Schönstes Korallenriff in Yanbu
March 17 in Saudi Arabia ⋅ ☁️ 28 °C
Bei Yanbu in Saudi Arabien soll man sehr schön schnorcheln können. Als wir am Nachmittag ankommen, ist es allerdings extrem windig. Hier treffen wir zuerst ein französisches Ehepaar und sagen Hallo. Die Verständigung ist etwas holprig, denn der Mann spricht kein Englisch und die Frau nur wenige Wörter. Regina versucht sich mit ein bisschen Französisch und etwas Englisch und irgendwie klappt es trotzdem.
Der Mann möchte nicht alleine schnorcheln und kommt mit uns ins Wasser. Gemeinsam schwimmen wir etwa zweihundert bis dreihundert Meter hinaus Richtung Riffkante. Das Riff ist sehr flach und die Wellen werden immer höher. Der Wind nimmt zu, wir schaffen es kaum über die brechenden Wellen und außerdem ist das Korallenriff hier vorne nicht besonders beeindruckend. Schließlich drehen wir um. Der Sturm wird stärker und die Sicht bleibt schlecht.
Eigentlich überlegen wir weiterzufahren, entscheiden uns dann aber zu bleiben. Stattdessen gehen wir mit Marie noch auf den Spielplatz, wo sie den Nachmittag sehr genießt.
Während wir wegen des starken Windes im Camper sitzen, fährt ein Wohnmobil mit niederländischem Kennzeichen auf den Platz. Wir winken erst aus dem Fenster, gehen dann hinaus und sagen Hallo. Es ist eine Familie mit zwei kleinen Kindern, ein Junge fast vier Jahre alt und ein neun Monate altes Baby. Marie versteht sich sofort mit dem Jungen und die beiden spielen direkt zusammen. Wir unterhalten uns lange und merken schnell, dass die Chemie stimmt. Sie reisen ebenfalls viel und erzählen von ihren Plänen, noch durch Kasachstan, Kirgisistan und weitere Stanländer bis nach China zu fahren. Das finden wir sehr spannend.
In der Nacht rüttelt der Sturm kräftig am Auto. Am nächsten Morgen ist es dagegen plötzlich ruhig. Mit Kaffee setzen wir uns nach draußen, während die Kinder spielen und Marie begeistert neues Spielzeug entdeckt.
Diesmal wollen wir erneut schnorcheln gehen. Marie bleibt lieber bei den neuen Freunden, also gehen wir zusammen mit der Mutter der Kinder und dem französischen Mann ins Wasser. Jetzt scheint die Sonne, das Meer ist ruhig und wir erreichen problemlos die Riffkante.
Dort eröffnet sich ein traumhaft schönes Riff. Es fällt etwa sechs bis sieben Meter steil ab, hinter uns liegt tiefblaues Wasser, vor uns leuchten Korallen in allen Farben und unzählige Fische schwimmen um uns herum. Wir treiben entlang der Kante und sind begeistert. Es ist das schönste Riff, das wir bisher gesehen haben. Selbst das Great Barrier Reef war beeindruckend, doch hier wirkt alles intensiver durch die steile Kante und das tiefe Blau dahinter.
Nach etwa dreiviertel Stunde schwimmen wir glücklich zurück. Marie hat uns kein bisschen vermisst und spielt noch immer. Wir frühstücken gemeinsam, die Kinder fahren zusammen Fahrrad über den großen Parkplatz und wir genießen die entspannte Stimmung.
Am Nachmittag verabschieden wir uns schließlich voneinander, denn für uns geht die Reise weiter.Read more






