selbst kocht. Dem Geruch nach zu urteilen, macht sie das auch ziemlich gut, aber nicht nur dem Geruch nach zu urteilen, die Augen fällen das gleiche Urteil. Sie kocht nämlich hier im Garten. Ebenfalls sehr cool. Getränke werden ebenfalls je nach Gusto zur Verfügung gestellt, sei es Wein oder Bier, und das Bier sogar noch kalt! :) Der Umstand, daß morgen mit putzigen 13 KM ein echter Katzensprung ansteht, lässt mich darüber nachdenken, ob ich mir nicht doch mal ein Bierchen genehmige. Mal sehen.

    Vorhin war ich mit Andrew und Lolly hier im Ort etwas Essen, Fernanda öffnet erst um 14 Uhr und wir waren schon gegen 12 Uhr hier. Zu diesem Zeitpunkt gab es bei uns keine zwei Meinungen darüber, daß die Nahrungsaufnahme unmöglich bis heute Abend vertagt werden kann. Zwei sehr nette Engländer, auch das gibt es augenscheinlich. Sie müssen nett sein, da sie mir ein hervorragendes Englisch attestierten.

    Fernanda erzählte mir, daß sie täglich ausgebucht ist; da ich das schon im Vorfeld in Erfahrung bringen konnte, habe ich sie gestern bereits angerufen und ein Bett für mich reserviert. Gut so. Seitdem ich hier bin, hat sie nämlich schon mindestens 10 Leute weitergeschickt, die ihr Glück bei ihr versuchen wollten. Doppelt ungünstig, da hier auch sonst gerade eher schlechter Betten zu schießen sind - im nächsten Ort, Ponte de Lima, 13 KM entfernt, startet heute ein großes Volksfest, das in der ganzen Region sehr beliebt ist. Eben hat sie die ersten Teller mit frittiertem Fisch serviert, köstlich. Ich habe den dumpfen Verdacht, dass das nun so weiter gehen wird. Gibt Schlimmeres.

    Achso, zum Weg sollte ich vielleicht auch paar Takte verlieren. Hmmm, aber im Grunde gab es da heute keine Sensationen zu vermelden, 21 mittelschwere Kilometer, ein knackiger Anstieg zur Etappenmitte hin, danach geschmeidiges Auslaufen hin zur Casa Fernanda. Und da lasse ich es mir jetzt gutgehen :D Später vielleicht noch mehr.
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    Robin Ferl

    Das Essen hat also gut gerochen und ausgesehen, hat es denn auch gut geschmeckt? :D

    9/18/17Reply
     
  • Day19

    Casa de Fernanda

    June 10, 2019 in Portugal ⋅ ⛅ 63 °F

    I walked about 20 kilometers (12.5 miles) today along quiet forest paths, through farmland and more little villages. Met and walked with Sean from London, who retired from the London police force after 30 years and now drives a Black taxi cab. You have to take a test to be a Black Taxi driver and he convinced me you should go with them instead of Uber while in London. They know what’s up.

    I also met Richard, a New Zealander walking 30+ k a day and camping along the way at night.. He's a writer and artist, focused on supporting clean drinking water for the developing world. The book he's working on now will be about this walk and will be called. "A Walk about Water."

    I stopped at Cas de Fernanda, a family-run albergue that only accepts a donation as pay. Dropped my gear in a grassy courtyard with six cats and four small dogs. Mostly Germans here again, along with an interesting young Chinese guy. After a shower and washing/hanging my clothes, I sat at a picnic table in the courtyard with the others. The Europeans are all convinced that Trump will be re-elected. Fernanda brought us cold beers, homemade local cake, then her homemade white wine, then little quiche squares. Now she’s making us dinner as we relax.

    Later: I talked some more with the young Chinese guy, Xiao (pronounced like the first syllable in "Shower"). He comes from a small village in southern China, where they speak a dialect that is unintelligible outside of that town, is not written, and is not being learned by younger people. He casually said that the language will likely be gone for good in another 40 years. Shui's parents only speak that dialect, and I heard Shui talking to them on the phone. He speaks a number of languages besides his local dialect and Mandarin, of course, and just quit his job working as a hotel receptionist in Paris to do this walk. He's not sure what he'll do after this, and he's not worried about it, but needless to say his parents are!

    Dinner at Fernanda's was about five courses, lots of homegrown wine and involved much loud singing in a number of languages (including Chinese) and laughing. If you walk the Camino Portugues, you need to stop here.
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    Looks great. Great inspiration for autumn when I walk the camino. Sabine

    6/13/19Reply
    Jill Gatwood

    Portugues? Oh you will absolutely love it!

    6/14/19Reply
     
  • Day5

    Rückblick Tag 4

    May 8, 2015 in Portugal ⋅ 🌙 15 °C

    Lieg schon im Bett und genieß den herrlichen Ausblick aus meinem rießen Fenster :-)
    Das war ein guter Tag! Hab viel im Kopf durchgewältzt und meine Zukunft wieder klarer vor mir...das gefällt mir gut!! Nachmittags war ich mit drei Pilgerfreunden unterwegs, wir hatten wirklich viel Spaß! Abends noch gemeinsam gekocht und jetzt freu ich mich einfach nur aufs schlafen! Good Night!!!Read more

    Tobias Riedle

    Was hast du denn für ne Cam? Cool!

    5/8/15Reply
    Janina Klein

    Das is die GoPro Hero4! Hab sie erst seit ner Woche, bin auch sehr begeistert :-)

    5/9/15Reply
     

You might also know this place by the following names:

Ponte de Lima, Ponte de Lima Municipality