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Sieben Wochen weg

Ein 50-Tage Abenteuer von WakeUpDogs & Markus Weiterlesen
  • Blick in die Weite Lapplands

    31. Mai 2022 in Finnland ⋅ ⛅ 14 °C

    So steht mein Zelt heute. Ein kleines Feuer gegen doch schon vorhandene Mücken und um die Suppe warm zu machen.
    Vorher sind wir ein bisschen unten im Moorgebiet herum gestreift, Allerdings nicht zu weit, wir sind mitten im Rentier-Zucht-Gebiet und wollen die Tiere nicht stören.
    Gerade eben kam eine kleine Herde direkt am Zeltplatz vorbei. Luz fand die schrecklich unheimlich, die anderen haben gar nicht reagiert.
    Das Feuer ist gleich aus und ich bin müde, also gute Nacht 🥱😌
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  • On the Road again

    1. Juni 2022 in Finnland ⋅ ⛅ 11 °C

    Heute sind es nur noch 70km bis zu dem Campingplatz, auf dem Markus und ich uns treffen wollen ☺️
    Aber ich werde mir die Zeit nehmen ein paar Stopps einzubauen. Ich bin sozusagen im Zielgebiet angekommen und jetzt ist "slow travel" angesagt.
    Auch heute morgen gab es wieder einen Kaffee auf nem Feuerchen in der Buschbox und nen Mini Spaziergang im Moor. Dabei konnte ich problemlos gleich massenhaft Birkenrinde sammeln - die ist genialer als jeder gekaufte Anzünder.
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  • Gewisse Verzögerung 😂🤪

    1. Juni 2022 in Finnland ⋅ ☁️ 13 °C

    Zuerst wollte Choice nicht aus dem Zelt raus und als dann alles verstaut war, die Dachbox zu, das Auto abfahrbereit, fällt mir auf, dass der Schlüssel noch im Zelt ist 🥴
    Na gut, Dachbox wieder auf, Zelt raus, auspacken, auf falten, Schlüssel raus, Alles wieder zurück...
    Jetzt aber!
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  • Litto Palsa Mire

    1. Juni 2022 in Finnland ⋅ ☁️ 14 °C

    Der typische Moorboden mit Permafrost ist hier direkt neben der Straße auf einem kleinen Lehrpfad erklärt.
    Besonders auch die Auswirkungen des Klimawandels, die dazu führen, dass der Boden an vielen Stellen auftaut und austrocknet.Weiterlesen

  • Auf dem Weg nach Kilpisjärvi

    1. Juni 2022 in Finnland ⋅ ⛅ 15 °C

    Kilpisjarvi ist die letzte Siedlung, bevor es zurück nach Norwegen geht.
    Bis dahin passieren wir eine Passhöhe und haben oft eine wunderbare Aussicht in die hochgebirgsähnliche Landschaft. Auch auf Finnlands höchsten Berg, den Saanatunturi.
    Hier oben sind stehende Wasser meist noch gefroren, doch die aktuelle Tagestemperatur beträgt 17 Grad.

    Da Finnland zur EU gehört, kaufe ich in Kilpisjarvi noch ein. Der Ort erinnert mich wirklich ein bisschen an arktische Siedlungen aus dem Fernsehen.
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  • Ein Rastplatz auf ner Insel

    1. Juni 2022 in Norwegen ⋅ ⛅ 15 °C

    Zufahrt über einen Damm! Inmitten vom Fluss.
    Ideal um die Hunde kurz springen zu lassen.
    Wobei auch hier Rentier Köttel rum liegen. Aber offensichtlich sind diese im Moment nicht hier, daher habe ich kein ungutes Gefühl die Bande laufen zu lassen.Weiterlesen

  • Fahrt zum Skibotn Campingplatz Strandbu

    1. Juni 2022 in Norwegen ⋅ ☁️ 11 °C

    Nach den endlosen Tundra-Weiten geht es hinunter ins Skibotndalen und nach und nach werden rechts und links die Berge höher und das Tal schneidet sich ein.
    Atemberaubend ist der Moment, in dem sich der Blick zum Meer öffnet und die Sicht auf die Lyngener Alpen frei gibt.
    Den Markus hab ich eingesammelt und jetzt sind wir gut zwei Wochen lang gemeinsam unterwegs.
    Zelt steht, der Platz ist sehr schön und wir überlegen, wie wir den restlichen Tag verbringen.
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  • Zum Manndalen und zurück

    1. Juni 2022 in Norwegen ⋅ ☁️ 12 °C

    Am Lyngenfjord entlang ging es zu diesem einsamen Tal, in dem hauptsächlich Sami leben - über das ganze Tal verteilt.
    Wir haben die Natur genossen und können sehr gut verstehen, dass Menschen weit verstreut leben und nicht alle auf einem Haufen.
    Auf dem Weg hin und zurück ergaben sich großartige Einblicke in die Lyngener Alpen.
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  • Blick aufs Lyngener Festland

    2. Juni 2022 in Norwegen ⋅ ⛅ 15 °C

    Auf dem Weg zur Gletscher-Wanderung auf der Seite der Lyngener Alpen ergeben sich schöne Blicke auf die Festland-Seite.
    Das letzte Foto zeigt die Vegetation vom Foto-Standpunkt aus.

  • Die Rentier-Tragödie😪

    2. Juni 2022 in Norwegen ⋅ ⛅ 11 °C

    Die traurige Begebenheit ist nun schon 6 Tage her...

    Mit den fantastischen Eindrücken vom Steindalsbreen und dem Weg dorthin im Gepäck, warf uns das Schicksal auf dem Rückweg kurz vor der Steindals-Skihütte buchstäblich ins eiskalte Wasser.

    Wir sahen ein Rentier in einem reißenden Bach zwischen Bäumen hilflos eingekeilt.
    Die Umstände erforderten es, auf die andere Bachseite zu gelangen, um das Tier aus seiner misslichen Lage zu befreien.
    Jedoch gab es keine Möglichkeit, den Bach trockenen Fußes zu überwinden.

    So musste ich als verfechter der warmen Dusche, über meinen fröstelnden Schatten springen und ins eiskalte Nass. Da ich am anderen Bachufer den Halt verlor, tauchte ich bis zur Brust ins Wasser ab.

    Beim Rentier angekommen, stemmte ich mich mit einem Schritt ins Wasser und schob einen der Stämme zur Seite. Der Handgriff befreite jedoch nur kurzfristig den Kopf des Tieres, ehe es in die nächsten im Wasser liegenden Baumstämme geschwemmt wurde.

    Nun stellte sich am gegenüber liegenden Ufer Veronika Hüfttief ins Wasser, um das Rentier zu packen und über einen Stamm hinweg ans Ufer zu ziehen. Währenddessen koordinierte ich so gut als möglich dessen Hinterteil.

    An Land gezogen, betteten wir es auf schneefreiem Untergrund. In der Folge hatten wir erwartet, dass das Rentier nach kurzem schockverdauen aufspringt und das Weite sucht. Dem war aber nicht so.

    Erst jetzt entdeckten wir eine große Wunde in der Flanke, die sich bis über den Rücken zog.
    Im ersten Moment dachte ich an eine Verletzung , die die Stämme im Wasser verursacht hätten. Veronika erkannte jedoch, dass die Wunde bereits älter, vereitert und von Wundbrand gezeichnet war.

    Das Tier war zu schwach, eigenständig aufzustehen. Auch mehrere Versuche es durch hochheben auf die Beine zu stellen, schlugen fehl. Mittels Leine und händischer Unterstützung brachten wir es mit Müh und Not zur glücklicher Weise nur 100 Meter oberhalb des Tatorts gelegenen Ski-Hütte. Das sichtlich von seinem Zustand gezeichnete Ren half uns so gut als möglich mit zittrigen und kraftlosen Schritten.

    Wir legten es auf den trockenen Holzplanken der Hüttenveranda ab und deckten es mit einer umherliegenden Dachpappe zu, um es vor dem Wind zu schützen. Zu viel mehr als uns mit leerem Blick anzublinzeln, war es nicht im Stande als wir es wenig später schweren Herzens zurück ließen.

    Unterdessen hatte Veronika bereits einen Notruf abgesetzt und auch mit dem Besitzer des Tieres gesprochen. Wie wir Tags darauf von diesem persönlich erfuhren, handelte es sich um ein 1-jähriges Jungtier. Am Telefon kündigte er uns an, hinauf zu steigen, um sich ein Bild von der Lage zu machen.

    Ihm blieb letztlich nichts weiter übrig als es mit einem gezielten Schuss von seinem Leid zu befreien.

    Beeindruckt von diesem aufreibenden Erlebnis, stapften wir mit wesentlicher Verspätung und triefend nassen Klamotten zum Auto zurück.
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  • Wunderschöner Übernachtungsplatz

    4. Juni 2022 in Norwegen ⋅ 🌧 10 °C

    Unsere gestrige Tour zum Steindalsbreen und was dann auf dem Rückweg noch geschah wurde ausführlich von Markus beschrieben, darüber gibt es von mir dann nur noch kurze Ergänzungsberichte.
    Heute waren wir dann noch lange auf dem Campingplatz und sind erst am Abend weiter gefahren.
    Für die Nacht haben wir ein sehr schönes Fleckchen mitten in der Natur gefunden.
    Es gab lecker Essen über dem Feuer, die Schuhe - immer noch nass von gestern - trocknen hoffentlich und wir sitzen gemütlich in der Mitternachtssonne 😌
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  • Blåisvatnet

    4. Juni 2022 in Norwegen ⋅ ☁️ 10 °C

    Abends kommt momentan öfter die Sonne durch, als tagsüber. Somit war es von Vorteil, dass wir schon wieder spät dran waren - wir hatten tatsächlich freie Sicht auf den Gletscher über dem See, was früher am Tag undenkbar schien.
    Die Wanderung ist wirklich schön und der See aufgrund bestimmter Mineralien faszinierend blau.
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  • Die Leuchtturm-Hütte Lyngstuva fyr

    5. Juni 2022 in Norwegen ⋅ ☀️ 10 °C

    Wir sind gestern Nacht mit Kocher, Kaffee, Wasser, zwei Suppen, Isomatten und Schlafsäcken für Hund und Mensch zum Lyngenstuva Fyr gewandert, um dort zu übernachten.
    Kurz vor der Hütte gab es eine kleine Kletterstelle, die an sich einfach, aber mit den Rucksäcken und vier Hunden durchaus anspruchsvoll war.
    Zuerst dachten wir sogar, wir sind falsch gelaufen, so dass wir einiges an Zeit fürs zurück und dann doch wieder hin steigen verbrachten.
    Aber es half nix, der Weg führte über diese Kante und so wuchteten wir gegen Mitternacht Gepäck und Vierbeiner über die Felsen.
    Bei der Hütte angekommen stellten wir begeistert fest, dass sie wirklich wie recherchiert frei zugänglich und offen für jedermann ist 🤗
    Auf 3 qm sind "unten" ein Tisch, ein Ofen und ein paar Regalbretter angebracht und "oben" unter dem Spitzdach ein Dielenboden zum schlafen.
    Wir löffelten noch schnell kalt unsere Suppen, die Hunde verkrochen sich auf ihren Schlafsäcken unter den Tisch und wir uns eine Etage höher.
    Kaum hingelegt brach draußen ein Sturm und Regen los. Doch diese kleine Hütte ist sehr robust und es wackelte nix und pfiff auch nicht durchs Dach.
    Gerade eben trinken wir noch unseren letzten Kaffee und packen alles wieder zam.
    Danach nehmen wir den anderen Weg zurück, der zwar etwas weiter, aber hoffentlich ohne Kletterstelle ist.
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  • Kleiner Roadtrip bis zum Campingplatz

    5. Juni 2022 in Norwegen ⋅ 🌧 6 °C

    Nachdem wir mit der Fähre von Svensby nach Breivik übergesetzt waren, wollte ich den restlichen Tag noch für einen kleinen Roadtrip nutzen.
    Die Idee war, die Troms Romsa Halbinsel "untenrum" zu umrunden um dann am Ende ganz im Norden von dieser in Skittenelv den Campingplatz anzusteuern.
    Doch ich bemerkte erst sehr spät, dass es ganz unten im Süden gar keine Straßenverbindung gibt.
    Egal, so sind wir eben den Sørfjorden hin und zurück gefahren, was in beiden Richtungen fantastisch war. Denn trotz der Wolken war der Blick auf die höchsten Gipfel der Lyngener Alpen beeindruckend!
    Markus hat einen Großteil der Fahrt verschlafen - er hatte für heute genug Birken, Buchten und Berge gesehen 😁
    Wieder zurück ging es den kürzesten Weg durchs Breivikeidet Tal und dann an der Küste durch Tromsø bis zu unserem Platz. Bei Regen ist Tromsø nur eine Stadt, vermutlich erlebe ich sie morgen gemeinsam mit einer Bekannten deutlich anziehender.
    Hier auf dem Platz gönnen wir uns für die nächsten zwei Nächte eine kleine Hütte, da es draußen wirklich bescheiden ist.
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