Die letzte Grenze Afrikas
January 13 in Kenya ⋅ ☀️ 29 °C
Es geht für uns zum letzten Mal in Afrika über eine Grenze. Bevor wir losfahren, essen wir noch zu Mittag. Kurz vor vier Uhr nachmittags rollen wir an die Grenze nach Kenia. Grenze Nummer siebenundzwanzig und unsere letzte auf diesem Kontinent.
Die tansanische Seite geht schnell. Ein letzter Stempel, dann stehen wir auf der kenianischen Seite. Dort stockt es. Schließlich die Erklärung, Systemausfall! Nichts geht mehr. Wir warten in der Hitze, ohne zu wissen, wie lange.
Regina geht mit Marie schon einmal vor zum Auto. Marie bekommt ein Eis. Der Nachmittag wird zum Abend. Die Geduld schwindet.
Wir haben nun die siebenundzwanzigste Grenze in Afrika erreicht – und es ist unsere letzte. Also machen wir das, was uns auf dieser Reise immer wieder geholfen hat. Regina fängt an zu kochen. Kartoffeln, Blumenkohl und Hackfleisch. Mitten an der Grenze. Und tatsächlich: Das Essen wird fertig.
Gerade als wir uns setzen wollen, kommt der Customs Officer. „Nur noch fünf Minuten“, sagt er. Wir stehen wieder auf. Aus fünf Minuten wird eine halbe Stunde. Am Ende ist es halb acht. Fast vier Stunden sind vergangen. Es ist stockdunkel.
Die Grenze ist rund um die Uhr geöffnet. Trotzdem bleiben wir hier. Nachts auf unbekannten afrikanischen Straßen zu fahren, fühlt sich falsch an. Unbeleuchtet, schmal, voller Speedbumper. Also stellen wir uns in eine ruhige Ecke, essen endlich und schlafen an der Grenze. Zum letzten Mal im Camper in Afrika.
Wir schlafen erstaunlich gut. Erst um sechs Uhr morgens weckt uns eine Putzkolonne. Gegen halb sieben stehen wir auf und fahren los. Jetzt sind wir wirklich in Kenia.
Schon nach wenigen Kilometern wissen wir, dass es gut war, diese Straße nachts nicht zu befahren. Unser Ziel ist Diani Beach. Hier wollen wir ankommen, bevor unser Auto verschifft wird.
Wir schauen uns Unterkünfte an und merken schnell: Entweder sehr günstig und heruntergekommen – oder wunderschön und sehr teuer. Am Nachmittag fahren wir zu Mario, dem Agenten für die Verschiffung. Er ist ein Schweizer, der seit vielen Jahren in Kenia lebt. Wir übernachten in seinem Guesthouse.
Nach einem Kaffee legt Jens direkt los. Dachboxen, Dachträger, Ventilator, Solarplatten – alles wird abgebaut. Es dauert länger als gedacht, improvisieren ist nötig, aber am Ende klappt alles. Am Nachmittag kommen Jerome und Leslie dazu. Am frühen Abend ist es geschafft. Wir sitzen zusammen, erzählen, trinken etwas.
Am nächsten Morgen geht es zum Container in den unser Camper aufs Schiff verladen werden soll. Wir sind schon sehr gespannt ob das passen wird.Read more












TravelerSchade, dass ihr euch Kenia nicht noch anschaut. Keine Masái Mara…. Wohin verschifft ihr das Auto? Oman oder Rotes Meer?
TravelerViele Nationalparks sind uns in Tansania und Kenia einfach zu teuer. Wir haben so viele Safaris gemacht, dass wir uns dazu entschlossen haben diese auszulassen. Für uns geht es nun auf der Arabischen Halbinsel weiter...
TravelerDas macht Sinn. Löwe bleibt Löwe. 😂
TravelerGenau ☺️👍
Traveler
☀️