• Welcome to Uzbekistan

    July 20 in Uzbekistan ⋅ 🌙 30 °C

    ▪️ 🇩🇪
    Weitere elf Stunden Zugfahrt liegen vor uns. Diesmal geht es von Beyneu über die Grenze nach Nukus in Usbekistan. Der Zug wird hauptsächlich von usbekischen Arbeitern genutzt, die in den kasachischen Ölfeldern arbeiten. Touristen scheinen hier erneut eine absolute Ausnahme zu sein.
    Der Komfort ist - überschaubar. Eine Klimaanlage gibt es nicht, entsprechend wird es im Wagen schnell heiss. Sauberkeit scheint ebenfalls eher als unverbindliche Empfehlung verstanden zu werden - mit einer bemerkenswerten Ausnahme: Die Bettwäsche wird frisch eingeschweisst verteilt und ist wahrscheinlich der sauberste Gegenstand im ganzen Abteil.
    An der Grenze nehmen es die Zollbeamten auf beiden Seiten sehr genau. Die Kontrollen sind gründlich, gleichzeitig aber ausgesprochen freundlich. Zu unserer Überraschung sprechen mehrere Beamte sehr gutes Englisch, was die Einreise deutlich einfacher macht.
    Irgendwann, mitten in der Nacht, rollen wir schliesslich in Nukus ein. Es ist 03:30 Uhr morgens. Wir sind zwar müde, aber auch voller Elan für den heutigen Ausflug zum Aralsee.

    ▪️ 🇬🇧
    We have another eleven hours’ train journey ahead of us. This time we’re travelling from Beyneu across the border to Nukus in Uzbekistan. The train is mainly used by Uzbek workers who are employed in the Kazakh oil fields. Once again, tourists seem to be a rare exception here.
    The level of comfort is - modest. There’s no air conditioning, so it quickly gets hot in the carriage. Cleanliness also seems to be treated more as a non-binding recommendation - with one notable exception: the bed linen is handed out freshly sealed in plastic and is probably the cleanest item in the whole compartment.
    At the border, the customs officials on both sides are very thorough. The checks are meticulous, yet at the same time extremely friendly. To our surprise, several officers speak very good English, which makes entering the country much easier.
    Eventually, in the middle of the night, we finally roll into Nukus. It is 3.30 am. We’re tired, but also full of enthusiasm for today’s trip to the Aral Sea.
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