Al Ula & Hegra
Mar 17–18 in Saudi Arabia ⋅ ☀️ 29 °C
Wir fahren Richtung Al Ula und kommen gut voran. Nach rund vier Stunden erreichen wir kurz vor Sonnenuntergang unser Ziel.
Dort treffen wir auf eine französische Familie mit ihrer Tochter Nila. Zwischen ihr und Marie entsteht sofort eine Freundschaft. Trotz Sprachbarriere verstehen sich die beiden erstaunlich gut. Marie spricht einfach drauflos auf Englisch, fragt zwischendurch nach einzelnen Wörtern und rennt dann wieder lachend zurück zum Spielen. Bis abends um neun Uhr toben sie zusammen, bevor beide völlig erschöpft ins Bett fallen. Auch wir genießen einen schönen gemeinsamen Abend.
Am nächsten Morgen fragt Marie direkt nach dem Aufwachen, ob Nila schon wach ist. Nach einem kurzen Wiedersehen müssen wir jedoch weiter, denn um zehn Uhr startet unsere Bustour nach Hegra. Ein Bus holt uns ab und bringt uns in das UNESCO Weltkulturerbe, die antike nabatäische Stadt aus dem ersten Jahrhundert vor Christus bis ins erste Jahrhundert nach Christus.
Mit uns fahren Familien aus verschiedenen Ländern, auffallend viele Kinder sind dabei. Insgesamt zählen wir elf, alles Jungs bis auf Marie. Die erste Station führt zu einer großen Versammlungshalle mit alten Inschriften. Danach besuchen wir mehrere Gräber, die direkt in den Sandstein geschlagen wurden. Für einen Abschnitt lädt ein Guide kurzerhand alle Kinder in ein Golfcart ein und verwandelt es in ein fröhliches Kindertaxi. Die Begeisterung ist riesig.
Bei Grab Nummer 26 erklärt der Guide die Bauweise und die Bedeutung der Fassaden. Währenddessen spielt Marie draußen mit einem schüchternen russischen Jungen, mit dem sie sich schnell anfreundet. Später sehen wir das größte Grab der Anlage, ein gewaltiger Felsenbau, der nie fertiggestellt wurde. Mit der römischen Übernahme im Jahr 106 nach Christus endete die Blütezeit der Nabatäer und die Arbeiten wurden offenbar aufgegeben.
Am Abend fahren wir zurück. Im Bus verabschiedet sich Marie von ihrem neuen Freund und erklärt uns anschließend sehr ernst, sie sei zum ersten Mal verliebt gewesen. Wir müssen schmunzeln.
Zurück in Al Ula treffen wir zufällig das französisches Paar wieder, das wir bereits zuvor kennengelernt hatten. Danach fahren wir weiter zum Elefantenfelsen, der wegen der Ramadanzeiten schon geschlossen ist, doch Fotos gelingen trotzdem. Wir schlendern noch durch die Altstadt und verzichten auf einen Besuch der spiegelnden Maraya Concert Hall, da ca. 26 Euro Eintritt pro Person verlangt werden. Das ist uns für ein paar Fotos dann doch zu teuer. Stattdessen fahren wir zum Rainbow Arch, machen eine kurze Pause und essen etwas. Am Abend sind wir mit Jérôme und Leslie verabredet.Read more



























TravelerOh,oh so früh schon verliebt 😂😂😂
Traveler
Seeehr cool! 👍🏽