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- Day 425–427
- October 18, 2025 - October 20, 2025
- 2 nights
- ☀️ 26 °C
- Altitude: 15 m
MozambiqueVilankulo21°58’43” S 35°18’51” E
Zwischen Sandpiste und Swimmingpool
Oct 18–20 in Mozambique ⋅ ☀️ 26 °C
Jerome und Leslie wollen noch einen Tag in Pomene bleiben – wir aber brechen auf, weiter nach Vilanculos, ein Stück nördlich. Der Name klingt nach Meer, Sonne und einem Hauch Abenteuer. Zusammen mit Eva und Dani starten wir früh. Noch spüren wir ein bisschen Respekt vor der Rückfahrt – die Piste hatte es in sich. Doch diesmal läuft alles erstaunlich rund: Der Sand ist vom Regen kompakter, die Reifen auf unter zwei Bar, und das Auto gleitet fast mühelos dahin.
Nur an der steilen Passage wird’s kurz wild – das Auto schaukelt sich auf, plötzlich springt der Küchenschrank auf und Cornflakes und Müsli fliegen in hohem Bogen durch den Camper. Ein kleiner Moment aus Chaos und Lachen. Als die Piste fester wird, halten wir an. Regina räumt tapfer auf. Während dessen schraubt Jens an der Elektrik, denn unsere Bordbatterie lädt plötzlich, wegen eines defekten Sicherungsschalters nicht auf.
Während wir die Reifen aufpumpen, kommen ein paar Dorfbewohner mit Kindern vorbei – vorsichtig neugierig, lächelnd. Erst beobachten sie uns, dann traut sich einer näher und fragt leise: „Photo?“ Natürlich! Regina lacht, stellt sich mit ihnen hin, bald auch Eva. Ein paar Minuten später stehen wir alle zusammen im warmen Sonnenlicht, und die Kinder strahlen. Als kleines Dankeschön geben wir ihnen ein paar von Maries zu kleinen Kleidungsstücken – so eine rührende Begegnung.
Nach rund vier Stunden erreichen wir Vilanculos. Hier steht plötzlich ein moderner Spar-Supermarkt, blitzsauber, fast europäisch – nur die Preise sind es auch. Wir kaufen das Nötigste und fahren weiter zu Jan’s Five Star Campground.
Und dann dieser Moment: Das Tor öffnet sich – und wir stehen da, als wären wir plötzlich in Holland. Perfekter Rasen, ordentliche Parzellen, eigene Waschräume, alles sauber und neu, sogar ein Pool. Fast surreal nach Tagen voller Sand, Staub und Busch. Der Besitzer, ein älterer Südafrikaner, begrüßt uns freundlich. Der Platz ist neu, eingezäunt, fast zu sicher für diese herzliche Gegend.
Wir teilen uns mit Eva und Dani eine Parzelle. 13 Euro pro Nacht, warme Dusche, Grillplatz, Pool – Luxus im Busch. Marie stürzt sich begeistert ins Wasser, gleitet mit ihrer Schwimmnudel ganz allein durchs Becken. Endlich Pause, endlich Durchatmen.
Zwei Tage genießen wir diesen Ort. Am zweiten Tag treffen auch Jerome und Leslie wieder ein. Beim Mittagessen dauert alles ewig, aber niemanden stört’s. Danach geht’s an den Strand – warmes Wasser, Sonne, Lachen. Regina, Eva, Marie und Dani gehen baden, während wir am Ufer sitzen und die Zeit stillzustehen scheint.
Unser letzter Abend mit Eva und Dani wird unvergesslich – Burger, Maiskolben, ein Glas Wein, das Knistern des Grills, Geschichten und Lachen unterm Sternenhimmel. Ein kleines Stück Zuhause, mitten in Mosambik.
Am nächsten Morgen heißt es Abschied nehmen – sie fahren Richtung Maputo, wir Richtung Zimbabwe. Der Staub, das Lachen, der Geschmack von Salz und Sonne – all das bleibt.Read more

















