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- Day 440–441
- November 2, 2025 - November 3, 2025
- 1 night
- ☁️ 34 °C
- Altitude: 1,238 m
ZambiaProvinz Lusaka15°31’13” S 28°11’3” E
In Lusaka im Lukasa
Nov 2–3 in Zambia ⋅ ☁️ 34 °C
Wir fahren weiter Richtung Lusaka. Die Straße ist erstaunlich gut – glatt, breit, kaum Schlaglöcher. Nach einer Zwischenübernachtung am Straßenrand kommen wir am Vormittag entspannt an. Unser Ziel ist das „Lukasa“, ein kleines, gepflegtes Bed & Breakfast mit Camping am Stadtrand, geführt von einem sympathischen niederländischen Paar. Schon beim Einfahren spüren wir: Hier ist es ruhig, ordentlich, grün.
Ein Häuschen, ein grüner Garten mit viel Schatten und ein Pool – genau das Richtige nach der Fahrt. Neben uns parken Belgier im Land Rover, auf der anderen Seite stehen Schweizer mit einem Toyota Land Cruiser. Wir springen direkt in den Pool und genießen die Abkühlung. Marie übt fleißig schwimmen. Sie macht schon richtig Fortschritte.
Die Belgier hatten wir bereits einen Tag zuvor no auf der Straße gesehen, ein junges Paar auf großer Afrikareise. Und die Schweizer sind eine Überraschung: Mario ist ein Agent für Fahrzeugverschiffungen, den wir bereits kontaktiert hatten! Er organisiert Transporte von Mombasa in den Oman. So kommen wir schnell ins Gespräch – über Reisen, Autos, Grenzen und das große Abenteuer Afrika. Es ist heute sogar sein 66. Geburtstag. Es fühlt sich an, als würde uns der Zufall hier ganz bewusst treffen.
Den ganzen Tag verbringen wir im Camp. Die Sonne scheint, Marie spielt auf der Schaukel und auf dem kleinen Klettergerüst im Garten. Alles ist gepflegt und liebevoll angelegt. Plötzlich wird es unruhig: Die Putzfrau ruft nach den Eigentümern – am Abfluss bewegt sich etwas. Eine kleine Kobra kriecht heraus!
Sie züngelt, richtet sich kurz auf und verschwindet dann ins Dickicht. Zum Glück weit genug weg von uns. Spuckkobras soll man besser nicht zu nah kommen – sie zielen gerne ins Auge.
Später lernen wir Sonja kennen, eine Deutsche, etwa fünfzig, die hier gerade ein Workaway macht. Sie ist erst seit einem Tag da, voller Energie und offen für Neues. Wir kommen schnell ins Gespräch – sie findet unsere Reise spannend, und wir ihre Lebensweise. Sie reist durch Afrika, hilft zwischendurch auf Camps oder Lodges aus, macht Safaris und kehrt ab und zu nach Hause zurück. Ihr Kind ist schon erwachsen, und sie genießt ihre Freiheit. Ihre Geschichte fasziniert uns.
Wir verbringen einen warmen Abend im Garten und genießen die Ruhe. Am nächsten Vormittag verabschieden wir uns von allen – den Schweizern, den Belgiern, Sonja und den Gastgebern. Dann packen wir zusammen.
Es geht weiter – hinein ins nächste Kapitel unserer Reise durch Sambia.Read more







