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  • Day288

    Belize lässt uns doch rein!

    January 18 in Belize ⋅ ⛅ 25 °C

    Nun haben uns bereits einige Reisende erzählt, dass es, trotz anderer Angaben auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes, einfach ist nach Belize rein zukommen. Die Auflagen seien mehr oder weniger, die gleichen wie in den anderen zentralamerikanischen Ländern und die Informationen des Auswärtigen Amtes irreführend. Kai ist überglücklich, denn für ihn ist Belize das Land auf das er sich am meisten gefreut hat und schon seit vielen Jahren auf seiner "Bucket-Liste" steht. Ich muss zugeben, ich kannte vorher noch nicht einmal die genaue geographische Lage, des kleinsten Landes von Zentralamerika. Etwa ein Drittel der Bevölkerung hat afrikanische Vorfahren, sprich sie sind Garifuna oder Kreolen. Amtssprache hier ist, zu unserer großen Freude, Englisch, denn es gehörte zur Kolonie Britisch-Honduras und ist seit 1981 Mitglied des Commonwealth of Nations. Das scheint uns aber auch nicht vor korrupten Grenzbeamten zu schützen. Es ist und bleibt der wirklich ätzendste Teil bei der Reise. Als Gringo, auch als europäischer Gringo, wird man einfach in jeder sich bietenden Situation von vielen Einheimischen schamlos über den Tisch gezogen. Diesmal musste ich allerdings richtig tief in die Tasche greifen, denn angeblich waren die Dokumente von Nola nicht vollständig, aber für 200 extra Dollar würde er uns rein lassen :-( Egal! Nun sind wir drin und der erste Eindruck ist überwältigend. Es ist nämlich nicht nur das kleinste, sondern auch das am wenigsten besiedelste Land Zentralamerikas. Wir fahren die ersten 100 km rein ins Land und es gibt nichts, außer Dschungel, Dschungel, Dschungel. Weit und breit keine Menschenseele, kein Haus und kein anderes Zeichen menschlicher Besiedlung. Wir sind im Jungle-Fever!Read more