- Vis rejse
- Tilføj til træskolisteFjern fra træskoliste
- Del
- Dag 180–181
- 15. februar 2025 - 16. februar 2025
- 1 nat
- ☁️ 33 °C
- Højde: 344 m
CongoLiouesso1°2’56” N 15°41’47” E
Koruppte Polizei & Camp am Fluss
15.–16. feb., Congo ⋅ ☁️ 33 °C
Von Jaunde aus fahren wir in Richtung Kongo und geraten in eine Polizeikontrolle. Die Beamten sind freundlich, geben unsere Pässe zurück, doch eine Polizistin bemerkt, dass wir keinen Einreisestempel haben. Wir erklären, dass wir bei der Einreise keinen Stempel erhalten haben und unsere Passkopien an die Immigration in Jaunde geschickt wurden. Doch sie bleibt hartnäckig, behauptet, wir hätten etwas Illegales getan – offenbar in der Hoffnung auf Bestechungsgeld.
Während die Schweizer weiterfahren, behalten die Polizisten Franks Pass ein. Wir weigern uns zu gehen, bis er ihn zurückbekommt. Eine junge Chefin mit langen roten Fingernägeln nimmt den Pass und verschwindet in einen Bürocontainer. Regina ruft Frank noch hinterher, seinen Pass nicht aus den Augen zu lassen.
Ein junger Beamter kommt hinzu und droht uns mit Gefängnis. Als Regina ihr Handy zückt, um die Aussage festzuhalten, schreien plötzlich alle Beamten durcheinander. Nach etwa einer Stunde und endlosen Diskussionen verliert Jens schließlich die Geduld. Er geht zu Frank in den Bürocontainer und fordert lautstark die Rückgabe des Passes. Als das nicht klappt, läuft er zu einem Beamten mit roter Mütze auf der anderen Straßenseite, der offenbar etwas zu sagen hat. Gemeinsam gehen sie zurück in den Bürocontainer.
Jens will der Chefin am Auto ein Foto des Immigrationsbeamten an der Grenze zeigen und nimmt sie fast an die Hand. In diesem Moment drängt sich ein einheimischer Pickup zwischen unser Auto und die Kontrolle, droht uns zu rammen. Die Situation eskaliert, Jens wird laut – und plötzlich geben die Polizisten Franks Pass zurück. Endlich können wir weiterfahren.
Durch die Verzögerung erreichen wir die Grenze nicht mehr. Wir suchen einen Schlafplatz, tanken 40 Liter Diesel und kaufen einen Kanister, da Treibstoff im Kongo knapp ist.
Am nächsten Morgen läuft an der Grenze alles überraschend schnell: In zehn Minuten sind wir durch die kamerunische Kontrolle, in nur 30 Minuten im Kongo – die bisher schnellste und angenehmste Grenze in Afrika!
Kurz darauf finden wir einen traumhaften Platz an einem Fluss. Ein Einheimischer begrüßt uns freundlich und bietet an, uns mit Wasser zu versorgen. Alle Dörfer haben eigene Brunnen mit Tanks in den Landesfarben Rot, Gelb und Grün.
Der Fluss ist eisenhaltig braun, aber angenehm erfrischend. Bei fast 40 Grad springen wir ins Wasser, Marie planscht begeistert. Neugierige einheimische Kinder beobachten uns aus der Ferne.
Am Abend sitzen wir am Lagerfeuer, backen Stockbrot und genießen die Ruhe. Am nächsten Morgen erleben wir eine magische Überraschung: Hunderte Schmetterlinge umgeben unser Camp! Sobald wir eine Autotür zuschlagen, wirbelt ein bunter Schwarm in die Luft – ein unvergessliches Schauspiel.
Wir bleiben noch einen Tag, holen das SUP-Board raus und paddeln auf dem Fluss. Dann tauchen alte Bekannte auf: ein holländisches Pärchen aus Benin und später auch die Bayern in ihrem LKW. Gemeinsam verbringen wir einen schönen Abend am Lagerfeuer.
Am nächsten Morgen füllen wir unsere Wassertanks auf und setzen unsere Reise durch den Kongo fort – mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck.Læs mere























Rejsendedas war ja richtig spannend an der Grenze
Rejsende
🤩
Rejsende
Wow 😍