Across Two Continents
Yesterday in Switzerland ⋅ ☁️ 22 °C
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Etwa 6'500 Kilometer mit dem Auto, 5'600 Kilometer mit dem Flugzeug, 2'000 Kilometer mit dem Zug und rund 700 Kilometer mit dem Bus, so lautet die Bilanz unserer Reise. Ein Abenteuer, das uns durch elf Länder und über zwei Kontinente geführt hat - von den vertrauten Kulissen der Alpen über das tiefblaue Schwarze Meer an der türkischen Küste und die abgelegenen Bergwelten des Kaukasus bis zu den endlosen Steppen Kasachstans und den Wüsten Usbekistans.
Nun sind wir wieder zu Hause. Was von dieser Reise bleibt, sind Geschichten über spontane Begegnungen, unzählige Grenzübertritte, einen erstaunlich unverwüstlichen Mitsubishi, schlaflose Nächte im Zug und Orte, die wir ohne diese Reise wohl nie entdeckt hätten.
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Around 6,500 kilometres by car, 5,600 kilometres by plane, 2,000 kilometres by train and around 700 kilometres by bus - that’s the total for our journey. An adventure that took us through eleven countries and across two continents - from the familiar scenery of the Alps, via the deep-blue Black Sea on the Turkish coast and the remote mountain landscapes of the Caucasus, to the endless steppes of Kazakhstan and the deserts of Uzbekistan.
Now we’re back home. What remains of this journey are stories of chance encounters, countless border crossings, an astonishingly indestructible Mitsubishi, sleepless nights on the train and places we would probably never have discovered without this journey.Read more
Istanbul: Layover Adventure
Jul 25–26 in Turkey ⋅ ☁️ 22 °C
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In Istanbul verbringen wir nur einen kurzen Layover. Am Nachmittag landen wir auf dem einen Flughafen, am nächsten Morgen geht es vom anderen weiter Richtung Zürich. Unser Hotel liegt deshalb in der Nähe des Abflugflughafens. Dorthin führen entweder ein Shuttlebus in rund 1½ Stunden oder knapp 2½ Stunden mit der Metro.
Andi besteht auf Letzterem. Er wolle schliesslich ein Abenteuer erleben. Es dauert einen Moment, bis Raphael versteht, dass für Andi öffentlicher Verkehr im Urlaub offenbar bereits als Abenteuer gilt. Nun gut - Abenteuer soll er bekommen. Also verbringen wir den Abend in der Metro und belohnen uns danach mit einem ausgezeichneten Döner.
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We’re only having a short stopover in Istanbul. We land at one airport in the afternoon and fly on from the other the next morning, heading for Zurich. Our hotel is therefore near the departure airport. You can get there either by shuttle bus in about 1½ hours or by metro in just under 2½ hours.
Andi insists on the latter. After all, he wants to have an adventure. It takes a moment for Raphael to realise that, for Andi, using public transport on holiday apparently counts as an adventure in itself. Well then - he’ll get his adventure. So we spend the evening on the metro and treat ourselves to an excellent döner afterwards.Read more
Tashkent: A Carefully Guided Past
Jul 23–25 in Uzbekistan ⋅ ☀️ 32 °C
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Tashkent stellt den östlichsten Punkt unseres Abenteuers dar. Wir haben es also geschafft: Mit einer kleinen Ausnahme (dem Kaspischen Meer) sind wir über Land von der Schweiz nach Usbekistan gereist.
Die Stadt selbst bietet neben einem riesigen Basar vor allem ein relativ neues Museum: das Center for Islamic Civilization.
Es gehört rein visuell und technisch zu den modernsten und interaktivsten Ausstellungen, die ich je besucht habe. Offensichtlich wurde ein grosser Aufwand betrieben, um Geschichte erlebbar zu machen.
Der Haken an der Sache: Man darf nicht allein losziehen. Der Besuch ist nur im Rahmen einer geführten Tour erlaubt. Das ist sehr schade, weil man regelrecht durch die Räume geschleust wird und kaum Zeit hat, die Exponate oder interaktiven Stationen im eigenen Tempo zu erkunden. Es drängt sich der Eindruck auf, dass die Führungspflicht auch dazu dient, das präsentierte Geschichtsnarrativ im staatlich erwünschten Rahmen zu halten.
Inhaltlich ist die Ausstellung, gerade was die ältere Geschichte angeht, spannend aufbereitet. Allerdings merkt man von der ersten Minute an eine klare politische Färbung. Richtig skurril wird es im letzten Teil der Ausstellung: Hier schlägt einem eine fast schon karikaturistische Propaganda entgegen, die den aktuellen Staatskurs feiert und unter den Teilnehmenden unserer Gruppe, allesamt Europäer, für ungläubige Blicke und vereinzeltes Schmunzeln sorgt.
So bietet das Museum einen faszinierenden Einblick darin, wie das Land moderne Technik nutzt, um ein bestimmtes nationales Selbstbild zu vermitteln.
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Tashkent marks the easternmost point of our adventure. So we’ve done it: with one small exception (the Caspian Sea), we’ve travelled overland from Switzerland to Uzbekistan.
As well as a huge bazaar, the city itself boasts, above all, a relatively new museum: the Centre for Islamic Civilisation.
Visually and technically, it’s one of the most modern and interactive exhibitions I’ve ever visited. Clearly, a great deal of effort has gone into bringing history to life.
The catch is that you’re not allowed to explore on your own. Visits are only permitted as part of a guided tour. That’s a real shame, because you’re practically herded through the rooms and have hardly any time to explore the exhibits or interactive stations at your own pace. One cannot help but get the impression that the requirement for a guided tour also serves to keep the historical narrative presented within the framework desired by the state.
In terms of content, the exhibition is presented in a fascinating way, particularly where older history is concerned. However, from the very first minute, one notices a clear political slant. Things get truly bizarre in the final section of the exhibition: here, visitors are confronted with almost caricature-like propaganda celebrating the current state policy, which elicits looks of disbelief and the occasional chuckle from the members of our group, who are all Europeans.
Thus, the museum offers a fascinating insight into how the country uses modern technology to convey a specific national self-image.Read more
Bukhara: Shopping Like a Silk Road Merchant
July 22 in Uzbekistan ⋅ ☀️ 35 °C
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Bukhara ist eine der am besten erhaltenen Städte der alten Seidenstrasse. Über Jahrhunderte war sie ein wichtiger Knotenpunkt für Händler, Gelehrte und Pilger. Mitten in der Wüste wirkt die Oase überraschend grün. Die historischen Gebäude sind hervorragend erhalten und die Altstadt gehört zu den eindrücklichsten, die wir auf dieser Reise besuchen. Entsprechend touristisch geht es hier zu - wobei wir offenbar erneut die Nebensaison erwischt haben.
Andis Interesse wendet sich nun allerdings schnell von den von Raphael bevorzugten historischen Bauwerken ab, und wir steuern einen Basar an. Dort gibt es kein Halten mehr. Andi deckt sich mit unzähligen neuen Errungenschaften ein. Schliesslich sei ja alles "so schön und so günstig". Ob er das immer noch so sieht, wenn ein zusätzliches Aufgabegepäck für den Rückflug fällig wird, bleibt abzuwarten.
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Bukhara is one of the best-preserved cities on the ancient Silk Road. For centuries, it was a major hub for traders, scholars and pilgrims. Set in the middle of the desert, the oasis appears surprisingly green. The historic buildings are superbly preserved and the old town is one of the most impressive we’ve visited on this trip. It’s understandably quite touristy here - although we’ve apparently hit the off-season once again.
Andi’s interest, however, quickly shifts away from the historic buildings Raphael favours, and we head for a bazaar. Once there, there’s no stopping him. Andi stocks up on countless new purchases. After all, he says, everything is "so beautiful and so cheap". It remains to be seen whether he’ll still feel that way when he has to pay for an extra piece of checked luggage on the return flight.Read more
On n'a qu'une terre
July 21 in Uzbekistan ⋅ ☀️ 28 °C
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Ein seltsamer Gedanke kommt mir, als wir früh am Morgen als praktisch einzige Touristen zwischen den Schiffswracks von Muynak stehen. Genau hier wurde die Coop-Werbung mit Stress "On n'a qu'une terre" gedreht, die ich noch aus meiner Kindheit kenne.
Die Stimmung ist surreal. Wo sich früher eines der grössten Binnengewässer der Welt befand, ist heute Wüste. Staub liegt in der Luft, rostende Schiffe stehen verlassen im Sand und die Stille macht den Ort noch eindrücklicher. Kaum vorstellbar, dass hier einst ein geschäftiger Hafen lag.
Mit dem Austrocknen des Aralsees verschwand nicht nur das Wasser. Für viele Menschen verschwand auch ihre Lebensgrundlage. Die Fischerei brach zusammen und eine ganze Region verlor ihre wirtschaftliche Grundlage.
Wir steigen wieder ins Auto. Muynak lässt uns betroffen zurück.
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A strange thought crosses my mind as we stand early in the morning amongst the shipwrecks at Muynak, practically the only tourists there. This is exactly where the Coop advert featuring Stress’s "On n’a qu’une terre" was filmed - one I remember from my childhood.
The atmosphere is surreal. Where one of the world’s largest inland bodies of water once lay, there is now desert. Dust hangs in the air, rusting ships stand abandoned in the sand, and the silence makes the place all the more striking. It’s hard to imagine that this was once a bustling harbour.
When the Aral Sea dried up, it wasn’t just the water that disappeared. For many people, their livelihoods vanished too. The fishing industry collapsed and an entire region lost its economic foundation.
We get back into the car. Muynak leaves us feeling deeply moved.Read more
Welcome to Uzbekistan
July 20 in Uzbekistan ⋅ 🌙 30 °C
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Weitere elf Stunden Zugfahrt liegen vor uns. Diesmal geht es von Beyneu über die Grenze nach Nukus in Usbekistan. Der Zug wird hauptsächlich von usbekischen Arbeitern genutzt, die in den kasachischen Ölfeldern arbeiten. Touristen scheinen hier erneut eine absolute Ausnahme zu sein.
Der Komfort ist - überschaubar. Eine Klimaanlage gibt es nicht, entsprechend wird es im Wagen schnell heiss. Sauberkeit scheint ebenfalls eher als unverbindliche Empfehlung verstanden zu werden - mit einer bemerkenswerten Ausnahme: Die Bettwäsche wird frisch eingeschweisst verteilt und ist wahrscheinlich der sauberste Gegenstand im ganzen Abteil.
An der Grenze nehmen es die Zollbeamten auf beiden Seiten sehr genau. Die Kontrollen sind gründlich, gleichzeitig aber ausgesprochen freundlich. Zu unserer Überraschung sprechen mehrere Beamte sehr gutes Englisch, was die Einreise deutlich einfacher macht.
Irgendwann, mitten in der Nacht, rollen wir schliesslich in Nukus ein. Es ist 03:30 Uhr morgens. Wir sind zwar müde, aber auch voller Elan für den heutigen Ausflug zum Aralsee.
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We have another eleven hours’ train journey ahead of us. This time we’re travelling from Beyneu across the border to Nukus in Uzbekistan. The train is mainly used by Uzbek workers who are employed in the Kazakh oil fields. Once again, tourists seem to be a rare exception here.
The level of comfort is - modest. There’s no air conditioning, so it quickly gets hot in the carriage. Cleanliness also seems to be treated more as a non-binding recommendation - with one notable exception: the bed linen is handed out freshly sealed in plastic and is probably the cleanest item in the whole compartment.
At the border, the customs officials on both sides are very thorough. The checks are meticulous, yet at the same time extremely friendly. To our surprise, several officers speak very good English, which makes entering the country much easier.
Eventually, in the middle of the night, we finally roll into Nukus. It is 3.30 am. We’re tired, but also full of enthusiasm for today’s trip to the Aral Sea.Read more
Accidental Celebrities
Jul 19–20 in Kazakhstan ⋅ 🌙 25 °C
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Die erste lange Zugfahrt durch die endlosen Weiten Westkasachstans gestaltet sich erstaunlich angenehm. Die Klimaanlage funktioniert, es gibt genügend Platz und die Mitreisenden sind ausgesprochen kommunikativ. Letzteres allerdings nicht in einer Sprache, die wir sprechen. Die Auswahl besteht hauptsächlich aus Kasachisch oder Russisch - wir können weder das eine noch das andere. Der Kontaktfreude der Einheimischen tut das jedoch keinen Abbruch.
Besonders auffällig ist die grosse Zahl an Kindern im Zug. Neugierig probieren sie ihre in der Schule gelernten Englischkenntnisse an uns aus. So erzählen wir einer immer grösser werdenden Schar, woher wir kommen und welche Orte wir in der Region bereits besucht haben. Zum Abschluss möchten sie noch ein gemeinsames Erinnerungsfoto mit uns - ein Wunsch, den wir ihnen selbstverständlich nicht abschlagen.
Dass wir überhaupt so viel Aufmerksamkeit auf uns ziehen, überrascht eigentlich kaum. Auf dieser Strecke sind westliche Touristen nach wie vor eine Seltenheit - pro Jahr sind es nur wenige hundert.
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Our first long train journey through the endless expanses of western Kazakhstan turns out to be surprisingly pleasant. The air conditioning is working, there’s plenty of space, and our fellow passengers are extremely chatty. The latter, however, isn’t in a language we speak. The options are mainly Kazakh or Russian - we can’t speak either. That doesn’t dampen the locals’ friendliness, though.
Particularly striking is the large number of children on the train. Curious, they try out the English they’ve learnt at school on us. So we tell an ever-growing crowd where we’re from and which places in the region we’ve already visited. To finish off, they’d like to take a group photo with us as a memento - a request we naturally don’t refuse.
It’s hardly surprising that we attract so much attention. Western tourists are still a rarity on this route - there are only a few hundred a year.Read more
Mangystau: Another Planet
July 18 in Kazakhstan ⋅ ☀️ 35 °C
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Gemeinsam mit einer kleinen Gruppe machen wir uns früh am Morgen auf den Weg in die scheinbar endlosen Weiten Mangystaus. Schon der erste Halt führt uns in einen kleinen Canyon, den Wasser über Jahrtausende in das Gestein gegraben hat. Wenig später folgt eine unterirdische Moschee mit historischer Nekropole. Das sind eindrückliche Zeugnisse einer Region, die seit Jahrhunderten von Nomaden und Pilgern durchquert wurde.
Je weiter wir fahren, desto mehr verschwindet jede Spur von Zivilisation. Von da an geht es einfach quer durch die Landschaft. Unser Fahrer sucht sich seinen Weg über Felsen, Geröll und festen Wüstenboden. Spätestens hier sind wir froh, keinen Mietwagen genommen zu haben. Bei dieser Strecke hätten wir wohl regelmässig Stossgebete gen Himmel geschickt.
Die Landschaft wird dabei immer surrealer. Vor Millionen von Jahren lag hier noch das Urmeer Tethys. Als sich der Meeresboden hob und das Wasser zurückzog, blieb eine Landschaft zurück, die wir in dieser Form noch nirgends auf der Welt gesehen haben - weite Plateaus, steile Felsabbrüche und bizarre Gesteinsformationen, soweit das Auge reicht.
Und während wir noch versuchen, diese Kulisse auf Bildern festzuhalten, spricht sich Andis Talent als Fotograf schnell herum. Schon bald kann er sich kaum mehr von Abfragen der zu Influenzern wandelnden Touristen retten. Unser inoffizieller Tourfotograf hat seine neue Bestimmung gefunden.
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Together with a small group, we set off early in the morning into the seemingly endless expanse of Mangystau. Our very first stop takes us to a small canyon carved into the rock by water over millennia. A little later, we come across an underground mosque with a historic necropolis. These are impressive relics of a region that has been traversed by nomads and pilgrims for centuries.
The further we drive, the more every trace of civilization disappears. From then on, we simply drive straight across the landscape. Our driver picks his way over rocks, scree, and hard desert floor. By this point, we're especially glad we didn't rent a car. On this stretch of road, we would probably have been sending up silent prayers to heaven.
The landscape becomes increasingly surreal. Millions of years ago, the ancient Tethys Ocean covered this area. As the seabed rose and the water receded, a landscape was left behind unlike anything we'd ever seen before - vast plateaus, steep cliffs, and bizarre rock formations as far as the eye could see.
And while we were still trying to capture this scenery in photos, word of Andi's talent as a photographer spread quickly. Soon he was inundated with requests from tourists who had become influencers. Our unofficial tour photographer had found his new calling.Read more
Hotel Aktau: You Can Check Out, But Never Leave
Jul 17–18 in Kazakhstan ⋅ ☀️ 31 °C
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Unser erster Tag in Kasachstan dreht sich vor allem um organisatorische Fragen. Ironischerweise war der Flug nach Aktau deutlich einfacher als die Planung der Weiterreise. Unser Hotel hilft uns bei der Suche nach der besten Route Richtung Usbekistan.
Schnell scheiden Auto und Bus aus. Letztere verkehren zwar gelegentlich, doch wann und wo sie tatsächlich abfahren, scheint niemand so genau zu wissen - selbst für Einheimische ist das offenbar ein kleines Glücksspiel. Übrig bleiben Flug oder Zug. Da wir unterwegs möglichst viel von der Landschaft sehen möchten, entscheiden wir uns für die Bahn. Zunächst geht es mit dem einem Zug nach Beyneu, bevor wir am nächsten Tag mit einem zweiten Zug die Grenze überqueren und weiter nach Nukus in Usbekistan fahren.
Bis zur Abfahrt bleibt jedoch noch genügend Zeit, Aktau und seine ungewöhnliche Umgebung etwas genauer zu erkunden.
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Our first day in Kazakhstan is mainly taken up with organisational matters. Ironically, the flight to Aktau was much easier than planning the rest of our journey. Our hotel helps us find the best route to Uzbekistan.
We quickly rule out travelling by car or bus. Although buses do run occasionally, nobody seems to know exactly when and where they actually depart - even for locals, it’s apparently a bit of a gamble. That leaves the plane or the train. As we want to see as much of the countryside as possible along the way, we opt for the train. First, we’ll take one train to Beyneu, before crossing the border the next day on a second train and travelling on to Nukus in Uzbekistan.
However, there’s still plenty of time before departure to explore Aktau and its unusual surroundings in a bit more detail.Read more
The End of the Road: Tbilisi
Jul 15–16 in Georgia ⋅ ☀️ 28 °C
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Da ist es also: unser erstes grosses Etappenziel. Bevor es weiter nach Kasachstan geht, wird noch einmal Wäsche gewaschen und der Flug nach Aktau vorbereitet. Die verbleibende Zeit verbringen wir vor allem mit (Window-)Shopping und einem Besuch auf dem lokalen Flohmarkt. Das Angebot ist... speziell. Egal ob Schwerter, Taser, mutmasslich antike Münzen oder Unmengen an Erinnerungsstücken aus dem Zweiten Weltkrieg und dem Kalten Krieg – fündig wird hier wohl jeder.
Entsprechend früh machen wir uns auf den Weg zum Flughafen. Eine gute Entscheidung, denn gerade einmal zehn Minuten vor dem Terminal werden wir erneut von der Polizei angehalten. Der Grund ist derselbe wie zuvor: unser verschwundenes Nummernschild. Diesmal erfahren wir allerdings, dass das Fahren ohne hinteres Kennzeichen in Georgien - anders als in vielen europäischen Ländern - nicht erlaubt ist.
Auf Anweisung der Polizei melden wir den Verlust beim Notruf. Wegen der ausländischen Zulassung und unserer Situation als Durchreisende weiss dort allerdings auch niemand so recht, wie mit dem Fall umzugehen ist. Am Ende wird das fehlende Nummernschild im Polizeisystem vermerkt und unser Auto erhält eine Ausnahmegenehmigung für die Weiterfahrt. Damit steht Andis Freund, der den Mitsubishi zurück in die Schweiz fahren wird, nichts mehr im Weg.
Für uns heisst es nun Abschied nehmen von unserem treuen Reisegefährten. Nach fast 6000 Kilometern, unzähligen Schlaglöchern, Bergpässen und dem Verlust eines Nummernschilds hat er uns bis hierher gebracht. Der nächste Abschnitt beginnt in der Luft - mit einem Flug nach Aktau. Wenn auch mit einer beachtlichen Verspätung.
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So here it is: our first major milestone. Before we carry on to Kazakhstan, we do some more laundry and get ready for our flight to Aktau. We spend most of the remaining time window-shopping and visiting the local flea market. The range of goods on offer is… rather unusual. Whether it’s swords, tasers, supposedly antique coins or vast quantities of memorabilia from the Second World War and the Cold War – there’s something here for everyone.
We set off for the airport accordingly early. A wise decision, as we’re stopped by the police again just ten minutes from the terminal. The reason is the same as before: our missing number plate. This time, however, we learn that driving without a rear number plate is not permitted in Georgia – unlike in many European countries.
On the police’s instructions, we report the loss to the emergency services. However, because of the foreign registration and our status as travellers passing through, nobody there really knows how to handle the case either. In the end, the missing number plate is noted in the police system and our car is granted a special permit to continue our journey. This means there’s nothing standing in the way of Andi’s friend, who will be driving the Mitsubishi back to Switzerland.
For us, it’s now time to say goodbye to our trusty travelling companion. After nearly 6,000 kilometres, countless potholes, mountain passes and the loss of a number plate, it has brought us this far. The next leg of the journey begins in the air – with a flight to Aktau. Albeit with a considerable delay.Read more
Mount Didgori: One Last Climb
July 15 in Georgia ⋅ ☀️ 21 °C
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Bevor es endgültig Richtung Tiflis geht, fordern wir unseren treuen Mitsubishi ein letztes Mal und machen noch einen Abstecher auf den Didgori-Berg.
Hier erinnert ein monumentales Denkmal an die Schlacht von Didgori im Jahr 1121, in der König David IV einen entscheidenden Sieg errang. Die riesigen, schwertförmigen Säulen symbolisieren die Schwerter der georgischen Krieger und sind mit Reliefs versehen, die Szenen aus der georgischen Geschichte zeigen.
Ein würdiger letzter Bergstopp, bevor unsere Reise wieder ins Flachland führt.
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Before we finally set off for Tbilisi, we put our trusty Mitsubishi through its paces one last time and make a detour to Mount Didgori.
Here, a monumental memorial commemorates the Battle of Didgori in 1121, in which King David IV secured a decisive victory. The huge, sword-shaped columns symbolise the swords of the Georgian warriors and are adorned with reliefs depicting scenes from Georgian history.
A fitting final stop in the mountains before our journey takes us back down to the lowlands.Read more
Gori: Between History and Propaganda
July 15 in Georgia ⋅ ⛅ 21 °C
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Gori ist vor allem als Geburtsstadt Josef Stalins bekannt. Für uns steht jedoch zunächst Uplistsikhe im Mittelpunkt - eine nur wenige Kilometer entfernte, antike Felsenstadt. Bereits vor über 2500 Jahren entstand hier eines der wichtigsten Zentren des vorchristlichen Georgiens. Tempel, Wohnhäuser, Lagerräume und Strassen wurden direkt aus dem Fels gehauen. Heute kann man noch immer durch die Gänge dieser einst blühenden Stadt spazieren.
Natürlich kann es Raphael trotzdem nicht lassen, anschliessend auch noch das durchaus kontroverse Stalin-Museum zu besuchen. Andis Geschichtswissen wird vorher vorsorglich noch einmal aufgefrischt: «Wer war Stalin? War der gut oder böse?»
Die Ausstellung lässt sich kaum anders als pro-stalinistische Propaganda beschreiben. Die obere Galerie wirkt wie ein Schrein. Stalin wird auf seinem Werdegang gezeigt - mal als genialer Feldherr, mal als gütiger Vater der Nation, stets jedoch in einem auffallend positiven Licht.
Eine kritische Einordnung von Stalin, dem Diktator, der den Tod von Millionen Menschen zu verantworten hatte, sucht man vergebens. Erst wenn man beim Hinausgehen nach links in einen kleinen, beinahe wie eine Besenkammer wirkenden Raum blickt, findet man einige wenige kritische Zitate. Das wirkt weniger wie historische Aufarbeitung als wie eine Pflichtübung.
Es ist erstaunlich und zugleich befremdlich, welchen Eindruck dieses Museum hinterlässt: Der berühmteste Sohn der Stadt scheint hier noch immer in erster Linie verehrt und nicht kritisch aufgearbeitet zu werden.
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Gori is best known as the birthplace of Joseph Stalin. For us, however, the focus is initially on Uplistsikhe - an ancient rock-hewn city just a few kilometres away. Over 2,500 years ago, one of the most important centres of pre-Christian Georgia emerged here. Temples, dwellings, storage rooms and streets were hewn directly out of the rock. Today, you can still stroll through the passageways of this once-thriving city.
Naturally, Raphael can’t resist visiting the rather controversial Stalin Museum afterwards. As a precaution, Andi’s knowledge of history is refreshed once more beforehand: ‘Who was Stalin? Was he good or evil?’
The exhibition can hardly be described as anything other than pro-Stalinist propaganda. The upper gallery resembles a shrine. Stalin is portrayed throughout his career - sometimes as a brilliant military commander, sometimes as the benevolent father of the nation, but always in a strikingly positive light.
One searches in vain for a critical assessment of Stalin, the dictator responsible for the deaths of millions of people. It is only when, on the way out, one looks to the left into a small room that looks almost like a broom cupboard that one finds a few critical quotes. This feels less like a historical reckoning and more like a compulsory exercise.
It is astonishing and, at the same time, disconcerting what impression this museum leaves: the city’s most famous son still seems, first and foremost, to be revered here rather than subjected to critical scrutiny.Read more
Georgia's Least Wanted
Jul 14–15 in Georgia ⋅ 🌧 23 °C
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Heute machen wir uns auf den langen Weg von den Bergen zurück ins Flachland. Kaum gibt es wieder ähnlich viele Menschen wie Kühe, werden wir auch schon zum ersten Mal seit dem Verlust unseres Nummernschilds von der Polizei kontrolliert. Offenbar wirken wir etwas suspekt. Die Kontrolle verläuft allerdings freundlich und nach wenigen Minuten dürfen wir weiterfahren.
Auf dem Programm stehen heute die Festung Nokalakevi und die Prometheus-Höhle. Auf den ersten Blick könnten die beiden Orte kaum unterschiedlicher sein. Auf den zweiten haben sie überraschend viel gemeinsam: jede Menge Steine und ungefähr die Informationstiefe einer Wikipedia-Einleitung. Schade - zu beiden Orten gäbe es bestimmt deutlich mehr spannende Geschichten zu erzählen.
Am Abend geht es noch ein Stück weiter Richtung Osten. Tiflis, unser Etappenziel, rückt langsam, aber sicher näher.
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Today we’re setting off on the long journey from the mountains back to the lowlands. No sooner are there as many people as there are cows again than we’re stopped by the police for the first time since losing our number plate. Apparently, we look a bit suspicious. The stop is, however, friendly and after a few minutes we're allowed to carry on.
On the agenda today are Nokalakevi Fortress and Prometheus Cave. At first glance, the two places could hardly be more different. On closer inspection, however, they have a surprising amount in common: plenty of rocks and about as much depth of information as a Wikipedia introduction. It’s a shame - there are surely far more fascinating stories to tell about both places.
In the evening, we head a little further east. Tbilisi, our first major destination, is slowly but surely drawing nearer.Read more
Ushguli: The Towers of Svaneti
Jul 13–14 in Georgia ⋅ ☀️ 18 °C
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Der Weg nach Swanetien ist ein kleines Abenteuer für sich. Kühe, Schweine und Hunde scheinen die Strassen als ihr persönliches Wohnzimmer zu betrachten - Verkehrsregeln gelten hier offenbar nur für Menschen. Dazu kommen unzählige Schlaglöcher, die unserem Mitsubishi so zusetzen, dass wir unterwegs sogar die hintere Autonummer verlieren. (Sie ward nicht mehr gesehen)
Als dann auch noch Benzingeruch aufkommt, legen wir vorsichtshalber einen Zwischenstopp ein. Die Ursache ist zum Glück schnell gefunden: Ohne Tankdeckel schwappt auf den holprigen Strassen immer wieder etwas Benzin über. Beruhigend - zumindest im Vergleich zu den Alternativen.
Die Strasse selbst gleicht einer Dauerbaustelle. Kaum ist ein Abschnitt frisch asphaltiert, zerstören Starkregen und Erdrutsche andernorts bereits den nächsten. Entsprechend wechseln sich perfekter Asphalt und Schlaglochpisten im Minutentakt ab.
Über den Pass erreichen wir schliesslich als Erstes Ushguli. Das ist eine der höchstgelegenen dauerhaft bewohnten Siedlungen Europas. Wie in ganz Swanetien prägen die berühmten Wehrtürme das Ortsbild. Die Swanen lebten über Jahrhunderte in einer Welt, die vom Rest Georgiens fast abgeschnitten war. Lange Winter, hohe Berge und schwierige Wege machten jedes Dorf zu einer kleinen Welt für sich. Viehzucht, Landwirtschaft und starke Familienverbände bestimmten den Alltag. In Zeiten von Fehden oder Überfällen zog man sich in die steinernen Wehrtürme zurück, die bis heute das Wahrzeichen der Region sind.
Am Abend fahren wir weiter nach Mestia. Am nächsten Morgen besichtigen wir eines dieser traditionellen Wohnhäuser mit Wehrturm von innen und können uns so gut vorstellen, wie die Familien hier einst lebten.
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The journey to Svaneti is a little adventure in itself. Cows, pigs and dogs seem to regard the roads as their own personal living room - traffic rules apparently only apply to people here. On top of that, there are countless potholes that take such a toll on our Mitsubishi that we even lose the rear number plate along the way. (It was never seen again)
When we then start to smell petrol, we decide to make a stop just to be on the safe side. Fortunately, the cause is quickly found: without a fuel cap, a bit of petrol keeps spilling over on the bumpy roads. Reassuring - at least compared to the alternatives.
The road itself resembles a perpetual building site. No sooner has one section been freshly tarmacked than heavy rain and landslides elsewhere are already destroying the next. Consequently, perfect tarmac and potholed tracks alternate every minute.
Crossing the pass, we finally reach Ushguli first. This is one of the highest permanently inhabited settlements in Europe. As throughout Svaneti, the famous defence towers characterise the townscape. For centuries, the Svans lived in a world that was almost cut off from the rest of Georgia. Long winters, high mountains and difficult paths made every village a small world of its own. Livestock farming, agriculture and strong family ties shaped everyday life. In times of feuds or raids, people would retreat to the stone defence towers, which remain the region’s landmark to this day.
In the evening, we carry on to Mestia. The next morning, we explore the interior of one of these traditional houses with a defence tower, which gives us a good idea of how families once lived here.Read more
Batumi: Mediterranean Vibes
Jul 12–13 in Georgia ⋅ ⛅ 24 °C
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Nach erfolgreichem, wenn auch etwas kompliziertem Grenzübertritt nach Georgien lassen wir den Abend an der Promenade von Batumi ausklingen. Palmen, das Meer und die entspannte Atmosphäre verleihen der Stadt fast schon mediterrane Vibes. Die erste Nacht im Hostel sorgt bei Andi zwar noch für einen kleinen Kulturschock, der erste Eindruck von Georgien könnte aber kaum besser sein.
Am nächsten Morgen erkunden wir Batumi etwas genauer. Andi ist so begeistert, dass er kurzerhand den Plan fasst, hierher auszuwandern. Raphael nutzt die Gelegenheit und schleppt den frischgebackenen Georgien-Fan erst zur Festung Gonio und gleich danach auch noch zur Festung Petra. Die Auswanderungspläne werden daraufhin vorsichtshalber noch einmal überdacht.
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After successfully, albeit somewhat complicatedly, crossing the border into Georgia, we round off the evening on the Batumi promenade. Palm trees, the sea and the relaxed atmosphere give the city an almost Mediterranean feel. Although the first night in the hostel comes as a bit of a culture shock for Andi, our first impression of Georgia could hardly be better.
The next morning, we explore Batumi in a bit more detail. Andi is so enthusiastic that he spontaneously decides to emigrate here. Raphael seizes the opportunity and drags the newly minted Georgia fan first to Gonio Fortress and then straight on to Petra Fortress. As a precaution, the emigration plans are subsequently reconsidered.Read more
Santa Harabeleri: The End of a Mountain World
July 12 in Turkey ⋅ ☁️ 18 °C
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Nach Sümela verlassen wir die Hauptstrassen und folgen einer schmalen Bergstrasse über die Hochebenen Richtung Santa Harabeleri. Je weiter wir fahren, desto unwirklicher wird die Landschaft. Über eine Stunde lang schlängelt sich die Strasse durch abgelegene Bergtäler, vorbei an kleinen Dörfern und Almen. Unterwegs begegnen wir kaum einem anderen Auto - Touristen scheinen sich hierher nur selten zu verirren.
Über Jahrhunderte war dieses Hochland Heimat griechischsprachiger christlicher Gemeinden. Klöster wie Sümela bildeten das religiöse und kulturelle Herz der Region, während in den verstreuten Bergdörfern Generation um Generation lebte, arbeitete und Familien gründete. Diese jahrhundertealte Kontinuität endete Anfang der 1920er-Jahre mit dem Bevölkerungsaustausch zwischen Griechenland und der Türkei. Im Rahmen dieses staatlich vereinbarten Austauschs mussten rund 1,5 Millionen orthodoxe Christen Anatolien verlassen, während etwa eine halbe Million Muslime Griechenland verlassen musste. Santa ist heute eines der eindrücklichsten Zeugnisse dieser Vergangenheit.
Zwischen den verlassenen Häusern herrscht eine fast surreale Ruhe. Kaum vorstellbar, dass diese abgelegene Berglandschaft über viele Jahrhunderte Heimat einer lebendigen Gemeinschaft war.
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After Sümela, we leave the main roads and follow a narrow mountain road across the high plateaus towards Santa Harabeleri. The further we drive, the more surreal the landscape becomes. For over an hour, the road winds its way through remote mountain valleys, past small villages and alpine pastures. We hardly encounter any other cars along the way - tourists seem to stray this far only rarely.
For centuries, this highland region was home to Greek-speaking Christian communities. Monasteries such as Sümela formed the religious and cultural heart of the region, whilst in the scattered mountain villages, generation after generation lived, worked and raised families. This centuries-old continuity came to an end in the early 1920s with the population exchange between Greece and Turkey. As part of this state-sanctioned exchange, around 1.5 million Orthodox Christians were forced to leave Anatolia, whilst some half a million Muslims were forced to leave Greece. Today, Santa stands as one of the most striking reminders of this past.
An almost surreal tranquillity reigns amongst the abandoned houses. It is hard to imagine that this remote mountain landscape was home to a vibrant community for many centuries.Read more
A Foggy Day at Sümela Monastery
July 12 in Turkey ⋅ 🌫 17 °C
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Die Kleider frisch gewaschenen geht es zum Barbier. Zu unserer Überraschung spricht dieser zwar kein Englisch, dafür aber Französisch. Nach den Monaten in Genf zahlt sich das tatsächlich einmal aus. Zumindest kurz - denn schon nach wenigen Sätzen stellen wir fest, dass sein Französisch ungefähr so gut ist wie unser Türkisch.
Noch besser wird es mit seinem lernenden Kollegen, der sämtliche Smalltalk-Regeln ignoriert und direkt loslegt: "Where are you from?", "Are you Muslim?", "Who is your president? Our president is Erdoğan!" Da weiss man schnell woran man ist.
Nach einer Übernachtung in den Bergen geht es zum Sümela-Kloster, das spektakulär an einer steilen Felswand klebt. Der Überlieferung nach wurde es im 4. Jahrhundert gegründet und entwickelte sich über Jahrhunderte zu einem der bedeutendsten orthodoxen Klöster der Region. Mit dem Bevölkerungsaustausch zwischen Griechenland und der Türkei im Jahr 1923 verliessen die Mönche das Kloster, das danach jahrzehntelang leer stand.
Vom berühmten Ausblick bekommen wir wegen Nebel und Regen zwar nur eine ungefähre Vorstellung. Dafür erleben wir Sümela gemeinsam mit gefühlt halb Türkei - Massentourismus scheint selbst schlechtes Wetter nicht aufzuhalten.
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With our freshly laundered clothes, we head to the barber’s. To our surprise, he doesn’t speak English, but he does speak French. After all those months in Geneva, it actually pays off for once. At least for a moment - because after just a few sentences, we realise that his French is about as good as our Turkish.
Things go even better with his trainee colleague, who ignores all the rules of small talk and gets straight to the point: “Where are you from?”, “Are you Muslim?”, “Who is your president? Our president is Erdoğan!” You soon know where you stand.
After spending the night in the mountains, we head to Sümela Monastery, which clings spectacularly to a steep rock face. According to tradition, it was founded in the 4th century and, over the centuries, developed into one of the region’s most important Orthodox monasteries. Following the population exchange between Greece and Turkey in 1923, the monks left the monastery, which subsequently stood empty for decades.
Although the fog and rain mean we can only get a rough idea of the famous view, we do get to experience Sümela alongside what feels like half of Turkey - it seems that even bad weather cannot stop mass tourism.Read more

Traveler
Beigeisterung sieht anders aus, denn das Wort Hamam löst bei ihm ab jetzt bestimmt jederzeit Skepsis aus 🙉
Ride into the Sunset 🌅
Jul 10–11 in Turkey ⋅ ☀️ 23 °C
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Von Kastamonu geht es zurück an die Schwarzmeerküste in die Region von Sinop. Pünktlich zum Abend werden wir mit einem spektakulären Sonnenuntergang belohnt - kein schlechter Ort, um den Tag ausklingen zu lassen.
Die Nacht verbringen wir in einem kleinen Camper direkt am Meer. Endlich ergibt sich auch die passende Gelegenheit, die in dieser Region allgegenwärtigen Sonnenblumenkerne stilecht vor dem Camper zu knabbern. Gemütlich ist es auf jeden Fall. Dass die Betten für grössere Menschen etwas knapp ausfallen, merken wir allerdings spätestens beim Schlafengehen.
Am nächsten Morgen geht es bereits weiter. Die nächste grosse Etappe wartet: einmal quer entlang der Schwarzmeerküste bis in die Region Trabzon.
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From Kastamonu, we head back to the Black Sea coast, to the Sinop region. Just in time for the evening, we're treated to a spectacular sunset - not a bad place to end the day.
We spend the night in a small campervan right by the sea. At last, we get the perfect opportunity to snack on sunflower seeds, which are everywhere in this region, while sitting outside the campervan like the locals do. It's certainly cosy. We do realise, however, that the beds are a little too short for taller people.
The next morning, we're already back on the road. The next major leg of the journey awaits: following the Black Sea coast all the way to the Trabzon region.Read more
Wo der Döner seinen Anfang nahm
July 10 in Turkey ⋅ ⛅ 23 °C
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Kastamonu liegt ohnehin auf unserer Route - also der perfekte Ort für eine Essenspause. Und wenn man schon hier ist, kommt man an einer Spezialität nicht vorbei: Der Döner Kebab soll hier erfunden worden sein. Ob das wirklich stimmt, darüber mögen sich Historiker streiten. Uns reicht, dass er hervorragend schmeckt.
Ganz nebenbei entdecken wir auch noch die eindrucksvolle Festung oberhalb der Stadt. Auf den steilen Strassen hinauf sorgt Andi noch für etwas Unterhaltung. Mitten auf der Fahrbahn spaziert seelenruhig ein ganzer Schwarm Hühner umher. Für einen kurzen Moment sieht es so aus, als würde unser Abendessen gleich auf der Motorhaube mitfahren. Die Hühner bleiben allerdings völlig unbeeindruckt.
Deshalb:
- Döner: mit ohne alles
- Huhn: lieber lebend
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Kastamonu is on our route anyway - so it’s the perfect place for a stop for lunch. And once you’re here, there’s one speciality you simply can’t miss: the döner kebab is said to have been invented here. Whether that’s really true is a matter for historians to debate. All that matters to us is that it tastes absolutely delicious.
Incidentally, we also discover the impressive fortress overlooking the town. On the steep roads leading up, Andi provides a bit of entertainment. Right in the middle of the road, a whole flock of chickens is strolling about, completely unfazed. For a brief moment, it looks as though our dinner is about to hitch a ride on the bonnet. The chickens, however, remain completely unimpressed.
So:
- Döner: with or without anything
- Chicken: preferably aliveRead more
A Quick Stop in Amasra
July 10 in Turkey ⋅ ⛅ 22 °C
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Amasra ist zwar klein, blickt aber auf eine erstaunlich lange Geschichte zurück. Die Hafenstadt wechselte im Lauf der Jahrhunderte mehrfach den Besitzer - von den Römern über Byzanz bis zu den Genuesen, die der Burg ihre heutige Form gaben. Was genau Menschen aus Westitalien hier am Schwarzen Meer verloren hatten, klären wir ein anderes Mal. Später übernahmen die Osmanen die Stadt.
Nach dem kurzen Spaziergang folgt der obligatorische Kaffeehalt. Andi bestellt einen türkischen Kaffee und bekommt ein kleines Kunstwerk serviert - stilvoll, aromatisch und genau so, wie man es sich in der Türkei vorstellt.
Raphael entscheidet sich für einen Iced Coffee. Die Erwartungen sind hoch, serviert wird eine lieblos auf den Tisch geklatschte Getränkedose aus dem Supermarkt. Offenbar gibt es selbst in der türkischen Kaffeekultur Grenzen.
Immerhin war die Aussicht hervorragend.
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Amasra may be small, but it has an astonishingly long history. Over the centuries, the port town changed hands several times - from the Romans to the Byzantines and on to the Genoese, who gave the castle its present form. We’ll have to leave it for another time to explain exactly what people from western Italy were doing here on the Black Sea. Later, the Ottomans took over the town.
After a short walk, it’s time for the obligatory coffee break. Andi orders a Turkish coffee and is served a little work of art - stylish, aromatic and exactly as you’d imagine it to be in Turkey.
Raphael opts for an iced coffee. Expectations are high, but what’s served is a supermarket drink can carelessly plonked on the table. Apparently, even Turkish coffee culture has its limits.
At least the view was superb.Read more
Scrubbed in Safranbolu
Jul 9–10 in Turkey ⋅ ☀️ 25 °C
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Am späten Nachmittag erreichen wir Safranbolu. Das kleine Städtchen mit seinen verwinkelten Gassen und den gut erhaltenen osmanischen Holzhäusern gehört nicht ohne Grund zum UNESCO-Weltkulturerbe. Seinen Wohlstand verdankte es einst dem Handel entlang der Karawanenrouten zwischen Europa und Anatolien, und genau diesen Charme hat es bis heute bewahrt.
Der eigentliche Programmpunkt des Abends ist aber der Hamam. Während Raphael die jahrhundertealte Badekultur geniesst, ist Andi weniger begeistert. Nach einer ausgiebigen Massage ist er überzeugt, nicht in einem Badehaus, sondern in einem Ringkampf gelandet zu sein. Den restlichen Abend erklärt er jedem, der es hören will, dass er "verprügelt" worden sei. Wer schon einmal in einem traditionellen Hamam war, weiss allerdings: Genau so soll das sein.
Immerhin überlebt er. Und am nächsten Morgen verlassen wir Safranbolu mit sauberer Haut, tiefenentspanntem Raphael und einem leicht traumatisierten Andi.
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We arrive in Safranbolu in the late afternoon. This little town, with its winding alleyways and well-preserved Ottoman wooden houses, is a UNESCO World Heritage Site for good reason. It once owed its prosperity to trade along the caravan routes between Europe and Anatolia, and it has retained precisely this charm to this day.
The main event of the evening, however, is the hamam. Whilst Raphael enjoys the centuries-old bathing culture, Andi is less than enthusiastic. After a thorough massage, he is convinced he has ended up not in a bathhouse but in a wrestling match. For the rest of the evening, he explains to anyone who will listen that he has been "beaten up". Anyone who’s ever been to a traditional hamam knows, though: that’s exactly how it’s meant to be.
At least he survives. And the next morning, we leave Safranbolu with clean skin, a deeply relaxed Raphael and a slightly traumatised Andi.Read more

TravelerHahaha wia loschteg zemagfasst 🤣 I hoff er het ka Alpträum drvo gha 😅 Abr zum Glück het er met diar an vrständnisvolla Begleiter ar Sita, wo em metm nötiga Quäntli Empathie und Information begegnet 🤗
One Last Push to Edirne
Jul 8–9 in Turkey ⋅ ☁️ 26 °C
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Andi beschliesst, das günstige Luxushotel in Bulgarien gegen einen letzten langen Push bis über die türkische Grenze einzutauschen. Eine Entscheidung, die auf Google Maps vermutlich sehr vernünftig aussah - und auf bulgarischen Landstrassen bei Dunkelheit dann etwas weniger.
Die Strassenbedingungen werden zunehmend kreativ, weshalb es längst dunkel ist, während wir noch immer irgendwo Richtung Türkei tuckern. Umgeben von weissem Bodennebel fühlen wir uns kurz wie in einem schlechten Horrorfilm.
Dann taucht im Lichtkegel plötzlich ein Dreckhaufen auf der Strasse auf. Für einen Moment sind wir überzeugt, dass Google Maps uns endgültig in die Irre geführt hat. Zum Glück lässt sich der Erdrutsch entspannt rechts über die Wiese umfahren, und wenig später erreichen wir problemlos Edirne.
Am nächsten Morgen gibt es dann noch einen Bummel durch den Basar und die Besichtigung zweier beeindruckender Moscheen.
Somit ist erste Türkei-Kapitel eröffnet und klar: keine Fahrten in der Nacht mehr.
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Andi decides to swap the affordable luxury hotel in Bulgaria for one last long push across the Turkish border. A decision that probably looked very sensible on Google Maps - but a little less so on Bulgarian country roads after dark.
The road conditions are getting increasingly tricky, which is why it’s long since gone dark whilst we’re still chugging along somewhere towards Turkey. Surrounded by white ground fog, we briefly feel as though we’re in a bad horror film.
Then, suddenly, a pile of mud appears on the road in the beam of our headlights. For a moment, we’re convinced that Google Maps has finally led us astray. Fortunately, we can easily drive round the landslide to the right across the meadow, and a little later we reach Edirne without any problems.
The next morning, we take a stroll through the bazaar and visit two impressive mosques.
And so the first chapter of our Turkey adventure begins, and one thing is clear: no more night-time driving.Read more
The UFO That Never Took Off
July 8 in Bulgaria ⋅ 🌧 16 °C
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Mitten auf einem windgepeitschten Berg thront ein Gebäude, das eher wie ein abgestürztes UFO als wie ein Denkmal aussieht. Tatsächlich handelt es sich um das Buzludzha-Monument - einst das Prestigeprojekt des kommunistischen Regimes Bulgariens. Von hier aus sollte die glorreiche Zukunft des Sozialismus gefeiert werden. Heute pfeift der Wind durch zerbrochene Fenster, der Beton bröckelt, und von der grossen Vision ist nicht mehr viel übrig.
Das Wetter scheint die Szenerie perfekt inszenieren zu wollen: eisiger Wind, Regen und Temperaturen, bei denen selbst der Sommer kurz Pause macht. Beeindruckt davon zeigen sich höchstens die Pferde, die den Gipfel zu ihrem Zuhause erklärt haben - und deren Hinterlassenschaften inzwischen mindestens genauso flächendeckend vertreten sind wie einst die kommunistische Propaganda.
Der Rückweg führt über eine Strasse, auf der vor Schlaglöchern gewarnt wird. Nach den letzten Tagen unseres Roadtrips können wir darüber allerdings nur schmunzeln. Das hier? Fast schon Luxus.
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Perched on top of a windswept mountain stands a structure that looks more like a crashed UFO than a monument. It is, in fact, the Buzludzha Monument - once the flagship project of Bulgaria’s communist regime. It was intended to be a place from which to celebrate the glorious future of socialism. Today, the wind whistles through broken windows, the concrete is crumbling, and little remains of that grand vision.
The weather seems intent on setting the scene perfectly: an icy wind, rain and temperatures that would make even summer take a brief break. The only ones seemingly impressed by this are the horses that have made the summit their home - and whose droppings are now just as widespread as the communist propaganda once was.
The return journey takes us along a road with warnings about potholes. After the last few days of our road trip, however, we can only smile at this. This? It’s almost a luxury.Read more
Troyan Monastery
July 8 in Bulgaria ⋅ ☀️ 26 °C
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Wir scheinen wieder einmal unser Spezialtalent genutzt zu haben: Orte zu finden, die laut Internet und Reiseführer bedeutend, beliebt und absolut sehenswert sind - vor Ort aber wirken, als hätte jemand die Touristen versehentlich im Nachbardorf abgeladen.
Das Kloster von Troyan liegt tief im bulgarischen Hinterland und ist bekannt für seine Wandmalereien, seine abgeschiedene Lage und die besondere Atmosphäre. Tatsächlich ist es beeindruckend: ruhig, schön gelegen und mit Fresken ausgestattet.
An der Kasse folgt dann die schönste Erkenntnis des Tages: Wer die Sprache nicht spricht, wird offenbar einfach durchgewunken. Zum ersten Mal zahlt sich unsere völlige Ahnungslosigkeit also finanziell aus.
Die stundenlange Fahrt durch Wälder und Dörfer lässt uns allerdings weiterhin rätseln, wo genau sich dieses angebliche Touristenaufkommen versteckt. Vielleicht kommen sie alle an einem anderen Wochentag. Vielleicht gibt es einen geheimen Busparkplatz. Oder vielleicht sind wir einfach wieder zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
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It seems we’ve once again put our special talent to good use: finding places that, according to the internet and travel guides, are significant, popular and absolutely worth seeing - but which, once you’re there, seem as though someone has accidentally dumped the tourists in the neighbouring village.
Troyan Monastery lies deep in the Bulgarian countryside and is renowned for its murals, its secluded location and its special atmosphere. It really is impressive: peaceful, beautifully situated and adorned with frescoes.
At the ticket office, we then have the best realisation of the day: if you don’t speak the language, you’re apparently just waved through. So, for the first time, our complete cluelessness pays off financially.
However, the hour-long drive through woods and villages leaves us still wondering where exactly all these supposed tourists are hiding. Perhaps they all come on a different day of the week. Perhaps there’s a secret bus park. Or perhaps we’ve simply found ourselves in the right place at the right time once again.Read more

TravelerSie dachten/wussten, wenn Zar Raphi von Goldachien mit seinem Freund dem Landgrafen anreist und sie mit ihren 75 Pferdestärken eintreffen würden, was es für eine Ehre für sie wäre ;-)
Sofia, Bulgaria
Jul 7–8 in Bulgaria ⋅ ☀️ 25 °C
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Der Abend in Sofia gestaltet sich angenehm, wenn auch überraschend. Unsere Unterkunft wirbt mit Aussicht, während gleichzeitig klar vermerkt ist, dass das Zimmer zum Innenhof zeigt. Wie das zusammenpasst, finden wir vor Ort heraus: An der Wand des Mini-Innenhofs hängt ein etwas lieblos befestigtes Plakat mit den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Aussicht vorhanden.
Das Essen und das Bier sind dafür sehr gut - Sofia rehabilitiert sich also kulinarisch problemlos.
Den Vormittag verbringen wir mit Sightseeing und erleben bei der Rückkehr zum Auto die nächste Überraschung: Eine Kralle wurde am Rad befestigt. Offenbar hatten wir die Parkzeit überschritten. Aber auch hier hilft die Polizei gerne weiter - natürlich erst, nachdem die Busse bezahlt ist.
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The evening in Sofia turns out to be pleasant, if somewhat surprising. Our accommodation advertises a view, whilst at the same time clearly stating that the room faces the inner courtyard. We find out how this fits together once we arrive: on the wall of the tiny inner courtyard hangs a poster, rather haphazardly attached, featuring the city’s sights. View secured.
The food and beer, on the other hand, are very good - so Sofia easily redeems itself on the culinary front.
We spend the morning sightseeing and, on returning to the car, encounter the next surprise: a wheel clamp has been fitted to the wheel. Apparently, we’d exceeded the parking time. But here too, the police are happy to help - once the fine has been paid, of course.Read more
































































































































































































































