- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 416
- Thursday, October 9, 2025 at 8:39 PM
- 🌙 23 °C
- Altitude: 27 m
MozambiqueCidade de Inhambane23°51’11” S 35°32’42” E
Ein harter Weg ins Paradies
October 9 in Mozambique ⋅ 🌙 23 °C
Nur mit Mühe schaffen wir es aus dieser sandigen Piste heraus. Schon am Tag zuvor hatten wir ein mulmiges Gefühl, weil wir wussten, dass wir denselben Weg wieder hinauffahren müssen – durch den tiefen, weichen Sand. Und tatsächlich: es war richtig schwer. Jens musste mehrere Anläufe nehmen, der Motor röhrte, der Sand spritzte, und doch drehten die Räder immer wieder durch.
Wir lassen die Luft aus den Reifen, auf 1,5 bar, in der Hoffnung, dadurch etwas mehr Grip zu bekommen. Doch auch das hilft nur bedingt. Immer wieder bleiben wir stecken. Regina schnappt sich die Schaufel und beginnt zu graben, während immer mehr Menschen dazukommen – junge Männer, Kinder, neugierig, freundlich, lachend. Einige helfen mit ihren Füßen, schieben ein bisschen, rufen Tipps zu. Schließlich holen wir die Sandboards heraus, legen sie unter die Reifen, Stück für Stück. Zentimeter für Zentimeter arbeitet sich das Auto nach oben. Und dann – endlich – klappt es. Jens schafft es, den Hügel hochzufahren! Ein Jubelmoment. Wir sind überglücklich und erleichtert.
Es ist noch früh am Morgen, aber schon heiß. Gegen neun Uhr brennt die Sonne gnadenlos. Wir fahren in die nächste Stadt, gönnen uns ein kleines Frühstück und atmen durch. Der schwierigste Teil liegt hinter uns. Danach geht es weiter Richtung Tofo an der Ostküste Mosambiks. Dort warten unsere Reisefreunde Eva aus Frankreich und Dani aus Argentinien auf uns.
Die Fahrt zieht sich. Die Straßen sind nicht katastrophal, aber teils holprig, mit vielen kleinen Dörfern. Überall stehen Polizisten am Straßenrand, teils mit Radarfallen, winken Autos heraus, kontrollieren Führerscheine. Alles freundlich – aber es hält auf. So brauchen wir fast sechs Stunden, bis wir schließlich im Dunkeln in Tofo ankommen.
Als wir auf den Campingplatz rollen, sehen wir Eva und Dani schon warten. Wir haben uns seit Kapstadt nicht mehr gesehen. Die Wiedersehensfreude ist groß – wir umarmen uns, kochen zusammen, erzählen, lachen und genießen den warmen Abend.
Am nächsten Morgen wollen wir Tofo genießen – doch der Campingplatz ist leider wenig einladend. Wir stehen im Sand, fast wie im Hinterhof eines alten Hostels. Die Duschen sind verrostet, nichts wird gepflegt. Eva meint, es sehe genauso aus wie vor acht Jahren, als sie hier ihren Tauchschein machte – sogar die Bettwäsche sei wohl dieselbe.
Kurz lernen wir den Besitzer kennen – Jochen aus Hannover. Er kommt mit seinem Sonntags Porsche Cayenne, bleibt kurz und fährt wieder. Wir betreiben freundlich Smalltalk. Die Lage des Platzes ist traumhaft.
Wir gehen ins Café Jen’s Place, das uns wegen des Namens neugierig gemacht hat. Eine ältere Südafrikanerin steht dort, freundlich, aber ohne Kaffee – Stromausfall. Der Kuchen ist gefroren und braucht ewig zum Auftauen. Ein kleiner Reinfall, aber irgendwie charmant.
Dafür entschädigt der Strand: eine ruhige, weite Bucht mit warmem, klarem Wasser. Marie freut sich riesig, planscht im seichten Meer, während wir einfach genießen. Tofo ist ein besonderer Ort – eine Mischung aus kleinen Cafés, einheimischen Marktständen und entspanntem Tourismus. Es gibt hier so viel Potenzial, so viel Atmosphäre.Read more













Traveler
Habt ihr Kängerruh -Diesel im Tank?😅😅😅
TravelerHahahaha! 😂😂😂
TravelerWas für eine Piste 😱🙈
TravelerDie war anspruchsvoll!