• Wo die Dünen das Meer treffen

    April 28 in Turkey ⋅ ☀️ 23 °C

    Es geht weiter Richtung Patara. Schon die Fahrt dorthin macht Vorfreude. Patara ist bekannt für seinen endlosen Strand und die riesigen Sanddünen. Es heißt sogar, dass sich hier eine der größten Dünenlandschaften der Türkei befindet. Der Strand zieht sich über viele Kilometer, feinster Sand, weit und offen, fast wie eine kleine Wüste am Meer. Gleichzeitig liegt hier auch eine antike Stadt, einst eine der wichtigsten Hafenstädte Lykiens.

    Man kann über einen offiziellen, kostenpflichtigen Zugang hinunterfahren, doch wir entscheiden uns für eine andere Strecke. Ein kleiner Weg führt uns oberhalb der Dünen entlang zu einem Stellplatz. Von hier oben hat man einen wunderbaren Blick über die Landschaft. Es ist schon etwas voller, aber wir finden noch einen schönen Platz.

    Dort treffen wir auch direkt auf ein deutsches Paar mit ihrem Reisesprinter. Anja und Jerome. Wir kommen sofort ins Gespräch und verbringen den Abend zusammen. Sie sind schon seit einem halben Jahr unterwegs, waren zuvor in Spanien und reisen jetzt durch die Türkei und später weiter nach Griechenland.

    Ein wenig später kommen auch Aileen und Daniel dazu und verbringen den Nachmittag zusammen. Am Abend gehen wir alle auf die Dünen. Gemeinsam laufen wir durch den weichen Sand und schauen, wie die Sonne langsam im Meer versinkt. Das Licht wird warm und golden und die Stimmung ganz ruhig. Marie spielt im Sand, als hätte sie einen riesigen Sandkasten vor sich. Jerome wirbelt sie lachend durch die Luft wie ein Flugzeug und sie kann gar nicht genug davon bekommen.

    Später stellen wir eine lange Tafel auf und grillen zusammen. Anja und Jerome setzen sich dazu und der Abend wird lang und gemütlich. Wir reden viel, lachen und natürlich geht es auch immer wieder um die Reisefahrzeuge und das Reisen an sich. Danach sitzen wir noch am Feuer, während es langsam dunkler wird. Die Nacht ist ruhig und angenehm.

    Am nächsten Morgen lassen wir es entspannt angehen. Wir trinken Kaffee in der Sonne, frühstücken gemeinsam und genießen noch einmal den Blick über die Dünen. Dann heißt es langsam wieder aufbrechen und wir machen uns auf den Weg, gespannt auf das, was als Nächstes kommt.
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