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- Day 436
- Wednesday, October 29, 2025 at 3:47 PM
- ☁️ 34 °C
- Altitude: 923 m
BotswanaKasane17°49’26” S 25°7’8” E
Safari im Chobe Nationalpark
October 29 in Botswana ⋅ ☁️ 34 °C
Kasane – die kleine Stadt im Nordosten Botswanas liegt genau dort, wo sich vier Länder treffen: Botswana, Sambia, Simbabwe und Namibia. Schon beim Einfahren merken wir: Kasane ist touristisch, aber trotzdem charmant. Überall Safari-Autos, Lodges, Campingplätze und endlich wieder ein großer Supermarkt. Wir stocken unsere Vorräte auf – nach Tagen im Busch fühlt sich das fast luxuriös an.
Am Nachmittag brechen wir zu einer Fluss-Safari auf, von der uns andere Reisende vorgeschwärmt haben. Um drei Uhr legt das Boot ab. Die Sonne steht tief über dem Chobe-Fluss, das Wasser glitzert, und Marie ist ganz aufgeregt. Sie läuft hin und her auf dem Boot, winkt den anderen Touristen zu. Der Ranger erzählt ruhig, aber begeistert vom Leben am Fluss.
Dann beginnt das große Staunen:
Ein Büffel steht am Ufer, trinkt gemächlich. Wenig später tauchen Elefanten auf – gleich eine ganze Herde. Der Ranger steuert näher heran, bis wir sie fast berühren könnten. Wir sehen Krokodile, riesig und uralt wirkend, Giraffen in der Ferne und über uns kreisen bunte Vögel. Flusspferde tauchen auf, prusten laut und verschwinden wieder. Es ist Trockenzeit, und alles Leben sammelt sich am Wasser.
Drei Stunden lang gleiten wir über das goldene Wasser, sehen Tiere, hören Geschichten und spüren diesen Zauber, der über dem afrikanischen Abend liegt. Als die Sonne glutrot untergeht, kehren wir erfüllt zurück.
In der Dunkelheit fahren wir zu einem Wildcampspot etwas außerhalb der Stadt. Die Nacht ist ruhig, warm, friedlich. Nur das Zirpen der Grillen und das ferne Rufen eines Schakals begleiten uns.
Am nächsten Morgen starten wir früh in den Chobe-Nationalpark – diesmal mit dem Auto. Wir folgen dem Flusslauf, denn hier sammeln sich die Tiere. Im Landesinneren ist es trocken und leer, aber am Wasser pulsiert das Leben. Giraffen, Antilopen, Paviane – und natürlich wieder Elefanten, überall.
Dann hören wir, dass in der Nähe Löwen gesichtet wurden. Wir fahren hin – und tatsächlich! Zwischen den Büschen liegen zehn oder elf Tiere, darunter ein mächtiges Männchen. Wir beobachten sie still, ganz ehrfürchtig.
Doch dann passiert das Unerwartete: Regina bekommt plötzlich starke Bauchschmerzen. Es ist heiß, 35 Grad, und wir stehen mitten im Park. Sie nimmt Medikamente, trinkt Kamillentee, kämpft tapfer. Nach einer Weile geht es besser, und wir können weiterfahren.
Am Picknickplatz machen wir Pause. Kein Zaun, nur Natur – und viele andere Safari-Autos. Kaum holen wir die Brote raus, kommen die ersten Affen. Einer springt aufs Autodach. Plötzlich ruft Regina: „Jens, der Schraubenzieher!“
Ein Affe hat ihn stibitzt und sitzt nun triumphierend auf einem Baum! Jens versucht, ihn mit Essen zu locken – der Affe kommt zwar runter, aber der Schraubenzieher bleibt oben. Also klettert Jens kurzerhand selbst hinauf. Wir lachen Tränen.
Kaum ist der Schraubenzieher wieder da, schnappt sich ein anderer Affe Maries Ball. Zum Glück kriegen wir den schnell zurück. Es ist eine herrliche Mischung aus Abenteuer, Chaos und purem Leben – genau das, was wir auf dieser Reise suchen.
Am Nachmittag sehen wir noch einmal die Löwen, bevor wir den Park verlassen. Wieder übernachten wir auf unserem Wildcampplatz – müde, staubig, aber glücklich. Am nächsten Morgen wartet schon das nächste Abenteuer: die Grenze zum nächsten Land.Read more






















TravelerHoffe,es geht dir wieder gut.
TravelerJa, danke! Alles wieder top! 👍
Traveler
Das sind ja tolle Herausforderungen!