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- Day 434
- Monday, October 27, 2025 at 1:25 PM
- ⛅ 34 °C
- Altitude: 1,071 m
BotswanaChobe District18°26’25” S 25°28’10” E
Zwischen Elefanten und Löwenspuren
October 27 in Botswana ⋅ ⛅ 34 °C
Wir sind in Botswana. Der Grenzübergang läuft erstaunlich schnell und unkompliziert. Nur die SIM-Karte bereitet uns Stress – ales gibt Probleme bei der Realisierung für Ausländer und wir bekommen keine. Also fahren wir erstmal ohne los, Richtung unseres heutigen Ziels: ein Wasserloch, das uns Freunde empfohlen haben. Sie standen hier schon im Mai.
Bevor wir in die Wildnis aufbrechen, halten wir noch in einem kleinen Ort, kaufen Lebensmittel und tanken voll. Die Straßen sind gut, glatt und weit – bis der Asphalt plötzlich endet. Der letzte Abschnitt führt uns über eine sandige Piste, tief hinein in den Busch. Hier liegt das Wasserloch, mitten in einem Naturreservat.
Die Hitze steht über der Landschaft. Wir stellen das Auto im Schatten ab und setzen uns in die Nähe des Wassers. Noch ist es still, nur das Summen der Insekten begleitet uns. Auf dem Weg hierher haben wir schon Giraffen gesehen – elegant und neugierig, wie sie durch die Savanne ziehen.
Dann entdecken wir Spuren im Sand: große Pfotenabdrücke, deutlich erkennbar – Löwen. Ein kurzer Moment der Stille. Wir schauen uns an und wissen, dass wir hier wirklich mitten in der Wildnis sind.
Kurz darauf bricht Bewegung am Horizont auf. Die ersten Elefanten kommen. Sie heben ihre Köpfe, spreizen die Ohren, riechen die Luft – sie wissen, dass etwas Fremdes hier ist. Ein einzelner Bulle kommt näher, Schritt für Schritt, mächtig und wachsam. Er bleibt kaum fünf Meter vor uns stehen, hebt den Rüssel und trötet laut. Ein Moment, der uns den Atem nimmt. Wir ziehen uns ins Auto zurück, um Abstand zu geben. Nach einer Weile zieht er weiter, und die Spannung fällt langsam ab.
Später kommen wieder Giraffen, diesmal vorsichtiger. Sie mustern uns aus der Ferne, bis sie sich schließlich doch ans Wasser wagen. Kurz vor der Dämmerung erscheint eine ganze Elefantenherde. Die Sonne taucht den Busch in goldenes Licht, und die Tiere bewegen sich lautlos, nur das Knacken von Ästen begleitet sie. Einer der jüngeren Elefanten und ein großer Bulle kommen sehr nah – vielleicht fünf Meter bis zum Auto. Wir bleiben ruhig, Regina schließt leise die Schiebetür. Das Geräusch erschreckt die beiden, sie drehen sich um und trotten davon. Ein kurzes Aufatmen.
Die Nacht verbringen wir am Wasserloch. Draußen ruft vereinzelt ein Vogel, sonst herrscht Ruhe. Regina schläft unruhig, aber es passiert nichts. Am Morgen ist der Platz still, keine Tiere weit und breit. Wir kochen Kaffee, genießen die Stille und fahren weiter zu einer kleinen Farm mit Campingplatz. Einfach, aber freundlich – und ein Pool! Bei 35 Grad ist das pure Wohltat. Nach einer Nacht dort geht es weiter Richtung Kasane, mit dem Gefühl, ein Stück echtes Afrika erlebt zu haben.Read more







Traveler
😱 ganz schön nah..!!!
TravelerJa, war uns auch etwas komisch
Traveler
Die Tiere sind Menschen gewohnt und haben anscheinend noch keine böse Erfahrungen mit zweibeiner gemacht.